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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Verbeamtung in München


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Autor: Staatsdiener (Gast)
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Ich erwäge mich in München verbeamten zu lassen. Da ich noch jung genug 
bin könnte ich im Idealfall
(nach heutiger Gesetzeslage) fast das maximale Pensionsniveau erreichen, 
da Studium und bisherige BE angerechnet werden. Einstiegsgehalt wäre 
(nach Abzug der PKV) ca. 40k (netto), nach wenigen Jahren >50k. Das hört 
sich erstmal nach recht viel an, nun ist München aber auch nicht gerade 
billig. Die PKV wird mit der Zeit auch teurer werden... Kommt jemand aus 
München und kann mir sagen, ob dies für einen Ing. in München in 
attraktives Angebot ist? Wie viel kann man realistischer sparen wenn man 
Umkreis von max. 30km zur Miete lebt?

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> ca. 40k (netto), nach wenigen Jahren >50k

Was willste damit in München anfangen? Das kriegst auch in jedem etwas 
besseren Industriejob mit etwas BE ohne dafür in M und Umgebung wohnen 
zu müssen.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto im Monat. Das 
sind in SK1 110.000 brutto.
Das man das so einfach überall bekommt...

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> 50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto

Wie kommst du auf 5000? Eher 4000?

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> sind in SK1 110.000 brutto.

Aber wer bleibt denn jenseits der 30 ewig in Stkl. 1? Meistens ist 3 
angesagt oder 4 mit Faktor.

Autor: Mathematiker (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Aber wer bleibt denn jenseits der 30 ewig in Stkl. 1? Meistens ist 3
> angesagt oder 4 mit Faktor.

Dann ist 1€ aber auch nur noch 50ct wert oder weniger!

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Also jemand der heute die Endstufe erreicht hat wäre mind. 45J alt und 
müsste in der privaten Wirtschaft umgerechnet ca. 93k brutto verdienen 
(SK1, GKV, ohne BU-Versicherung).

Autor: Qwertz (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Also jemand der heute die Endstufe erreicht hat wäre mind. 45J alt
> und müsste in der privaten Wirtschaft umgerechnet ca. 93k brutto
> verdienen (SK1, GKV, ohne BU-Versicherung).

Kein Problem im IG Metall Disneyland, das geht auch schon mit unter 40 
Jahren außerhalb vom teuren München!

Autor: Qwertz (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> 50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto im Monat.
> Das sind in SK1 110.000 brutto.
> Das man das so einfach überall bekommt...

Seltsame Rechnung, aber stammt ja auch von Dr. Seltsam. Rechnen ist halt 
nicht so seine Stärke.

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Kein Problem im IG Metall Disneyland, das geht auch schon mit unter 40
> Jahren außerhalb vom teuren München!

Mir ist schon klar, dass man in der freien das gleiche und mehr 
verdienen kann. KANN! Nicht jeder, nicht automatisch, nicht mit 
ebenbürtiger Pension und erst recht nicht unkündbar. Mit meiner jetzigen 
BE würde ich in der freien verm. kein besseres Angebot bekommen, wenn 
denn überhaupt. Größter Vorteil bei IGM wäre für mich die 35h-Woche. 
Aber wie gesagt, reinkommen ist sehr schwierig.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> 50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto
>
> Wie kommst du auf 5000? Eher 4000?

50.000/12 sind ja schon mal 4166. Dazu dann die billige PKV die einen 
normalen AN auch nochmal was gescheites kosten würde. Plus die hohe 
Pension, da müsste also ein normaler AN halt ca. 5000 verdienen. Und das 
sind eben 110.000.

Qwertz schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> 50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto im Monat.
>> Das sind in SK1 110.000 brutto.
>> Das man das so einfach überall bekommt...
>
> Seltsame Rechnung, aber stammt ja auch von Dr. Seltsam. Rechnen ist halt
> nicht so seine Stärke.

Siehe oben. Nachdenken ist ja hier selten ;)

Abradolf L. schrieb:
> Aber wer bleibt denn jenseits der 30 ewig in Stkl. 1? Meistens ist 3
> angesagt oder 4 mit Faktor.

Und was ändert das nun? Dann werden aus den 50.000 netto in SK1 auch 
wieder mehr, Nullsummenspiel.

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Staatsdiener schrieb:
> Mit meiner jetzigen
> BE würde ich in der freien verm. kein besseres Angebot bekommen, wenn
> denn überhaupt.

Sorry, aber das klingt eher tragisch.

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Klaus I. schrieb:
> Sorry, aber das klingt eher tragisch.

Was willst du damit sagen?

Autor: Qwertz (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Klaus I. schrieb:
> Sorry, aber das klingt eher tragisch.
>
> Was willst du damit sagen?

Er hat Mitleid mit dir!

