Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Mosfet-Ansteuerung


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von Markus B. (Gast)


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Hallo, kurze Frage ich habe in einem Spannungswandler wo die Mosfets 
ausgelötet sind einmal die Gate Spannung und einmal die Drain Source 
Spannung an den Lötpads mit dem Oszi gemessen (Bilder sind in Anhang), 
in dieser Schaltung wird der PWM Controller (KA7500BD) relativ warm, so 
um die 40-45C. Pin 9 und 10 also die Ausgänge haben den gleichen 
Signalausgang von 31kHz und ca. 4,5V. Wodurch kann solch eine Erwärmung 
entstehen? Habe alle Bauteile auf Funktion überprüft.

Danke schon im voraus für die Rückmeldungen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Markus B. schrieb:
> in dieser Schaltung wird der PWM Controller (KA7500BD) relativ warm, so
> um die 40-45C.
Das ist noch nicht warm.

> Wodurch kann solch eine Erwärmung entstehen?
Durch Stromaufnahme: 10mA Ruhestrom bei 15V geben 0,15W. Und wenn er 
noch was tut ein wenig mehr. Dadurch wird er halt warm.

> in dieser Schaltung
In welcher denn?

von Markus B. (Gast)


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Das ist ein Spannungswandler von einer Kfz-Endstufe wo die Mosfets 
durchgebrannt sind.

Eigentlich sind die beiden Oszibilder in Ordnung oder?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> Eigentlich sind die beiden Oszibilder in Ordnung oder?

5V am Ausgang sind eigentlich zuwenig. Leider schreibst du nichts über 
die verwendeten MOSFet, aber wenn das keine Logiklevel FET sind, reichen 
5V nicht zum durchsteuern. Der KA7500 ist ein sehr naher Verwandter des 
TL494 (fast identisch) und er sollte am Ausgang Signale in Höhe seiner 
Versorgung ausgeben. Falls bei dir noch kleine Treibertransistoren 
zwischen KA7500 und den MOSFet sind, check die mal auf Defekte.

Es sollten 2 komplemetäre Signale mit gleicher Höhe an den Ausgängen 
stehen und entsprechend auch an den Gates der MOSFet.
Anbei mal die Schaltung aus einer Magnat 480, die deiner Schaltung 
vermutlich sehr ähnlich ist. Hier sind es IRFZ44 in der Endstufe

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (Gast)


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Also die Mosfets sind die FQP50N06. Treibertransistoren sind A1266Y und 
D600K Y.

Habel alle Treibertransistoren mit dem Tester überprüft und der hfe-Wert 
und die Diodenspannung sind in Ordnung.

Habe Bilder vom Spannungswandler angehängt. (Nicht wundern warum der 
Trafo und die Elkos fehlen, da der Trafo eine Kurzschluss hat.

von Markus B. (Gast)


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Die Stromaufnahme am Hauptanschluss beträgt 200mA bei 12V.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> FQP50N06

Das ist kein Logiklevel MOSFet und ist bei 10V Ugs auf seinen Nennstrom 
spezifiziert.
Es sollten also schon 10-12V Ugs sein. Der KA7500 wird normalerweise aus 
dem 'Remote ON' Anschluss gespeist. Check mal, ob er daraus die 12V 
Nominalspannung auch bekommt.

von Markus B. (Gast)


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So also ich habe mal das Treiberboard rausgezogen (hab ich auf 
Stiftleisten umgelötet) und konnte folgendes messen: es kommen einmal 
11,25V auf einen Pin wenn Remote nicht abgeschlossen ist also nur 
Dauerplus. Zusätzlich kommen zu dieser Spannung nochmal zwei dazu wenn 
Remote angelegt wird einmal 10,73V und 11,97V.

von Markus B. (Gast)


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Und noch etwas konnte ich feststellen, das zwischen Gate und Source bei 
den Mosfetplätzen mit dem Diodentest ein Spannungwert von 253 mV und bei 
den Treibertransistoren zwischen Base und Emitter ein wert von 179 mV 
rausgekommen ist.

von Markus B. (Gast)


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Ok habe jetzt mein gutes Oszi geholt da dieses kleine Schrott ist. So 
habe jetzt eine Spannung von 11.2V peak to peak gemessen also ca. 5V Rms 
zwischen Gate und Source. Das ist in Ordnung also kann ich davon 
ausgehen das sonst nichts weiteres kaputt ist bis zu den Mosfets oder?

