Hi, Ich habe eine allgemeine Frage bezüglich Schwingquarz und zwar, ob der nahe liegende Leitungen stark beeinflussen kann? Nehmen wir an, ein Analogsignal geht ein paar Millimeter neben einem Quarz vorbei auf einen ADC Eingang des uC. Die Frequenz ist ja im Normalfall zwischen 8Mhz bis 32.768Mhz, was sich bei der Abtastrate des ADC's bewegen kann. Kann dies zu stärkeren Störungen auf den Leitungen führen, obwohl der Strom beim Schwingquarz so gering ist?
Wahrscheinlich eher umgekehrt, dass Signale auf den Quarz einkoppeln. Sollte man vermeiden, das steht auch so im Datenblatt. Der Quarz sollte minimal kurz angeschlossen sein.
Eine sehr qualitative Frage. Antwort: Ja und Nein. - Wie empfindlich ist da analoge Signal (welche Pegel)? - stört die Quarzfrequenz überhaupt? - Der 'geringe Strom' ist nicht entscheidend, der Spannungshub eher. - wie lang sind 'ein paar mm'? Wie nahe läuft das Signal dran vorbei? - wie wäre es mit einem GND-Guard zwischen den Signalen?
32 KHz Quarz: Wenn der richtig beschaltet ist, arbeitet der im µW-Bereich. Wenn nicht, dann stirbt er bald... - Der könnte von außen vorbeilaufenden Signalen gestört werden, umgekehrt weniger. MHz Quarz: Der könnte eher nach außen stören. Sonstige Digital-Signale aber genauso. Das Analogsignal (< 100 kHz) sollte mit einem RC-Tiefpass wenige kOhm / nF entstört werden.
Bert S. schrieb: > Kann dies zu stärkeren Störungen auf den Leitungen > führen, obwohl der Strom beim Schwingquarz so gering ist? Ja, und zwar in beiden Richtungen. Das wurde ja auch schon geschrieben. Also denk nicht lange darüber nach, ob man nicht vielleicht doch..., sondern mach es gleich richtig. Denke auch daran, dass die Digitalsignale des ADC stören können.
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