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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Solarregler selber bauen (90V -> 25,2V)


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Autor: Flo (Gast)
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Hallo ihr.
Ich stehe vor einem größeren Problem, und hoffe, dass ihr mir auch als 
nicht wirklich µC bewanderten weiterhelfen könnt.

Vielleicht möchte ich auch zu viel, aber ich glaube, dass ich schon auf 
einen Controller zurückgreifen muss, um mein Ziel zu erreichen.

Es geht um einen Solarregler, welcher möglichst 2 Fliegen mit einer 
Klatsche schlagen soll.

Ich bekomme günstig folgende Solarmodule: G-EA 060
Voc 91,8V; Vpm 67V; Isc 1,19V; Ipm 0,9A - gebrauchte 60W Module, die 
laut nem Kumpel noch gut 50W leisten sollen.
Bis zu 5 Stück kann ich für einen sehr guten Kurs bekommen.

Nun möchte ich diese Teile gerne für 2 Zwecke einsetzen:
Zum einen haben wir eine mobile Musikanlage, welche einen 6S-LiIon Akku 
besitzt. Ladeschlusspannung ist also 25,2V. Kapazität sind etwa 20Ah.
Hier möchte ich gerne, dass die Solarzellen einfach unseren Akku 
puffern. Sprich für den Fall, dass genügend Sonne vorhanden ist, soll 
die Anlage betrieben werden und die restliche Leistung den Akku laden. 
Wenn weniger Sonne da ist, soll eben die Anlage den restlichen Strom aus 
dem Akku bekommen. Einfach damit wir an sonnigen Tagen länger 
durchhalten.

Zudem möchte ich nächstes Jahr einen Transporter haben, welcher auch 
Solarzellen bekommen soll um das Bordnetz zu befeuern.
Hier bin ich ja dann wieder bei den üblichen 12V (13,8V).


Daher suche ich eine Schaltung, die im Ideallfall beide Fälle befeuern 
kann. Deswegen denke ich eben, dass irgendwo ein µC rein muss.
Nur habe ich wie gesagt, abgesehen von mal ein paar wenigen Spielerein 
mit einem Raspberry oder arduino keinerlei Programmiererfahrung.

Wenn ich träumen könnte, dann würde ich mir einen Regler mit einem 
Display vorstellen. Über Knöpfe kann ich einstellen, welche 
Ausgangsspannung ich haben möchte. Das Display zeigt mir die aktuelle 
Leistung (Sonne, sowie was zur Anlage/Auto geht). Akkuladestand, 
Ströme... haaaach

Alternativ würde ich sowas auch kaufen, wenn es bezahlbar ist. Leider 
habe ich kaum Laderegler gefunden, die die 92V verkraften, und dann erst 
recht keine, welche meinen 6S-LiIon laden können. Dann noch die 
filigranere Ladecharakteristik, die LiIon mit sich bringt. Der Akku hat 
zwar einen Balancer, allerdings weiß ich nicht, wie der sich verhält, 
wenn gleichzeitig Strom rein gehen soll- und entnommen wird. Es hat 
keinen eigenen Lade-und-Entladeanschluss, sondern lediglich einen 
Anschluss.
Fürs Auto gibt es weniger Probleme, aber das stünde erst einmal hinten 
an, da die Anlage existiert und benutzt wird, und das Auto in weiter 
Zukunft erst fährt

achja, die Schaltung sollte idealerweise auch direkt das 
Parallelschalten der Panel unterstützen. Dass ich also auch frei bin, 
wie viele Panel ich nutzen möchte.


Das sollte meine Solarzelle sein. Bisher habe ich leider erst ein Bild 
des Typenschilds bekommen: 
http://www.pro-umwelt.de/images/Datenblatt%20Kaneka%2060%20DE.CV.pdf

Ich danke euch bereits im Vorraus

: Verschoben durch Moderator
Autor: Mani W. (e-doc)
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Flo schrieb:
> Wenn ich träumen könnte

Du träumst ja schon...

Autor: Jörg R. (solar77)
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Mani W. schrieb:
> Flo schrieb:
>> Wenn ich träumen könnte
>
> Du träumst ja schon...

Für mich phantasiert er😀


@TO
Bei Deinem Unwissen kannst du nur auf eine fertige Lösung zurückgreifen.


Flo schrieb:
> achja, die Schaltung sollte idealerweise auch direkt das
> Parallelschalten der Panel unterstützen. Dass ich also auch frei bin,
> wie viele Panel ich nutzen möchte.

Dann soll der Regler für einen unendlich hohen Strom konzipiert werden?🤔


Flo schrieb:
> Über Knöpfe kann ich einstellen, welche Ausgangsspannung ich haben möchte.

Und wenn Du nicht aufpasst und die falsche Spannung einstellst?🤔
Ein 12 Volt Akku mag und verträgt keine 25 Volt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
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Autor: Thomas K. (ek13)
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Jens schrieb:
> http://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MP...

Da fehlt noch die Schnittstelle 😉

Autor: Jörg R. (solar77)
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Thomas K. schrieb:
> Jens schrieb:
>> http://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MP...
>
> Da fehlt noch die Schnittstelle 😉

Vor allem ist das ein Regler für Blei (Solar) Akkus. So etwas hat der TO 
nicht.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Flo schrieb:
> Deswegen denke ich eben, dass irgendwo ein µC rein muss.


Es bleibt ein Traum...

Autor: Jakob (Gast)
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Grob-Konzept:

2 Stepdown-Regler mit passender Strombelastbarkeit:

1) >= 100 V -> Eingangsspannung für 6S-LiIon-Akku-Lader
2) >= 100 V -> Eingangsspannung für Pb-Batt-Lader (12 V)
   mit jeweils unverwechselbarem Stecker-Anschluss.

