Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Akku von Akkuschrauber modifizieren


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von Akku von Akkuschrauber modifizieren (Gast)


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Wollte einen defekten Lithium Akku eines Kress Akkuschraubers 18V, durch 
Lifepo Zellen ersetzen (+1 Zelle gegenüber dem Lithium Akku für gleichen 
Spannungsbereich), jedoch hat der Akku 3 Anschlüsse, der dritte 
Anschluss geht vom BMS (Licht, Ladestandsanzeige, keine 
Einzellenüberwachung) des Akkus zum Elektronikschalter des Schraubers 
mit der Bezeichnung auf der Platine "Code".

Bekomme dadurch den Akkuschrauber nicht zum Laufen, da der Schrauber den 
Akku nicht freigibt.

Hat jemand vielleicht Erfahrung damit, oder bereits einen 
Elektrowerkzeuge Akku Umbau vorgenommen?

von nur zufällig hier (Gast)


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Schau doch einfach mal was die originale Akkuelektronik dort mit dem 
extra PIN macht macht? D.h Spannung messen usw.

von temp (Gast)


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nur zufällig hier schrieb:
> Schau doch einfach mal was die originale Akkuelektronik dort mit
> dem
> extra PIN macht macht? D.h Spannung messen usw.

Es gibt eine ganze Reiche Geräte die verweigern permanent ihren Dienst 
wenn der Akku einmal ab war. Das ist ausdrücklich so gewollt. Bitte 
zuerst prüfen ob so etwas bei dir zugeschlagen hat.

von Timmo H. (masterfx)


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Bei einfachen Akkuschraubern ist der dritte pin oftmals der 
Temperatursensor. Code hört sich allerdings nach etwas mehr Intelligenz 
an. Könnte auch ein i2c IC dran hängen dass dem Ladegerät neben der 
Temperatur auch den Zustand des Akkus mitteilt (ladezyklen etc), und ggf 
einfach ne Codierung um den Klonen das Leben schwer zu machen

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (Firma: RK-HPD e.U.) (rk-hpd)


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Beim Durchmessen bzgl. Spannung konnte ich nicht viel herausfinden, im 
Regelfall liegt keine Spannung an. 0V.  Bei Betätigung des Gashebels 
kurze Spannungsschwankungen. Habe den Schrauber auch einmal an das 
Labornetzteil gehängt, läuft teilweise kurz für 1sek an, dann stoppt er, 
weil wahrscheinlich kein entsprechendes Signal vorhanden ist.

Ich glaube nicht, dass der Schrauber mit einem einfache HIGH, LOW 
angesteuert wird. Wenn auf der Platine schon einmal "CODE" steht. 
Vielleicht dient es auch zur Verhinderung der Nutzung von Nachbauakkus.


> Es gibt eine ganze Reiche Geräte die verweigern permanent ihren Dienst
> wenn der Akku einmal ab war. Das ist ausdrücklich so gewollt. Bitte
> zuerst prüfen ob so etwas bei dir zugeschlagen hat.

Mit dem Original Akku läuft der Schrauber. Möchte aber keinen originalen 
Akku mehr kaufen, da mir die Lebensdauer zu kurz ist. Das ist aber 
Markenübergreifend der Fall. Bzgl. Lebensdauer ist der Lifepo um Längen 
besser.

von nur zufällig hier (Gast)


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Spannungsschwankungen klingt nach irgendeiner seriellen 
Datenübertragung. Also mal den Logiganalisator (gibts schon für unter 
5€) dranhängen.

Oder einfach die alte alte Akkuelektronik weiterverwenden? Ohne 
Einzelzellenüberwachung sollte der Elektronik doch erstmal egal sein was 
dort dran hängt.

von Richard K. (Firma: RK-HPD e.U.) (rk-hpd)


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Also mal den Logiganalisator (gibts schon für unter
> 5€) dranhängen.
>
> Oder einfach die alte alte Akkuelektronik weiterverwenden?

Werde einen Logikanalysator bestellen, für die alte Akkuelektronik passt 
die Spannung der Lifepos nicht mehr zu 100%, da höhere Nennspannung und 
die Ladestandsanzeige sollte zu den Lifepos passen, 
Einzelzellenüberwachung bzw. Balancer sind auch vorgesehen. (BMS).

Wobei ich es eigentlich nicht verstehen kann , dass in Elektrowerkzeugen 
Akkus keine Einzelzellenüberwachung verbaut ist. Meiner Meinung nach ein 
Sicherheitsrisiko, da ein thermisches Durchgehen der Zellen nicht 
ausreichend verhindert werden kann. Überladung, Tiefenentladung, 
Zellendrift und früher Akkutod.

von Joachim B. (jar)


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Richard K. schrieb:
> Wobei ich es eigentlich nicht verstehen kann , dass in Elektrowerkzeugen
> Akkus keine Einzelzellenüberwachung verbaut ist

brauchts doch nicht, wenn die neueste 'gemachte' Zellen zusammenschalten 
und wie bei Druckerpatronen per Chip die Cyclen mitschreiben und nach 
der Sollmenge einfach die Arbeit verweigern.

