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Forum: Haus & Smart Home Schütz Auslösestrom?


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Autor: Martin S. (sirnails)
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Hallo miteinander,

ich habe das Schütz hier vorliegend:

ABB EN24-30-230AC/DC

Aber ich finde keinerlei Angabe zum Auslösestrom / Haltestrom. Hat da 
jemand eine Idee, wo ich diese Angabe finde?

Danke und Gruß

M.S.

Autor: hinz (Gast)
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Bei ABB anfragen.

Solche Angaben sind auch bei anderen Herstellern unüblich, oder 
zumindest sehr sparsam.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Ne, mehr als das ein EN(B)24 4VA zieht, is da nix zu finden. :(

Autor: Amateur (Gast)
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Du kannst nur die vom Hersteller empfohlenen Werte verwenden.
Dafür garantiert der dann aber auch.

Für Trickwerte wirst Du aber keine Angaben finden, auch wenn zu erwarten 
ist, dass ein Schütz bereits bei geringerer Spannung anzieht und dann 
eine nochmal beträchtlich geringere Haltespannung hat.
Diese Werte musst Du aber selber herausfinden, dafür gibt es dann keine 
Garantie. Auch ist zu erwarten, dass in diesem Grenzbereich die Streuung 
recht groß ist.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Teo D. schrieb:
> Ne, mehr als das ein EN(B)24 4VA zieht, is da nix zu finden. :(

Wo kommt die Angabe mit 4VA her? Sowas suche ich die ganze Zeit. 
Ansteuerung ist ja mit 230V~ (auch das könnte man eigentlich in einem 
Datenblatt dazuschreiben!), entsprechend bezieht sich die 4VA vermutlich 
auf die TDP der Spule.

Und wenn der Wert stimmt, ist das ziemlich doof - dann kann ich meine 
Schaltung vergessen :-(

In Serie zur Spule des Schütz liegt ein Thermoschalter. Eine Meldelampe 
soll anzeigen, wenn dieser auslöst. Um Aufwand zu sparen, wollte ich die 
Meldeleuchte parallel zum Thermoschalter hängen, aber selbst popelige 
Glimmlampen wollen 2,5W haben. Das wäre dann schon entsprechend die 
Hälfte des Schützes und damit würde mir das Teil vermutlich 
nicht/schon/halb/halb-nicht auslösen.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Amateur schrieb:
> Du kannst nur die vom Hersteller empfohlenen Werte verwenden.
> Dafür garantiert der dann aber auch.

Wenn es diese denn gäbe... Der Hersteller gibt 0 Angabe dazu. Zumindest 
konnte ich nichts dazu finden.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Martin S. schrieb:
> auch das könnte man eigentlich in einem
> Datenblatt dazuschreiben!

Aber dafür im Katalog. :)
Seite 28
http://www.niederspannungskatalog.de/pdf_2/205.pdf

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin S. (sirnails)
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Teo D. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> auch das könnte man eigentlich in einem
>> Datenblatt dazuschreiben!
>
> Aber dafür im Katalog. :)
> Seite 28
> http://www.niederspannungskatalog.de/pdf_2/205.pdf

Super danke!

Autor: Der Wahre Zeitgeist (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Hallo miteinander,
>
> ich habe das Schütz hier vorliegend:
>
> ABB EN24-30-230AC/DC
>
> Aber ich finde keinerlei Angabe zum Auslösestrom / Haltestrom. Hat da
> jemand eine Idee, wo ich diese Angabe finde?
>
> Danke und Gruß
>
> M.S.

Gibt es nicht, da sie durch eine Spannung angesteuert werden!

Strom gesteuerte Schütze kenne ich nicht.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Der Wahre Zeitgeist schrieb:
> Gibt es nicht, da sie durch eine Spannung angesteuert werden!

Da erfindest Du die Physik aber neu :-)

http://www.abi-physik.de/buch/das-magnetfeld/magnetische-flussdichte/

Da ist nirgends eine Spannung zu finden.

Autor: Stephan (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Da ist nirgends eine Spannung zu finden.

Dann haben wir wohl ein Henne/ Ei Problem. hmmm
Ohne Strom keine Magnetfeld und ohne Spannung kein Strom, bzw. ohne 
Strom auch keine Spannung.

Autor: Martin S. (sirnails)
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Stephan schrieb:
> Martin S. schrieb:
> Da ist nirgends eine Spannung zu finden.
>
> Dann haben wir wohl ein Henne/ Ei Problem. hmmm
> Ohne Strom keine Magnetfeld und ohne Spannung kein Strom, bzw. ohne
> Strom auch keine Spannung.

Ohne Widerstand keine Spannung. Siehe CT.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Stephan schrieb:
> ohne
> Strom auch keine Spannung.

Jear, endlich keine statische Aufladungen mehr. Ich schmeiß mein 
ESD-Schutzzeugs gleich mal weg. :)

Nee, wie diese Spannung entsteht ist hier irrelevant. Wenn der Prozess 
beendet ist, bleib die Spannung trotzdem erhalten.