Zusammenschaltung mehrerer Solar-Panels über passende
Dioden.

Ladereglung für Li und Pb durch die passenden Ladeschaltungen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Jakob schrieb:
> Grob-Konzept:

Grob gesagt, hat der TO überhaupt keine Ahnung!

Das traue ich mir hier öffentlich zu sagen!


Deswegen ist jeder Hinweis hinfällig, weil das etliche Jahre an
Elektronikwissen/Praxis erfordert - Meine Meinung...

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin (Gast)
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Jakob schrieb:
> Grob-Konzept:
>  2 Stepdown-Regler

Bitte NEIN.
Step-Down funktioniert nicht gut mit PV Panels, je nach Regelung gar 
nicht.

Im besseren Fall nutzt man MPP maximum power point Regler, die stellen 
sich auch selber auf die Akkuspannung ein, haben aber natürlich keine 
Ahnung wann sie aufhören sollen wenn der Akkutyp, ob 25V oder 12V, 
unbekannt ist.

Man braucht also eine akkuspezifische Ladeschlusserkennung, die bei 
LiIon auf 0.5% genau sein sollte (TL431B) und möglichst jede einzelne 
Telle überwacht, hat 1 dann 4.2V sollte das Laden aller eingestellt 
werden, es sei denn man hat einen leistungsstarken Balancer.

IC wäre LM5116 mit MPP Regelung drangeflanscht.

Im einfachsten Fall nutzt man jedoch die Anpassungsfähigkeit des PV 
Panels als Stromquelle selber, in dem man seine Ausgangsspannung (67V) 
zur Akkuspannung (25.2 bzw. 13.8) transformiert durch PWM mit FESTEM 
Tastverhältnis (28% bzw. 17%) an einem ungeregelten step down, also 
Tiefsetzsteller. Auch hier muss eine Ladeschlusserkennung dazu.

IC wäre NE555.

Autor: Codix (Gast)
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Autor: Jörg R. (solar77)
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Mani W. schrieb:
> Jakob schrieb:
>> Grob-Konzept:
>
> Grob gesagt, hat der TO überhaupt keine Ahnung!
>
> Das traue ich mir hier öffentlich zu sagen!
>
> Deswegen ist jeder Hinweis hinfällig, weil das etliche Jahre an
> Elektronikwissen/Praxis erfordert - Meine Meinung...

Mein reden😀

Mich würde noch die Meinung deiner Lieblingssockenpuppe zu dem Thema 
interessieren. Oder schüttelt sie nur fassungslos die Socke🤔

https://www.mikrocontroller.net/attachment/363500/il_570xN.552905163_t8jk.jpg

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Jörg R. schrieb:
> Mich würde noch die Meinung deiner Lieblingssockenpuppe zu dem Thema
> interessieren.

Sieh sie an, dann weist Du alles...


;-)

Autor: Ralf (Gast)
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Flo schrieb:
> gleichzeitig Strom rein gehen soll- und entnommen wird

dafür brauchst du einen Wechselstromakku ;-D

Autor: Flo (Gast)
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Wenn ich 100%ig wissen würde, wie es geht, dann bräuchte ich ja nicht 
fragen.  Dennoch danke für die Einschätzung, weil genau aus diesem 
Grunde frage ich ja und schildere, was ich mir eben vorstelle.

Step Down Module, also die simple Methode, bekommt man irgendwie ständig 
vorgeschlagen aber ich habe schon selbst gemerkt, dass diese nicht das 
gewünschte Ziel bringen. Ich möchte ja meine Akkus (sei es der LiIon 
oder PB) nicht gleich brutzeln.

Allerding eine Zwischenfrage. Ich habe ein Balancer/Protection Baord am 
LiIon Akku dran. Dieser Regelt ja nicht nur die 
Unterspannungsabschaltung, sondern regelt ja auch den Ladevorgang. 
Sprich er überwacht beim Laden jede Zellspannung und schaltet eben auch 
den Ladevorgang (wie den Entladevorgang) ab.
Zugegeben habe ich dieses noch nie expliziet getestet, da ich es 
vielmehr als Unterspannungsprotection nutze. Geladen habe ich den Akku 
bisher am "richtigen" balanced Ladegerät.
An sich ist es mit diesem Protektionboard doch möglich, einfach meine 
Ladeschlusspannung von 25,2V anzulegen und das Board passt auf, dass nur 
die richtigen Zellen geladen werden, und nichts überladen wird.

Oder habe ich hier bereits einen Denkfehler?

Nun gibt es Balancer, zumindest war mir das auf der Suche nach einem 
aufgefallen, die Lade- und Entladeports getrennt haben. Also Masse ist 
meistens global, und eben manchmal gibt es einen +Ladeport und 
+Entladeport. Nur habe ich jeweils in den Angaben nicht gefunden, ob 
denn auch eine gleichzeitige Ladung und Entladung darüber möglich ist - 
bzw ob es denn Sinnvoll ist.
Mein Balancer jedenfalls hat nur einen einzelnen Ein+Ausgang.

Bisher habe ich eben Akkus immer nur so genutzt, dass ich sie 
vollgeladen habe - und dann eben wieder entladen um sie danach wieder zu 
füllen.
Jetzt möchte ich eben, wie bei einer USV oder ähnlichem den Akku als 
Puffer für die Sonnenenergie haben, weswegen ich euch frage, wie ich es 
am besten realisiere.


