Gast
#5365869
Bei Radar kann man ja durch die Verwendung eines Frequenzsweeps, oder Chirps, die Trennschärfe bei gleicher Sendeleistung erheblich erhöhen. Mir ist auch klar, wie das Prinzip funktioniert, wenn man ein einzelnes Ziel hat: der Chirp wird reflektiert und durch einen angepassten Filter detektiert. Wie aber funktioniert das Verfahren bei diffusen Zielen, wie zB einer Wolke und Regentropfen, oder aber bei Seitensichtsonar, wo der Boden ja ein kontinuierliches, langanhaltendes Echo reflektiert, welches in der Leistung zeitmoduliert ist, aber keine individuellen Ziele mehr unterscheidbar sind. Müsste der Korrelationsfilter dann beim Chirp nicht null ergeben, wenn sich viele Echos kontinuierlich überlagern?