Autor: Trolliger K. (trolligerkater)
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Wo willste dich überhaupt in München verbeamten lassen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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Qwertz schrieb:
> Kein Problem im IG Metall Disneyland, das geht auch schon mit unter 40
> Jahren außerhalb vom teuren München!

Abradolf L. schrieb:
> Das kriegst auch in jedem etwas
> besseren Industriejob

Na so schlecht ist das Angebot auch nicht, find es eigentlich ganz in 
Ordnung.
Klar gibts in der Industrie mehr zu holen, aber das ist ja meistens so.
Und 93k kriegt man auch nicht im IGM-Konzern automatisch (etwas 
rudimentäres Engagement / interner Stellenwechsel wird auch da 
vorausgesetzt um in die EG12 zu kommen* ;-) ).

Dafür kommt hier noch die Sicherheit als Beamter und die Pension dazu.
Das hat man aktuell leider nicht an jedem Siemens-Standort.

Dicker Nachteil bleibt natürlich "München".
Und man muss für den Staat arbeiten, das ist auch nicht jedermans Sache.

Alles in allem ein solides Angebot.
In der Industrie kanns besser laufen, das Gros würde aber mit diesem 
Angebot besser fahren.


* ja Qwertz ich weiß, dir ist das einfach in den Schoss gefallen. Bitte 
deine Situation nicht verallgemeinern ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Einer, der München dicke hat (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Kommt jemand aus
> München und kann mir sagen, ob dies für einen Ing. in München in
> attraktives Angebot ist?

Eine solche Stelle gibt dir zwar Sicherheit bis zum Ruhestand, du bist 
mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch ausweglos an sie gefesselt. 
Beamtenstellen im Höheren Dienst für Ingenieure gibt es so gut wie gar 
nicht mehr. Behörden, die solche Stellen haben, besetzen sie mit Leuten 
aus dem eigenen Nachwuchs und holen eigentlich keine Externen. Woanders 
hin wechseln ist praktisch unmöglich und in der Industrie will dich auch 
keiner mehr haben, wenn du mal Beamter warst.

München gefällt dir vielleicht jetzt, wo du jung und Single bist. Aber 
ich verspreche dir, dass dir diese Stadt spätestens in 10 Jahren so 
dermaßen aus dem Hals raus hängt. Jedenfalls wenn sie sich so weiter 
entwickelt, wie in den letzten 15 Jahren. Wo die Mittelschicht verdrängt 
wird, zu der du dann gehörst. Wo alles von Massen überrannt ist und 
diejenigen mit Ellbogen die besten Plätze kriegen. Wo sich keiner für 
den anderen interessiert oder gar mal Rücksicht nimmt, sondern permanent 
aufs Handy glotzt und seine Umgebung gar nicht mehr mitkriegt. Wo dich 
fette Geldhaie lieber ihrem Geländewagen über den Haufen fahren anstatt 
mal auf dich zu warten und deswegen eine Minute später ins Büro zu 
kommen.

Auch als Beamter im Höheren Dienst bist du in München an der 
Existenzgrenze. Mehrere Kinder großziehen, sodass die auch noch ein 
bisschen Bewegungsraum und private Umgebung haben, ist mit einem 
Beamtengehalt nicht mehr drin.

Deswegen wirst du irgendwann aus diesem Loch rauswollen und dir 
wünschen, dass diese Preisblase endlich platzt und alle die, die die 
Preise so dermaßen getrieben haben, mal so richtig viel Kohle verlieren. 
Aber das geht dann nicht mehr und du musst dich finanziell aussaugen 
lassen, ob du willst oder nicht.

Sollte es um eine Stelle an einer Universität gehen, die sich selbst als 
"unternehmerisch" bezeichnet -- lass es. Dieser Laden hat sich in eine 
Richtung entwickelt, dass Mittelbau keinen Spaß mehr macht. Wenn du dort 
kein international berühmter Genial-Professor mit fünf Jahren 
Auslandserfahrung bist, dann bist du eigentlich nur Dreck. Irgendwas 
anderes als Leuchttürme interessiert das Präsidium dort nicht mehr. 
Mittelbau-Leute, die langfristig einen Lehrstuhl stützen, sind lästiger 
Schlamm im Getriebe. Lieber hunderte Billig-Professuren, die keine 
Ausstattung kriegen und alles selber machen müssen. Dann ist das 
Betreuungsverhältnis gut und die Uni kriegt hohe Rankings. Vorschriften 
und Controlling nerven dort inzwischen so dermaßen, dass du stattdessen 
auch gut un gerne in die freie Wirtschaft gehen kannst. Dort hast du das 
gleiche Generve, kriegst aber wenigstens adäquates Schmerzensgeld.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Genau an der Existenzgrenze als Beamter im hD. Was rauchen denn die 
München Trolle immer? Von 6500-7000 netto wird eine 4 köpfige Familie 
sehr gut leben können. Selbst in München