Unendlich hoch muss der Strom natürlich nicht angesetzt werden. Die 
Zellen, welche ich nutzen will, haben 1,2A (Kurzschluss 0,9A). 4 oder 5 
Zellen kann ich haben, also habe ich einen maximalen theoretischen Strom 
von etwa 7A. Mehr muss auch nicht. Mit dem Einwurf, dass ich mich über 
die Zellenanzahl flexibel halten möchte, meinte ich nicht, dass ich dort 
irgendwann eine Solarfarm anschließen möchte, sondern nur problemlos 
entscheiden kann, ob ich 1-2-3-4-oder-5 Pannel anschließe, ohne sofort 
eine etwalige Schaltung ändern/anpassen zu müssen. Wir reden von einer 
mobilen Musikanlage, wenn ich 100GK Solarpannel mitschleppen wollen 
würde, könnte ich auch gleich ein Notstromer mitsammt Kanister 
mitnehmen.

Wie gesagt, wenn der selbstbau zu kompliziert ist ... ok er ist zu 
kompliziert für mich, zumindest ohne tatkräftiger Hilfe, dann nehme ich 
auch gerne etwas gekauftes. Allerdings habe ich dort bisher eben nur 
Solarregler gefunden, die auf 12V oder 24V für den Einsatz an PB-Akkus 
gedacht sind. Die entsprechende Ladespannung würde meinen LiIon-Akku 
natürlich zerstören.


Inzwischen habe ich noch einen folgenden Regler gefunden:
http://www.westech-pv.com/download/TracerABedienung.pdf
Dieser verträgt zum einen bis zu 100V Eingangsspannung und zum anderen 
läßt sich die Ausgangsspannung einstellen. Auf Seite 16 ist dieses 
beschrieben. Dort könnte ich dem System ja vorgauckeln einen 24V 
Bleigenakku zu haben, den er dann aber eben mit meinen 25,2V laden soll.
Wäre dieser für mich geeigent, was meint ihr?
Aufgrund meines Ausgangsstroms würde ich auf jeden Fall das 20A oder gar 
30A Model nehmen müssen- aber es scheint ja schon einmal passend für 
mich zu sein, oder?!

Ich danke euch schon mal sehr und hoffe, dass ihr mir weiterhin weiter 
helft und erst nachdem ich n Studium abgeschlossen habe =) =)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Flo schrieb:
> Wie gesagt, wenn der selbstbau zu kompliziert ist ... ok er ist zu
> kompliziert für mich, zumindest ohne tatkräftiger Hilfe, dann nehme ich
> auch gerne etwas gekauftes. Allerdings habe ich dort bisher eben nur
> Solarregler gefunden, die auf 12V oder 24V für den Einsatz an PB-Akkus
> gedacht sind.

Ja, weil Solaranlagen in der Regel mit PB-Zellen bestückt werden. 
Verschiedene Technologien zu mischen ist noch eine ganz andere 
Herausforderung.


Flo schrieb:
> Wenn ich 100%ig wissen würde, wie es geht, dann bräuchte ich ja nicht
> fragen.

Es reichen auch keine 50% oder noch weniger um so ein Projekt 
umzusetzen.
Was nebenbei auch beachtet werden muss ist die hohe Spannung der Module. 
Die ist auch nicht ohne.


Flo schrieb:
> Die Zellen, welche ich nutzen will, haben 1,2A (Kurzschluss 0,9A).

1,2 A was? Ah...? 0,9 A Kurzschlussstrom für einen Akku kann ich nicht 
glauben.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Flo schrieb:
> An sich ist es mit diesem Protektionboard doch möglich, einfach meine
> Ladeschlusspannung von 25,2V anzulegen und das Board passt auf, dass nur
> die richtigen Zellen geladen werden, und nichts überladen wird.
>
> Oder habe ich hier bereits einen Denkfehler?

Ja, du brauchst eine Strombegrenzung. Ein PV Panel hat die allerdings 
eingebaut.
Ausserdem darf selbst bei von der Schutzschaltung abgetrenntem Akku die 
Spannung an den Klemmen nicht zu hoch werden, sonst platzt die 
Schutzschaltungs-Elektronik.

Flo schrieb:
> Wäre dieser für mich geeigent, was meint ihr?

Könnte gehen. Er ist zwar für Bleiakkus, aber die exakte 
Ladeschlussspannung überwacht deine LiIon Schutzschaltung. Und wenn du 
immer deutlich drunter bleibst, wird der Akku zwar nicht voll, lebt aber 
länger, ist also auch nicht schlecht.

Autor: nur zufällig hier (Gast)
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Sicher das das BMS Board auch die Ladung überwacht. Und sicher das der 
Balancer mit 1A Ladestrom klarkommt?

BTW: Hier bastelt ein ganz normaler Typ (also kein Uni Niveau mit 
komplexen Schaltungen) genau an der selben Sache (18650 Bank mittels 
Solarladeregler für pb betreiben).
https://www.youtube.com/channel/UCm5sG3-BXQZfVy3st2T_XKg

Evtl. ist da ja einiges lehrreiches für dich dabei?

Autor: Flo (Gast)
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Sorry, ich bin bei der Verwendung des Wortes "Zellen" sicherlich 
durcheinander gekommen, bzw habe ich es nicht expliziet getrennt.


Klar, Zellen sind eigentlich die Akku-Zellen. Als ich von 1,2A/0,9A bei 
den "Zellen" schrieb, meinte ich Pannel, sorry.

Also die Solarpanel haben: Isc 1,19A; Ipm 0,9A


Das Balanceboard ist für 20A ausgelegt (Kurzzeitig 30A). Dabei war auch 
nicht zwischen Laden und Entladen unterschieden.
6A jedenfalls sind kein Problem, damit habe ich es schon geladen (Mehr 
macht mein Ladegerät nicht)
Ich werde auf jeden Fall testen, wie gut das Board balanced. Also 
wirklich nur die Ladespannung anlegen und nicht meinem Ladegerät, 
sondern dem Board das balancen überlassen. Die Zellspannungen kann ich 
ja gesondert überprüfen.

