Netzteil für Röhrenvorverstärker

Gast #5366064
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Hi,

ich habe einen Gitarrenvorverstärker in Röhrentechnik gebaut. Die 
ECC83-Röhren versorge ich bei meinem Laboraufbau zurzeit noch aus einer 
umfunktionierten PFC-Stufe mit nachgeschaltetem Filter.

Für einen praxisgerechten Aufbau suche ich nun ein Netzteil, 
idealerweise als gekapseltes Modul, welches mir so platzsparend wie 
möglich eine 320V bis 400V hohe Spannung zum Betrieb der Röhren erzeugt. 
Der Leistungsbedarf der Röhrenschaltung liegt je nach Ausbau bei 6W bis 
10W.

Mir wäre am liebsten, wenn ich das Netzteil mit 12V Eingangsspannung 
betreiben könnte, 230V gingen zur Not aber auch.

Hat jemand einen Tip für mich?

Grüße
beni
Gast #5366087
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Trafos gingen natürlich um mir damit die Spannungs aus den 230V zu 
erzeugen. Richtig kompakt ist das aber nicht und schwer auch und ich 
muss mir dann noch zusätzlich die 12V für die Heizung erzeugen. Wie 
gesagt wäre mir ein Schaltnetzteil am liebsen das aus 12V 400V erzeugen 
kann, wenns so etwas nicht fertig gibt werd ich wohl auch auf einen 
alten Trafo-Klotz zurückgreifen.
#5366133
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beni schrieb:
> Mir wäre am liebsten, wenn ich das Netzteil mit 12V Eingangsspannung
> betreiben könnte,

Möchtest du einen Akkubetrieb ?

beni schrieb:
> Hat jemand einen Tip für mich?

Vergiss Akkubetrieb, nimm 230V~ und einen (Trenn-)Trafo mit 
Gleichrichter und Siebelko.

Bei vernünftiger Schaltung spielt ein Brumm in der Versorgungsspannung 
keine Rolle.

Interessanter ist die Frage, ob du die Anodenspannung besser erst 
anlegst, wenn die Kathoden schon heiss sind.
Gast #5366199
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Toxic schrieb:
> beni schrieb:
>> Mir wäre am liebsten, wenn ich das Netzteil mit 12V Eingangsspannung
>> betreiben könnte
>
> Siehe Anhang

Danke, das sieht sehr interessant aus. Ich hab leider keine Betellnummer 
oder Bezeichnung gefunden. Hast du die vlt. irgendwo noch stehen?

Viele Grüße
Beni
Gast #5366214
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Harald W. schrieb:
> Wieso brauchst Du denn eine derart hohe Spannung für einen
> Vorverstärker?

Das wollte ich auch schon fragen, habe es dann aber gelassen. Meine 
eigenen Röhren-Gitarren-Vorstufen-Basteleien habe ich sogar nur mit 
12,6V (Nachtigal ick hör dir trapsen) Anodenspannung versorgt.

@Harald: spricht man im Thyssen-Beispiel tatsächlich von Röhren? Oder 
eher von Rohre?
Gast #5366224
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beni schrieb:
> Ich hab leider keine Betellnummer
> oder Bezeichnung gefunden. Hast du die vlt. irgendwo noch stehen?

Die Schaltung ist aus dem Jahre 2001....
Kann durchaus sein,dass man den Bausatz bei Elektor noch bekommt,aber 
ich wuerde das "Ding" einfach nachbauen.Fuer den Trafo kann man 
eventuell den Uebertrager aus einem Rechnernetzteil verwenden oder aber 
eben selbst wickeln wie beschrieben...
Alle anderen Bauteile sollten kein Problem darstellen.
Gast #5366233
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Toxic schrieb:
> Die Schaltung ist aus dem Jahre 2001....
> Kann durchaus sein,dass man den Bausatz bei Elektor noch bekommt,aber
> ich wuerde das "Ding" einfach nachbauen.Fuer den Trafo kann man
> eventuell den Uebertrager aus einem Rechnernetzteil verwenden oder aber
> eben selbst wickeln wie beschrieben...
> Alle anderen Bauteile sollten kein Problem darstellen.

Sounds like a plan. Werde mich da mal dranmachen, sieht aus, als ob ich 
das für diverse Projekte nutzen könnte. Danke!

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