Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ventilator ans Netz anbinden - Schaltplan


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von Adrian B. (wastene)


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Servus,

hab letztens mal meinen Ventilator auseinander geschraubt um zu schauen 
wie man den ans WLAN anbinden kann. Zwischen den einzelnen Stufen sind 
nur verschiedene Widerstände angebracht, dann hab ich mir gedacht, dass 
ich den mit einem kleinen WiFi-Mikrocontroller ans WLAN anbinde und hab 
mir mal folgenden Plan kreiert. Ich hab Grundkenntnisse in diesem Zeug, 
will mir aber nochmal sicher gehen, dass es klappt und der 
Mikrocontroller dabei nicht zerschossen wird oder sowas! :D

Im Anhang ist ein grober Schaltplan den ich kurz gezeichnet hab.
- Netzspannung 230V
- Printtrafo 230V auf 8V
- Spannungsregler 8V auf 5V
- Mikrocontroller 5V Eingangsspannung
- LED soll Ventilator darstellen

Danke schonmal im Voraus! :)

: Verschoben durch User
von ECL (Gast)


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Lass es sein.

von EnVi (Gast)


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- Als erstes musst dich mal mit der Gleichrichtung beschäftigen
- Dann brauchste Du bestimmt Stützkondesatoren
- Als nächstes : Pass mit dem 230 V echt auf

von Adrian B. (wastene)


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Ah danke, ja stimmt, brauch ja Gleichspannung dafür, gar nicht daran 
gedacht, darum kümmere ich mich mal.

von MiWi (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> Servus,
>
> hab letztens mal meinen Ventilator auseinander geschraubt um zu schauen
> wie man den ans WLAN anbinden kann. Zwischen den einzelnen Stufen sind
> nur verschiedene Widerstände angebracht, dann hab ich mir gedacht, dass
> ich den mit einem kleinen WiFi-Mikrocontroller ans WLAN anbinde und hab
> mir mal folgenden Plan kreiert.


> Ich hab Grundkenntnisse in diesem Zeug,

Nun, diese... Grundkenntnisse wie Du es nennst versteckst Du aber sehr 
gut

> will mir aber nochmal sicher gehen, dass es klappt und der
> Mikrocontroller dabei nicht zerschossen wird oder sowas! :D

es wird und auch oder sowas wird eintreten.

> Im Anhang ist ein grober Schaltplan den ich kurz gezeichnet hab.
> - Netzspannung 230V
> - Printtrafo 230V auf 8V
> - Spannungsregler 8V auf 5V
> - Mikrocontroller 5V Eingangsspannung
> - LED soll Ventilator darstellen
>

Ja eh.

> Danke schonmal im Voraus! :)

Bei allem Respekt für jugendlichen Basteldrang: laß erst einmal die 
Finger von den 230V. Die sind nicht gerade... angenehm für Dich, den uC 
und den PC, den Du da irgendwie dranpappen mußt damit der uC 
programmiert werden kann.

Also: packe Deine Grundkenntnisse aus, nutze sie, zeichne einen 
brauchbaren Schaltplan und dann komm wieder. Bis dahin ist es einfach zu 
mühsam Dir alle Fehler, die mit diesen wenigen Strichen angedeutet sind 
richtigzustellen.

Das fängt bei der Netztrennung an, geht über die Gleichrichtung und 
endet bei weitem nicht bei den fehlenden Widerständen und Kondensatoren.

MiWi

von Alex G. (dragongamer)


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Wenn zwischen den Stufen nur Widerstände sind, wird das ganze also per 
Schalter gesteuert?
Dann nimm besser ein normales 5v netzteil, betreibe damit deine 
Mikrocontroler-Konstruktion und ersetze die Schalter einfach durch 
Relais!
Damit erhälst du die galvanische trennung und musst dich sonst um nichts 
kümmern.

Ein eigenes Netzteil mit Basiswissen zu bauen ist nicht nur gefährlich 
sondern auch einfach sinnlos bei den heutigen Preisen...
Vorallem mit Trafo wird das auch nicht kompakter und schon garnicht 
effizienter als mit etwas gekauftem.