Danke für den Youtuber, den werde ich mir mal anschauen.


zu mir: ich bastel (ja ich sage expliziet basteln) seit ich denken an 
rum. Zwar habe ich es auch einst versucht zu studieren, habe aber 
festgestellt, dass ich einfach nicht der pure Theoretiker bin. 
Stundenlang in Vorlesungen sitzen und Wissen einfach nur trocken 
reingeprügelt bekommen ist absolut nicht meins. Am besten lerne ich 
etwas - und schaue mir dann auch die Theorie dahinter an, wenn ich es 
auch wirklich anfassen kann und am Ende etwas da ist, was fassbar ist, 
was ich nutzen kann- statt irgendwelchen Variablen-Zahlen-Konstrukten 
auf nem Stück Papier.
deswegen bastel ich lieber drauf los, um daran zu lernen, statt dass mir 
bei der puren Theorie einfach zu langweilig wird und ich dann den Kopf 
in den Sand stecke und nichts erreiche ;-)

Autor: Dieter (Gast)
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Dann schlage ich vor das Ganze modular aufzubauen. Nimm eine fertige 
Ladeschaltung für Deine Zellenzahl die vielleicht mit 28...32 V 
betrieben wird.

Über galvanisch isolierten AbwärtsSchaltwandler nach dem Solarpanel wird 
eine geregelte Versorgungsspannung von 28...32 V für die Ladeschaltung 
erzeugt.

Das zehrt zwar am Wirkungsgrad, aber die Sonnenenergie hat man ja fast 
zum Nulltarif.

Autor: oderso (Gast)
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Flo schrieb:
> Wie gesagt, wenn der selbstbau zu kompliziert ist ... ok er ist zu
> kompliziert für mich, zumindest ohne tatkräftiger Hilfe, dann nehme ich
> auch gerne etwas gekauftes. Allerdings habe ich dort bisher eben nur
> Solarregler gefunden, die auf 12V oder 24V für den Einsatz an PB-Akkus
> gedacht sind. Die entsprechende Ladespannung würde meinen LiIon-Akku
> natürlich zerstören.

Such mal bei Anason:

Cewaal 6V 12V 10A Auto Solar Panel Charge Controller 
Lithium-Akku-Ladegerät-Regler

oderso

Autor: Jörg R. (solar77)
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Flo schrieb:
> ich bastel (ja ich sage expliziet basteln) seit ich denken an
> rum. Zwar habe ich es auch einst versucht zu studieren, habe aber
> festgestellt, dass ich einfach nicht der pure Theoretiker bin.
> Stundenlang in Vorlesungen sitzen und Wissen einfach nur trocken
> reingeprügelt bekommen ist absolut nicht meins. Am besten lerne ich
> etwas - und schaue mir dann auch die Theorie dahinter an, wenn ich es
> auch wirklich anfassen kann und am Ende etwas da ist, was fassbar ist,
> was ich nutzen kann- statt irgendwelchen Variablen-Zahlen-Konstrukten
> auf nem Stück Papier.
> deswegen bastel ich lieber drauf los, um daran zu lernen, statt dass mir
> bei der puren Theorie einfach zu langweilig wird und ich dann den Kopf
> in den Sand stecke und nichts erreiche ;-)

Die Theorie gehört dazu, egal ob du studierst oder nur „bastelst“. Wenn 
du die Zusammenhänge nicht verstehst kann das Basteln auch mal schnell 
unangenehm enden, von schlimmen Verletzungen mal ganz abgesehen. Im 
einfachsten Fall aber funktioniert deine Schaltung nicht - und du weißt 
nicht weshalb. Gerade beim Umgang mit Akkus solltest du wissen was du 
tust.
Ohne Theorie bleiben dir nur Fertiglösungen, die idiotensicher 
zusammengesteckt werden können. Oder du musst einen Fachmann bezahlen.

Ich habe (leider) nicht studiert. Ich kann mir aber nicht vostellen das 
es in einem Elektronik/Elektrotechnikstudium nur um trockene Theorie 
geht. Das ist bei Jura vermutlich anders, da gibt es nix zu löten oder 
zu messen😀


Ich an deiner Stelle würde nur mit einer Akkutechnologie arbeiten, 
bevorzugt mit speziellen Solar-Bleiakkus. Für deine Anwendung hAtte ich 
auch Ausschau nach Panels mit geringerer Spannung gehalten, max. 48 
Volt, eher noch weniger. Ein verlockend günstige Preis ist nicht immer 
die beste Wahl.

: Bearbeitet durch User
Autor: ichbin (Gast)
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Hallo

Mal ein etwas anderer Ansatz:
Nimm einen 7S LiIon Akku und einen 24V Bleilader!
Der 24V Bleiakku hat seine Ladeschlußspannung bei 28,6 - 28,8V
Der LiIon Akku bei 29,4V. Es reicht bei LiIon auch aus diese nur bis 
4,1V/Zelle zu laden. Dann haben die zwarca 8%  weniger nutzbare 
Kapazität, leben aber länger. Die Erhaltungsladespannung des 
Bleiklumpens liegt bei ca27,6V was etwa 3,95V/Zelle beim LiIon 
entspricht und nochmal 15% Kapazität wegnimmt und die Lebensdauer und 
Betriebssicherheit weiter steigert. Dafür musst Du, solange der 
MPP-Regler funktioniert keine Überladung des Akkus fürchten. Für die 
Zellen wird das im Sommer sowieso besser sein da ein permanent auf 
4,2V/Zelle vollgeladener LiIon Akku im Laptop gerade mal drei Jahre 
durchhält.

Autor: Ernie (Gast)
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Flo schrieb:
>
> Das sollte meine Solarzelle sein. Bisher habe ich leider erst ein Bild
> des Typenschilds bekommen:
> http://www.pro-umwelt.de/images/Datenblatt%20Kaneka%2060%20DE.CV.pdf

Oh... Gebrauchtes Dünnschichtmodul? Tonne auf, Modul rein, Tonne zu.
Mehr gibts dazu nicht zu sagen!