Autor: Rolf B. (falker)
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Einer, der München dicke hat schrieb:
> Staatsdiener schrieb:
>> Kommt jemand aus
>> München und kann mir sagen, ob dies für einen Ing. in München in
>> attraktives Angebot ist?
>
> Eine solche Stelle gibt dir zwar Sicherheit bis zum Ruhestand, du bist
> mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch ausweglos an sie gefesselt.
> Beamtenstellen im Höheren Dienst für Ingenieure gibt es so gut wie gar
> nicht mehr. Behörden, die solche Stellen haben, besetzen sie mit Leuten
> aus dem eigenen Nachwuchs und holen eigentlich keine Externen. Woanders
> hin wechseln ist praktisch unmöglich und in der Industrie will dich auch
> keiner mehr haben, wenn du mal Beamter warst.

>
> Auch als Beamter im Höheren Dienst bist du in München an der
> Existenzgrenze. Mehrere Kinder großziehen, sodass die auch noch ein
> bisschen Bewegungsraum und private Umgebung haben, ist mit einem
> Beamtengehalt nicht mehr drin.


nichts als Schwachsinn bin mittlerweile kurz vor der Rente, bin in 
München geboren und meine Eltern waren ganz normale Arbeiter, bzw. mein 
Vater Beamter im einfachen Dienst. Und selbst die konnten " Leben"

Autor: Manfred (Gast)
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Le X. schrieb:
> Und man muss für den Staat arbeiten, das ist auch nicht jedermans Sache.

Wer hier fragen muss, ob er sich verbeamten lassen soll, ist in dem 
Haufen genau richtig: Dienstanweisung befolgen, Stempel drunter, im 
Zweifel den Chef unterschreiben lassen.

Autor: Einer, der München dicke hat (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Was rauchen denn die
> München Trolle immer? Von 6500-7000 netto wird eine 4 köpfige Familie
> sehr gut leben können.

Was muss man rauchen, um ein Münchner Beamtengehalt bei 7000 netto zu 
sehen? Die Besoldungstabellen sind ja öffentlich. Lieber Dr. Seltsam: 
Das ist brutto. -- I want the drugs you're on.

Autor: Venezuela (Gast)
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Du nimmst dir mit der Stelle fast alle Möglichkeiten die du hast.
Wer weiß was du in 5 Jahren für Ideen hast

Autor: Qwertz (Gast)
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Venezuela schrieb:
> Du nimmst dir mit der Stelle fast alle Möglichkeiten die du hast.
> Wer weiß was du in 5 Jahren für Ideen hast

In 5 Jahren ist er als Beamter so abgestumpft im Beamtentrott, dass er 
keine Ideen mehr haben wird. Da heißt es dann nur noch, die Jahre bis 
zur Pension zu zählen und ordentlich beim Chef zu schleimen für eine 
gute Beurteilung.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Einer, der München dicke hat schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
> Was rauchen denn die
> München Trolle immer? Von 6500-7000 netto wird eine 4 köpfige Familie
> sehr gut leben können.
>
> Was muss man rauchen, um ein Münchner Beamtengehalt bei 7000 netto zu
> sehen? Die Besoldungstabellen sind ja öffentlich. Lieber Dr. Seltsam:
> Das ist brutto. -- I want the drugs you're on.

Brauch man Drogen um nachzudenken? SK3 für den Herrn Beamten, Zulagen, 
Kindergeld und nicht zuletzt wird auch die Frau in Teilzeit noch Geld 
heim bringen.
Gut wer so eine Olle hat die nur daheim bleiben will und nix gelernt hat 
ist gekniffen. Dann hat man aber immer noch um die 5000 im Monat. Wird 
ja wohl langen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> 50.000 mit PKV-Vorteilen und Pension sind ca. 5000 netto
>
> Wie kommst du auf 5000? Eher 4000?

Wenn man die Beamtenprivilegien mit einrechnet, ergibt das ein 
effektives Nettoeinkommen von mindestens 5.000€ im Monat.

- wenn im Alter die PKV so richtig teuer wird, hat der Beamte nur 30% 
der Kosten zu tragen und den Großteil bezahlt der Staat aus 
Steuereinnahmen der anderen.
- der Pensionsanspruch ist mehr als doppelt so hoch, als eine Rente
- lebenslange Versorgung
- sehr starke Interessenvertretung
- evtl. günstige Dienstwohnung

Staatsdiener in spe,
nutze die günstige Lage in M und handle noch einiges für dich heraus!

Jo S.

Autor: Manfred (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Gut wer so eine Olle hat die nur daheim bleiben will und nix gelernt hat ist 
gekniffen.

Dein Name ist Programm! Wenn "die Olle" sich um Haus und Kinder kümmert, 
kann das eine sehr gute Lösung sein.