Ich hasse Chip Patronen und Chip Akkus!

von Stephan (Gast)


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Im Ernstafll raus das ganze Gerümpel. Ich habe einfach 3 LiFePo rein 
gemacht und gut. War aber auch ein NiCd. Dein Ladeger#t würde so eh 
nicht gehen.

von Richard K. (Firma: RK-HPD e.U.) (rk-hpd)


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Stephan schrieb:
> Im Ernstafll raus das ganze Gerümpel. Ich habe einfach 3 LiFePo rein
> gemacht und gut. War aber auch ein NiCd. Dein Ladeger#t würde so eh
> nicht gehen.

Ja schon klar, der Lader ist sowieso defekt (Anschluss an sinuswellen 
"ähnlichen" Wechselrichter)

Würde dann eine 6S Lifepo Ladelektronik verbauen.

> Im Ernstafll raus das ganze Gerümpel.

Das reicht leider noch nicht, da ja der Elektronikschalter des 
Schraubers den Akku nicht freigibt.

von Joachim B. (jar)


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Richard K. schrieb:
> Das reicht leider noch nicht, da ja der Elektronikschalter des
> Schraubers den Akku nicht freigibt.

Joachim B. schrieb:
> Ich hasse Chip Patronen und Chip Akkus

von Alex G. (dragongamer)


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Richard K. schrieb:
> Habe den Schrauber auch einmal an das
> Labornetzteil gehängt, läuft teilweise kurz für 1sek an, dann stoppt er,
> weil wahrscheinlich kein entsprechendes Signal vorhanden ist.
Dein NT kann wohl keine 10A liefern, oder?
Es wäre nämlich auch möglich dass die Elektronik feststellt dass die 
Versorgung nicht die benötigte Leistung abgeben kann (der Anlaufstrom 
ist immer hoch) und deshalb gleich sperrt damit man nicht den Akku 
quälen kann.

von Ichbin (Gast)


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Immer dieses nachgeplappere wegen gefährlichen, explodierenden und 
selbstentzündenden Akkus! Mir wollte mal einer was von wegen 
Gefährlichkeit von Lithiumakkus im Zusammenhang mit LiFePo einreden weil 
er was von brennenden Li-Akkus gehört hatte. Wäre die Technik so 
dermaßen unsicher wäre sie verboten, da unkalkulierbar.
Heutige Markenzellen kriegst Du ohne äußere Wärmequelle nicht mehr zum 
Brennen bzw Durchgehen.

Noch was zur Maschine am Netzteil:
Verbinde mal den Minus und den T-Kontakt  mit einem  Widerstand mit etwa 
6,5 - 8kOhm.

Ichbin

von Alex G. (dragongamer)


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@ichbin
Dass Samsung ein ganzes Produkt zurückziehen und feuerfeste Verpackungen 
an alle Käufer senden musste, um den Akku damit zurück zu schicken, hast 
du verpasst, hm?

LiFePo sind aber in der Tat sicher(er), da sie keine Gase produzieren 
können.

von Stephan H. (stephan-)


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Samsung hatte aber auch das Problem das die Akkus wegen zu dünner 
Trennschicht für mehr Kapazi gefährlich waren. Da könnte eine leichte 
mech. Beanspruchung ausreichen.

von ichbin (Gast)


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Alex G. schrieb:
> @ichbin
> Dass Samsung ein ganzes Produkt zurückziehen und feuerfeste Verpackungen
> an alle Käufer senden musste, um den Akku damit zurück zu schicken, hast
> du verpasst, hm?

Das habe ich allerdings! Hast Du mir einen Link dazu? Weitere Infos dazu 
würden mich Interessieren.
Aber wenn wir mal diese fehlerhaften Produktionen außen vor lassen 
stimmt oben genanntes schon.

von Alex G. (dragongamer)


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https://de.wikipedia.org/wiki/Samsung_Galaxy_Note_7

Sache ist halt wie weit man als Kunde darauf vertrauen kann, keine 
Fehlkonstruktion zu bekommen.

Bei Werkzeug hätte ich aber auch keine so großen Bedenken, denn das 
benutzt man nicht unbeaufsichtigt.

von ichbin (Gast)


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Ok. Das Galaxy hatte ich jetzt aufgrund des Themas Akku für 
Akkuschrauber nicht auf dem Schirm. Ich erwartete jetzt eine Info zu 
einer 18650 oder 21700 Zelle.
Die Handyakkus werden ja sowieso extrem grenzwertig betrieben und sind 
wohl regelmässig Weiterentwicklungen der MIT 4,35V ladbaren Li-Ion 
Zellen.
Wer's nicht glaubt installiere die App OPOcharging und beobachte die 
Akkuspannungen...

Ichbin

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