Autor: Falko Jahn (Gast)
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Hallo,

wir bauen so  etwas :-)
Solar Laderegler mit MPPT Technik, der auch direkt mit dem BMS 
kommunizieren kann. Ich hoffe ich werde jetzt nicht wegen Werbung 
geschlagen, aber ich denke es passt zum Thema.

https://ecs-online.org

Autor: ichbin (Gast)
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Der TO schreibt von LiIon Zellen.
Das von Falko vorgeschlagene System funktioniert mit LiFePo Zellen mit 
max 3,65V max Zellenspannung.
Das ist ja wohl am Bedarf vorbei empfohlen.

Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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Flo schrieb:
> Inzwischen habe ich noch einen folgenden Regler gefunden:
> http://www.westech-pv.com/download/TracerABedienung.pdf

Den TracerA kann man gut nehmen. Um die Spannungen für den LiIon 
einzustellen braucht man noch das PC-Kabel dazu.
Dann müsste aber der LiIon Akku als Puffer dranhängen, am Ausgang 
brauchst du einen Wandler für den Pb Akku, der 25V auf 14.5V wandelt und 
Strombegrenzung hat. Das geht mit geschlossenen Vliessakkus.

So ein Tracer kann zwar alle Bleiakkus korrekt laden, aber bei einem 60V 
Modul solltest du als Puffer einen 24V Akku haben, keinen 12V Akku.

Es ist auch durchaus möglich nur Step-Down Wandler zu verwenden, aber 
der muss erstens Strombegrenzung haben, zweitens sind die für hohe 
Spannungen auch nicht billig.

Ein Tracer 1210A reicht, der Solarladeregler begrenzt den Strom auf sein 
Maximum. Ein 20Ah Akku sollte eh nur mit 10A geladen werden. Deine 
Panels hätten eh nur 5A(?)

Ernie schrieb:
> Oh... Gebrauchtes Dünnschichtmodul? Tonne auf, Modul rein

Ich lade mit einem Dünnschichtmodul aus dem 20. Jhdt. täglich 2 
Pedelecs, auch im Winter. Das Problem war bei denen der Preis in 
kW/Fläche/€, nicht das die nicht gut wären.

Autor: Ernie (Gast)
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Dirk D. schrieb:
> Ich lade mit einem Dünnschichtmodul aus dem 20. Jhdt. täglich 2
> Pedelecs, auch im Winter. Das Problem war bei denen der Preis in
> kW/Fläche/€, nicht das die nicht gut wären.

Das ist mehr als erstaunlich! Und das nicht wegen der Dünnschichtmodule 
(die ich trotzdem für besonders grottig halte), sondern weil man in 
unseren Breiten im Winter eigentlich mit keinem Modul täglich 
zuverlässig Erträge erwirtschaften kann.
Werden die Fahrräder (tschuldigung, Pedelecs natürlich) im Winter 
eventuell nur einmal pro Woche zum Sonntäglichen Besuch der 500m 
entfernten Schwiegereltern benutzt? :-)

Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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Ernie schrieb:
> Das ist mehr als erstaunlich!

Da kann ich dir helfen. Man legt das Modul für den Winter aus, und hat 
im Sommer halt 95% Überschuss zum Bitcoins-Berechnen oder was weiss 
ich... Wegen so Spezialisten wie dir kriegt man die alten 
Dünnschichtmodule ja sehr günstig! :)

: Bearbeitet durch User
Autor: batman (Gast)
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Also im Winter bekommst du noch mehr als halb soviel Ertrag wie im 
Sommer. Tja, ich staune auch.

Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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batman schrieb:
> Also im Winter bekommst du noch mehr als halb soviel Ertrag wie im
> Sommer

Selbst bei einer Dachanlage gibt es im tiefen Winter (November-Januar) 
normalerweise höchstens 20%, nicht die Hälfte.
Bei einer Inselanlage flach auf einer Garage wie bei mir aber noch 
deutlich weniger.
Da addieren sich in der Praxis mehrere Effekte. Die Tage sind kürzer. 
Die Sonne steht tiefer. Das Wetter ist schlechter. Es gibt länger 
Verschattung durch umliegende Gebäude. Es gibt Schnee.

Das heisst aber nicht dass es nicht funktioniert. Man muss das nur 
berücksichtigen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Dirk D. schrieb:
> Bei einer Inselanlage flach auf einer Garage wie bei mir aber noch
> deutlich weniger.

Flache Montage ist für den Betrieb im Winter auch die denkbar ungünstige 
Art die Moduke anzubringen. Du schreibst sogar selbst warum...

Dirk D. schrieb:
> Die Sonne steht tiefer.

Autor: batman (Gast)
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Dann habe ich das mit den 95% Überschuß falsch verstanden.
Wenn du die Panels für den Winter dimensionierst, heißt das für mich 
Winter=100% Ertrag und 95% Überschuß sind 195% (knapp das Doppelte).

Autor: Jörg R. (solar77)
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batman schrieb:
> Dann habe ich das mit den 95% Überschuß falsch verstanden.
> Wenn du die Panels für den Winter dimensionierst, heißt das für mich
> Winter=100% Ertrag und 95% Überschuß sind 195% (knapp das Doppelte).

Macht euch doch einfach mal schlau wann wieviel geerntet werden kann. 
Das hängt u.a. auch vom geographischen Standort ab. Usedom ist z.B. ein 
guter Standort für Solaranlagen.
Und Solarzellen im Winter flach anzubringen ist keine gute Idee.

