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Forum: Haus & Smart Home Programmierbare Steckdose leistungsabhängig schaltend


Autor: Christijan (Gast)
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Gibt es so etwas? Eine Steckdose, bzw. so eine Art Zwischnstecker bei 
einem Energiekostenmessgerät oder Schaltuhr, das ich derart 
programmieren kann, dass es bei unterschreiten einer gewissen Leistung 
abschaltet?

Hintergrund: ich würde gerne Akkus schonen und sie nur bis 90% aufladen 
wollen. In erster Linie Pedelc Akkus, aber auch Laptop und Smartphone. 
Aktuell handhabe ich das so, dass ich wenn ich ein neues Gerät bekommt 
mit dem Leistungsmessgerät eine Ladekurve aufzeichne ab Steckdose. Bei 
85-90% sinkt dann immer die Leistung ab, da vmtl. von CC auf CV Laden 
gewechselt wurde. Das ist der richtige Moment in dem man dann die Ladung 
beenden sollte. Wenn ich es hin bekomme, mache ich das jetzt händisch. 
Aber bei über 5 Stunden Ladezeit schaut man halt auch nicht so oft 
drauf.

Deshalb wäre ein Gerät toll, bei dem man eine Leistungsschwelle 
einstellen kann, ab deren Unterschreitung die Dose vom Netz getrennt 
wird. Noch besser wäre es, wenn man eine Hysterese einstellen könnte, 
dass erst eine gewisse Leistung überschritten werden muss, bei der diese 
Überwachung aktiv wird. Mus aber nicht unbedingt sein.

Könnte man auch selbst bauen, klar, aber direkt am Netz ist das schon 
immer etwas unschön und wenn es eine fertige Lösung gäbe, würde ich die 
bevorzugen. Vielleicht gibt es so etwas ja aber noch garnicht und das 
wäre sogar eine Marktlücke? Einfach ein kleiner Zwischenstecker wie ein 
Energiekostenmessgerät mit Relais wie in der Zeitschaltuhr und ein klein 
wenig Intelligenz.

Um es "Idiotensicher" zu machen, wäre es vmtl. am besten, wenn die 
Steigung der Leistung ermittelt wird. Bei CC steigt sie ja an und erst 
bei fallender Leistung wird abgeschaltet. Idealerweise gefiltert, dass 
nicht der kleinste Peak alles durcheinander bringt.

Weiter gedacht, könnte man auch bei einer einstellbaren Schwelle bei 
noch steigender Leistung abschalten. Dann könnte man z.B. sagen, man 
schaltet schon bei 75% ab.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Strommessrelais
gibt es auch von Schalk

Autor: ichbin (Gast)
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Ich würde es anstelle einer Leistungsabhängigen Abschaltung eher mit 
einer angepassten Spannungsbegrenzung versuchen.
Normalerweise laden Ladegeräte für 36V Akkus bis zu einer Spannung von 
ca 41 - 42V Strombegrenzt um dann bei sinkendem Strom spannungsbegrenzt 
weiterzuladen bis ein Mindeststrom unterschritten wird.
Manchmal findet sich in solchen Ladegeräten ein kleiner Trimmpoti mit 
dem diese Schwelle verändert werden kann. Dann ist das ganz schnell 
nachjustiert.
Manchmal müssen auch Ferstwiderstände angepasst werden wobei heutzutage 
immer SMD-Lötkenntnisse vorhanden sein sollten.ich
Zeig mal einen Ausschnitt der Platine des Bereichs wo die Batterie 
angeschlossen wird.

bin

Autor: Christijan (Gast)
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Das mit den Strommessrelais ist interessant, kannte ich so noch nicht. 
Bin aber trotzdem nicht sicher, ob die mein Problem lösen würden.

Wenn ich z.B. den "Over" Modus nutze, dann würde das Relais das 
Ladegerät vom Netz schalten, dadurch würde jedoch der Strom unter die 
Schwelle sinken und das Ladegerät wieder einschalten und nach der Delay 
Zeit wieder ausschalten und so weiter und so fort...

Im "Under" Modus würde das Relais nicht anziehen, da ja kein Strom 
fließt wenn das Relais nicht angezogen ist und das Relais ja das 
Netzgerät schalten soll.

Im "Win" Modus gleiches Problem wie bei "Under", das Relais zieht nicht 
an.

ichbin schrieb:
> Ich würde es anstelle einer Leistungsabhängigen Abschaltung eher mit
> einer angepassten Spannungsbegrenzung versuchen.

Dann müsste ich aber das Ladegerät aufbrechen, was ich ungern machen 
würde. Außerdem hätte ich dann keine Universallösung als Zwischenstecker 
für verschiedene Geräte, sondern nur für das eine Gerät eine Lösung.

Und diese Lösung würde zusätzlich zu einer deutlich längeren Ladedauer 
führen. Wenn ich jetzt lade und beim CC-CV-Übergang das Laden beende, 
habe ich mit maximaler Ladeleistung bis zu dieser Grenze geladen. Wenn 
ich aber die Spannung auf 41 V absenke (bei mir wird auf 42 V geladen), 
dann würde er ab etwa 80% Ladung auf CV wechseln und den Rest immer 
langsamer laden.

Wobei ich mich schon lange frage, wie groß der Unterschied bzgl. der 
Lebensdauer ist, wenn man sich für das eine oder das andere Verfahren 
entscheidet. In beiden Fällen nur bis 90% laden, aber einmal mit 42 V, 
dann aber abschalten und das andere mal mit 41 V, dann aber den Rest 
sehr langsam laden. Im Prinzip müsste ja in beiden Fällen nach Beenden 
des Ladevorgangs die Spannung des Akkus auf 41 V sein, beim 42 V Laden 
halt nur 41-42 V für eine Weile während man noch von etwa 80 auf 90 % 
lädt.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Vorschlag :

µC trennt nach einer Stunde die Ladelast (alle Pole); Hängt sich selbst 
dran und misst seine Betriebsspannung mit Akkuenergie. Dann schaltet er 
sich und die „Last/Spannungsquelle“ wieder zurück ans Netz. Das so oft 
wie nötig bis er abschaltet.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Sowas vielleicht?

https://www.saving-volt.de/2014/08/intelligente-steckdose-aes3-von-ansmann-im-test/

Das Gerät "lernt" den Standby-Strom eines PC und schaltet ihn bei 
Unterdschreitung ab.

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