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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckbrett Einsteiger-Set


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Autor: breadboarder (Gast)
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hi,

ich habe mir vor kurzem dieses Lernpaket Elektronik von Franzis 
(https://www.amazon.de/dp/3645652728/ref=pe_3044161_189395811_TE_dp_1( 
gekauft und habe großen Spaß mit dem Aufbau von Schaltungen. Im Grunde 
habe ich bisher nur LEDs und Kondensatoren eingesetzt, bin also noch 
nicht weit gekommen und halte mich mit einfachsten Schaltungen auf. 
Gestern hab ichs irgendwie geschafft dass mir eine LED durchbrennt... 
und bin nun auf der Suche nach einem erweitertem Steckbrett-Set. Das 
Brett aus dem Lernpaket ist sehr klein, ich hätte gerne ein etwas 
größeres und vor allem mehr LEDs.

Ich möchte noch eine Weile bei den Grundschaltungen mit LEDs bleiben, 
bis ich wirklich alles verstanden habe. Programmierungen mit einem 
Minicomputer oder sowas sind für mich noch nicht interessant.

Das hier habe ich gefunden: 
https://www.amazon.de/gp/product/B01M7N4WB6/ref=ask_ql_qh_dp_hza

Ein großes Brett, viele LEDs und sonstige Bauteile. Auf den ersten Blick 
alles was ich haben möchte. Könnt ihr das empfehlen? Oder sind solche 
Sets eher Billigware?

Danke!

: Verschoben durch Moderator
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Diese Sets sind alle Billigware, doch zum Experientieren Ok.

Autor: Joachim B. (jar)
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breadboarder schrieb:
> Ein großes Brett

ist das aber nicht, man kommt sehr schnell an die Grenzen

das hier sind große Bretter
https://core-electronics.com.au/media/catalog/product/cache/1/image/fe1bcd18654db18f328c2faaaf3c690a/b/b/bblrg-1000_1.jpg

aber du kannst deines ja auch erweitern, die Nasen zum Zusammenstecken 
sind ja schon dran

davon hatte ich letztens noch 6 nachbestellt
https://i.ebayimg.com/images/g/IRQAAOSwHYpaA9On/s-l500.jpg

Ebay-Artikel Nr. 232555429446

die LEDs sind meist billig Dunkelleds die auch viel Strom 20mA bei wenig 
Licht brauchen und mit 20mA schon manche Ports überlasten können, besser 
sind  uh LEDs mit einigen 1000mCd die auch bei 1mA deutlich heller sind, 
die bestellt man besser extra, aber gut für erste Schritte ist das Set 
brauchbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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breadboarder schrieb:
> Das hier habe ich gefunden:

Eine willkürliche Zusammenstellung von unbrauchbarem Kram.

Was nützt dir ein 74HC595 ohne iC ? Was nützt dir ein Optokoppler ohne 
zweite Stromversorgung, wozu braucht man beim Steckbrett Stiftleisten  ?

Und so richtig sicher ist nicht, daß die Taster auch lang genügende 
Anschlüsse haben um ins Steckbrett zu passen, 
https://www.amazon.de/Just-Honest-Taktil-Schalter-Taster-Arduino/dp/B00XAQ73SS

Das macht alles nur Sinn, wenn ein Adruino dazu kommt, und dann will man 
auch 7-Segment-Anzeigen und Sensoren und OpAmps haben.

Eine Handvoll guter LEDs (viel Licht bei wenig Strom) und Widerstände 
kannst du dir auch selber kaufen.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Eine Handvoll guter LEDs und Widerstände
> kannst du dir auch selber kaufen.

Wenn er nur die Hälfte der Teile gebrauchen kann und diese einzeln 
kauft, wird es immer noch teurer, als dieses Set.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Das Ding erscheint mir durchaus brauchbar-natürlich sind das alles keine 
Superteile, zum Lernen und für erste Schritte ist das aber völlig 
brauchbar.
Und das da was kaputt geht am Anfang ist durchaus normal-da muß man 
nicht unbedingt teurere Bauteile zerballern, da reichen Standardteile 
völlig aus.