Autor: Thomas K. (ek13)
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Jörg R. schrieb:
> Thomas K. schrieb:
> Jens schrieb:
> http://greenakku.de/Ladegeraete/Solarladeregler/MP...
>
> Da fehlt noch die Schnittstelle 😉
>
> Vor allem ist das ein Regler für Blei (Solar) Akkus. So etwas hat der TO
> nicht.

Hallo Jörg,
mit der Bluetooth Schnittstelle und der richtigen App dazu kannst du die 
Ladeschlussspannung bei diesem Regler einstellen. Die Temperatur 
Ladekorrektur für Bleigel und normalen Blei zählen kannst du auch über 
die App abschalten.
Habe so ein Teil im Einsatz und lade LiFePO4 Akkus damit.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Thomas K. schrieb:
> Hallo Jörg,
> mit der Bluetooth Schnittstelle und der richtigen App dazu kannst du die
> Ladeschlussspannung bei diesem Regler einstellen. Die Temperatur
> Ladekorrektur für Bleigel und normalen Blei zählen kannst du auch über
> die App abschalten.
> Habe so ein Teil im Einsatz und lade LiFePO4 Akkus damit.

Primar ist es ein Regler für Bleiakkus. Du machst eine Zweckentfremdung.
Dem TO würde ich nicht dazu raten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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batman schrieb:
> Dann habe ich das mit den 95% Überschuß falsch verstanden.

Und ich habe dich falsch verstanden.
Gemeint war im Dezember ca. 5% vom Juni.

Jörg R. schrieb:
> Flache Montage ist für den Betrieb im Winter auch die denkbar ungünstige
> Art die Moduke anzubringen. Du schreibst sogar selbst warum...

Schon, der Verlust dadurch im Winter ist ca. 40%, aber das gilt nur bei 
Sonne. In einer bei tiefenm Sonnestand verschatteten Situation kommt das 
meiste aber von Wolkenreflexion, also von oben. Ausserdem ist 
Dünnschicht bei mir wortwörtlich eine Folie. Aufkleben ist gegenüber 
Aufständern wesentlich einfacher und billiger.

Hier kann man die Ertragsmöglichkeit bei Bedarf durchspielen:
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php

Da kann man auch einen Horizont simulieren, was wie gesagt ein 
entscheidender Punkt ist bei Anlagen die nicht auf einem Hausdach sind 
sondern irgendwo unten rumgurken.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Dirk D. schrieb:
> Aufkleben ist gegenüber Aufständern wesentlich einfacher und billiger.

Für den Winter ist es trotzdem die falsche Montageart. Am brsten 
montiert man Module so das sie im Winkel verstellbar sind. Von einer 
automatischen Sonnennachführung möchte ich gar nicht anfangen.

Autor: Flo (Gast)
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aaaaaaaaaaaalso

Wir sind nun das Projekt einfach mal angegangen. BEvor ihr euch von 
wegen des Winterertrags den Kopf einschlägt, haben wir uns gedacht, dass 
wir es einfach mal testen.

Wie gesagt sind die Komponenten fest gewählt gewesen, weil diese eben 
verfügbar waren. Genau aus diesem Grund haben wir die auch genommen 
(erst recht, da wir dadurch eine lokale Crew unterstützen)
Diese Crew hat mit den Solarpanel super erfahrungen gemacht. Ob jetzt 
die Ausbäute maximal ist oder nicht, ist angesichts der Preise erst 
einmal egal. Ich habe für die Panel nur einen Bruchteil von dem Bezahlt, 
was "aktuelle" neue Panel kosten. Die Panel selbst sind zumindest 
quick&dirty getestet, also ob die angegeben Werte auch über die bisher 
verstrichende Lebensdauer nachfollziehbar sind - und das sind sie. Der 
Strom ist immernoch extrem zufriedenstellend und für den PReis eben 
nunmal nicht zu bekommen. Da ist auch das Gewicht der Zellen zu 
vernachlässigen.

Wir wollen bei unserem Projekt nicht arm werden.

Genau so ist es auch beim Akku. Ich möchte nicht (schwere) 
Blei(Gel)Akkus nehmen, die ich extra kaufen müsste, die zusätzlich 
transportiert werden müssen etc pp.
Ich habe nunmal die LiIon-Zellen. Die habe ich lange gesammelt und durch 
einen super Zufall noch sau viele Zellen kostenlos bekommen. Alle sind 
vermessen, die besten Zellen sich rausgesucht - und es ist nichts 
explodiert.
Sprich ich habe nun meine Stromversorgnug vorgegeben.... und sie liegt 
nunmal bei einem 6S-LiIon Akku.
Leider habe ich es mit einem 7S Akku und der super Möglichkeit der 
Erhaltlasungseinstellung diverser 24V Blei(Gel)Akkus zu dem Zeitpunkt 
nicht gekannt bzw nicht dran gedacht. Das ist natürlich auch eine echt 
klasse Möglichkeit, die ich vielleicht später im Auto nutzen werde. Aber 
gerade sind wir ja noch bei der Anlage.

Wir haben nun mal den Tracer-Solarregler geordert. Wenn der da ist, geht 
es wirklich mal ans praktische Testen.
Ein Kabel, um beim Tracer die Spannung einzustellen, haben wir auch 
schon gebastelt.

Kurzgesagt.... sobald wir alle mal Zeit haben wird alles zu ende 
geplant, zusammengebaut und gemessen.
Entweder gibt es einen großen BAUTZ, oder es klappt alles so, wie 
erhofft. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.


Wenn alles klappt, haben wir mit wenig geldlichen Mitteln jedenfalls 
eine für uns passende Solaranlage für unsere Musikanlage 
zusammengezimmert.