Sry für irgendwelche Falschmeldungen, bin gerade in Ausbildung und 
dankbar für Äusserungen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> habe jetzt eine Spannung von 11.2V peak to peak gemessen also ca. 5V Rms
> zwischen Gate und Source.

RMS ist wurscht, den MOSFet interessiert die Spitzenspannung. 11,2V 
sehen gut aus.

von Markus B. (Gast)


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So habe jetzt die Mosfets eingelötet und sie bleiben kalt also schonmal 
gut. Aber sobald ich die beiden Trafos dranhänge werden zwei Mosfets auf 
beiden Seiten extrem heiß und der Spannungswandler zieht 1,9A also viel 
zu viel. Wie finde ich heraus wo genau der Kurzschluss liegt am Trafo?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Du solltest nun sicherstellen, das auf der anderen Seite der Trafos kein 
Kurzschluss ist. Gleichrichter, Elkos und vor allem die 
Endstufentransistoren müssen ok sein, damit da kein Kurzschluss ist.

Es ist möglich, aber nicht wahrscheinlich, das der Trafo selber 
Windungsschluss hat. Bevor du das diagnostizierst, müssen aber alle 
anderen Möglichkeiten geprüft werden.
Am besten trennst du mal die Gleichrichter sekundär und schaust, was 
passiert.

von Markus B. (Gast)


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Ok anscheinend hab ich das vergessen zu sagen... Also die Gleichrichter 
hab schon ausgelötet ganz am Anfang der Reperatur und die zwei großen 
Trafos auch. Ich habe die beiden Trafos mit Kabeln extern auf dem Tisch 
liegen ohne jegliche Last an der Sekundärseite. Es kommt auch ein 
schönes 60kHz Signal mit einmal 30V und 50V aus den Trafos deshalb 
wundert es mich auch.

von Jens G. (jensig)


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@ Markus Berger (max2332)

>So habe jetzt die Mosfets eingelötet und sie bleiben kalt also schonmal
>gut. Aber sobald ich die beiden Trafos dranhänge werden zwei Mosfets auf
>beiden Seiten extrem heiß und der Spannungswandler zieht 1,9A also viel
>zu viel. Wie finde ich heraus wo genau der Kurzschluss liegt am Trafo?

...

Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen) schrieb:

>Du solltest nun sicherstellen, das auf der anderen Seite der Trafos kein
>Kurzschluss ist. Gleichrichter, Elkos und vor allem die
>Endstufentransistoren müssen ok sein, damit da kein Kurzschluss ist.

>Es ist möglich, aber nicht wahrscheinlich, das der Trafo selber
>Windungsschluss hat. Bevor du das diagnostizierst, müssen aber alle
>anderen Möglichkeiten geprüft werden.
>Am besten trennst du mal die Gleichrichter sekundär und schaust, was
>passiert.


>Ok anscheinend hab ich das vergessen zu sagen... Also die Gleichrichter
>hab schon ausgelötet ganz am Anfang der Reperatur und die zwei großen
>Trafos auch. Ich habe die beiden Trafos mit Kabeln extern auf dem Tisch
>liegen ohne jegliche Last an der Sekundärseite. Es kommt auch ein
>schönes 60kHz Signal mit einmal 30V und 50V aus den Trafos deshalb
>wundert es mich auch.

