230V Motor mit Atmega8 ansteuern - Controller spinnt!

OP #5393310
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Hallo,
ich hab da so ein kleines Problem mit einer Seilwinde, die ich mit einem 
Atmega8 ansteuern möchte. Schaltplan ist angehängt.
Die Handsteuerung habe ich zerlegt und mit Relais ersetzt.
Die Elektronik läuft wie sie soll - wenn ich zusätzlich den Motor an die 
Steuerung stöpsel passiert in 95% aller Fälle folgendes:
Das entsprechende Relais wird für den Bruchteil einer Sekunde 
angesteuert und fällt dann ab. Es sieht so aus, dass der Motor im 
Einschaltmoment den Atmega irgendwie beeinflusst.
Der Motor wird mit 230V angeschlossen - am selben Netz hängt der Atmel 
über ein Steckernetzteil 230V -> 12V , die 12V werden über einen 7805 
runtergeregelt.
Die Relais benötigen eine Spannung von 12V.

Wäre schön wenn jemand einen Tipp für mich hat was ich machen könnte um 
den Motor zu entstören, dass der Kram funktioniert.

Ich hatte schon hinter dem 7805 einen 4700µF Elko, da ich dachte, dass 
die 5V Versorgungsspannung für den Atmel aus irgendwelchen Gründen kurz 
einbricht. Hat nichts gebracht.

Hucky
Angehängte Dateien:
Gast #5393341
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Dat geht so nicht, mein Erfahrungswert. Es ist nicht der Motor sondern 
der Entwickler ?
Die Versorgungsspannungen müssen besser gefiltert und stabilisiert 
werden. Ebenso ist es ratsam das Schalten der Relais besser zu 
entkoppen. Treiberbaustein, Optokoppler, Freilauf Diode, ausreichend 
Abstand zwischen Schaltrelais und Elektronik, Abschirmung der 
Elektronik.
Dann geht das auch.
#5393359
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Hallo,

Aufbau wäre interessant. Ich vermisse auch den 2. 100n an den 
Betroebsspannungsanschlüssem, es gehört einer an AVCC/GND und einer an 
VCC/GND und zwar dicht an den Pins.
Reste wird zwar wieder eine Diskussion auslöden, aber da die AVR eine 
durchaus brauchbare interne PowerOn-reset Funktion haben, kommt bei mir 
generell nur ein 100n an Reset/GND. Damit kommen ISP-Programmer klar, 
wenn DebugWire verfügbar ist und genutzt werden soll muß man da aber 
einen Jumper/Lötbrücke einbauen, bei DebugWire muß er vom Reset getrennt 
werden.

Leitungsführung, Aufbau usw. ist ohne Bilder vom Aufbau ja nicht 
einzuschätzen.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #5393437
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Jörg W. schrieb:
> Wäre schön wenn jemand einen Tipp für mich hat was ich machen könnte um
> den Motor zu entstören, dass der Kram funktioniert

12V Seilwinde, meinst du solche an Geländewagen, bestehend aus 
Anlassermotor und Planetengetriebe, die leicht 1kW und 100A ziehen ?

Klar stören die, über Relaiskontakte hinweg, und Entstörung wäre gtosses 
Geschütz.

Steure deine starken Relais am Motor mit langen Kabeln durch 
optokopplergetrennte Schalttransistoren von weiter weg, blocke die 
Leitungen dazwischen mit CLC Funkentstör-PI-Gliedern sauber an Masse ab 
(ggf. vom Auto, Blech als Abschirmung nutzen).
1
uC---+--L--+--Opto--+--L--+--Relais--Motor
2
     |     |        |     |
3
     C     C        C     C
4
     |     |        |     |
5
   Masse von uC  Masse von Relais
Also noch eine Nummer härter entstören als sowieso schon bei Relais 
nötig

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25.2
OP #5420586
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Falls es wen interessiert...
...der Kram läuft jetzt...
Ich habe am Reset-Eingang und den zwei Endschaltereingängen jeweils ein 
100nF Kondensator gegen Masse geschaltet.
Zusätzlich am Reset-Eingang ein 10K Widerstand auf +5V
Ausserdem habe ich jeweils am Motoranschluß (Links-/Rechtslauf) einen 
100nF X2 Kondensator gegen N geschaltet.
Ausserdem existiert  im Gehäuse jetzt zwischen den Motoranschlussklemmen 
und den Klemmen der Endschalter ein Abstand von ca. 8cm.

Hucky

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