EDIT: Bis grad eben wusste ich garnicht dass es solche Winzlinge gibt, 
aber: 
Ebay-Artikel Nr. 253281107603
Faszinierend wie weit Miniaturisierung gekommen ist.

Bzw. hier ein explizit galvansich getrenntes: 
https://www.amazon.de/dp/B074DR2VY3/ref=sspa_dk_detail_0?psc=1

: Bearbeitet durch User
von 6a66 (Gast)


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Alex G. schrieb:
> EDIT: Bis grad eben wusste ich garnicht dass es solche Winzlinge gibt,
> aber:
> Ebay-Artikel Nr. 253281107603
> Faszinierend wie weit Miniaturisierung gekommen ist.

CE drauf? Oder UL vielleicht? Was sagt uns das? Noch nicht mal CCC.
Und dann jammern wenn Die Schaltung nach 2 Jahren wegen Kurzlebigkeit 
der Stromversorgung verreckt oder die Bude abbrennt!

rgds

von Alex G. (dragongamer)


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CE und UL erfüllt es jedenfalls  (zumindest das Original, aber kostet 
nicht mehr als bei ebay): 
http://www.hlktech.net/product_detail.php?ProId=54

: Bearbeitet durch User
von 6a66 (Gast)


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Alex G. schrieb:
> CE und UL erfüllt es jedenfalls

Wie würdest Du das übersetzen:
"Products DESIGNED TO MEET UL, CE safety certification requirements."
Als "certified" würde ich das nicht sehen und solange kein CE drauf ist 
glaube ich das nicht mehr. "Internet" ist geduldig :)

rgd

von Manfred (Gast)


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6a66 schrieb:
> Wie würdest Du das übersetzen:
> "Products DESIGNED TO MEET UL, CE safety certification requirements."

So gestaltet, dass es einer Zertifizierung des Komplettgerätes nicht im 
Wege steht.

Diese Module sind ein Fall, wo eine CE-Kennzeichnung des Moduls 
unzulässig wäre, weil es kein eigenständig benutzbares Gerät ist!

von Philipp G. (geiserp01)


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Die CE Kennzeichnung steht meist für 'China Export' ;)

von Adrian B. (wastene)


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MiWi schrieb:
>> Ich hab Grundkenntnisse in diesem Zeug,
>
> Nun, diese... Grundkenntnisse wie Du es nennst versteckst Du aber sehr
> gut

Als Grundkenntnisse verstehe ich, dass ich die Teile kenne und was diese 
machen. Würde ich alle Schaltungen mit ihrem Umfang kenne wäre ich ja 
ein Profi und müsste hier nicht um Rat bitten. :D

Und bezüglich aufpassen der 230V Spannung. Ich bin ja nicht dämlich und 
experimentiere direkt an der 230V. Entweder es ist komplett vom Strom 
weg oder es ist am Strom zum testen, aber da fass ich doch nichts an der 
Schaltung direkt an ^^.

MiWi schrieb:
> Also: packe Deine Grundkenntnisse aus, nutze sie, zeichne einen
> brauchbaren Schaltplan und dann komm wieder. Bis dahin ist es einfach zu
> mühsam Dir alle Fehler, die mit diesen wenigen Strichen angedeutet sind
> richtigzustellen.

Im Anhang nochmal eine überarbeite Schaltung :)

von Tom V. (vzczc)


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Du solltest Dich dringend vorher damit beschäftigen, wie man 
Netzspannung schalten kann... So NICHT!
Das ist wirklich ein ernstgemeinter Rat.

Falls Du dich in das Thema einlesen möchtest, empfehle ich Dir zunächst 
das Schalten mit einem Relais. Dazu findest Du hier im Forum auch 
Grundlagenartikel zur Ansteuerung mit einem Mikrocontroller...

von Adrian B. (wastene)


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Ja, aber mit dem Transistor will ich durch den PWM-Port des 
Mikrocontrollers eine stufenlose Verstellung gewährleisten, dass kann 
ich mit dem Relais ja nicht.