Es kann sein, daß ich hier falsch zitiert habe, aber egal - es ist 
ziemlich viel Geschwurbel, wie man an der Kurzschlußvermutung bezüglich 
Trafo sehen kann.
 ...
Daß die Mosfet kalt bleiben, wenn kein Trafo dran ist, ist eigentlich 
normal, aber wenn zwei Mosfets warm werden bei Trafolast, und andere 
nicht, dann sollte mann schon sagen können, welche von den vielen 
Mosfets warm werden (High/Low-Side). Dazu braucht man aber einen 
Schaltplan, um diesen Effekt einschätzen zu können, sonst ist das alles 
nur Raten ins Blaue hinaus ...
Ach ja - Warmwerden der Mosfets ohne KK bei Trafoslast ist ok - ein 
bißchen Blindstrom ist ja immer dabei ...

Vermutlich sind Deine Mosfet aber gerade nicht am Kühlkörper, und da 
werden in einem Schaltnetzteil höherer Leistung die Mosfets immer 
warm/heis.

Und das mit den Gleichrichtern habe ich auch noch nicht so richtig 
begriffen .... zumal die Interpunktion, und damit das daraus 
resultierende Verständnis bei den Lesern dieses Threads komplett daneben 
ist ...

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (Gast)


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Ja ok es kann durchaus sein das die Mosfets warm werden, aber nicht 
brenn heiß nach 5 Sekunden (habe dann abgedreht da es mir zu gefährlich 
geworden ist).

von Jens G. (jensig)


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>brenn heiß

Solange das noch nicht soweit ist, isses vollkommen unkritisch ...

von Markus B. (Gast)


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Weis nicht ob ich es falsch formuliert habe aber sie werden brenn heiß 
nach 5 Sekunden. Wahrscheinlich würden sie wieder durchbrennen wenn ich 
aufgedreht lassen würde.

von Dieter (Gast)


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Versuche von den MOSFETs ausgehend den Schaltplan herauszufinden. Die 
Sekundärseite Wandlers könnte auch einen Schaden haben und die MOS mit 
Transienten lustig heiß schwingen.

von Dieter (Gast)


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Bezogen auf den Schaltplan von mschoeldgen müßte zwischen E1 und C1 eine 
Amplitide von mehr als 12V ( bis maximal24V) gemessen werden, aber gegen 
die den virtuellen Massepunkt der MOS 12V.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Markus B. schrieb:
> Also die Gleichrichter
> hab schon ausgelötet ganz am Anfang der Reperatur und die zwei großen
> Trafos auch. Ich habe die beiden Trafos mit Kabeln extern auf dem Tisch
> liegen ohne jegliche Last an der Sekundärseite.

Das ist nicht optimal. Gleichrichter und Kondensatoren auf der 
Sekundärseite haben auch eine Art Snubberfunktion.

Markus B. schrieb:
> Wie finde ich heraus wo genau der Kurzschluss liegt am Trafo?

Ein Kurzer im Trafo würde sich auf alle Transistoren auswirken. Du sagst 
aber, es werden nicht alle heiß.
Schau die Platine nochmal ganz genau an. Kriegt auch jeder Mosfet volle 
Gate-Spannung usw?

von Markus B. (Gast)


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Ja der Schaltplan ist fast der gleiche außer das bei meiner Endstufe 
insgesamt 8 Mosfets im Schaltwandler sind.

Ja es werden auf beiden Seiten die ersten zwei Mosfets nach kurzem 
einschalten extrem heiß. Werde wenn ich zu Hause bin die Spannungen mal 
checken.