Autor: F. F. (foldi)
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Martin S. schrieb:
> Wo kommt die Angabe mit 4VA her?

DU schriebst, dass du das Schütz da hast.
Miss doch einfach den Widerstand, dann kannst den Strom doch ausrechnen.

Irgendwo habe ich einmal von einer Faustformel gelesen und ich meine 
bei einem Drittel würde das noch als Haltestrom funktionieren.
Aber ohne Gewähr.

Autor: Amateur (Gast)
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Autor: Teo D. (teoderix)
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Amateur schrieb:
> Gleich meine erste Suche führte:

So wie bei allen andren auch!
Da ist das gesuchte leider nicht enthalten..... Was wird den eigentlich 
gesucht?

Autor: Hallo ich (Gast)
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Hier will jemand ein Schütz mit einem Strom ansteuern. Hihihi.

Dabei werden die nur mit einer Steuerspannung angetrieben.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Da die eh langweilig ist, erzähl doch mehr, scheint interessant zu sein.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Martin S. schrieb:
> selbst popelige
> Glimmlampen wollen 2,5W haben.

Die müsste aber eine Größe von mindestens einem Tennisball haben...


Eine E10 Glimmlampe für 230 V braucht 0,3 Watt!

Autor: Martin S. (sirnails)
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Autor: Hallo ich (Gast)
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Autor: Mani W. (e-doc)
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Autor: Manfred (Gast)
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Martin S. schrieb:
> 2,6W - siehe Datenblatt.

Ein ziemliches Monster, brauchst Du das wirklich so groß? Typische 
Kontrollampen fahren mit 100 kOhm am Netz, da sind um 400 Milliwatt 
unterwegs.

Die gleiche Menge Licht bekomme ich per LED mit noch weniger Strom hin, 
22nF + 15k und zwei antiparallele LEDs = 1,5mA, überwiegend Blindstrom. 
Du darfst auch gerne zwei weiße LEDs mit 150k direkt ans Netz packen.

Mani W. schrieb:
> 
https://www.conrad.at/de/glimmlampe-230-v-040-w-e10-klar-00022340-barthelme-1-st-727512.html

Ich vermisse den Hinweis auf den vergoldeten Sockel :-)

Autor: Teo D. (teoderix)
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Manfred schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> 2,6W - siehe Datenblatt.
>
> Ein ziemliches Monster, brauchst Du das wirklich so groß?

Mani W. schrieb:
> 
https://www.conrad.at/de/glimmlampe-230-v-040-w-e10-klar-00022340-barthelme-1-st-727512.html

Damit hatte ich mal ein Nachtlicht fürs Bad realisiert. :)

Das Gehäuse des 2,6W Typs assoziiere ähnliche Anwendungen....

Autor: Martin S. (sirnails)
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Manfred schrieb:
> Ein ziemliches Monster, brauchst Du das wirklich so groß?

Ich hab heute mal mit einer 5W Cree LED in die Meldelampe geleuchtet. 
Die Schneider Harmony sind da nicht der Brüller. Man sah es aber durch 
den weißen Kunststoff unter der Haube nur sehr blass.

Irgendwie ist das Ding scheiße!

Ich bin ernsthaft am überlegen, eine andere Lampe zu nutzen, auch wenn 
der Einkauf da Mord und Zeter schreien wird. Wenn man ernsthaft eine 
2,5W Lampe braucht, um überhaupt was deutlich zu erkennen...

Und dann ist im Datenblatt nicht angegeben, ob der Kunststoff nicht auch 
das Spektrum der Entladungslampe schluckt und am Schluss gar nichts 
sichtbar leuchtet...

Egal. Es ist Wochende. Verlängertes sogar. Das wird jetzt ohne Arbeit 
genossen :-)

Autor: Manfred (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Damit hatte ich mal ein Nachtlicht fürs Bad realisiert. :)
> Das Gehäuse des 2,6W Typs assoziiere ähnliche Anwendungen....

Hier ist in einem Nachtlicht die Glimmlampe verstorben, ich hatte gerade 
ein paar ältere SMD-LEDs in weiß zur Hand. Mit 1mA schon fast zuviel.

Im dunklen Flur renne ich gerne gegen die offene Tür, da hängt seit über 
einem Jahr eine 18650-LiIon mit blauer 3mm-LED und 9k1 Vorwiderstand am 
Griff. Mit knapp 100µA empfinde ich das nachts schon unangenehm 
blendend.

Die Kontrollampe der Ölheizung tut nicht mehr, zwei antiparallele blaue 
LED mit 240k an 230V sind mehr als hell.

Also: 2,4 Watt sind nicht mehr zeitgemäß, da Du in Deinem Aufbau den 
Strom sowieso nicht gebrauchen kannt, probiere es aus!

Autor: Martin S. (sirnails)
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Man darf nicht vergessen, dass Signalleuchten auch dann eindeutig 
sichtbar sein müssen, wenn in der hellen Halle die Sonne prall drauf 
scheint. 2,5W sind da gar nicht so viel.

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