Sidestroy: Die Crew von der wir die Panel haben, haben selbst eine 
Musikanlage. Die konnte ich selbst anschauen und anhören und war mega 
von der Leistungsfähigkeit überrascht. Allerdings, und hier ist der 
Knackpunkt zu unserer Anlage. Sie sind nur semi-Mobil. unser ganzen Zeug 
passt derzeit auf 3 Fahrradanhänger... inkl Akku.
Diese Crew braucht alleine für die Akkus - 2 Gabelstaplerakkus - ein 
Auto zum Transport... einer dieser Akkus wiegt bereits mehr, als unsere 
gesamte Anlage - und genau hier ist auch der Grund, warum ich eben LiIon 
nutzen möchte.

Joa =) Ich halte euch auf dem Laufenden

Autor: Istdochso (Gast)
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Das ist ganz verrückt. Sollte irgendwas passieren zahlt keine 
Versicherung der Welt. Sind die Akkubrände von Industrieprodukten noch 
nicht beim Otto Normalverbraucher angekommen?!

Autor: Ernie (Gast)
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Flo schrieb:

> Diese Crew braucht alleine für die Akkus - 2 Gabelstaplerakkus - ein
> Auto zum Transport...

Mir scheint ihr seit alle bissel gaga dort.
Wenn ohnehin ein Auto dabei ist, dann versuche ich doch nicht dort 
etliche Quadratmeter PV-Module zu verstauen um mit Glück zur 
Mittagszeit, im Sommer, bei wolkenlosem Himmel und optimaler ausrichtung 
einige 100 Watt zu ernten, wenn Lichtmaschine 1kW+ sowieso dabei ist.
12V Verstärker sind billig wie sonst nichts, das Bordnetz + Zusatzakkus 
taugt zur Versorgung alle mal.
Die Module sind nur sperriger, selten nützlicher Ballast, der beim 
ständigen auf- abbauen und ausrichten früher oder später ohnehin zu 
bruch gehen wird.

Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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Flo schrieb:
> Wir sind nun das Projekt einfach mal angegangen. BEvor ihr euch von
> wegen des Winterertrags den Kopf einschlägt, haben wir uns gedacht, dass
> wir es einfach mal testen.

Just do it ^_^
Da war halt wieder so ein Kasper der meinte dass in Deutschland keine 
Sonne scheint und das Strom nur entsteht wenn man dem Kohlegott ein 
Brandopfer darbringt. Ich bin auch nicht davon ausgegangen dass das für 
dich relevant ist.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Dirk D. schrieb:
> Flo schrieb:
>> Wir sind nun das Projekt einfach mal angegangen. BEvor ihr euch von
>> wegen des Winterertrags den Kopf einschlägt, haben wir uns gedacht, dass
>> wir es einfach mal testen.
>
> Just do it ^_^
> Da war halt wieder so ein Kasper der meinte dass in Deutschland keine
> Sonne scheint und das Strom nur entsteht wenn man dem Kohlegott ein
> Brandopfer darbringt. Ich bin auch nicht davon ausgegangen dass das für
> dich relevant ist.

Was für ein Blödsinn!

: Bearbeitet durch User
Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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Du hast recht, es hatte hier eigentlich nur jemand geschrieben dass 
Dünnschichtmodule nichts taugen. Das hat mich getriggert. Ist ja schon 
ein bisschen her.
Normalerweise schreibt immer jemand dass das ohne diesen oder jenen 
Aufwand hier nicht geht :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Flo schrieb:
> Wenn ich 100%ig wissen würde, wie es geht, dann bräuchte ich ja nicht
> fragen.

Flo schrieb:
> Wir sind nun das Projekt einfach mal angegangen.

Genau, fangt einfach mal an. Naiv und blauäugig🤔

Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken gemacht wieviel Wh bzw. Ah ihr 
benötigt? Was macht ihr wenn die Sonne nicht scheint? Wie lange müssen 
die Akkus dann durchhalten? Fragen über Fragen....
Vielleicht wäre eine kleiner Generator die bessere Lösung. Ja, ich habe 
gelesen das ihr das Zeug schon habt.....

Ich frage mich nur - wozu der Thread?

: Bearbeitet durch User
Autor: Flo (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Ich frage mich nur - wozu der Thread?

Ok
ich merke schon, dass weder du noch irgend jemand anders in diesem Tread 
noch was sinnvolles schreiben will.


Auto schön und gut, und ja klar, natürlich könnten wir auch alles mit 
irgendwelchen Aggregaten betreiben. Open Air vorm Kohlekraftwerk. Und 
wenn ein Auto im Spiel, dann auch nur ein Diesel, weil alles andere wäre 
ja viel zu nachhaltig.


Herzlichen Dank, dass Leute, die genau diesen Weg nicht gehen wollen, 
als "gaga" bezeichnet werden. Genau DAS ist die Einstellung, die wir 
brauchen!
lassen wir uns weiter von irgendwelchen Auto- und Kohle/Atom-Lobisten 
und ihren Handlangern (Heißen im Fachjargon Politiker) auf der Nase 
rumtanzen und die Umwelt verpesten.

Nur mal so nebenbei. Die besagte Crew veranstaltet seit 3 Jahren Parties 
und hat in diesen 3 Jahren (abgesehen von Licht und Lötkolben) nicht 
einen Watt für Musikleistung aus der Steckdose gezogen.... einweisen 
sollte man die, mit denen scheint echt was nicht zu stimmen.

Und alles, was anderweitig benötigt wird, schmeißen wir einfach weg, 
oder vergraben es gleich im Wald.

Als was scheint euer (oder zumindest von einzelnen) das Problem zu sein, 
sich diesem Thema sinnvoll zu nähern, um eben genau diese Verwendung 
(bisher sind die Panel nur eingestaubt und die Akkus wären im Müll 
gelandet) entgegen zu wirken und im gleichem Atemzug etwas für die 
Umwelt zu tun, indem wir nicht irgendwelche Fossilen Brennstoff auf 
nimmer Wiedersehen verbrennen?


