Forum: Haus & Smart Home Materialien im Sicherungskasten


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von Sören (Gast)


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Hallo,

in unseren Sicherungskasten will ich einen Raspberry Pi einbauen. Der 
wird dann den Smart Meter per IR auslesen und den Verbrauch 
protokollieren.

Der Sicherungskasten ist alt und aus Metall, auch die Rückwand. An der 
Seite der Rückwand befinden sich einige Bohrungen mit Gewinde, in die 
man eine Schraube eindrehen kann.

Jetzt würde ich diese Befestigungsmöglichkeit nutzen, um dort ein 
Sperrholzbrett anzuschrauben. Dieses Sperrholzbrett wäre dann der Träger 
für den Raspberry Pi, der daran angeschraubt wäre.

Jetzt weiß ich nicht, ob ein Brett da drin zulässig wäre. Hauptsächlich 
wegen der Brandgefahr. Andererseits ist der Sicherungskasten ja auch 
Metall.

Vielleicht kennt sich jemand damit aus und kann mir Tips geben.

Vielen Dank
Sören

von MaWin (Gast)


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Sören schrieb:
> Jetzt weiß ich nicht, ob ein Brett da drin zulässig wäre

Nein.

Nur flammwidriges Material.

Die Plastikteile sind imprägniert.

Auch müssen die Teile 4kV isolieren, nicht bloss 2.5kV wie an der 
Steckdose.

von Sören (Gast)


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Dann könnte ich statt Sperrholz evtl. ein Stück Laminatboden verwenden.
Der wird als "schwer entflammbar" beschrieben.

von Stephan (Gast)


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Dann schon eher Pertinax.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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alles was nicht selbstverlöschend bei bis zu 650 °C ist, darf da nicht 
drinn sein.

Im Sicherungskasten behälst du schön die Niederspannung (50....1000V) 
für sich. Kleinspannung (<48V) kommt ausreichend isoliert daneben.
Es gibt Verteilerkästen mit Einbauten die sicherstellen, dass die 
Niederspannung sicher von der Kleinspannung getrennt ist. Das sieht dann 
nur so aus als wäre es ein Kasten.

von Stromsensor (Gast)


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Hallo.
Mit welchem Sensor planst du den Zähler auszulesen?
Würde mich für eigene Zwecke interessieren!
Danke!
LG

von Dr. Sommer (Gast)


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Könnte man das IR Signal nicht per Lichtleiter rausführen? Könnte den 
Aufwand reduzieren...

von Sören (Gast)


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Als Sensor habe ich das hier aufgebaut:

https://wiki.volkszaehler.org/hardware/controllers/ir-schreib-lesekopf-ttl-ausgang

An den Raspberry angeschlossen funktioniert das sehr gut.

Jetzt soll der Raspberry aufgeräumt werden, der Sicherungskasten mit dem 
Zähler bietet sich da an.

Habe jetzt nochmal im Internet nachgelesen. Die meisten Laminate sind 
wohl tatsächlich schwer entflammbar. Das sollte dann kein Problem sein.

Die Stromleitungen und Sicherungen verlaufen unter Metallblechen und 
stellen deshalb hoffentlich keine Gefahr dar.

Der Elektriker hat vor einiger Zeit schon mal eine Steckdose in den 
Kasten eingebaut. So ist jetzt alles da. Es geht dann nur noch ein 
LAN-Kabel aus dem Kasten raus zur Fritzbox.

von Sören (Gast)


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So ein Einbau wäre evtl. interessant. Da muss ich mal schauen, was es da 
gibt bzw. ob und wie das in den alten Kasten passt.

Gibt es für diesen Kasten im Kasten für bis zu 48V eine Bezeichnung, mit 
der ich mal suchen könnte?

von Christian R. (supachris)


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Ich hab den Raspberry in so ein Hutschienengehäuse eingenaut und dann 
hat man das Problem mit der Befestigung nicht im Verteiler. Hab da auch 
den Stromzähler, Gaszähler und die Viessmann Therme dran hängen.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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weniger zur Frage sondern mehr zum Ansatz:
Warum keinen M-Bus Zähler? Das SO oder gar Lesekopf-Geraffel hat einfach 
zu viele Fehlerquellen.

von Vka (Gast)


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Schraub da eine Hutschiene an und arbeite mit ordentlichen Gehäusen, 
Klemmen und sauberer Verdrahtung. Alles andere ist Pfusch, egal ob das 
Frühstücksbrettl da schwer entflammbar ist oder nicht. Für einen 
verantwortungsbewussten Elektriker könnte das auch ein Grund zur 
Stilllegung sein, das wird dann richtig spaßig.

von Conny G. (conny_g)


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Sören schrieb:
>
> Die Stromleitungen und Sicherungen verlaufen unter Metallblechen und
> stellen deshalb hoffentlich keine Gefahr dar.