Schlimmer ist "die Olle", die sich unbedingt selbst verwirklichen muss 
und die Kinder in öffentliche Verwahreinrichtungen abschiebt, das 
asoziale Ergebnis darf man zunehmend bewundern.

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Staatsdiener in spe,
> nutze die günstige Lage in M und handle noch einiges für dich heraus!

Danke für den Zuspruch, letzteres regelt allerdings § 2 Absatz 2 des 
Bundesbesoldungsgesetzes:
Zusicherungen, Vereinbarungen und Vergleiche, die dem Beamten, Richter oder Soldaten eine höhere als die ihm gesetzlich zustehende Besoldung verschaffen sollen, sind unwirksam. [...]

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Manfred schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
> Gut wer so eine Olle hat die nur daheim bleiben will und nix gelernt hat
> ist gekniffen.
>
> Dein Name ist Programm! Wenn "die Olle" sich um Haus und Kinder kümmert,
> kann das eine sehr gute Lösung sein.
>
> Schlimmer ist "die Olle", die sich unbedingt selbst verwirklichen muss
> und die Kinder in öffentliche Verwahreinrichtungen abschiebt, das
> asoziale Ergebnis darf man zunehmend bewundern.

Klar ne gute Lösung für den Mann der abends um 22 Uhr heim kommt oder 
was? Schön nicht um die Blagen kümmern müssen.

Es ging auch BTW nicht um Karriere oder darum Kinder mit 2 Monaten zur 
Krippe abzuschieben. Aber im Kindergarten Alter kann man leicht wieder 
20-30h arbeiten. Wenn der Mann sich auch kümmert und mal bringt und 
holt. Und dann kommen auch wieder 1500-2000 Euro rein.

Und Kindergarten ist für Kinder sehr gut.

Autor: Qwertz (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Klar ne gute Lösung für den Mann der abends um 22 Uhr heim kommt oder
> was? Schön nicht um die Blagen kümmern müssen.

Oh ja, solche Kollegen gibt es; die bleiben abends gerne mal extra 
länger im Büro, damit sie der Frau und den Kindern möglichst aus dem Weg 
gehen können. Muss ja jeder selbst wissen.

Autor: Peter (Gast)
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In der nächsten Rezession reibst du dir die Hände.

Autor: Qwertz (Gast)
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Peter schrieb:
> In der nächsten Rezession reibst du dir die Hände.

Aus Schadenfreude? Wie erbärmlich ist das denn?

Autor: Jo S. (Gast)
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Peter schrieb:

@Staatsdiener in spe
> In der nächsten Rezession reibst du dir die Hände.

Nicht aus Schadenfreude, sondern aus Freude, die richtige Entscheidung 
getroffen zu haben.

Und wenn er >50 ist, wird er sich auch häufig freuen und wenn er in 
Pension ist sowieso.

@Staatsdiener in spe
Was ist mit dem Vorbereitungsdienst?

Jo S.

Autor: Beamtenschotter (Gast)
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Spätestens im gehobenen Dienst ist Beamtentum finanziell bis zum Tod 
(also inkl. Pension) so lukrativ geworden, dass selbst Tarifgehälter bei 
Porsche und BMW nicht mehr hinterherkommen. Nach dem Lottohauptgewinn 
kommt schon das Beamtentum ;)
Selbst mit A8 wäre man schon den meisten deutschen mittelständischen 
Ingenieurlebenseinkommen davon, besonders in Anbetracht der finanziellen 
Sicherheit bis in alle Ewigkeit und besonderen Kreditvergünstigungen, 
die einen ruhigen und tiefen Schlaf erlauben.

Autor: Sebastian H. (sebh)
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Einer, der München dicke hat schrieb:
> München gefällt dir vielleicht jetzt, wo du jung und Single bist. Aber
> ich verspreche dir, dass dir diese Stadt spätestens in 10 Jahren so
> dermaßen aus dem Hals raus hängt. Jedenfalls wenn sie sich so weiter
> entwickelt, wie in den letzten 15 Jahren. Wo die Mittelschicht verdrängt
> wird, zu der du dann gehörst. Wo alles von Massen überrannt ist und
> diejenigen mit Ellbogen die besten Plätze kriegen. Wo sich keiner für
> den anderen interessiert oder gar mal Rücksicht nimmt, sondern permanent
> aufs Handy glotzt und seine Umgebung gar nicht mehr mitkriegt. Wo dich
> fette Geldhaie lieber ihrem Geländewagen über den Haufen fahren anstatt
> mal auf dich zu warten und deswegen eine Minute später ins Büro zu
> kommen.