Mir ist grad keine andere Alternative bekannt außer mit dem Transistor 
eine stufenlose Verstellung zu implementieren.

von Alex G. (dragongamer)


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Da ist ein AC Motor drin, oder?
AC kann man nicht direkt per PWM schalten denn Transistoren kommen mit 
Verpolung nicht klar!
Was du brauchst ist eine Phasenanschnittsteuerung und das ist eine ganz 
andere Liga...

von Adrian B. (wastene)


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Habe grad etwas von einem digitalen Potentiometer gelesen. Habs mir noch 
nicht genau angeschaut, mach ich gleich, aber damit wäre sowas doch 
möglich? Ich muss ja nur den Widerstand zwischen den Netzspannung und 
Ventilator digital verstellen können.

von Tom V. (vzczc)


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Mir ist klar, was Du vorhast. Du kannst Wechselspannung aber nicht 
einfach so mit einem Transistor schalten. Wenn Du Dich mit dem Thema 
theoretisch beschäftigen möchtest, dann schau mal, wie man mit einem 
Triac schalten kann.
Ich kann mich meinen Vorrednern aber nur anschließen: Lass die Finger 
von der Netzspannung, so lange Du nicht sicher weißt, was Du tust. Das 
was Du gezeichnet hast, ist lebensgefährlich.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Alex G. schrieb:
> Da ist ein AC Motor drin, oder?

In den kleinen Quirlen sind für gewöhnlich Spaltpolmotoren mit 
Widerstandsläufer drin.


> Was du brauchst ist eine Phasenanschnittsteuerung und das ist eine ganz
> andere Liga...

Und wird den Quirl zum Brummen bringen...

Bei der kleinen Leistung könnte man einen Sinusdimmer nehmen, aber für 
den TE ist das noch ausser Reichweite.

von hinz (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> Habe grad etwas von einem digitalen Potentiometer gelesen.

Nicht für Leistungsanwendungen.

von Joachim B. (jar)


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Adrian B. schrieb:
> Im Anhang nochmal eine überarbeite Schaltung :)

ist genauso grausam und funktioniert auch nicht, einen Transistor kann 
man nicht mit EINER Leitung steuern, ausserdem wird er sich bei 
Wechselspannung schnell dampfend bedanken!
Ausserdem wirst du Phase an den Arduino bringen und zum Programmieren 
auch über USB zum PC, wenn da am USB wenigstens ein Trennübertrager für 
USB sitzen würde wäre wenigstens der PC geschützt.

Adrian B. schrieb:
> Habe grad etwas von einem digitalen Potentiometer gelesen.

dann lies weiter welcheSpannung und wie das anzuschalten ist!

Tom V. schrieb:
> Lass die Finger
> von der Netzspannung, so lange Du nicht sicher weißt, was Du tust.

JA ganz genau, das führt hier doch zu nichts!

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klara)


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Adrian B. schrieb:
> Mir ist grad keine andere Alternative bekannt außer mit dem Transistor
> eine stufenlose Verstellung zu implementieren.

Doch Minz und Maunz, die Katzen,
Erheben ihre Tatzen!

https://www.struwwelpeter.com/SP/paul2.php

Laß die Finger von 230 VAC! Du bist noch nicht so weit.
mfg Klaus

von derjaeger (Gast)


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Einen armen Transistor direkt an 230V~AC anschließen, genial!

von derjaeger (Gast)


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> oder es ist am Strom zum testen, aber da fass ich doch nichts an der
Schaltung direkt an ^^

Keine Angst, die Schaltung kommt beim Einschalten schon zu dir ^^ 
(geflogen).

von Alex G. (dragongamer)


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Klaus R. schrieb:
> Adrian B. schrieb:
>> Mir ist grad keine andere Alternative bekannt außer mit dem Transistor
>> eine stufenlose Verstellung zu implementieren.
>
> Doch Minz und Maunz, die Katzen,
> Erheben ihre Tatzen!
>
> https://www.struwwelpeter.com/SP/paul2.php

Ohh das ist ja die wohl Inspiration zu diesem Rammstein song! Wusst ich 
garnicht...

von Klaus R. (klara)


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Alex G. schrieb:
> Ohh das ist ja die wohl Inspiration zu diesem Rammstein song! Wusst ich
> garnicht...