Was ich wirklich geil finde ist die Spannungsversorgungsplatine, die da 
mit beiliegt. Und alles in einer vernünftigen Schachtel...und der Preis 
paßt auch. Ganz im Gegensatz zu dem Kram von Franzis, den ich für 
reichlich überteuert halte.

Autor: Rainer S. (enevile)
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Hier kannst du auch paar Schaltungen aufbauen, wenn dir mal Bauteile 
fehlen. Zwar sind nicht alle IC´s drin aber schon einige. Klar ist das 
selber aufbauen mehr Spaß macht.
https://www.tinkercad.com/circuits

Autor: Thomas M. (langhaarrocker)
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Joachim B. schrieb:
> breadboarder schrieb:
>> Ein großes Brett
>
> ist das aber nicht, man kommt sehr schnell an die Grenzen

Die größeren sind aber auch nichts anderes als mehrere dieser Größe auf 
eine Basisplatte geklebt. Da fährt man besser mit mehreren Einzelboards. 
Eigentlich finde ich aber auch dass man spätestens dann, wenn man mit 
einem einzelnen dieser Breadboards nicht mehr auskommt, anfangen sollte 
auf Lochrasterplatinen und Löten umzusteigen. Breadboards sind eher was 
für kleine(!) Testschaltungen. Bei größeren sind Breadboards einfach zu 
unübersichtlich und nicht kontaktsicher genug. Wie schnell hat man mal 
aus Versehen irgendwo ein Drähtchen mit dem Ärmel rausgerupft o.ä. ...

Dazu solltest Du Dir aber noch ein Multimeter anschaffen. Da tut's für 
den Anfang auch was ganz billiges für 3 Eur aus Fernost, z.B. 
Ebay-Artikel Nr. 123071021049

Auch sehr empfehlenswert sind diese Transistortester, so ab ca 6 Eur 
aufwärts. Beispiel 
Ebay-Artikel Nr. 263406663151
Die können nicht nur Transistoren testen, sondern sind für ein 
erstaunlich breites Spektrum an Bauteilen praktisch.

Michael B. schrieb:
> Und so richtig sicher ist nicht, daß die Taster auch lang genügende
> Anschlüsse haben um ins Steckbrett zu passen

Jap. Diese Tasterbauform aus dem Set passt ganz schlecht für ein 
Breadboard, eigentlich kann man das nur als "inkompatibel" bezeichnen. 
Ich löte da immer noch ein paar Drahtstummel dran, dann geht's.

: Bearbeitet durch User
Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Thomas M. schrieb:
> Jap. Diese Tasterbauform aus dem Set passt ganz schlecht für ein
> Breadboard, eigentlich kann man das nur als "inkompatibel" bezeichnen.
> Ich löte da immer noch ein paar Drahtstummel dran, dann geht's.
Dafür sind wohl die Stiftleisten gedacht, welche da bei liegen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Thomas M. schrieb:
> Bei größeren sind Breadboards einfach zu
> unübersichtlich und nicht kontaktsicher genug

wichtige lege ich immer doppelt und alle in passenden Farben, +rot, 
-schwarz, SDA SCL gelb grün, Signale weiss, orange, rosa, blau, violett, 
grau, das bleibt übersichtlich wenn die Drähte (Schaltdraht) kurz und 
sauber gelegt sind.

Thomas M. schrieb:
> Wie schnell hat man mal
> aus Versehen irgendwo ein Drähtchen mit dem Ärmel rausgerupft o.ä. ...

och meinen Testaufbau habe ich 3 Jahre mit mir rumgeschleppt, das LCD 
ist öfter kaputt gegangen, die Funktion nie. Wenn ein Draht raushüpft, 
immer nur halb stecke ich den wieder rein, wo sehe ich ja da ich alles 
wichtige doppelt lege.

Thomas M. schrieb:
> Da fährt man besser mit mehreren Einzelboards.

hatte ich auch verlinkt 6 Stück für 12,-

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