Gast
#5366390
Hallo, ich habe ein nettes YT-Video gesehen, in dem jemand mittels Superkondensatoren einen brauchbaren Puffer gebaut hat und daraus dann parallel mit einem 100 Watt Solarmodul eine Flex und andere Baumaschinen für mehrere Schnitte durch Beton speisen konnte, sprich eine echt autarke Stromversorgung mit mächtig Leistungsentnahme aufbauen konnte. Der Aufbau bestand aus einem Solarmodul ca. 100 Watt, einem Laderegler, der Kondensatorbank und daran dem Wechselrichter mit angeschlossenem Verbraucher. Nun habe ich selber mal geguckt was man so für einen Nachbau verweden könnte und stoße bei den Wechselrichtern auf ein kleines Problem, typische Daten sehen so aus: Low Voltage Alarm: 10.4V - 11V Low Voltage Shut Down: 9.7V - 10.3V Over Voltage Shut Down: 14.5V - 15.5V Für Batterien ist das natürlich super, die haben damit gleich einen Unter- und einen Überspannungsschutz, aber wenn man so einen Puffer mittels Kondensatoren aufbauen will, dann wäre es ja irgendwie sinnvoller, Kondis wesentlich tiefer zu entladen, da diese ja einen viel breiteren Arbeitsbereich haben, als es Batterien täten. Die Super-Kondensatoren mit mehreren 100Farad scheinen bis zu 50% entladen werden zu dürfen, wobei min. 500k Zyklen vom Hersteller garantiert werden. Ob es sogar noch tiefer geht kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, aber in jedem Fall ist der nutzbare Spannungsdrop wesentlich größer, als es bei Batterien der Fall ist, theoretisch ist die Leistungsentnahme mit Q=CU ja vollkommen linear von der gelösten Spannung abhängig. Gibt es Wechselrichter, bei denen man den Eingangsbereich etwas weiter fassen kann, also meinetwegen von 25V bis runter auf 6-7V, wobei stets ein 230V Ausgangssignal erzeugt wird? Wäre ja irgendwie witzlos einen Kondensatorbank zu nutzen und dann einen Arbeitsbereich von knapp 13V bis 10,3V zu haben, da würde man ja irre viel Leistung, die in den Kondensatoren gespeichert wäre verschenken.