Forum: Platinen Unbestückten Platinenschrott mit welchem Werkzeug zusägen?


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von Stephan H. (maronis_d)


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Ich lese schon seit langem hier mit bzw. hole mir Ideen.

Nun habe ich aber selber mal eine ziemlich spezielle Frage, auf die ich 
in Google keine zufrieden stellende Antwort finden konnte.

Ich hatte die Chance, in dem Betrieb, wo ich mein Studigeld aufbessere, 
einen großen Stapel unbestückter Platinen mitnehmen zu dürfen. (ca. 200 
Stk.)

Es handelt sich um eine fehlerhafte Charge, wo ein paar Lötpads fehlen.

Natürlich habe ich das hochoffiziell gemacht und sie nicht einfach so a 
la "Komm mit,du frierst!" eingepackt.

Also alles legal.

Jetzt hatte ich eine Idee, was man damit anstellen könnte.

Dazu muss ich aber eine Möglichkeit haben sie präzise und vor allen 
gerade sägen zu können.

An den Fräskanten lassen sie sich zwar über den Tisch brechen, aber ich 
muss quasi mitten durch das Material.

Anreißen wäre ja kein Problem, aber mit einer Bügelsäge wird das bei 
etwa 25 Stück (Rest kann ganz bleiben) sehr mühsam.

Hat da jemand eine passende Idee, wie es einfacher geht?

von (Gast)


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Was willst du denn damit?

von MaWin (Gast)


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Maronis D. schrieb:
> Hat da jemand eine passende Idee, wie es einfacher geht?

Kreissäge. Bedenke aber dass die Dicke des Sägeblattes die Abmessung um 
dieses verringert.

von Horst S. (Gast)


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Maronis D. schrieb:
> Dazu muss ich aber eine Möglichkeit haben sie präzise und vor allen
> gerade sägen zu können.

Epoxy wird üblicherweise mit Schlagscheren getrennt und nicht gesägt.
Allenfals kann man sie auch ritzen und dann brechen.

von MiWi (Gast)


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Maronis D. schrieb:


> Dazu muss ich aber eine Möglichkeit haben sie präzise und vor allen
> gerade sägen zu können.
>
> An den Fräskanten lassen sie sich zwar über den Tisch brechen, aber ich
> muss quasi mitten durch das Material.
>
> Anreißen wäre ja kein Problem, aber mit einer Bügelsäge wird das bei
> etwa 25 Stück (Rest kann ganz bleiben) sehr mühsam.
>
> Hat da jemand eine passende Idee, wie es einfacher geht?

mache es mit einer Schlagschere...

Wenn es präziser sein muß - Wasserstrahlschneiden (lassen). Ist auch 
gesünder, denn der Glasstaub vom FR4 ist nicht lustig wenn der in die 
Lunge kommt....


MiWi

von Bürovorsteher (Gast)


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Exakte Schnittkanten und gerade wird es auch:
Proxxon Kreissäge KS 230 mit Vollhartmetallblatt. Kostet aber etwas 
Geld.

von René F. (therfd)


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Du suchst also einen Nutzentrenner. Mit normalen Hausmitteln kriegt man 
eine saubere Trennung eigentlich nicht hin.  Kreissäge wurde ja schon 
genannt, ansonsten wäre fräsen das Mittel der Wahl wenn du eine perfekt 
saubere Kante brauchst.

Trenne aber ab und zu eine Platine in der Arbeit (5fach Nutzen welcher 
normalerweise so wie er ist verbaut wird, bei einer anderen Variante der 
Maschine werden aber nur 4 der Platinen benötigt) mit ner großen 
Metallsäge und feile die Kante sauber, erfüllt seinen Zweck aber in 
diesem Fall kommt es nicht auf Präzision an.

von Stephan H. (maronis_d)


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René F. schrieb:
> Du suchst also einen Nutzentrenner. Mit normalen Hausmitteln kriegt man
> eine saubere Trennung eigentlich nicht hin.  Kreissäge wurde ja schon
> genannt, ansonsten wäre fräsen das Mittel der Wahl wenn du eine perfekt
> saubere Kante brauchst.
>
> Trenne aber ab und zu eine Platine in der Arbeit (5fach Nutzen welcher
> normalerweise so wie er ist verbaut wird, bei einer anderen Variante der
> Maschine werden aber nur 4 der Platinen benötigt) mit ner großen
> Metallsäge und feile die Kante sauber, erfüllt seinen Zweck aber in
> diesem Fall kommt es nicht auf Präzision an.

Ich schreie ja auch nicht, wenn da auf 20 cm Länge 1-2 mm Ungenauigkeit 
sind, mir ging es lediglich um eine Alternative zur Säge.

von nur zufällig hier (Gast)


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Naja, es gibt ja noch die Bandsäge für Arme. Einfach nen Brett nehmen 
und dann ne Stichsäge von unten (mit dem Sägeblatt nach oben durch nen 
Schlitz im Brett) anschrauben.
Mit nen Brett als Anschlag...

