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Forum: Platinen micro USB abgerissen - Reparaturideen?


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Autor: Rainer U. (r-u)
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Siehe Bild - hat jemand eine Idee, wie man das retten kann? ist recht 
eng zum löten alles.. Ladebuchse von einer ANKER Powerbank.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Ist doch noch gut.. Anbraten und mit 2k Kleber fixieren.. Schlimmer wäre 
mit datalines.

Autor: Fred F. (feuerstein7)
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Kenne ich, Kinder produzieren sowas laufend. Reparatur hat natürlch 
zeit, locker 5min. Meine Endlösung dafür sind flexible Drähte zwischen 
Buchse und Leiterplatte, Buchse ordentlich festgelötet und mit 
Heisskleber nicht sparsam sein.

Autor: Rainer U. (r-u)
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Fred F. schrieb:
> flexible Drähte zwischen
> Buchse und Leiterplatte

Das werd ich probieren ("anbraten" ist mir nicht klar)..

Autor: (º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· (Gast)
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Nokia hat Ladebuchsen immer mit Schleifkontakten gegen die
Platine kontaktiert. Da wirkte dann keine Kraft auf
irgendwelche Loetstellen.
Sowas ist mit so einer vermurksten USB-Buchse wohl nicht
mehr machbar.

Ich hab auch so einen Patienten. Aber da sind die Pads noch da.
Vermutlich werde ich dort aber keine Buchse mehr einloeten,
eher ein flexibles Adapterkabel...

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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wichtig ist auf jeden Fall, die Durchkontaktierungen der mechanischen 
"Befestigung" gut mit Sauglitze frei zu machen. Auch die entsprechenden 
"Pins" auf der abgerissenen USB-Buchse  müssen sorgfältig gereinigt 
werden, und insbesondere sorgfältig vor-verzinnt werden. (Pins = Sowohl 
die 5 Kontakt-Pads, als auch die 4 Zapfen welche mechanisch die Buchse 
auf der Platine fixieren.

Alles dann mit Isopropanol sorgfältig reinigen.

Anschließend auf die Unterseite der Buchse einen KLEINEN Tups 2K Kleber 
anbringen, und die Buchse mit den 4 Zapfen auf der Platine einlöten. 
Sofern die Zapfen lang genug sind und durch die Platine hindurch gehen, 
könntest du auch versuchen, die Zapfen ein wenig zu schränken (verdrehen 
oder nach aussen biegen)

Wenn alles sauber durchgetrocknet ist, dann die Spannungs- und 
Datenleitungen verlöten. Alles durchmessen ob Kontakte gegeben sind. 
Funktionskontrolle.

Wenn alles stimmt, dann die Buchse noch ordentlich mit 2K Kleber 
seitlich fixieren. Die Kontaktpads würde ich frei lassen.

> Nokia hat Ladebuchsen immer mit Schleifkontakten gegen die
> Platine kontaktiert.

hm, wie meinst du das? Ich kenne Ladebuchsen mit 6 Kontakt-Pads, welche 
(über die Metall-Krampe des rein zu steckenden USB Steckers) einen 
Kontakt gegen Masse darstellen, daran kennt man dann ob der Stecker 
steckt.

"Schleifkontakt gegen Platine ... Vielleicht so ähnlich? Hast du mal ein 
Foto?

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven B. (scummos)
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Ich finde das sieht nach einem Lötfehler bei der Fertigung aus, 
durchkontaktierte Befestigungsstifte dürften so nicht abreißen, oder?

Autor: (º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· (Gast)
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> Schleifkontakt gegen Platine

Richtig. Die Ladebuchse sitzt als Bauteil in einer Kammer
des Gehaeuses und die Platine wird dort gegen die Kontakte
gepresst. Dadurch werden auftretende Kraefte vom Gehaeuse
abgefangen und nicht von winzigen Loetstellen.

Autor: dunno.. (Gast)
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Sven B. schrieb:
> Ich finde das sieht nach einem Lötfehler bei der Fertigung aus,
> durchkontaktierte Befestigungsstifte dürften so nicht abreißen, oder?

Sehe ich auch so. Die befestigung ist ja einfach aus dem zinn 
gerutscht.. Da war doch das metall nicht heiss genug beim Löten..

Autor: 6a66 (Gast)
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(º°)·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.·´¯`·.¸¸.· schrieb im Beitrag 
#5400436:
> Die Ladebuchse sitzt als Bauteil in einer Kammer
> des Gehaeuses und die Platine wird dort gegen die Kontakte
> gepresst. Dadurch werden auftretende Kraefte vom Gehaeuse
> abgefangen und nicht von winzigen Loetstellen.

Eigentlich die einzig richtige Lösung, Lötpads sind keine mechanischen 
Kraftschlussstellen. Aber werden immer wieder dazu vergewaltigt. Bei den 
Buchsen ist das meist schwierig zu lösen oder umgehen, schon allein 
wegen des Usecases. Deswegen nur Buchsen mit ORDENTLICHEN Lötfahnen für 
das Gehäuse. Das wird man dann in 30 Jahren auch in Fernost gelernt 
haben.  Im vorliegenden Fall der Buchse und dem Usecase Kinder hilft da 
wahrscheinlich nur ordentlicher Kleber.

rgds

Autor: Stephan (Gast)
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Wegstaben V. schrieb:
> Anschließend auf die Unterseite der Buchse einen KLEINEN Tups 2K Kleber
> anbringen, und die Buchse mit den 4 Zapfen auf der Platine einlöten.
> Sofern die Zapfen lang genug sind und durch die Platine hindurch gehen,
> könntest du auch versuchen, die Zapfen ein wenig zu schränken (verdrehen
> oder nach aussen biegen)

Wegstaben V. schrieb:
> Wenn alles stimmt, dann die Buchse noch ordentlich mit 2K Kleber
> seitlich fixieren.

Dann muss nur der nächste Depp kommen und den USB Stecker verdreht rein 
rammmeln. Dann kann er das Ding wegwerfen, weil die Buchse dann sicher 
nicht mehr runter geht. Heißkleber wäre meine Wahl.

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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> Heißkleber wäre meine Wahl.

"HotSnod" (wie der Australier so schön sagt) hat allerdings nur eine 
geringe Adhäsionskraft an dem verwendeten Platinenmaterial.

Also hast du dann nach einigen Stecker rein-raus Zyklen so einen Batzen 
Schnodder an der Buchse hängen, der keine weitere Funktion hat.

> Dann muss nur der nächste Depp kommen und den USB Stecker
> verdreht rein rammmeln.


Für solche exponierten Stecker (mit vielen Kontaktzyklen) empfehle ich 
in jedem Falle einen magnetischen USB-Stecker. Dem magnetischen 
Dran-stöpsel-Teil ist das falschrum egal.

: Bearbeitet durch User
Autor: lkdföbv (Gast)
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Zumindest zum Basteln die LED entfernen.

lkdföbv

Autor: Stephan (Gast)
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Wegstaben V. schrieb:
> Für solche exponierten Stecker (mit vielen Kontaktzyklen) empfehle ich
> in jedem Falle einen magnetischen USB-Stecker. Dem magnetischen
> Dran-stöpsel-Teil ist das falschrum egal.

Wenn das endlich mal die Hersteller, Hersteller von angebissenem Obst 
mal außen vor, lernen würden. Dann hätten wir deutlich mehr Freizeit, 
weil nicht laufend jemand ankommt...."kannst Du mal schauen was da los 
ist, das läd nicht mehr?" :-))

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