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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 128 KHz Sinus erzeugen


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Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Leute,

verzeiht mir meine Unwissenheit, ich bin gerade dabei mich in dieses 
Thema einzuarbeiten.

Es geht darum einen Sinus mit 128 KHz zu erzeugen. dieser sollte 50Vrms 
bei 100mA liefern. Wie könnte ich das am besten realisieren?

Gruß Andi

Autor: Tek (Gast)
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Autor: Olaf (Gast)
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> Es geht darum einen Sinus mit 128 KHz zu erzeugen.

Wie genau und wie gut muss der sein? Frequenz und Amplitudenstabilitaet.
Sowas laesst sich natuerlich relativ einfach mit einem 
Operationsverstaerker machen.

> dieser sollte 50Vrms bei 100mA liefern.

Da wuerde ich dann mal schauen ob du ein Audioverstaerker-IC findest das 
mit 128khz noch funktioniert. Die alternative waere wohl eine diskrete 
Endstufe oder OPV mit externen Transistoren. Bei Linear gibt es dazu 
Applikation.

Olaf

Autor: Andreas (Gast)
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Tek schrieb:
> Mit einem Funktionsgenerator geht das.

Das wäre für einen Versuch sinnvoll. Ich habe vergessen, dass das Gerät 
möglichst als kleines Handgerät betrieben werden soll und im Idealfall 
bis zu 10 mal gebaut werden muss.

Olaf schrieb:
> Wie genau und wie gut muss der sein? Frequenz und Amplitudenstabilitaet.

Frequenz ist jetzt nicht unbedingt so wichtig, die kann meinetwegen +/- 
2% schwanken.
Die Amplitude hingegen sollte schon relativ stabil sein.

Autor: Olaf (Gast)
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> Frequenz ist jetzt nicht unbedingt so wichtig, die kann meinetwegen +/-
> 2% schwanken.

Koennte klappen wenn es nicht gerade von -40 bis +80Grad funktionieren 
soll.
Sonst vielleicht digital mit einem Mikrokontroller erzeugen und die 
Oberwellen filtern.

Funktionsgenerator kannst du sowieso vergessen. Jedenfalls ohne externe 
Endstufe.

Olaf

Autor: Andreas (Gast)
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Olaf schrieb:
> Koennte klappen wenn es nicht gerade von -40 bis +80Grad funktionieren
> soll.


Könnte klappen mit was?

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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50Vrms und 100mA als "kleines Handgerät"
#issklar
Batteriebetrieben am Ende

Was willste denn bauen? (mal so ganz vorsichtig in µc.net Manier 
gefragt)

Autor: Andreas (Gast)
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Äxl (geloescht) schrieb:
> Batteriebetrieben am Ende

Nein, das nicht.

Es ist für einen Piezo-Nebler

Autor: Minimalist (Gast)
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Dann mach das über eine Vollbrücke + Trafo/Übertrager. Dann ist auch 
Batteriebetrieb kein Thema bei 5W.

Autor: Olaf (Gast)
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> Könnte klappen mit was?

Standard-Sinusgenerator mit OPV. Sollte in jedem besseren Grundlagenbuch 
beschrieben sein.


Olaf

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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Andreas schrieb:
> Es ist für einen Piezo-Nebler

Sag das doch gleich.
Gut - einige der alten Hasen hier konnten sich das schon denken.
Diese ziehen sich aber mehr und mehr zurück...

http://www.best-microcontroller-projects.com/ultrasonic-atomizer-circuit.html

http://blog.novaeletronica.com.br/en/circuito-umidificador-de-ar-ultrasonico-caseiro/

Die hohe Spannung am Piezo wird durch die Überhöhung dieser im 
Resonanzfall durch die Betriebsgüte des Schwingkreises bestimmt. 100mA 
erscheinen mir etwas hoch, hab ich aber jetzt keinen Bezug. Kann schon 
sein.
Entweder selbstresonanten LC-Oszillator aufbauen, bei dem Der 
Piezonebler zusammen mit einer passenden Spule seine (Resonanz)Frequenz 
selbst vorgibt, oder Fremderregt und über die "linke Flanke" der 
Resonanzkurve der Ausgangsspannung in der Frequenz geregelt.
Gut geeignet erscheinen mir, wegen Aufwand und kosten allerdings 
selbstschwingende Ansätze.
Habe ich aber auch noch nicht gebaut, daher meine Zurückhaltung zu 
dieser Thematik.

Gruß Äxl

Autor: Minimalist (Gast)
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Olaf schrieb:
> Standard-Sinusgenerator mit OPV. Sollte in jedem besseren Grundlagenbuch
> beschrieben sein.

Dann braucht er eine Spannungsversorgung mit ±sqrt(2)*50V ≈140V DC!
Das geht nicht direkt über den OPV, also muss mindestens eine 
Gegentaktendstufe mit ausreichender Spannungsfestigkeit dahinter. Bei 
140V also berührsicher auf isoliertem Kühlkörper (ein paar Watt müssen 
da auch weg...) usw.

FET-Vollbrücken für ca 2A gibt's vollintegriert, die kann man digital 
mit 128kHz aus nem uC ansteuern, zur Not tut's ein 555.
Es muss nur ein passender(!) Trafo dahinter, dessen Induktivität sorgt 
dann für ausreichende Filterung. Es ist ja nur für einen 
Ultraschallvernebler.
So bleibt auch alles im Kleinspannungsbereich.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Andreas schrieb:
> Frequenz ist jetzt nicht unbedingt so wichtig, die kann meinetwegen +/-
> 2% schwanken.

wie kommt man bei der Toleranz auf zufällig die Angabe von 128 kHz?

Olaf schrieb:
> Da wuerde ich dann mal schauen ob du ein Audioverstaerker-IC findest das
> mit 128khz noch funktioniert.

das wäre ein sehr seltsames Audio-Amp-IC

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