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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frequenz erzeugen Induktionsschleife


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Autor: Thomas G. (pomate11)
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Hallo, möchten einen Signalgeber nachbauen, für eine Induktionsschleife. 
Habe die Frequenz gemessen am Oszi sind etwa 18Khz auf dem Foto bei 
f=1/t und 55 Microsekunden fpr eine Periodendauer.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich das Signal erzeugen kann?

: Verschoben durch Moderator
Beitrag #5400140 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Mit diesem 18kHz Generator und dem 220pF Kondensator in der 
Ausgangsleitung bekommst Du eine ähnliche Kurve auf dem Oszilloskop. 
Wenn Du damit zufrieden bist, kannst Du die erforderliche Endstufe dafür 
entwickeln.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas G. schrieb:
> Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich das Signal erzeugen kann?
Wenn das die einzige Anforderung ist,dann nimm einen 
Arbiträrgenerator...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Thomas G. schrieb:
> Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich das Signal erzeugen kann?

Woher stammt dieses Signal, wo gemessen?


Das ist ein Rechtecksignal über einen Kondensator, Puls/Pausezeiten
sind nicht 50/50...

Autor: Thomas G. (pomate11)
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Das Signal habe ich aus einem Leit bzw. Begrenzungsdraht für einen 
Mähroboter, der an dem im Erdreich verlegten Kabel entlangfahren soll 
oder die Richtung wechselt, wenn er darauf trifft.

Sorry, ich habe das Signal falsch abgelesen, bei einer Periodendauer 
sind es 75 Mikrosekunden, somit etwa 13,333 Khz.

Einen Funktionsgenerator habe ich auch noch rum zu liegen, mir ist nur 
nicht klar, wie ich die Pausenzeit in der dargestellten Periode hin 
bekomme, für die richtige Frequenz.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas G. schrieb:
> Das Signal habe ich aus einem Begrenzungsdraht für einen Mähroboter
Auf diesen Draht wird vermutlich einfach ein Rechteckstrom gegeben.

> Das Signal habe ich aus einem Begrenzungsdraht für einen Mähroboter
Und zwar wie gemessen? Durch direkten Anschluss der Messklemmen? 
Zwischen wo und wo? Sieht das dann immer gleich aus (Amplitude)?

> Das Signal habe ich aus einem Begrenzungsdraht für einen Mähroboter
Und du willst (ziemlich) genau dieses Signal mit dieser "Entladekurve" 
nachbilden? So, dass es hinterher auf dem Oszilloskop ähnlich aussieht? 
Dann ist der Ansatz über den RC-Differenzierer (Hochpass) prinzipiell 
der Richtige...

Thomas G. schrieb:
> Einen Funktionsgenerator habe ich auch noch rum zu liegen, mir ist nur
> nicht klar, wie ich die Pausenzeit in der dargestellten Periode hin
> bekomme, für die richtige Frequenz.
Stell den FG auf Rechteck und dann das Tastverhältnis passend ein...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Thomas G. (pomate11)
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Lothar M. schrieb:
>> Das Signal habe ich aus einem Begrenzungsdraht für einen Mähroboter
> Und zwar wie gemessen? Durch direkten Anschluss der Messklemmen?
> Zwischen wo und wo? Sieht das dann immer gleich aus (Amplitude)?

Habe den Signalgeber abgeklemmt und einen 12 Ohm Widerstand in eine 
kurze Leitung eingeschleift. Bei 100m Signalkabel für 1,5mm2 denke ich, 
ist der Widerstand aber zu hoch, bei 0,017 Ohm pro Meter Kupferdraht. 
Ich werde mal mit 1-2 Ohm das Signal noch einmal prüfen und berichten

Autor: Thomas G. (pomate11)
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So, habe noch mal mit einem 2,7Ohm Widerstand gemessen und festgestellt, 
dass sich das Signal nicht stärker geändert hat, die Amplitude ist zwar 
gesunken durch den geringeren Widerstand, aber das Signal ist soweit 
gleich geblieben.

Ich denke mit einem RC Glied werde ich das Signal schon hinbekommen.

Berichte dann später noch einmal ob es so funktioniert.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Puls/Pausezeiten
> sind nicht 50/50...

Lothar M. schrieb:
> Stell den FG auf Rechteck und dann das Tastverhältnis passend ein...

Stimmt. Erst wenn es mit dem FG funktioniert kann über eine Schaltung in 
Hardware nachgedacht werden. Der Schaltplan ist nur ein Beispiel.

Autor: Mario M. (thelonging)
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Lothar M. schrieb:
> Auf diesen Draht wird vermutlich einfach ein Rechteckstrom gegeben.

Das Signal muss in einer Weise moduliert sein, dass der beim Überfahren 
des Induktionsdrahtes erfolgende Polaritätswechsel erkannt werden kann. 
Damit wird die Inside-/Outside-Erkennung gemacht. Das kann durch 
Impulspakete mit wechselndem Tastverhältnis oder Modulation mit einem 
Bitmuster erfolgen. Mehr Details dazu gibt's beim Ardumower-Projekt:

http://wiki.ardumower.de/index.php?title=Schleifensender#Begrenzungsschleife

Autor: Thomas G. (pomate11)
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Die Inside-/Outside-Erkennung ist bei diesen Geräten ja ein muß, der 
Roboter soll sofort die Arbeit beenden, wenn der Arbeitskreis verlassen 
wird, schon aus Sicherheitsgründen. Auch daran zu sehen, wenn man das 
Signalkabel verpolt, kann der Roboter nicht aktiviert werden.

Das ausgestrahlte Signal ist in diesem Fall konstant( positive und 
negative Welle), mir ist nur nicht klar, wie ich Impulsdauer und 
Impulspause ( Verhältnis 1:1) hin bekommen kann?

Autor: Michael R. (fisa)
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Thomas G. schrieb:
> Die Inside-/Outside-Erkennung ist bei diesen Geräten ja ein muß, der
> Roboter soll sofort die Arbeit beenden, wenn der Arbeitskreis verlassen
> wird, schon aus Sicherheitsgründen.

Es ist auch wichtig, dass die Inside-Erkennung auch funktioniert, wenn 
sich der Robo zwar im Inneren, aber weit entfernt vom Kabel befindet 
(also zB in der Mitte des 1000m² Gartens). Falls das Signal ausfällt, 
muss er stoppen, da er in diesem Fall ein Überfahren der Begrenzung 
nicht mehr feststellen könnte. Die Signal-Erkennung muss also auch 
durchaus empfindlich sein.

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