Eigentlich wollte ich unseren ersten Testergebnisse posten, aber es 
scheint ja eh niemanden mehr zu interessieren.

achja, unsere Anlage funzt super am Aggregat! Das Aggregat ist auch nur 
85dB laut und verbraucht dafür viel zu sparsamme etwa 700-800mL Benzin - 
sorry, keine Kohle.
Erfreulicher Weise ist das Aggregat+Benzinkanister sogar schwerer als 
die Solaranlage, sodass wir das wunderbar mit dem Auto zur Veranstaltung 
fahren können.


Viel Spaß noch
Youtube-Video "Klimaerwärmung mal positiv (2006) | extra 3 | NDR"

Autor: batman (Gast)
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Flo schrieb:
> Herzlichen Dank, dass Leute, die genau diesen Weg nicht gehen wollen,
> als "gaga" bezeichnet werden. Genau DAS ist die Einstellung, die wir
> brauchen!

Naja, gaga ist gaga. Braucht man wie Husten.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Flo schrieb:
> Viel Spaß noch
> Youtube-Video "Klimaerwärmung mal positiv (2006) | extra 3 | NDR"

12 Jahre alt!

Und ihr karrt Euer Equipment mit dem Esel zum Event, und alle Besucher 
kommen zu Fuß und bringen auch keinen Plastikmüll mit🤔

Wenn Dir das Thema ernst wäre müsstest Du auf eure Events verzichten.

Denke mal darüber nach was Eure Minisolaranlage an Strom aus der 
Steckdose spart. Denke mal darüber nach was Eure Anlage selbst an 
Ernergie für Produktion, Transport, Entsorgung usw. verursacht.

Ich bin auch für die Nutzung solcher Energien, nur du rechnest Dir da 
was schön.

Und, du bekommst in deinem Fall kaum Hilfe weil du viel zu weit weg vom 
Thema bist. Das ist dir aber nicht bewusst.

Der Rest deines Gejammeres oben - geschenkt!

: Bearbeitet durch User
Autor: Dirk D. (onemintyulep)
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Flo schrieb:
> Eigentlich wollte ich unseren ersten Testergebnisse posten, aber es
> scheint ja eh niemanden mehr zu interessieren.

Schade, also mich hätte schon interessiert ob das mit dem Tracer 
funktioniert.

Ich mache das auch nur fürs Karma, weil man ja schliesslich auch ohne 
Stromverbrauch Rad fahren könnte (wenn auch hier in Stuttgart nur 
mühsam).

Wenn die Module gebraucht sind ist das durchaus auch sinnvoll. 
Ausgemusterte Module sind sonst Sondermüll.

Autor: Desillusionierter (Gast)
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Alter Schwede, @Flo... was erfindest Du denn da für phantastische Motive 
für die vorhandenen Posts, und das Nichtvorhandensein "Dir zustimmender 
solcher"?

Hier gibt es keine Auto-, Kohle-, Atom-Lobbyisten. Du träumst echt.

Ich gebe ja zu, daß der Ton im Forum bei solchen "zerrissenen Fäden" 
wirklich rauh werden kann (das muß man verkraften können, wenn man schon 
das erste Drittel lang mit Gewalt in Richtung Abgrund gesteuert hatte). 
Das aber war und ist nicht Dein Hauptproblem, sondern kommt nur 
erschwerend hinzu.

Tu bloß nicht so, als hätte hier niemand versucht, Dir zu helfen!

Man hat Dich zwar (und das zugegeben mit Nachdruck) auch auf gänzlich 
abweichende Alternativen zu Deinem geplanten Konzept hingewiesen, aber 
bei weitem nicht ausschließlich.

Es kam durchaus auch Aufklärung (mindestens dazu passend) zu Deinem 
Thema (mein ungeprüfter Eindruck deutet sogar auf die Mehrheit der 
Posts), nur hast Du die Tipps und Ratschläge halt geflissentlich 
ignoriert / "übersehen".

Stattdessen tust Du so, als wären "nur ein, zwei einsame Helden" dazu 
fähig, überhaupt Rat zu erteilen, ohne dabei am Brikett zu knabbern, und 
mit Kerosin nachzuspülen - bist Du irre?

Du kommst mit einem Katalog an völlig unsinnigen Vorwürfen - nur, weil 
keiner der (mit Fachwissen und Verantwortungsgefühl ausgestatteten) 
User Dir ganz_exakt_das_Gewünschte_sagen_konnte_oder_wollte...

...sondern sogar die "wohlmeinendsten" (und/ oder sich auf Deine 
Vorgaben weitestgehend beschränkenden) Ratgeber mit 
Verbesserungsvorschlägen aufwarteten - Himmel, was für ein 
abgrundtiefes Verbrechen!

Aber tanz ruhig in Deiner Phantasiewelt weiter munter herum. Schimpfe 
nach Kräften über vermeintliche "Feinde der Ökologie (äh - des 
Planeten)".

Ich fände es nur schön, wenn Du derlei sinnfreie Schimpftiraden woanders 
abließest - und Dich hier eher auf Sachlichkeit beschränktest. Lies mal 
gute 100 Threads - von hider oder von woanders - durch, und erlerne 
dabei, wie man miteinander umgehen sollte (und was dabei alles 
schiefgehen kann).

So wie Du es momentan machst, wirst Du (egal, in welchen Foren Du [egal 
welche] Projekte starten/ weiterbringen willst) noch in zig Jahren eine 
Bandbreite von "leidliche Zufallsfunktion" bis "Totalpfusch" 
fabrizieren.

Weil Du weder vorm Projekt-Start genug Lektüre konsumierst (als Rookie 
aber ein MUSS), noch auf einfachste Tipps (positiv) reagierst. Viel 
Glück dabei, falls Du Dich wirklich in keiner Weise besinnen willst.

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