Gast
#5382932
Ich möchte ein Bandpassfilter für den GHz Frequenzbereich entwerfen. Ich habe das schon ein paar mal gemacht, bisher waren die Spezifikationen relativ unkritisch, was die Einfügedämpfung anging und ich hatte auch bisher immer relativ breite Filter. Jetzt brauche ich aber ein sehr schmalbandiges Filter (relative Bandbreite ca. 3%). Ich habe herausgefunden, dass es ein Chebyshev mit 6 Polen sein soll, ein Ripple von 0.5db ist akzeptabel. So, nun zu meinem Problem. Ich werde das Filter als Interdigitalfilter realisieren, da ich nach meiner Schätzung so am wenigsten Platz verbrauche. Ich habe für meinen ersten Versuch einfach mal eine Breite der Resonatoren festgelegt, das kann man ja machen (dadurch ändert sich nur die Ankopplung). Als ich ein FEM-Model von dem Filter gerechnet habe (ich plane, das ganze auf Rogers 4350B mit 0.5mm Dicke aufzubauen, etwas anderes gibt mein Fertiger nicht her), bemerkte ich, dass die Einfügedämpfung sehr gross ist, ca. 6-7db. Das ist mir einfach viel zu viel. Bevor ich jetzt nochmals viele Stunden vergeude zum rum rechnen - wie kriege ich das Q von meinem Filter besser? ist meine folgende Überlegung richtig? wenn ich die Resonatoren breiter mache, werden sie niederohmiger und dadurch wird die el. Feldstärke im Substrat kleiner, und damit auch die Verluste, oder? wie finde ich die optimale Breite? und: kann ich im Voraus die Einfügedämpfung des Filters abschätzen, angenommen ich wüsste das Q der Resonatoren?