Ich auch nicht! Welchen Rammstein Song meinst Du speziell?
mfg Klaus

von Alex G. (dragongamer)


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Klaus R. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Ohh das ist ja die wohl Inspiration zu diesem Rammstein song! Wusst ich
>> garnicht...
>
> Ich auch nicht! Welchen Rammstein Song meinst Du speziell?
> mfg Klaus
"Hilf Mir"
https://genius.com/Rammstein-hilf-mir-lyrics

von Klaus R. (klara)


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von Jörg R. (solar77)


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Jeder 2te der Led-Bänder per Arduino und PWW ansteuern will baut als 
erstes einen Optokoppler ein. Hier, wo eine galvanische Trennung 
angebracht wäre - Fehlanzeige.


Adrian B. schrieb:
> Als Grundkenntnisse verstehe ich, dass ich die Teile kenne und was diese
> machen.

Was macht der Transistor Q1 in deiner Schaltung denn?

Dir fliegt das Ganze Gelumpe um die Ohren?


derjaeger schrieb:
> Keine Angst, die Schaltung kommt beim Einschalten schon zu dir ^^
> (geflogen).

Und nicht durch die Luft die der Ventilator (nicht) erzeugt.



Sorry, entweder bist Du sehr naiv...oder du nimmst uns auf den Arm.

: Bearbeitet durch User
von MiWi (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> MiWi schrieb:
>>> Ich hab Grundkenntnisse in diesem Zeug,
>>
>> Nun, diese... Grundkenntnisse wie Du es nennst versteckst Du aber sehr
>> gut
>
> Als Grundkenntnisse verstehe ich, dass ich die Teile kenne und was diese
> machen. Würde ich alle Schaltungen mit ihrem Umfang kenne wäre ich ja
> ein Profi und müsste hier nicht um Rat bitten. :D

Es gibt Bereiche da muß man Profi (nach Deiner Definition) sein um zu 
überleben. 230V ist so ein Bereich.

>
> Und bezüglich aufpassen der 230V Spannung. Ich bin ja nicht dämlich und
> experimentiere direkt an der 230V. Entweder es ist komplett vom Strom
> weg oder es ist am Strom zum testen, aber da fass ich doch nichts an der
> Schaltung direkt an ^^.

Ah ja. Genau so hab ich mir das vorgestellt... Naja, vor 80 Jahren gab 
es auch Modelleisenbahnen, die mit Vorwiderstand am Netz betrieben 
wurden....

>
> MiWi schrieb:
>> Also: packe Deine Grundkenntnisse aus, nutze sie, zeichne einen
>> brauchbaren Schaltplan und dann komm wieder. Bis dahin ist es einfach zu
>> mühsam Dir alle Fehler, die mit diesen wenigen Strichen angedeutet sind
>> richtigzustellen.
>
> Im Anhang nochmal eine überarbeite Schaltung :)

Ja eh... leider teile ich Deinen angedeuteten Humor in diesem Fall 
nicht.

Oder anders gesagt: der 2. Schaltplan ist auch vollkommen daneben, also 
einen Versuch hast Du noch bevor man sich auf die Suche nach Deinen 
Erziehungsbrechtigten machen sollte....

Adrian: wenn Du das ernsthaft meinst dann such Dir einen realen 
Menschen, der Dir da hilft die schlimmsten Fehler zu vermeiden. Das 
Forum ist nicht der passende Ort.

MiWi

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> Zwischen den einzelnen Stufen sind
> nur verschiedene Widerstände angebracht

Dann schalte doch die Stufen einfach mit Relais, dann hast Du sogar 
automatisch noch eine galvanische Trennung.

von Michael B. (laberkopp)


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Adrian B. schrieb:
> Im Anhang nochmal eine überarbeite Schaltung :)

Welchen Sinn soll die haben ? Möglichst schnell schwarzen Rauch 
aufsteigen zu lassen oder ganz fix den Benutzer zu grillen ?

Lass die Finger von 230V~, du hast nicht mal den Schuimmer einer Ahnung.

von S. R. (svenska)


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Setz eine Schutzbrille auf, wenn du mit deiner Schaltung hantierst. 
Explodierende Transistoren senden kleine Kunststoffbröcken aus, die du 
nicht im Auge haben möchtest. Und schau nicht mit dem verbleibenden Auge 
in den Laser.

von Jörg R. (solar77)


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@TO (Adrian)

Hallo Adrian,

Mal ernsthaft...erkläre doch mal was diese Schaltung soll bzw. wo hast 
du sie her. Selbst ausgedacht?? Trollerei bzw. Beschäftigungstherapie 
für andere User ist es nicht, dafür bist du zu lange im Forum 
angemeldet.