Du schreibst mir aus der Seele, eine Stadt die einfach keinen Platz für 
ihre Einwohner hat. Grüne die fordern weniger Tunnel zu bauen weil das 
die Leute nur im Autofahren unterstützt und gleichzeitig ein MVV der zu 
Hauptzeiten aus allen Nähten platzt und zu anderen Zeiten im 20 Minuten 
Takt oder gar nicht fährt, und dafür dann auch noch kräftig teuer ist.
Alles was am Abend oder Wochenende eine schöne Beschäftigung wäre ist so 
überlaufen, dass man eigentlich nur ins Umland fahren kann. Am 
Wochenende mit mehr als 2 Leuten einen Platz in einem Restaurant zu 
bekommen ist schon eine Herausforderung.
Deswegen bin ich jetzt ins Umland gezogen, lieber fahre ich 3mal im 
Monat in die Stadt um mich mit Freunden und Bekannten zu treffen als 
wann immer möglich vor ihr zu flüchten.

Ich kenne auch keinen der nach München zieht weil ihn die Stadt reizt, 
eigentlich geht man dort doch nur wegen Gehalt hin, und das wird von der 
Miete wieder aufgefressen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Vorsicht, in Kürze musst du da vieleicht vor jedem Dienstbeginn 2 
Rosenkränze beten:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bayern-in-jeder-behoerde-muss-kuenftig-ein-kreuz-haengen-a-1204523.html
Kleiner Vorgeschmack was der <selbstzensiert> uns mit seinem neuen 
Heimatministerium noch alles zumuten wird.

Autor: Beamter (Gast)
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Moinsen,

hier wird ja mal wieder allerhand Unsinn erzählt. Ich möchte darauf 
nicht eingehen. Nur auf folgendes:

>>Nach Abzug der PKV) ca. 40k (netto), nach wenigen Jahren >50k.

Das kann sein, wird aber höchstwahrscheinlich nicht sein. Denn erstens 
braucht es verfügbare freie und besetzbare Planstellen und eben auch 
entsprechende Beförderungen. Die Erfahrungsstufen von 2 bis 5 Jahren 
bringen nicht wirklich die großen Steigerungen.


Beamter

Autor: Venezuela (Gast)
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Sebastian H. schrieb:
> eigentlich geht man dort doch nur wegen Gehalt hin

und dem Fc Bayern

Autor: Cheffe (Gast)
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Sebastian H. schrieb:
> eigentlich geht man dort doch nur wegen Gehalt hin

Genitiv bitte

Autor: Sebastian H. (sebh)
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Cheffe schrieb:
> Sebastian H. schrieb:
>> eigentlich geht man dort doch nur wegen Gehalt hin
>
> Genitiv bitte

Entschuldige, ich meinte natürlich

"eigentlich geht man dort doch nur wegen dem Gehalt hin."

Das bayrische kennt keinen Genitiv.
Und der Butter ist hier DER Butter.

Autor: Peter (Gast)
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Wenn man ein Abbauprogramm in einem Großkonzern schon mitbekommen hat, 
sieht man das Beamtentum in anderen Augen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Sebastian H. schrieb:
> Das bayrische kennt keinen Genitiv.
> Und der Butter ist hier DER Butter.

Das sieht der Schwabe ähnlich. Benutzung vom Genitiv ist hier 
gleichzusetzen mit dem Auslassen einer Kehrwoche.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Peter schrieb:
> Wenn man ein Abbauprogramm in einem Großkonzern schon mitbekommen hat,
> sieht man das Beamtentum in anderen Augen.

Wenn man selbstständig etwas Interessantes entwickeln durfte, sieht man 
das Beamtentum auch mit anderen Augen :-)

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Jo S. schrieb:
> @Staatsdiener in spe
> Was ist mit dem Vorbereitungsdienst?

Gibt es nicht. Direkteinstieg als Beamter auf Probe (i.d.R. 3 Jahre), 
nach Bewährung auf Lebenszeit.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Sebastian H. schrieb:
> Deswegen bin ich jetzt ins Umland gezogen

Das gleiche sagt ich ja auch immer.
Das ist doch nahezug perfekt:
Das sehr gute Gehalt von München, die etwas günstigeren Mieten, viel 
Natur, trotzdem vor Ort die Möglichkeiten der Großstadt.

Klar, der typische BWL Hengst, der bis 20 Uhr arbeitet um danach noch 
bis 24 Uhr einen zu saufen wird im Umland eher nicht glücklich, sondern 
muss natürlich im Glockenbachviertel wohnen

Autor: Siddharta am Tegernsee (Gast)
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Sebastian H. schrieb:

> Das bayrische kennt keinen Genitiv.
> Und der Butter ist hier DER Butter.

Nope, Der -Buddha-

Die Erleuchtung kommt auch nach Bayern:
Youtube-Video "SOMMER IN ORANGE [Trailer]"

Autor: Jo S. (Gast)
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Ein großes Hindernis weggeräumt ...

