Gast
#5399084
Hallo liebe Dremel-Freunde, zunächst einmal möchte ich keine Diskussion in Richtung Proxxon vs Dremel oder ähnliches auslösen. Ich suche Gleichgesinnte, die ggf. das folgende Problem schon mal hatten und zu einer Lösung fanden. Ich benutze seit vielen Jahren Dremel-Bohrmaschinen. Modell derzeit 4000. Folgendes Phänomen stellt sich dabei so nach 2-3 Jahren bei wöchentlichem Gebrauch von gut einer Stunde ein. Die Drehzahl im oberen Bereich lässt sich nicht mehr erreichen, es fehlen gefühlte 10.000 U/min. Der Anker dreht nicht sofort an und muss von Hand angeregt werden. Die Drehzahl stottert etwas. Was habe ich bis dato schon gemacht: Dass die Kohlen auch mal verschleißen ist mir klar. Diese habe ich auch schon in der Zeitspanne gewechselt. Auch eine Kabelzuführung zum Halter der Kohlen habe ich mal ersetzt. Dieses sah, um es mal etwas umgangssprachlich zu sagen, etwas vergammelt aus. Die Isolierung des Kabels war angeschmort sowie die Litze des Kabels stark oxidiert und brüchig. Nun habe ich mir mal die Steuerung des Dremels angesehen. Bei dem Motor müsste es sich um ein Kondensatormotor handeln, d.h. ein Kondensator erzeugt die Hilfphase. In der Tat befindet sich auf der Platine zur Regulierung der Drehzahl ein Kondensator, welcher jedoch so halb auf der Platine vergossen ist. Aus anderen Schaltungen ist mir bekannt, dass für solche oder ähnliche Anwendungen gerne Kondensatoren minderer Qualität verbaut werden. Ich habe hier z.B. ein Raumtemperturregler den ich durch Erneuerung der Kondensatoren wieder instandsetzen konnte. Nun meine Frage: Hatte schon jemand das gleiche Fehlerbild und konnte eine Lösung dazu finden? Lag es ggf. am Kondensator? Hier noch ein Bild zur Baugruppe, dort ist besagter Kondensator gelb, bei mir ist er grau. https://www.dewilgo.de/ersatzteilsuche/product/448509-2610003445-drehzahlrelais-fuer-dremel-4000-multifunktionswerkzeug Viele Grüße und danke für's lesen. Gerd