Allerdings habe ich schon den Eindruck dass du dir der Gefahr, mit der 
du da hantierst, nicht wirklich bewusst bist. Deine Ideen, Transistor 
bzw. digitales Potentiometer, zwischen 230V und Steuerung sind absolut 
gefährlich und für die meisten hier nicht nachvollziehbar.

230 Volt ist wohl nicht deine Welt. Daher wirst du zu diesem Thema wohl 
auch keine Hilfe erwarten können. Dir soll ja nix passieren!

von Philipp G. (geiserp01)


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Als Wehrmutstropfen für den TO.

Als Alternative könntest du Dir eine dimmbare Steckdose kaufen. Dort ist 
eine Phasenanschnittsteuerung drin. Die ist zwar für ohmsche Lasten 
ausgelegt - aber ich kenn' Deinen Venti ja noch immer nicht.

Der Vorteil da wäre dass Du das Poti im Dimmer nach aussen führen 
könntest. Das könntest Du dann mit Deinem Controller auch ansteuern.

Ist zwar immer noch Mumpitz aber mal einen Anfang wert.

Oder - damit die Kirche im Dorf bleibt - ein Modellbauservo mit dem Poti 
verbinden. Dann hast Du keinen Eingriff in den Dimmer vorgenommen.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Der Vorteil da wäre dass Du das Poti im Dimmer nach aussen führen
> könntest. Das darfst Du dann mit Deinem Controller auch ansteuern

Was für ein lebensgefährlich dummer Vorschlag, am Poti liegen natürlich 
auch 230V~, nicht netzgetrennt.

Da brät er das Poti (es gibt keine 325V aushaltenden elektronischen 
Potis) den Controller und sich selbst, der einzige Vorteil: Ein toter 
Adrian kann dich dummer Phillipp nicht mehr für den schwachsinnigen 
Vorschlag verantwortlich machen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Die 100µF Kondensatoren hast du frei heraus geraten, anstatt das 
Datenblatt des Spannungsreglers zu lesen.

Lass die Finger von Netzspannung, du hast keine Ahnung, was du da tust 
und welche Folgen es haben wird!

Verwende zum Schalten des Ventilators eine Funksteckdose und verbinde 
dessen Sender mit dem WLAN Modul. Verwende zur Stromversorgung Batterien 
oder ein handelsübliches komplett geschlossenes Steckernetzteil. Dann 
bist du auf der sicheren (akzeptablen) Seite.

: Bearbeitet durch User
von Daniel (Gast)


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Eine dimmbare Funksteckdose (12 bis 20€ im Baumarkt oder ab und zu im 
Discounter), MCU an den Sender tüddeln. Da kann nichts passieren, da 
eine "meterlange Kriechstrecke :-)" als galvanische Trennung implizit 
gegeben ist.

Wie allerdings schon mehrfach erwähnt, ist so ein Ventilator nicht 
wirklich für Phasenanschnittsteuerung geeignet und so eine dimmbare 
Steckdose ist oft nicht für induktive Lasten geeignet, also bleibt das 
immer noch ziemlicher Mumpitz, aber dafür ist es nicht mehr tödlich und 
aufgrund einer Schmelzsicherung dürfte auch nichts abfackeln, falls sich 
der Venti so gar nicht mit dem Dimmer verträgt.

Übe am besten erstmal mit einem 12V-PC-Lüfter. Den -- da er selbst die 
Elektronik für seinen BLDC-Motor enthält -- nicht direkt per PWM, 
sondern per linear einstellbarer Spannung (z.B. mit RC-Glied geglätte 
PWM) ansteuern!

von Philipp G. (geiserp01)


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MaWin schrieb:
> Was für ein lebensgefährlich dummer Vorschlag, am Poti liegen natürlich
> auch 230V~, nicht netzgetrennt.