Wird die Studienzeit und die evtl. geforderte Berufserfahrung bei der 
Erfahrungsstufe voll angerechnet?

Zur eigentlichen Frage:
Mit 40k€ netto im ersten Jahr kann man als Single sogar in München 
überleben.   ;)

Mietwohnung max. 30km vom Dienstort entfernt: kommt auf den Dienstort 
an.  :)

Eine Übersicht zur aktuellen Mietsituation:
https://www.capital.de/immobilien-kompass

Hoffe ein bisschen weitergeholfen zu haben ...

   Jo S.

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Wird die Studienzeit und die evtl. geforderte Berufserfahrung bei der
> Erfahrungsstufe voll angerechnet?

Studienzeit wird nach Gesetz zu einem großen Teil hinsichtlich 
ruhegehaltsfähiger Dienstjahre angerechnet. Für die Ersteinstufung wird 
der geforderte Hochschulabschluss angerechnet. Von der Berufserfahrung 
werden 2,5 Jahre für die Laufbahnbefähigung abgezogen, der Rest wird 
angerechnet. Wo ich mir noch nicht sicher bin: ob die abgezogenen 2,5 
Jahre ebenfalls als ruhegehaltsfähige Zeiten gelten - ich hoffe ja.

Autor: Staatsdiener (Gast)
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Beamter schrieb:
>>>Nach Abzug der PKV) ca. 40k (netto), nach wenigen Jahren >50k.
>
> Das kann sein, wird aber höchstwahrscheinlich nicht sein. Denn erstens
> braucht es verfügbare freie und besetzbare Planstellen und eben auch
> entsprechende Beförderungen. Die Erfahrungsstufen von 2 bis 5 Jahren
> bringen nicht wirklich die großen Steigerungen.

Alles richtig. Im vorliegenden Fall scheint es die Planstellen wirklich 
zu geben, einen Rechtsanspruch hat man natürlich nicht.

Autor: Jo S. (Gast)
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Staatsdiener schrieb:
> Von der Berufserfahrung
> werden 2,5 Jahre für die Laufbahnbefähigung abgezogen, der Rest wird
> angerechnet.

Diese Zeit wird dann als Ersatz für den Vorbereitungsdienst gewertet. 
Vernünftig so! Siehe Anwärterbezüge.  ;)

Vermutlich wird die Zeit bei der Pension berücksichtigt, weil es beim 
Vorbereitungsdienst auch so ist.

Autor: Qwertz (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Das sehr gute Gehalt von München, die etwas günstigeren Mieten,

Die sind auch im Umland noch viel zu teuer, außer du hast Bock darauf 
täglich 2h zu pendeln.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Die sind auch im Umland noch viel zu teuer

Viel zu teuer im Vergleich zu was, ist die Frage.
Im Vergleich zum Glockenbachviertel sind sie günstig(er)
Im Vergleich zu Halle an der Saale freilich teuer.

Im Vergleich zu Zürich auch wieder günstig ;-)

Ich hab lieber meine 100.000 Lohn in München und zahle dann etwas mehr 
für wohnen als woanders billiger zu wohnen aber an Ende ggf. weniger zu 
haben durch weniger Lohn.
Btw am meisten pendeln die Leute in Düsseldorf. Da wohnen auch die 
wenigsten in der Stadt wo sie arbeiten.

Freilich, wer einen sehr gut bezahlten Job da hat wo die Mieten und KP 
billig sind, das ist optimal. Nur viel Lohn heißt normal auch hohe 
Mieten.

Autor: Cheffchen, ich komm heut später (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
> Das sehr gute Gehalt von München, die etwas günstigeren Mieten,
>
> Die sind auch im Umland noch viel zu teuer, außer du hast Bock darauf
> täglich 2h zu pendeln.

Vor allem brauchts da ein gutes GLZ-Fenster, entweder wegen Stau oder 
massiver Zug- und Busverspätungen oder ganzer Ausfälle. Gerade die 
S-Bahn München überschlägt sich in letzter Zeit nicht mit 
Glanzleistungen.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Cheffchen, ich komm heut später schrieb:
> Vor allem brauchts da ein gutes GLZ-Fenster

Ja, es ist super nervig wenn es hin und wieder mal vorkommt, dass noch 
ein Meeting am Nachmittag stattfindet und man dann zur Prime Time 
abdampft. Dann kann der Weg der normal 12-15 Min. dauert schon fast das 
Doppelte dauern :(

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Cheffchen, ich komm heut später schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Dr. Seltsam schrieb:
>> Das sehr gute Gehalt von München, die etwas günstigeren Mieten,
>>
>> Die sind auch im Umland noch viel zu teuer, außer du hast Bock darauf
>> täglich 2h zu pendeln.
>
> Vor allem brauchts da ein gutes GLZ-Fenster, entweder wegen Stau oder
> massiver Zug- und Busverspätungen oder ganzer Ausfälle. Gerade die
> S-Bahn München überschlägt sich in letzter Zeit nicht mit
> Glanzleistungen.

