Hey, ich will einen ganz einfachen Verstärker dimensionieren mit dem
BC146 der die größt mögliche Ausgangsleistung bietet.
Folgende "Einschränkungen":
-> Die Eingangspannung ist "egal" (max 50V :P)
-> Alles kann selbst dimensioniert werden
-> Wenn am Eingang ein Sinus Signal anliegt soll dieses am Ausgang nicht
auf einer Seiter der Y-Achse stärker abgeschnitten sein als auf der
anderen
-> Der Transistor soll nicht direkt durchbrennen
So soll die Schaltung aussehen:
http://www.hobby-bastelecke.de/bilder/schaltungen/transistor6.gif
(Emitterschaltung)
Auf jeden Fall eine Versorgungsspannung von 24 Volt verwenden.
Für mehr Ausgangsleistung alle Widerstandswerte auf ein Zehntel
verkleinern und die Kapazität der Kondensatoren verzehnfachen. Als
Transistor einen BC140 mit Kühlstern einsetzen.
Für mehr Leistung gibt es eigentlich bessere Lösungen als genau diese
Schaltung.
Patrick schrieb:> der die größt mögliche Ausgangsleistung bietet
Dann muss der Emitterwiderstand weg und eine Spannungsgegenkopplung her.
LG
old.
PS: LTspice ist Dein Freund.
Aus der W. schrieb:> Patrick schrieb:>> der die größt mögliche Ausgangsleistung bietet>> Dann muss der Emitterwiderstand weg und eine Spannungsgegenkopplung her.>> LG> old.>> PS: LTspice ist Dein Freund.
Danke für eure Antworten.
Ich verwende immer CircuitLab
Okay, mir geht es aber eben genau darum mit dieser Schaltung das
bestmögliche herauszuholen.
LG
Patrick schrieb:> Wenn am Eingang ein Sinus Signal anliegt soll dieses am Ausgang nicht> auf einer Seiter der Y-Achse stärker abgeschnitten sein als auf der> anderen
Mit dem 10k Trimmer kannst Du das genau einstellen, so dass beide
Halbwellen bei Übersteuerung gleichzeitig abgeschnitten werden.
Jetzt wird sich der BC546 bereits erwärmen.
Schließ doch mal zum Spaß vorsichtig einen 8 Ohm Lautsprecher am Ausgang
an, da dürfte man schon deutlich was hören.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Patrick schrieb:>> Wenn am Eingang ein Sinus Signal anliegt soll dieses am Ausgang nicht>> auf einer Seiter der Y-Achse stärker abgeschnitten sein als auf der>> anderen>> Mit dem 10k Trimmer kannst Du das genau einstellen, so dass beide> Halbwellen bei Übersteuerung gleichzeitig abgeschnitten werden.>> Jetzt wird sich der BC546 bereits erwärmen.>> Schließ doch mal zum Spaß vorsichtig einen 8 Ohm Lautsprecher am Ausgang> an, da dürfte man schon deutlich was hören.
Danke, aber ist das wirklich schon das maximale was der schafft?
Ich hab 50v als maximalen eingang und will das maximal raus bekommen
(brauch ich nicht wirklich für ne audio verstärkung, will einfach
schauen wie viel ich raus holen kann ohne, dass der transistor direkt
abbrennt)
Patrick S. schrieb:> Ich habe 50V als maximalen Eingang und will das maximale raus bekommen
Dann kannst Du jetzt anfangen die Versorgungsspannung von 24 Volt an,
langsam in Richtung 50 Volt hochzudrehen und mit dem 10k Trimmer kannst
Du gleichzeitig den Arbeitspunkt nachjustieren.
Irgendwo bei 35 bis 45 Volt wird Dir der Transistor vermutlich
verbrennen, wenn vorher nicht schon der 1k5 Widerstand durchgebrannt
ist.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Patrick S. schrieb:>> Ich habe 50V als maximalen Eingang und will das maximale raus bekommen>> Dann kannst Du jetzt anfangen die Versorgungsspannung von 24 Volt an,> langsam in Richtung 50 Volt hochzudrehen und mit dem 10k Trimmer kannst> Du gleichzeitig den Arbeitspunkt nachjustieren.>> Irgendwo bei 35 bis 45 Volt wird Dir der Transistor vermutlich> verbrennen, wenn vorher nicht schon der 1k5 Widerstand durchgebrannt> ist.
Okay danke, kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich
durchbrennt ohne es zu probieren? Denn lt. Datenblatt schaft der 65V
eingang
Wie könnte ich es ohne Trimmer lösen? (- das nachjustieren)
Patrick schrieb:
>Danke, aber ist das wirklich schon das maximale was der schafft?>Ich hab 50v als maximalen eingang und will das maximal raus bekommen
Meinst du 50V Betriebsspannung?