Sind das die Art von Tipps die du suchst?

von Andreas R. (daybyter)


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Dremel mit Diamantscheibe. Gibt es billig bei ebay.

von Gerald B. (gerald_b)


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Kauf dir ne Fotoschere, mach ich auch damit, da ich die 100x100mm beim 
Chinesen immer ganz gut ausreize.
Kommt der vorgeschlagenen Schlagschere recht nahe.
Die Dicke der Platine hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Ich habe 
meistens 0,8 oder 1mm Materialstärke. Bei 1,6 oder gar 2mm wirst du wohl 
schwerere Geschütze auffahren müssen.

von MitLeserin (Gast)


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Na ja, labormässig schneide ich FR4 von Hand mit einem 
Metallsägeblatt... Die Platine eingespannt in Schraubstock mit 
Kunststoff-Schutzbacken. Die Schnittkante über Schleifpapier auf 
Metallplatte abziehen und Kanten brechen...

Aber für den abgebildeten Stapel - Metallbauschlosser fragen. Die haben 
Tafelscheren und akzeptieren eventuell Kleinmenge mit FR4.

von Gerald B. (gerald_b)


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MitLeserin schrieb:
> Die Schnittkante über Schleifpapier

Geht auch prima an sich selbst, Kante an Kante reiben ;-)
Normale Sägeblätter sind ganz schnell stupf durch die Glasfasereinlage. 
Außer mit den bereits angesprochenen Diamantscheiben oder Hartmetall 
wirst du mit sägen wenig Freude haben.

von Frank Wunderlich (Gast)


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Hallo,

ich verwender zum Trennen von FR4 einen elektrischen Fliesenschneider 
mit einer Vollrand-Diamantscheibe - gibt einen absolut sauberen Schnitt. 
(ohne dass die Scheibe im Wasserbad läuft)

Frank.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Laminatschneider :]

von Karl (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Laminatschneider :]

Könnte man eventuell im Baumarkt als Leihgerät bekommen.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Karl schrieb:
> Könnte man eventuell im Baumarkt als Leihgerät bekommen.

Da wird sich der Baumarkt aber freuen, wenn er den zurückgegeben 
bekommt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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deswegen ja auch der Ironie-Smilie

von W.S. (Gast)


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Maronis D. schrieb:
> Anreißen wäre ja kein Problem, aber mit einer Bügelsäge wird das bei
> etwa 25 Stück (Rest kann ganz bleiben) sehr mühsam.

Laß das Sägen und Feilen und Fräsen in jeglicher Form BLEIBEN!
Grund: die Glasfasern im Sägestaub. Sowas ist krebserregend wie Asbest. 
Du würdest eine Ausrüstung brauchen, wie sie der LP-Hersteller hat.

Also: schneide deine LP mit einer Hebelblechschere auseinander. Wenn du 
keine hast, dann schmeiß den ganzen Haufen weg. Ist besser so, glaub's 
mir.

W.S.

von Leslie (Gast)


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Ich mache das mit einem Hebelschneider für Papier. Geht prima, hab 
allerdings nicht versucht nachher noch Papier damit zu schneiden.

von Jan R. (Gast)


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Hi,

Mach das einfach mit einer CNC Portalfräse!

von Ivo -. (Gast)


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Einfach die Platine durchbeißen ;-)

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Handkante

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Chuck Norris guckt das durch

von Dussel (Gast)


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Ich habe erfreut festgestellt, dass man Platinen mit Teppichmessern 
schön anschneiden und dann sauber brechen kann. Vielleicht ist das eine 
Option.

von Bürovorsteher (Gast)


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Proxxon KS230, Vollhartmetallblatt, Vierlagenleiterplatte.
Noch Fragen?

von Matthias L. (limbachnet)


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Du musst eine sehr gute Feinmotorik haben - ich komme mit dem 
VHM-Sägeblatt nicht klar. Das Biest ist weder hinterschnitten noch 
geschränkt (wie auch...) und verklemmt sich daher bei mir ständig. Aber 
das feinere der beiden Hartmetall-bestückten  Sägeblättern sägt bei mir 
FR4 auch ganz hervorragend.

von spess53 (Gast)


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Hi

>Aber das feinere der beiden Hartmetall-bestückten  Sägeblättern sägt bei mir
>FR4 auch ganz hervorragend.

Trennscheiben funktionieren mit der KS230 auch wunderbar.

MfG Spess

von Bürovorsteher (Gast)


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> Du musst eine sehr gute Feinmotorik haben -

Danke. Man tut, was man kann :-)

> ich komme mit dem
> VHM-Sägeblatt nicht klar. Das Biest ist weder hinterschnitten noch
> geschränkt (wie auch...) und verklemmt sich daher bei mir ständig.

Der Trick dabei: nicht den Seitenanschlag benutzen, bzw. nur auf den 
ersten 5 mm. Dann frei ohne seitlichen Druck durchlaufen lassen. Wenn 
man kein Auge für den rechten Winkel hat, hilft das Anlegen eines 
Winkels derart, dass er keinen Kontakt mit dem Werkstück hat, ca. 1 mm 
Abstand. Das lässt sich gut kontrollieren.
Oder eine feine Linie anreißen und dann an selbiger entlangsägen.

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