Es gibt welche mit Netztrennung, ob du das jetzt glaubst oder nicht 
(Trafo, primär/sekundär galvanisch getrennt.

https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/Mikrocontroller/pan1.gif

Aber Du hast recht, ich hätte das zumindest erwähnen sollen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> (Trafo, primär/sekundär galvanisch getrennt.
> https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/Mikrocontroller/pan1.gif

Diese Schaltung wurde offenbar verbrochen, um Aufwandsmaximierung zu 
lernen.

von Oliver S. (phetty)


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Nimm eine Funksteckdose vom Obi 
(https://www.obi.de/hausfunksteuerung/wifi-stecker-schuko/p/2291706) 
oder einen Sonoff, da ist der ESP8266 schon drin.

von Daniel (Gast)


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Manfred schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> (Trafo, primär/sekundär galvanisch getrennt.
>> https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/Mikrocontroller/pan1.gif
>
> Diese Schaltung wurde offenbar verbrochen, um Aufwandsmaximierung zu
> lernen.

In der Tat! Hier hat man äußerst theoretisch gedacht, Uni-typisch 
vermutlich. In einem kommerziellen Steckdosendimmer findet man nicht nur 
keine galvanische Trennung, sondern so einen Aufriss schon 10 mal nicht.

Eine galvanische Trennung des Potis wird man in genau 0,00% der 
kommerziell vertriebenen Steckdosendimmer finden. Denn dort will man 
Kosten sparen!

Und nochmal der Hinweis:
Netzspannung ist ! LEBENSGEFÄHRLICH !
-für den Menschen
-für den Microcontroller
-für digital einstellbare Widerstände
-für den Programmieradapter
-für den PC dahinter

von Jörg R. (solar77)


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Philipp G. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Was für ein lebensgefährlich dummer Vorschlag, am Poti liegen natürlich
>> auch 230V~, nicht netzgetrennt.
>
> Es gibt welche mit Netztrennung, ob du das jetzt glaubst oder nicht
> (Trafo, primär/sekundär galvanisch getrennt.
>
> https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/Mikrocontrol...
>
> Aber Du hast recht, ich hätte das zumindest erwähnen sollen.

Und wo kann man das Teil kaufen? Ist das ein kommerzielles Produkt? Ich 
glaube eher nicht.

Weshalb hat der uC keinen eigenen Abblockkondensator;-) C5 gehört ja 
wohl zum Regler.


Philipp G. schrieb:
> Als Alternative könntest du Dir eine dimmbare Steckdose kaufen. Dort ist
> eine Phasenanschnittsteuerung drin. Die ist zwar für ohmsche Lasten
> ausgelegt - aber ich kenn' Deinen Venti ja noch immer nicht.

Und wenn Du ihn kennen würdest wäre es egal das er keine ohmsche Last 
ist?


> Der Vorteil da wäre dass Du das Poti im Dimmer nach aussen führen
> könntest. Das könntest Du dann mit Deinem Controller auch ansteuern.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre - nein wir setzen noch einen 
drauf.


> Ist zwar immer noch Mumpitz aber mal einen Anfang wert.

Ja und nein.

: Bearbeitet durch User
von Adrian B. (wastene)


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War wohl eine dumme Idee, deswegen hab ich ja gefragt und nicht einfach 
ausprobiert :D

Bleib ich lieber auf der Software-Seite tätig, da kann ich nicht so viel 
kaputt machen. Bin halt im Bereich Machine Learning tätig und wollte 
mein Heim bisschen aufbessern.

Aber naja, ich hab viel dazugelernt, danke für eure Hilfe! Bleib ich 
lieber bei meinen Gleichspannungsschaltungen :D

von Michael B. (laberkopp)


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Manfred schrieb:
> Diese Schaltung wurde offenbar verbrochen, um Aufwandsmaximierung zu
> lernen.

Würde ich nicht sagen.

