Hallo, ich habe hier ein analog input modul mit zahlreiche Channels (über 30), verschiedene Messwerte aufgenommen werden. z.B. Temperaturen. Nun möchte ich die Fehlerkette bei der Messung betrachten. Zum einen entstehen dynamische Fehler, weil die Temperatursensoren außen aufgebracht sind. Das heißt die Temperatur ist evt. um eine gewisse Zeit phasenverschoben, zum anderen entstehen auch wahrscheinlich zeitliche Verschiebungen, wegen der Datenübertragung. Also zu timestep x werden beispielsweise 30 Messwerte aufgenommen. Die Messwerte werden dann zu den 30 Channels übertragen. Ich denke, dass es seriell abläuft. Das heißt z.B. bekommt Channel 30 die Information erst später als Channel 1. dann wird das Ganze an den PC übertragen und per Diadem als CSV gespeichert. Weiß Jemand wo ich in den Spezifikationen von solchen Messgeräten die entsprechenden Angaben finden? Ich bin im Bereich Messtechnik neu und als Praktikant nicht so erfahren. Würde aber die aufgenommenen Messungen auch entsprechend aufnehmen. Über Literaturempfehlungen wäre ich auch dankbar. In den Meisten Büchern werden solche Dinge wie z.B. mit der Temperatur nur am Rande behandelt und auch nicht konkret darauf eingegangen wie man diesen Fehler bestimmt oder in eine Fehlerrechnung mit einbezieht. Ich würde gerne eine Berechnung durchführen um am schluss der Fehlerkette zu sagen welche Abweichung der gemessene Wert vom wahren Wert hat. Also von der Amplitude, aber auch zeitlich.
Kalibriere deine Sensoren am Einsatsort, dann hast du den Fehler des Referenzthermometers.
Venturii schrieb: > Ich denke, dass es seriell abläuft. Das heißt z.B. bekommt Channel 30 > die Information erst später als Channel 1 Die Übertragung ist üblicherweise so schnell,dass du die Temperatur während der Übertragung als konstant annehmen kannst. Höchstens, du hast extrem schnelle Sensoren und sehr dynamische Temperaturwechsel...
Venturii schrieb: > Das heißt die Temperatur ist evt. um eine gewisse Zeit phasenverschoben, > zum anderen entstehen auch wahrscheinlich zeitliche Verschiebungen, > wegen der Datenübertragung. Die Datenübertragungszeit kannst du außen vor halten, indem du zu den Sensordaten auch immer einen Timestamp mit überträgst. Dann kennst du, unabhängig von irgendwelchen Datenübertragungszeiten, immer den Messzeitpunkt. Um was für Datenübertragungszeiten geht es denn. Kommen die Daten von einer Jupiter-Sonde und sollen mit Daten von einem Mars-Orbiter verrechnet werden?
Was ist so schwer daran, einfach mal konkrete Daten zu nennen?
Das ist schon mal der größte Faktor in der Fehlerkette.
Für Minuten Sekunden micro-, oder pico-Sekunden sind
vollkommen unterschiedliche Technologien optimal.
Du hast aber einfach nur 2 Fragen ohne jeglichen Hintergrund
in den Raum gestellt:
- Sensorgenauigkeit (was heißt "außen aufgebracht"?)
Da ist eher der Sensortyp und die Anbringung an's Objekt
entscheidend.
- Zeitliche Zuordnung der Messwerte ("... zu timestep x werden
beispielsweise ... denke, dass es seriell abläuft ..."
Geht es hier um Tage, Minuten, pico-sekunden???
Sollen die Werte für eine Regelschleife genutzt werden?
- ???
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