Eine Frage habe ich, aus den beiden Trafos kommt ein schönes 
Rechtecksignal mit ca. 61kHz und da es ein Trafo mit Mittelanzapfung ist 
eine Spannung von 15V und 25V gegen die Mitte also insgesamt kommt aus 
den einen Trafo 30V und aus den anderen 50V, kann dadurch eigentlich ein 
Kurzschluss ausgeschlossen werden?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Markus B. schrieb:
> also insgesamt kommt aus
> den einen Trafo 30V und aus den anderen 50V

Das klingt etwas merkwürdig. Jeder der Trafos versorgt eine Seite der 
Endstufe mit symmetrischer Spannung. Es sollten also gegen den 
Mittelpunkt des Trafos zwei gleich hohe Spannungen aus jedem Trafo 
kommen. Ich empfehle dir, erstmal nur einen Trafo zu verbauen und da den 
Ausgang daraufhin zu checken.
Wenn nur 2 der MOSFet warm werden, hast du da noch ein Platinenproblem 
und evtl. Risse in den Leiterbahnen.
Ohne Last darf da nichts warm werden, selbst wenn die MOSFet noch nicht 
richtig gekühlt werden.

Jens G. schrieb:
> es ist
> ziemlich viel Geschwurbel

Ich schreibe ausführlicher, weil der TE evtl. nicht ganz so viel 
Erfahrung hat.

: Bearbeitet durch User
von Markus B. (Gast)


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Es kommen eh zwei gleiche Spannungen zum Mittelpunkt bei beiden Trafos.

Trafo 1: 15V+15V=30V Gesamt

Trafo 2: 25V+25V=50V Gesamt

So habe ich es gemeint.

von Markus B. (Gast)


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Das ist eine Hifonics Zeus ZX8000 Endstufe.
Die Hat 5 Kanäle und die 50V Railspannung ist für den Basskanal und die 
30V für die vier Lautsprecher ausgänge

von Markus B. (Gast)


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Es werden alle Mosfetplätze mit gleichem Signal versorgt wie schon 
gesagt mit 11.3V peak und 31,5kHz.

Auch wenn ich nur einen Trafo an eine Seite hänge wird dieser nach 
kurzer Zeit extrem heiß. (Habe es mit beiden Seiten überprüft)

von der schreckliche Sven (Gast)


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Neulich war hier einer, bei dem sind die Trafos so heiß geworden, daß 
die Ferrit-Ringkerne gebrochen sind.

Wenn Deine noch ganz sind, füge zwischen Primärwicklung und Mosfets 
Widerstände ein (z.B. 10 Ohm/17W). Die sollten dann eine übermäßige 
Erwärmung der Komponenten verhindern, so daß Du Zeit gewinnst, der Sache 
auf den Grund zu gehen.

von Markus B. (Gast)


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Der Trafo ist nicht gebrochen oder ähnliches, es sind auch keine 
Brandspuren von außen zu erkennen und warm werden dut er auch nicht nur 
die Mosfets.

von Markus B. (Gast)


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Das einzige das ich getauscht habe sind die Mosfets und die 220 ohm und 
100 ohm Widerstände die zu Ihnen führen die habe ich durch 1/4W ersetzt 
statt den verbauten 1/8W aber das ist ja kein Problem.

von Vollständiges Chaos (Gast)


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Markus B. schrieb:
> Auch wenn ich nur einen Trafo an eine Seite hänge wird dieser nach
> kurzer Zeit extrem heiß.

Markus B. schrieb:
> Der Trafo ist nicht gebrochen und warm werden
> dut er auch nicht nur die Mosfets.

Könntest Du endlich mal aufhören, Dir selbst zu widersprechen?

Was Jens als Geschwurbel bezeichnet, ist imho der Versuch der 
hilfswilligen User, mit unklar definierten und sich scheinbar ständig 
ändernden Fakten
"fertigzuwerden".

(Noch dazu kommt die "Sinnverfälschung" durch falsche Interpunktion - 
das stimmt schon.)

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Mittlerweile ist das hier ein komplettes Durcheinander. Vielleicht wäre 
es ja sogar besser, völlig von neuem anzufangen - denn bisher ist bei 
den Infos und Daten die Wahrheit nicht vom Quatsch zu unterscheiden. Und 
es wird immer schlimmer.

