Hallo liebes Forum, ich bin gerade dabei ein Board mit 1Gbit-ETH zu routen (MAC<=>PHY<=>Übertrager<=>RJ45). In einigen AppNotes findet man die Empfehlung, das Routing zwischen Übertrager und RJ45 mit Gehäuse-GND zu unterfüttern, also die Referenzlage nicht mit GND sondern mit Gehäuse-GND zu verbinden. Zumindest verstehe ich die AppNotes so ;) (siehe Anhang). Dazu zwei Fragen: -Die differentiellen Paare müssen ja auch vom Übertrager zum RJ45 mit 100 Ohm (diff.) bzw. 50 Ohm (single ended) geroutet werden. Ändert sich nicht die Impedanz, wenn ich nun anstatt GND, Gehäuse-GND auf der Referenzlage habe? -Was mache ich, wenn ich z.B. zwei Lagen GND auf der Platine habe, muss ich die dann beide für die Strecke Übertrager<=>RJ45 aussparen und dort mit Gehäuse-GND verbinden? Danke schonmal!
Gast
#5366655
Ein Mag-Jack wäre ist dir zu teuer, oder? DIESE Baustelle könntest du dir gut sparen... :)
dunno.. schrieb: > Ein Mag-Jack wäre ist dir zu teuer, oder? DIESE Baustelle könntest du > dir gut sparen... :) Geht leider nicht, ich brauche IP68-Schutzklasse und musste die MAG-Jacks durch M12-Buchsen ersetzen...
Bis zum Trafo ohne Erdbezug.
Gast
#5366977
Zu dem Thema mal so ein Gedanke: Nach Deiner Buchse kommen bis zu 100m geknicktes, gestauchtes, evtl. ungeschirmtes Ethernetkabel, bei dem der Wellenwiderstand alles andere als konstant ist. Und Du machst Dir ernsthaft Gedanken über eine minimale mögliche Impedanzänderung bei den 10mm zwischen Trafo und Buchse? Mach's einfach wie in der AppNote und gut isses... BTW: Woher sollte die Impedanzänderung kommen? Nur weil die Referenz anders heißt?
Danke für die Antworten! Ich mache es jetzt nach AppNote...
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