Sein Leben von einem „hoffentlich“ anhängig zu machen ist auch eine 
Möglichkeit. Darwin freut sich, dass er mal wieder selektieren darf.

von Christian R. (supachris)


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Sebastian L. schrieb:
> weniger zur Frage sondern mehr zum Ansatz:
> Warum keinen M-Bus Zähler? Das SO oder gar Lesekopf-Geraffel hat einfach
> zu viele Fehlerquellen.

Bei mir läuft das IR komplett ohne Fehler.
Ich hab beim Messstellen Betreiber angefragt. Einen anderen Zähler 
bekommt man als Privatperson nicht.

von Tom (Gast)


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Was spricht gegen Rigips? Wird ja schließlich auch zum Brandschutz 
verwendet.

von Huigui (Gast)


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Tom schrieb:
> Was spricht gegen Rigips? Wird ja schließlich auch zum Brandschutz
> verwendet.

TAB des Energieversorgers?

von Sven L. (sven_rvbg)


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Tom schrieb:
> Was spricht gegen Rigips? Wird ja schließlich auch zum Brandschutz
> verwendet.

Was spricht dagegen, von Dingen, von denen man keine Ahnung hat einfach 
die Finger zu lassen?

von nur zufällig hier (Gast)


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Jetzt mal ganz dumm und naiv gefragt... Warum wurde so eine Lösung 
bisher hier nicht erwähnt? Nicht offiziell zulässig?

https://m.reichelt.de/?ARTICLE=167248

von Tom (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Tom schrieb:
>> Was spricht gegen Rigips? Wird ja schließlich auch zum Brandschutz
>> verwendet.
>
> Was spricht dagegen, von Dingen, von denen man keine Ahnung hat einfach
> die Finger zu lassen?

Erhelle mich, warum das verboten ist.

von Christian R. (supachris)


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nur zufällig hier schrieb:
> Jetzt mal ganz dumm und naiv gefragt... Warum wurde so eine Lösung
> bisher hier nicht erwähnt? Nicht offiziell zulässig?
>
> https://m.reichelt.de/?ARTICLE=167248

Wurde schon erwähnt und wieso sollte es nicht zulässig sein? Oder musst 
du etwa auch dein EVU fragen ob du eine Lampe an die Decke schrauben 
darfst?
Der EVU ist doch nur bis zum Zähler zuständig und gibt vor wie die 
Einspeise Seite des Verteilers auszusehen hat. Natürlich ist man selbst 
dafür verantwortlich wenn man das einbaut, im Falle eines Defektes kann 
man sich dann nicht auf Gewährleistung des Elektrikers berufen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Tom schrieb:
> Erhelle mich, warum das verboten ist.
ganz grundsätzlich  meinte ich den ersten Beitrag, wer sowas fragt, soll 
die Finger von Kräften lassen, die er nicht beherrscht.

Aber zum Rigibs, warum baut man Unterputz und Hohlwanddosen ein, wieso 
verwenden entsprechende Hersteller i.d.R. ähnliche Materialien?

Zum Brandschutz werden wohl Eigenschaften wie Isolierverhalten kommen.

Und blanker Rigibs erfüllt wegen der Kartonnage sicher keinen 
Brandschutz, schau Dir mal an, wie aufwendig entsprechende Wände gebaut 
werden, das sind auch keine normalen Platten, sondern spezielle 
Brandschutzplatten. Zudem Sind Brandschutzwände Systemwände, d.h. Es 
sind alle Komponenten im Verbund geprüft.

von MaWin (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Und blanker Rigibs erfüllt wegen der Kartonnage sicher keinen
> Brandschutz,

Ähm, sicher doch, auch vollflächig (wie üblich) aufgeklebte Tapeten 
gelten nicht als brennbarer Baustoff.

Mit Rigips werden brandhemmende Wände bis FS180 gebaut.

Einfach mal Rigips und Brandschutz in Google eingeben, dazu müsste man 
es aber richtig buchstabieren können.

von Tom (Gast)


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Drum frage ich, weil bei uns AV/SV-Verteilungen in F90 mit doppelt 
Rigips aufgebaut Sind.

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