---------------------------------------------------------------

Markus, drück Dich doch endlich einmal eindeutig und klar aus.

Zugegeben: Als technisch unerfahrener Mensch (und wenn man selbst nur 
wenig davon begreift) kann es schwierig sein, die Umstände anderen 
(also "uns hier") zu vermitteln.

Aber es geht! Sei Dir sicher! Nur halt nicht so, wie gehabt.

Einzelne Daten (z.B. Meßergebnisse) kann man kurz und stichpunktartig 
angeben, wenn man will. Doch Zusammenhänge erklärt man besser 
ausführlich, und nicht in kurzen "Statements".

Wo genau man Punkt und/oder Komma setzt (oder nicht), kann ebenfalls 
den Sinn einer Aussage völlig verdrehen - und von offensichtlichen 
(mir zum Teil unerklärlichen) Widersprüchen will ich gar nicht richtig 
anfangen.

Wenn es nicht anders geht, dann zeige Deine Posts doch vor dem Absenden 
einer "Testperson" (eine, die - genau, wie "wir" - alleine anhand Deiner 
Posts "schlau werden soll").

Wenn diese Testperson nichts versteht, dann wird das Forum das wohl auch 
nicht. Ändere Deine Posts so lange ab, bis sie versteht.

Und wenn Du "uns" die Informationen dann auf verständliche Weise 
weitergibst, mußt Du auch den_Tipps_der_Ratgeber_exaktestens_FOLGEN 
...

Das alles kostet Mühe und Konzentration, aber ist die einzige Chance.

Viel Erfolg.

von Lukas B. (lukas_berg)



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Hallo alle zusammen,

ich habe ein kleines Problem bei der Reparatur von meiner Kfz-Endstufe 
(Hifonics Zeus ZX8000). Bei dieser Endstufe sind die Mosfets und die 
Gate Widerstände durchgebrannt. Also habe ich erstmal alle Mosfets 
(FQP50N06) und Widerstände (100 ohm und 220 ohm) ausgelötet, danach 
wurde ein kleiner Funktionstest gemacht um die Signalausgänge des 
PWM-CONTROLLER (KA7500BD) zu messen. Es kommt ein schönes Rechtecksignal 
mit 31kHz zu den Mosfets und die Gate-Source Spannung beträgt 11,3V also 
schonmal in Ordnung. Zur Sicherheit habe ich mal die Gleichrichter 
(FMG22R und FMG22S) ausgelötet um den Eingangsbereich vom 
Ausgangsbereich zu trennen. Da ich zufälligerweise die Bauteile zur Hand 
hatte lötete ich sie ein und unterzog einen Funktionstest. Die Endstufe 
schaltete aus dem Protect Mode, aber zwei Mosfets auf Beiden Seite 
werden innerhalb von Sekunden brenn heiß. Deswegen lötete ich die beiden 
Trafos aus, wegen Verdacht auf Kurzschluss. Ohne Trafos bleiben zwar die 
Mosfets kalt, aber das Durchmessen der Trafos brachte mir nicht wirklich 
die Erkenntnis das ein Kurzschluss besteht.

Hätte jemand eine Idee hätte was kaputt sein könnte oder was ich noch 
durchmessen sollte?

Ps: Habe keinen Schalplan finden oder besorgen können.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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von Lukas B. (lukas_berg)


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Ja der Artikel wurde aufgrund von unübersichtlichkeit neu verfasst.

von hinz (Gast)


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Lukas B. schrieb:
> Ja der Artikel wurde aufgrund von unübersichtlichkeit neu
> verfasst.

Und ins falsche Forum....

von Lukas B. (lukas_berg)


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Habe schon öfters mehr Antworten durch das erhalten, außerdem wird er 
sowieso verschoben.

von Bernhard S. (b_spitzer)


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So, wie der Schrumpfschlauch der beiden dickeren Elkos 
zusammengeschrumpft ist, wurde denen schon öfter richtig heiß. Ich würde 
die mal austauschen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ach, mal wieder ein Hifunznix Scheißpatent.