Kommt halt drauf an wo man arbeitet.
MAN ist am Stadtrand. Infineon ist auch außerhalb. BMW auch eher am 
Rand.
In der Innenstadt sind eigentlich nur die ganzen Beratungsbuden.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Cheffchen, ich komm heut später schrieb:
> Vor allem brauchts da ein gutes GLZ-Fenster
>
> Ja, es ist super nervig wenn es hin und wieder mal vorkommt, dass noch
> ein Meeting am Nachmittag stattfindet und man dann zur Prime Time
> abdampft. Dann kann der Weg der normal 12-15 Min. dauert schon fast das
> Doppelte dauern :(

Dann einfach noch etwas länger bleiben, bis die Rush Hour wieder vorbei 
ist, Problem gelöst! So mache ich das gerne, bin da flexibel.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Dann einfach noch etwas länger bleiben, bis die Rush Hour wieder vorbei
> ist, Problem gelöst! So mache ich das gerne, bin da flexibel.

Da die Prime Time zum heim fahren sich ja zieht von 16-18 Uhr, ist das 
für mich kein gangbarer Weg ;) Mehr als 10h geht ja nicht und die sind 
üblicherweise spätestens 17:30 erreicht.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Mehr als 10h geht ja nicht und die sind üblicherweise spätestens 17:30
> erreicht.

Das sind wahre Luxusprobleme.

Autor: AOA (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Ich hab lieber meine 100.000 Lohn in München und zahle dann etwas mehr
> für wohnen

Die Probleme sind:
1. In München sind die Löhne allenfalls um 10-15% höher, als im 
Bundesdurchschnitt. Nicht um jene 30%, die man bräuchte, um dieselbe 
Kaufkraft zu erreichen.
2. Es ist schwierig, in München überhaupt eine angemessene Wohnung zu 
finden. Auch Besserverdiener suchen lange und mühsam.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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AOA schrieb:
> In München sind die Löhne allenfalls um 10-15% höher, als im
> Bundesdurchschnitt.

Naja, für gesuchte Fachkräfte schon mehr.
Bzw die Chancen auf einen deutlich höheren Lohn sind besser.
Aus NRW höre ich z.b. immer, für die meisten Akademiker ist bei 55.000 
schon die Luft raus. 65.000 vielleicht noch aber mehr nicht.
In München sehe ich jetzt 85.000 als nichts besonderes an.

AOA schrieb:
> Es ist schwierig, in München überhaupt eine angemessene Wohnung zu
> finden. Auch Besserverdiener suchen lange und mühsam.

Kann ich auch nicht nachvollziehen. Ja in München Zentrum vielleicht. Am 
Rand wird es schon besser. Ich suche jetzt zwar schon lange nicht mehr, 
aber Kollegen finden immer recht gut was.
Und wie gesagt, einfach bisschen raus und gut.
Wer nach München wechselt weiß ja wo seine Firma ist. Ist sie im Norden 
dann mal Richtung LK Freising gehen, ist sie im Osten LK Ebersberg, im 
Süden Bad Tölz-Wolfratshausen und im Westen Dachau.
Da brauch man dann teilweise kürzer als die Leute die in München wohnen 
und in München einen Job haben (nur halt einmal durch die Stadt). Da 
kenn ich genug die fahren jeden Tag 1-1,5h. In Berlin z.b. ja auch nicht 
anders.

Das gute ist ja auch die vielen großen und mittleren stabilen Firmen.
Das heißt man macht erstmal paar Jahre BE woanders und kommt dann nach 
München wo man mit gutem Geld bei einer großen Firma eigentlich bis zur 
Rente bleiben kann. Quasi Konzernbeamter.

Autor: Bernd (Gast)
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Will auch mal meinen Senf dazu geben:

München
Kann man mögen oder nicht. Probleme sind auf jeden Fall die teuren 
Mieten und das hohe Pendleraufkommen.
Eine Wohnung zu finden ist nicht so schwer wie manche vielleicht 
erzählen. Die Meisten finden recht schnell eine passable Wohnung. Ich 
kenne Leute die über 80 Wohnung angeschaut haben und "total verzweifelt 
sind". Das sind aber immer Leute die eine 80qm Wohnung mit Dachterasse 
im Loftstil mit EBK und Whirlpool für 650€ warm suchen, zentral 
natürlich.

