Entwicklungsboard

Gast #28045
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Hallo Leute,

Immer wieder werden „geniale“ sog. Entwicklungsboards angeboten bzw. 
veröffentlicht - die meisten aber haben mit dem Begriff „Entwicklung“ 
nicht viel am Hut: fast immer handelt es sich dabei um eine MC-Schaltung 
mit Quarz, Reset, Schnittstelle und festverdrahteten LED-Ausgängen bzw. 
Tastereingängen. Vieles kann man damit ja nicht gerade anfangen: 
langweiligs Lauflicht vielleicht, n’ Blinker, n’ Würfelspiel, n’ 
bisschen rumspielen mit den Tasten..., nun ja, das wär’s! Entwickelt 
wird hier höchstens lange Weile...

Meine Frage: was versteht Ihr unter ein Entwicklungsboard und wie sollte 
es idealerweise aussehen?

Für kurze, einfache Versuche benutze ich z.B. ein Experementier-Board 
(s.Anhang). Meiner Meinung nach ideal für den Einstieg in die MC-Welt!

Für ernsthafte Entwicklungen halte ich die aufsteckbaren MC-Module 
(s.Anhang)  aufgebaut auf z.B. Rasterplatinen für angemessener – aber 
auch sehr gut für Einsteiger!


Eure Meinung würde mich interessieren.
Gruß
Angehängte Dateien:
#28050
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Ein Entwicklungsboard sollte nicht "genial" sein, sondern so einfach, 
wie nur möglich.

Es geht ja darum, grundlegende Programmierkenntnisse und erste 
Erfolgserlebnisse zu "entwickeln".

Im nachhinein sieht alles einfach und langweilig aus, aber überleg mal 
selber, wie viele Schritte notwendig sind und richtig sein müssen, ehe 
man von einer Quelltextzeile zu einer leuchtenden LED kommt.

"Geniale" Boards und Projekte ohne Grundlagenkenntnisse können dagenen 
nur Frust "entwickeln".

Sieht man aber leider öfters hier im Forum, daß Projekte angegangen 
werden, die mehrere Nummern zu groß sind. Der einzige Ansatz ist dann 
nur, alles bei Seite zu legen und mit den "langweiligen" LEDs 
anzufangen.


Später dann braucht man kein extra Entwicklungsboard mehr. Den MC mit 
Quarz auf eine extra Platine zu setzen und über Steckadapter 
anzuschließen, macht die ganze Sache doch nur unnötig teuer, groß und 
empfindlich.

Der MC wird direkt in die Anwendung eingelötet und nur die beiden 
Programmieranschlüsse auf einen Pfosten gelegt, wenn nicht schon ein 
UART-Anschluß mit drauf ist.


Hier die Details meines Vorschlags:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-25968.html

Es ist auch sinnvoll, das Entwicklungsboard nicht fertig zu kaufen, 
sondern die wenigen Bauteile auf einer UNI-Platte selber zu bestücken. 
Dadurch kann man gleichzeitig auch seine Lötfertigkeiten "entwickeln".


Peter

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