> PWM-CONTROLLER (KA7500BD)
TL494

Die Kondensatoren sind okay wenn sie keinen Kurzschluß haben. Die sehen 
manchmal so aus wenn die Druckfolie etwas knapp bemessen war.

Ohne Oszilloskop wirst Du es nicht schaffen, die Endstufe zu reparieren. 
Durch die defekten Gate-Widerstände ist vorher viel zu viel Strom in die 
Treiberstufe geflossen und wird dort entsprechenden Schaden hinterlassen 
haben. Ich vermute stark, daß an den FETs unter Belastung (und seien es 
nur die eingesetzten Ringkerntrafos ohne sekundäre Gleichrichterdioden) 
kein sauberes Rechteck mehr ankommt.

Ich hatte auch noch nie defekte Trafos, außer einmal hier im Forum 
gebrochene Ringkerne gesehen, aber noch nie selbst erlebt. Deine Trafos 
sind zu 99% in Ordnung.

Erstmal das Netzteil zum laufen bringen, dafür zur Not die Rails zu den 
Endstufen nach den Siebkondensatoren trennen. Und einen kleinen 
Widerstand an die Kondis löten, falls das Netzteil läuft bleibt sonst 
recht lange eine unschön hohe Spannung stehen (bis zu 60V, will man 
nicht in den Fingern haben).

von Lukas B. (lukas_berg)


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Oszilloskop und andere Messgeräte sind vorhanden.

von Lukas B. (lukas_berg)


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Desweiteren habe ich noch weitere Daten ermessen können:

Stromaufnahme der Endstufe ohne Trafos: ca.: 210mA

Stromaufnahme der Endstufe mit Trafos: ca.: 1.9A


Wenn ich die Trafos in den Spannungswandler dazugebe kommen folgende 
Spannungen und Frequenzen am Sekundärseite raus:

Trafo 1: 15V+15V=30V gesamt

Trafo 2: 25V+25+50V gesamt

Die Frequenz ist bei beiden gleich nähmlich 61kHz.

Dies konnte nur für kurze Zeit gemessen werden da wie gesagt abdrehen 
musste wegen den Mosfets.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Lukas B. schrieb:
> Habe schon öfters mehr Antworten durch das erhalten, außerdem wird er
> sowieso verschoben.

Das sind äußerst miese Umgangsformen. Kommst Du da nicht von selbst 
drauf?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hier gibts übrigens gute Fotos der Endstufe:
https://www.amp-performance.de/957-Hifonics-Zeus-ZX8000.html

Lukas B. schrieb:
> Trafo 1: 15V+15V=30V gesamt
>
> Trafo 2: 25V+25+50V gesamt

Irgendwas stimmt da hinten und vorne nicht. Sowohl eine Terminator II 
als auch die Magnat, die hier rumliegen, liefern da über +/-30V und sind 
nicht mit so viel Leistung angegeben wie die Zeus. Kann natürlich 
wirklich ein Trafo sein, aber alle beide? Sehr unwahrscheinlich und 
deutet, wie Ben schon sagte, auf einen Fehler in der Ansteuerung hin. 
Fotos der Platinenunterseite hast du ja nie geliefert.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Die +-30V klingen plausibel, die +-15V nicht. Jedenfalls nicht an den 
Siebelkos, zur Versorgung der Filterschaltungen nach den Widerständen 
und Z-Dioden sind die okay.

Aber nicht für die Endstufen, für den geringen Spannungshub baut niemand 
so ein Netzteil, sondern verwendet BTL-ICs, manche davon haben sogar 
eine onChip-Spannungsverdopplung.

