Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fehlerkette serielle Messung


von Venturii (Gast)


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Hallo,
ich habe hier ein  analog input modul mit zahlreiche Channels (über 30), 
verschiedene Messwerte aufgenommen werden. z.B. Temperaturen. Nun möchte 
ich die Fehlerkette bei der Messung betrachten. Zum einen entstehen 
dynamische Fehler, weil die Temperatursensoren außen aufgebracht sind. 
Das heißt die Temperatur ist evt. um eine gewisse Zeit phasenverschoben, 
zum anderen entstehen auch wahrscheinlich zeitliche Verschiebungen, 
wegen der Datenübertragung. Also zu timestep x werden beispielsweise 30 
Messwerte aufgenommen. Die Messwerte werden dann zu den 30 Channels 
übertragen. Ich denke, dass es seriell abläuft. Das heißt z.B. bekommt 
Channel 30 die Information erst später als Channel 1. dann wird das 
Ganze an den PC übertragen und per Diadem als CSV gespeichert. Weiß 
Jemand wo ich in den Spezifikationen von solchen Messgeräten die 
entsprechenden Angaben finden? Ich bin im Bereich Messtechnik neu und 
als Praktikant nicht so erfahren. Würde aber die aufgenommenen Messungen 
auch entsprechend aufnehmen.

Über Literaturempfehlungen wäre ich auch dankbar. In den Meisten Büchern 
werden solche Dinge wie z.B. mit der Temperatur nur am Rande behandelt 
und auch nicht konkret darauf eingegangen wie man diesen Fehler bestimmt 
oder in eine Fehlerrechnung mit einbezieht.
Ich würde gerne eine Berechnung durchführen um am schluss der 
Fehlerkette zu sagen welche Abweichung der gemessene Wert vom wahren 
Wert hat. Also von der Amplitude, aber auch zeitlich.

von Kolja L. (kolja82)


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Kalibriere deine Sensoren am Einsatsort, dann hast du den Fehler des 
Referenzthermometers.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Venturii schrieb:
> Ich denke, dass es seriell abläuft. Das heißt z.B. bekommt Channel 30
> die Information erst später als Channel 1
Die Übertragung ist üblicherweise so schnell,dass du die Temperatur 
während der Übertragung als konstant annehmen kannst.
Höchstens, du hast extrem schnelle Sensoren und sehr dynamische 
Temperaturwechsel...

von Wolfgang (Gast)


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Venturii schrieb:
> Das heißt die Temperatur ist evt. um eine gewisse Zeit phasenverschoben,
> zum anderen entstehen auch wahrscheinlich zeitliche Verschiebungen,
> wegen der Datenübertragung.

Die Datenübertragungszeit kannst du außen vor halten, indem du zu den 
Sensordaten auch immer einen Timestamp mit überträgst. Dann kennst du, 
unabhängig von irgendwelchen Datenübertragungszeiten, immer den 
Messzeitpunkt.

Um was für Datenübertragungszeiten geht es denn. Kommen die Daten von 
einer Jupiter-Sonde und sollen mit Daten von einem Mars-Orbiter 
verrechnet werden?

von Jacko (Gast)


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Was ist so schwer daran, einfach mal konkrete Daten zu nennen?
Das ist schon mal der größte Faktor in der Fehlerkette.

Für Minuten  Sekunden  micro-, oder pico-Sekunden sind
vollkommen unterschiedliche Technologien optimal.

Du hast aber einfach nur 2 Fragen ohne jeglichen Hintergrund
in den Raum gestellt:

- Sensorgenauigkeit (was heißt "außen aufgebracht"?)
  Da ist eher der Sensortyp und die Anbringung an's Objekt
  entscheidend.

- Zeitliche Zuordnung der Messwerte ("... zu timestep x werden
  beispielsweise ... denke, dass es seriell abläuft ..."
  Geht es hier um Tage, Minuten, pico-sekunden???
  Sollen die Werte für eine Regelschleife genutzt werden?

- ???

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