>(brauch ich nicht wirklich für ne audio verstärkung, will einfach>schauen wie viel ich raus holen kann ohne, dass der transistor direkt>abbrennt)
Je kleiner Rc, um so größer ist die Sprechleistung. Du mußt dann aber
auch den Lastwiderstand immer weiter verkleinern. Der optimale
Lastwiderstand ist Rc / 2. Dann herrscht etwa Leistungsanpassung.
Mit kleiner werden von Rc wird natürlich auch der Kolektorstrom
immer größer, und mal Spannung auch die Verlustleistung. Wie weit
du gehen kannst, brauchst du nur ins Datenblatt schauen.
Du kannst den Wirkungsgrad weiter verbessern, wenn du Rc durch
eine Drossel ersetzt. Der optimale Lastwiderstand ist dann
etwa Betriebsspannung durch Kolektorstrom.
Patrick S. schrieb:> Okay danke, kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich> durchbrennt ohne es zu probieren? Denn lt. Datenblatt schaft der 65V> eingang>> Wie könnte ich es ohne Trimmer lösen? (- das nachjustieren)
LTspice ist Dein Freund. Dafür sind Simulationsprogramme gemacht worden.
mfg Klaus
Patrick S. schrieb:> Wie könnte ich es ohne Trimmer lösen? (- das nachjustieren)
Wenn Du dich letzt endlich für eine bestimmte Versorgungsspannung
festgelegt hast, kannst Du den Trimmer durch einen Festwiderstand
ersetzen.
Patrick S. schrieb:> kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich> durchbrennt ohne es zu probieren?
Bei etwas über 65 Volt Vcc ist Schluss. Du kannst das aber auch
berechnen, anhand der max. Verlustleistung im Datenblatt. Wenn Du den
Spannungsabfall am 1k5 Widerstand weißt (ca. halbe Vcc) kannst Du den
Querstrom ausrechnen. Da am Transistor die andere Hälfte der Spannung
abfällt, brauchst Du diese nur noch mit dem Querstrom multiplizieren und
die so gewonnene Verlustleistung mit dem Datenblatt vergleichen.
Klaus R. schrieb:> Patrick S. schrieb:>> Okay danke, kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich>> durchbrennt ohne es zu probieren? Denn lt. Datenblatt schaft der 65V>> eingang>>>> Wie könnte ich es ohne Trimmer lösen? (- das nachjustieren)>> LTspice ist Dein Freund. Dafür sind Simulationsprogramme gemacht worden.> mfg Klaus
Danke probier ich mal bei gelegenheit aus.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Patrick S. schrieb:>> Wie könnte ich es ohne Trimmer lösen? (- das nachjustieren)>> Wenn Du dich letzt endlich für eine bestimmte Versorgungsspannung> festgelegt hast, kannst Du den Trimmer durch einen Festwiderstand> ersetzen.>>> Bei etwas über 65 Volt Vcc ist Schluss. Du kannst das aber auch> berechnen, anhand der max. Verlustleistung im Datenblatt. Wenn Du den> Spannungsabfall am 1k5 Widerstand weißt (ca. halbe Vcc) kannst Du den> Querstrom ausrechnen. Da am Transistor die andere Hälfte der Spannung> abfällt, brauchst Du diese nur noch mit dem Querstrom multiplizieren und> die so gewonnene Verlustleistung mit dem Datenblatt vergleichen.
Dankeschön :)
"Danke, aber ist das wirklich schon das maximale was der schafft?
Ich hab 50v als maximalen eingang und will das maximal raus bekommen
(brauch ich nicht wirklich "
Diese Vorgehensweise ist der Weg des zerstörerischen Experimentierens,
auch oft an Modellbahnen bei Kurvenfahrt beobachtet.
"Okay danke, kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich
durchbrennt ohne es zu probieren? Denn lt. Datenblatt schaft der 65V
eingang"
Auch diese Frage läßt auf nur sehr wenige Erfahrung schließen. Gut, bei
4cent/Transistor heutzutage ist es nicht immer erstrebenswert, eine
betriebssichere Schaltung zu planen.
Zur Realisierung der Schaltung dürften noch keine Vorbereitungen
getroffen worden sein.
MfG
Ich würde die Schaltung in eine Thermoskanne
mit flüssiger Luft einbauen.
Dann hat man mit der Leistung noch Luft nach oben!
Als Lausprecher nimmt man dann einen Druckkammer-
lautsprecher.
Die Teile haben etwa 23 % Wirkungsgrad gegenüber
schlappen 5% einer Normalkalotte.
So kannst Du dann Deine Schaltung als Megafon verwenden! ;-O
;--D
mfg
Christian S. schrieb:
"Okay danke, kann man das irgendwie rausfinden wann der wirklich
durchbrennt ohne es zu probieren? Denn lt. Datenblatt schaft der 65V
eingang"
Steht doch im Datenblatt! Schau bei maximale Verlustleistung.
Leistung ist Spannung mal Strom. Wenn du den angegebenen
Maximalwert überschreitest, mußt du damit rechnen daß
er durchbrennt.