Was mich interessieren würde:
- Foto von der Unterseite der Platine wäre wirklich nicht schlecht
- Signalform (Oszi) an Gate und Drain bei dem "15V-Trafo"

von der schreckliche Sven (Gast)


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Lukas B. schrieb:
> Dies konnte nur für kurze Zeit gemessen werden da wie gesagt abdrehen
> musste wegen den Mosfets.

Mach es halt so, wie ich schon geschrieben habe:

der schreckliche Sven schrieb:
> füge zwischen Primärwicklung und Mosfets
> Widerstände ein (z.B. 10 Ohm/17W). Die sollten dann eine übermäßige
> Erwärmung der Komponenten verhindern, so daß Du Zeit gewinnst, der Sache
> auf den Grund zu gehen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Blödsinn, sowas hab ich ja noch nie gesehen...
Aber jeder wie er möchte.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Blödsinn, sowas hab ich ja noch nie gesehen...

Was, bitte, soll daran Blödsinn sein?
So werden die Widerstände heiß, und nicht die Mosfets, und er kann in 
Ruhe nach dem Fehler suchen (Oszilloskop hat er ja).

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Weils Blödsinn ist. Für solche Messungen verwendet man ein 
strombegrenztes Netzteil, 300mA oder wieviel möglich ist ohne daß die 
FETs verbrennen und dann geht's auf Fehlersuche. Oder nur die 
Treiberschaltung mit Strom versorgen wenn eine Trennung zum Lastkreis 
einfach möglich ist. Dann sieht man auch, ob die Gate-Signale ordentlich 
sind.

von Michael D. (mike0815)


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Öhm, 300mA Strombegrenzung, sind in dieser Liga, etwas wenig....da gehen 
schon bei einem kleinen Furz ein paar Ampere durch... what ever, in dem 
anderen Thread, etwas verwirrend...wie auch immer...
Die Wandlertrafos, wo sind die? Auslöten und fliegend betreiben, geht ja 
mal gar nicht!  Die Wicklungen der Ringkern Trafos sind ja sowas von 
übersichtlich...da ist schon allein eine Sichtprüfung genügend. Die sind 
weder versiegelt, oder eingepackt.  In diesem Fall aber eben nicht.
Mutmaßungen, das die Trafos einen Schluss haben, bei dem Querschnitten? 
Sehr unwahrscheinlich.
Ich klugscheisse mal aus Erfahrungen.Hier werden 50 bis über 100V p-p 
hoch transformiert.
Es könnte sein, das einige Widerstände, das nicht abhaben können.  Ich 
habe diese Erfahrungen gerade bei SNT's gemacht.  Ich suchte mir einen 
Wolf...ein 22 Ohm Widerstand (Gate Widerstand), war defekt. Und nein, 
keine äußerlichen Anzeichen, eines Defektes....
Nicht mal angebräunt, einfach nur unendliche mega Ohm

: Bearbeitet durch User
von der schreckliche Sven (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Weils Blödsinn ist. Für solche Messungen verwendet man......

"Verwendet man" ist keine Begründung.
Lass Dir was besseres einfallen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Eine mögliche Methode, um die Trafos zu testen wäre die Einspeisung 
eines 60kHz Signals aus einem x-beliebigen, strombegrenzten Generator, 
meinetwegen auch mit den o.a. Serienwiderständen und die Messung der 
Amplitude:
* Über dem Serienwiderstand zur Stromabschätzung.
* Über der Primärwicklung und als Vergleich dann über der 
Sekundärwicklung
* Über beiden Primär- und dann über beiden Sekundärwicklungen zur 
Überprüfung der Symmetrie. Das muss bei beiden Wicklungen so gut wie 
identisch sein.

So bekommt man auch einen Eindruck vom Übertragerverhältnis, was m.M.n. 
deutlich über 1:3 liegen muss, damit die Endstufe wirklich die Spannung 
bekommt, um die auf der o.a. Website gemessenen Leistung zu erreichen.
Da reichen +/- 25V nicht und schon gar nicht +/-15V.