Verbeamtung
Ich bin selbst Beamter in München. Mit dem Recht auf Telearbeit und 
guter besoldung im höheren Dienst hat man hier schon sehr, sehr 
attraktive Konditionen. Wenn dazu noch die Arbeit inhaltlich passt: 
Perfekt!
Alle fürchten sich immer vor dem Amtststaub in den Ämtern. Das kommt 
drauf an wie man es sieht. Ich hab für mich entschieden, dass ein 
"agiles high performance working environment" in einem Konzern nicht zu 
einer höheren Lebensqualität für mich beiträgt und ich keine Lust habe 
die nächsten Jahre bei 110% Auslastung zu arbeiten. Wer Arbeit als 
Mittelpunkt seiner Existenz sieht, sollte sich vielleicht eh lieber 
Selbstständig machen und sein Glück nicht von den Entscheidungen seiner 
Chefs abhängig machen.

Zum Gehalt/Besoldung:
A13: Man kann in der Industrie schon deutlich mehr verdienen, aber nicht 
bei jeder Firma. Die Vorteile wie Pension und PKV bringen einem im 
ersten Moment erstmal wenig und sind vor allem im Alter mehr wert.
A14: Ab hier wird es interessant da man in der Industrie schon >80k€ 
verdienen müsste. Das ist (fast) immer mit Glück bei der AG Wahl und 
Verantwortung + Überstunden verbunden.
A15+: Hier benötigt man in der Industrie zu 99% einen guten AG + 
Führungsverantwortung. Wenn man mal miterlebt hat wie Kollegen mit 50+ 
noch versetzt werden und eine neue Aufgabe (Abstellgleis) erhalten, wird 
eine Verbeamtung mehr zu schätzen wissen. Kurzarbeit, Stellenabbau und 
Standortschließungen scheinen viele auch nicht mehr zu kennen da es 
aktuell in der Industrie super läuft.

Die wahren Vorteile einer Verbeamtung kommen sicherhlich erst im Alter 
voll zum tragen. Da es aber eine Grenze gibt bis zu der man sich 
verbeamten lassen kann, muss man auch früh "investieren" um diese nutzen 
zu können.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Bernd schrieb:
> Ab hier wird es interessant da man in der Industrie schon >80k€
> verdienen müsste. Das ist (fast) immer mit Glück bei der AG Wahl und
> Verantwortung + Überstunden verbunden.

Unsinn, grad in M sind 80k bei 35 Stunden nun kein Problem. Da braucht 
es weder Verantwortung noch Überstunden.

Autor: prolet (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> 80k bei 35 Stunden

Maßlos überzogene Erwartung, die nur von Konzernbeamten kommen kann!
Auch im Münchner Mittelstadt verdienen Seniors die gewohnten 60k bei 
40h.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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prolet schrieb:
> Auch im Münchner Mittelstadt verdienen Seniors die gewohnten 60k bei
> 40h.

Das müssen wohl Senior-Facility-Cleaning-Manager sein.

Autor: Cyblord -. (Gast)
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prolet schrieb:
> Maßlos überzogene Erwartung

Was ist daran maßlos? Es ist einfach ein normales Tarifgehalt.

prolet schrieb:
> Auch im Münchner Mittelstadt verdienen Seniors die gewohnten 60k bei
> 40h.

Niemand wird gezwungen sich weiterzuentwickeln. Aber auf 80k@40h zu 
kommen ist nun wahrlich keine Kunst, außer man kann nix bieten.

Wer den Markt der letzten Jahre nicht genutzt hat, ja mei, jeder ist 
seines Glückes Schmied.

Autor: Logiker (Gast)
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prolet schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
> 80k bei 35 Stunden
>
> Maßlos überzogene Erwartung, die nur von Konzernbeamten kommen kann!
> Auch im Münchner Mittelstadt verdienen Seniors die gewohnten 60k bei
> 40h.

Alles andere würde auch wundern, die angeblichen  Münchener 
Standardgehälter wären die Fahnenstange von bayrischer IGM, die meines 
Wissens keinen Sonderzuschlag München hat.
Und auch in München zahlt nur ein Bruchteil IGM und die anderen nicht, 
nicht weil sie in ner anderen Branche sind, sondern weil zu teuer. Nicht 
umsonst sind in München soviel Stellen frei und Berufsanfänger. Weil man 
halt saftig drauflegt und man oft noch in ner WG hausen muss.

Autor: prolet (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> normales Tarifgehalt.

Merkst du es selbst?

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> prolet schrieb:
>> Maßlos überzogene Erwartung
>
> Was ist daran maßlos? Es ist einfach ein normales Tarifgehalt.

Richtig, dem kann ich nur zustimmen.

> prolet schrieb:
>> Auch im Münchner Mittelstadt verdienen Seniors die gewohnten 60k bei
>> 40h.
>
> Niemand wird gezwungen sich weiterzuentwickeln. Aber auf 80k@40h zu
> kommen ist nun wahrlich keine Kunst, außer man kann nix bieten.

Eher 80k@35h. Das ist im teuren München echt nichts besonderes.

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