VDR fehlt, Snubber fehlt, Entstördrossel fehlt, Feinsicherung fehlt, ein 
MOC3023 für 117V Netze statt MOC3063 verwendet, PC827 soll 0.5mA 
schalten obwohl erst ab 2.5mA Kollektorstrom spezifiziert und bekommt 
1.5mA obwohl erst ab 5mA spezifiziert, C1 hat keinen Bleeder, BAS70 hat 
ein absolute maximum rating von 100mA was bei Figure 2 Typical Forward 
Characteristics, auch nicht wundert und bekommt über 470R an 325V beim 
Einstecken 690mA übergebraten, ein typisches Ergebnis 
selbstüberheblicher Studenten die doch nur unerfahrene Bastler sind, 
hoffentlich macht der Pfuscher niemals kommerziell erhältliche Produkte.

von Eric B. (beric)


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Adrian B. schrieb:
> Bin halt im Bereich Machine Learning tätig

Heute mit Ausflug im Bereich Human Learning! :-D

von Wolfgang (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> Bleib ich lieber auf der Software-Seite tätig, da kann ich nicht so viel
> kaputt machen.

Warum ist noch mal die erste Ariane V runter gekommen?
War auch "nur" bewährte Software von der Ariane VI.

Oder warum sind in einer Isotopenanreicherungsanlage mal plötzlich ein 
paar Ultrazentrifugen ausgefallen?

Die Gefahr von Software soll man nicht unterschätzen.

von Philipp G. (geiserp01)


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Die Challenger ist wegen einem fehlenden Semicolon explodiert. Falls es 
wer interessiert erzähl ich die Geschichte.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Oder warum sind in einer Isotopenanreicherungsanlage mal plötzlich ein
> paar Ultrazentrifugen ausgefallen?

Das war doch meines Wissens ein beabsichtigter Virus, damit die 
Oststaaten keine Atombombe bauen können.

Philipp G. schrieb:
> Die Challenger ist wegen einem fehlenden Semicolon explodiert.

War das 1986? Ist da nicht ein Dichtungsring defekt gewesen?

von Alex G. (dragongamer)


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Philipp G. schrieb:
> Die Challenger ist wegen einem fehlenden Semicolon explodiert. Falls es
> wer interessiert erzähl ich die Geschichte.
Interesse ist da, aber bitte mit Belegen und nicht nur eine 
"Geschichte".
Dass die ursache der  Dichtungsring war, ist ja relativ eindeutig und 
auch sichtbar im Videomaterial.
Oder redest du von einem Fehlerhaften Warnsystem das die Gefahr 
rechtzeitig hätte feststellen können?

Ach Du grüne Neune schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> Oder warum sind in einer Isotopenanreicherungsanlage mal plötzlich ein
>> paar Ultrazentrifugen ausgefallen?
>
> Das war doch meines Wissens ein beabsichtigter Virus, damit die
> Oststaaten keine Atombombe bauen können.
Richtig. Wobei weniger "Oststaaten" sondern mehr der erklärte Feind 
Israels (Iran)...

: Bearbeitet durch User
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Wolfgang schrieb:

> Warum ist noch mal die erste Ariane V runter gekommen?
> War auch "nur" bewährte Software von der Ariane VI.

Kausalitätsproblem? Warum sollte Ariane 5 mit der Software von Ariane 6 
ausgerüstet werden? Oder meintest Du Ariane 4, also IV?

Grüßle
Volker

von Adrian B. (wastene)


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Wolfgang schrieb:
> Adrian B. schrieb:
>> Bleib ich lieber auf der Software-Seite tätig, da kann ich nicht so viel
>> kaputt machen.
>
> Warum ist noch mal die erste Ariane V runter gekommen?
> War auch "nur" bewährte Software von der Ariane VI.
>
> Oder warum sind in einer Isotopenanreicherungsanlage mal plötzlich ein
> paar Ultrazentrifugen ausgefallen?
>
> Die Gefahr von Software soll man nicht unterschätzen.


Ja schon klar, aber bei dem was ich mach kann ich kein Schaden anrichten 
:D

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Adrian B. schrieb:
> Ja schon klar, aber bei dem was ich mach kann ich kein Schaden anrichten

Trotzdem könntest Du Dir zumindest theoretisch einen Schaltplan 
ausdenken, mit dem Du mit galvanischer Trennung einen Ventilator in drei 
Stufen mit einem µC steuern könntest. Du musst die Schaltung ja nicht 
selber aufbauen, das kann doch auch Dein Betreuer übernehmen. Du 
schreibst nur das Progrämmchen dafür.

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