Wie erwähnt, produziert der Wandler in meiner Magnat Classic 480 etwa 
+/- 35V und das Dings hat gemessene ~ 2*180W lt. der Website. Die 
Terminator II (einen bescheuerteren Namen für eine Endstufe gibts wohl 
nicht) wird leider nicht erwähnt, da sind es hier etwa +/-32V.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> "Verwendet man" ist keine Begründung.
> Lass Dir was besseres einfallen.
Ich hab in meinem Leben unter Garantie
schon mehr KFZ-Endstufen repariert als Du.

> Öhm, 300mA Strombegrenzung, sind in dieser Liga, etwas wenig....
> da gehen schon bei einem kleinen Furz ein paar Ampere durch...
Und in Deinem wahrscheinlich auch. Er soll mit dem strombegrenzten 
Netzteil keinen beschissenen Leistungstest mit der Endstufe fahren, er 
soll NUR den verdammten Fehler finden, damit ihm das Scheißteil nicht 
um die Ohren fliegt wenn da wieder mehr Strom reinkommt, wie etwa aus 
einer Autobatterie.

> Ich klugscheisse mal aus Erfahrungen.
Das mit dem Klugscheißen ging ein wenig nach hinten los - da kam nur 
geistiger Dünnschiss - und Erfahrungen hast Du mutmaßlich auch keine.

> Hier werden 50 bis über 100V p-p hoch transformiert.
Na klar, und die 100V werden dann in 2x35V gepuffert. Bitte nur zu 
Silvester einschalten.

Schade, daß eure Beiträge nicht als Aprilscherz gemeint waren, sonst 
könnte man herzhaft drüber lachen.

So aber nochmal: Strombegrenzendes Netzteil mit gerade so viel Strom 
dran, daß man etwas Zeit zum Messen hat und schauen wie die Wellenform 
an Gate und Drain der FETs aussieht. Ich vermute nach wie vor einen 
Defekt in der Treiberstufe, eine der beiden Signalflanken dürfte 
verschliffen sein, ggf. hast Du auch halb-defekte Gate-Widerstände 
übersehen.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ben B. schrieb:
> Weils Blödsinn ist.

Ist überhaupt kein Blödsinn. Mit Svens Methode sieht man durch 
Amplitudenmessung über den Widerständen sofort, obs ein Ungleichgewicht 
gibt, also ob eine Wicklung mehr Strom zieht als die andere. Das würde 
nämlich mit der Meldung des TE übereinstimmen, nach der er nur 2 warme 
MOSFets hat und nicht alle 4.

Ben, so sehr ich deine Beiträge sonst schätze, lässt du hier zu sehr den 
'ich kann alles besser' raushängen, anstatt dich konstruktiv zu äussern. 
Deine Methode mit dem strombegrenzten Netzteil ist hier nicht besonders 
geeignet, weil du damit zwar die MOSFet schonst, aber dem Trafo nicht 
auf die Spur kommst. Und ja, ich habe auch schon dutzende dieser 
Endstufen repariert, muss das aber nicht besonders betonen, zumal hier 
der Fall anders liegt, als bei den 'normalen' Defekten der Dinger.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ben, so sehr ich deine Beiträge sonst schätze
Das ist erst recht Blödsinn, denn niemand hier in diesem Forum schätzt 
meine Beiträge und ich hab mich schon laaange damit abgefunden.

Du kannst natürlich auch gleich ein neues Netzteil aufbauen. Oder drei 
davon. Und dann Vergleichsmessungen machen, wenn die drei nachgebauten 
funktionieren. Merkwürdigerweise hatte ich wie gesagt noch nie einen 
defekten Trafo. Auch nicht wenn da vorher 300A durchmarschiert sind. 
Wenn das Ding nicht mechanisch beschädigt ist, wird es auch nicht defekt 
sein. Aber egal, ist ja nicht meine Endstufe. Ihr macht das bestimmt 
schon...

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