Grafikkarte für µ-Controller

Gast #341693
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Hallo,
ich habe vor, ein Informationsverarbeitungsgerät mit einem TFT-Display
zu bauen. Ich möchte gerne wissen, ob man mithilfe eines µ-Controllers
ein TFT-Display mit Auflösung 320*240 ansteuern kann. Dafür brauch man
eine Grafikkarte für den Controller, schätze ich schon aber ich weiß
nicht ob es einfach geht.
Ich danke euch für eure Hilfe.
Gast #341696
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Für Farbe geht maximal 16 Farben mit 320*240 Pixel mit einem
Grafikcontroller am 8 Bit-uC, sonst muß man mit Bank-switching den
Speicher adressieren, weil es 64 kByte überschreitet.
Gast #341701
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Ich wollte auch schon ein kleines TFT (320x240, 18Bit RGB) an einen
Microcontroller anschliessen (Renesas H8S oder TI MSP430).
Das ganze scheiterte dann daran, dass das Display keinen eigenen
Speicher hatte um das Bild zu speichern und somit das Bild dauernd mit
einem Pixeltakt von über 5MHz gefüttert werden muss.
Kein Microcontrontroller ist derzeit genügend schnell um das
einigermassen komfortabel und sinnvoll umzusetzen.

Seit kurzem gibts jedoch farbige TFT's mit eingebautem Speicher. Damit
sollte es eigentlich machbar sein, diese auch sinnvoll an einem
Microcontroller zu nutzen. Da muss nämlich nicht mehr dauernd das ganze
Bild zum Display gesendet werden, sondern es können nur die relevanten
Bildpunkte aktualisiert werden.

Ansonsten kannst Du mittels CPLD oder FPGA und ein wenig RAM selber
eine kleine Grafikkarte bauen um auch Displays ohne eigenen Speicher
anzusteuern. Das Firmware hierfür würde sich relativ einfach gestalten.
Jedoch ist der Hardware- und Kostenaufwand doch schon relativ hoch.
Gast #341702
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Nachtrag:

Falls es nicht unbedingt ein Microcontroller sein muss, dann wäre die
Ansteuerung mit einer reinen CPU wie z.B. Intel XScale oder einem DSP
wie dem Analog Devices BlackFin gar kein Problem. Die haben genügend
Rechenpower um die Daten genügend schnell zu liefern und nebenbei noch
eine Appliaktion laufen zu lassen.
Gast #341703
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@behrang

also ich würde im falle eines farbigen tfts mit mehr als 320x200 pixeln
auch auf einen fpga/cpld (wahrscheinlich aber eher fpga, da man dann in
diesem noch einiges an ressourcen frei hat für andere sachen,
kommunikationsprozessor für uart,spi,i2c oder einen dsp oder gar ein
usb interface). aber je nach anwendungsfall ist das vielleicht doch
etwas oversized ... und je nachdem was es kosten soll sowieso ...
(vor allem muß man den fpga dann auch programmieren, und das geht nicht
in c oder dergleichen :-))

gruß
rene

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