Selbst Induktivität einer Spule berechnen

OP #5397923
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Hallo zusammen,

kann mir bitte jemand einen Tipp geben wie ich die selbst Induktivität 
einer Spule berechnen kann. Derzeit arbeite ich an einem 4-Coil Wireless 
Power Transfer System und dazu müsste ich die Induktivität einer runden 
Spule mit mehreren Layern und Turns berechnen. Ohne mehreren Layern sind 
mir die Formeln bewusst und sie funktionieren auch aber nicht für 
mehrere Layer.

Die Formel befindet sich als Bild im Anhang. Leider ist mir nicht genau 
benutzt was j meint und ob ich den hinteren Teil(Mututal Inductance( 
benötige.

Dabei ist N die Windungsanzahl (Layer oder Windung ist mir leider nicht 
ganz klar), a=Loop radius, r=wire radius, und der C Term beinhaltet die 
elliptische Integrale.

[Würde gerne alles in Matlab berechnen da ich gerne die Diagramme 
plotten möchte und ich die anderen Parameter dort auch berechnet hab.]
Angehängte Dateien:
Gast #5398164
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Hab wenig Ahnung von dem Kram, was du aber evtl übersehen hast: der 
Radius (und Drahtdurchmesser) ist für jede Windung einzeln spezifiert 
(a/i/ und r/i/), für mehrere Layer kannst du also den Radius der äußeren 
Windungen anpassen (z.B. um den Drahtdurchmesser erhöhen). Das i ist 
die aktuelle Windung und das j durchläuft alle anderen.
(Firma: Happy Computing MDK Inc.) #5398212
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Ainen gudden!

Nico N. schrieb:
> kann mir bitte jemand einen Tipp geben wie ich die selbst Induktivität
> einer Spule berechnen kann.

Da hilft nur über den Daumen (L_self.PNG ) peilen, Ausprobieren und 
Nachmessen.

Du mußt dazu richtige Meßreihen veranstalten. Also für eine  Lage 
verschiedene Längen und Durchmesser, für zwei Lagen Dasselbe nochmal und 
wie's weitergeht kannst Du Dir ja denken.

Du kannst mit nicht zu wenig Meßdaten vielleicht eine Konstante 
ermitteln deren Verlauf mathematisch ermitteln und vielleicht sogar eine 
Theorie daraus ableiten.

Dwianea
hirnschaden
Gast #5398308
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Such' die AN710 von Microchip - da sind genügend Näherungsformeln drin.
Eine Induktivität auf einen Wert besser als 5% zu rechnen ist sowieso 
sinnlos, weil je nach gewählter Litze, Isolationsstärke, usw. die 
Parasitärkapazitäten wirksam werden und die o.a. Formel dann auch nur 
mehr eine grobe Näherung darstellt.

Persönlicher Nachtrag: Die Formel ist primitivste Mathematik. Wenn es 
schon daran hakt, dann hast Du den falschen Job.
OP #5398377
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Vielen Dank für die vielen Antworten ich werde nachher gleich mal ein 
paar Formeln anschauen und ausprobieren.

Ich habe gerade mit einem Experten aus den USA geschrieben und er meint 
auch das ich einfach ein Tool wie FastHenry verwenden soll oder die 
Maxwell equation. Tut mir leid das ich nicht immer die deutschen 
Fachwörter verwende, da ich im Ausland studiere und eher englisch 
verwende.
Beitrag #5398394 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #5398405
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> Persönlicher Nachtrag: Die Formel ist primitivste Mathematik. Wenn es
> schon daran hakt, dann hast Du den falschen Job

Die Formel zu berechnen ist nicht das Problem jedoch sind leider nicht 
alle Parameter gut beschrieben und mit 48 Layern die Rechnung zu 
automatisieren ist leider nicht so leicht.
Gast #5398634
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nachtmix schrieb:
> Hirnschaden, H. schrieb:
>> Du kannst mit nicht zu wenig Meßdaten vielleicht eine Konstante
>> ermitteln deren Verlauf mathematisch ermitteln und vielleicht sogar ...
>
> Klar!
> "Alle Konstanten sind variabel."
>
> Das wievielte von Murphy's Gesetzen war das nochmal?

Das depperte.

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