Lautsprecher wird Mega Heiß

Gast #5404542
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Hallo Zusammen,
Ich weiß mir nicht mehr zu helfen ich habe mir einen Retropi gebaut, 
läuft soweit alles auch wunderbar. Aber wenn ich es anstelle wird die 
box mega Heiß. Ich verstehe nicht warum, daher bitte ich um Hilfe.

Zu meinen verwendeten Materialien:
- Verstärker fertiges Modul basierend auf dem PAM8403
- Lautsprecher aus nem Laptop (da andere schon durchgebrannt sind) hat 
4Ohm andere Werte zu ihm habe ich leider nicht

Problem:
Wenn ich es anschalte wird der Lautsprecher Richtig übel heiß und brennt 
dann durch.

Meine Bisherigen Lösungsversuche:
-Kondensator zwischen + und - und in die Positive Leitung auch, Resultat 
nicht heiß aber auch kein ton
- Im Retro pi Lautstärke runter gedreht, hatte gedacht vllt Wird das 
Signal zu hoch Verstärkt, nicht gebracht wurde heiß.
- letzte Lösung und wahrscheinlich die Blödeste. habe 3*10OHM 
wiederstände parallel geschaltet um einen ca. 8ohm Lautsprecher zu 
simulieren, beides wurde mega heiß. Achso laut Produkt Beschreibung soll 
das Modul sowohl 4 als auch 8ohm Lautsprecher abkönnen.

Mir gehen langsam die Ideen aus ggf. kann mir einer helfen.

Gruß Sebastian
#5404586
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>- letzte Lösung und wahrscheinlich die Blödeste. habe 3*10OHM
>wiederstände parallel geschaltet um einen ca. 8ohm Lautsprecher zu

Wenn's schon daran scheitert, den Gesamtwi<ohne e>derstand auszurechnen 
...

Der PAM8403 arbeitet mit rund 260kHz, und zwar ohne LC-Filter. Da könnte 
ich mir schon vorstellen, daß manch Lautsprecher dabei eher zur 
induktiven Heizung wird ... (und die tolle hohe Effizienz nur noch zu 
Makulatur wird).

@ Erik (Gast)

>Verstehe ich das richtig, dass du nur einen Lautsprecher hast?

>Wie genau hast du ihn denn an den Stereo Verstärker angeschlossen?
>Ich hoffe nicht beide Ausgänge parallel.

Dann würde aber eher der PAM8403 ins Schwitzen kommen, und nicht so sehr 
der Lautsprecher.
Gast #5404602
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Hallo,

vielen dank für die vielen Antworten. Wenn ich mit DCV Messe habe ich 
4,4V. Ein Oszi habe ich leider nicht.

Habe mal die gewünschten Daten und bilder anbei gepackt. Un ja ich habe 
es nie gelernt und daher ist vllt nicht alles Perfekt. Versuche aber 
mich dahingehend zu verbessern.

Danke für euere Hilfe
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #5404611
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4,4V bedeutet dass da Gleichspannung rauskommt. Das Teil ist kaputt.

Besorg dir so ein Mini-Oszi für 20€, das reicht für Audio und auch sonst 
viele Anwendungen, damit hättest du schon einiges an Geld und Zeit 
gespart:

https://www.banggood.com/Orignal-JYE-Tech-DS0150-15001K-DSO-SHELL-DIY-Digital-Oscilloscope-Kit-With-Housing-p-1093865.html?rmmds=search&cur_warehouse=CN
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Beitrag #5404669 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5405146
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Mit dem Gleichspannungsmeßbereich sollte an mindestens an einem der Pins 
ein Wert von der halben Versorgungsspannung angezeigt werden. Wenn 
nicht, dann ist von der geschalteten/getackten HalbBrücke ein 
Transistorpfad defekt. Bei Vollbrücke muss bei beiden Ausgängen ein Wert 
von der halben Versorgungsspannung angezeigt werden.
Gast #5407031
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Jens G. schrieb:
> Dann würde aber eher der PAM8403 ins Schwitzen kommen, und nicht so sehr
> der Lautsprecher.

Warum soll der Lautsprecher nicht ins Schwitzen kommen, wenn er die 
Pulserei in magnetische Verluste umsetzt, statt sich wie eine 
vernünftige Induktivität zu benehmen.
#5407603
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Irgendwie sehe ich da auch eine gewisse Diskrepanz zwischen Last 
(Lautsprecher)Leistung und Verstärkerleistung.
So ein PAM irgendwas ist doch ein Digitalverstärker mit um die 100W, 
schätze ich mal. Wenn man da einen 3W Lautsprecher anschließt, macht das 
der Lautsprecher nicht lange. Und wenn der durchbrennt, dann reißt er 
u.U. den Verstärker gleich mit, wenn der nicht kurzschlussfest am 
Ausgang ist.
Der nächste Lautsprecher ist dann noch schneller hin, weil schon der 
Verstärker breit ist...
#5407613
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Hallo,

Gerald B. schrieb:
> So ein PAM irgendwas ist doch ein Digitalverstärker mit um die 100W,
> schätze ich mal. Wenn man da einen 3W Lautsprecher anschließt, macht das
> der Lautsprecher nicht lange. Und wenn der durchbrennt, dann reißt er
> u.U. den Verstärker gleich mit, wenn der nicht kurzschlussfest am
> Ausgang ist.

dieser PAM8403 ist ein 2x 3W ClassD...
Was er da wirklich gebastelt hat werden wir wohl nicht rausbekommen.
Die Module sind für ihren Zweck durchaus gut brauhbar und haben bei mir 
auch noch keine Lautsprecher verheizt.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #5422884
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Hallo Zusammen,

Entschuldigt die späte Auflösung. Vielen dank an alle die geholfen 
haben. Es hat etwas gedauert da ich mir einen neuen PAM bestellt hatte 
und die lieferzeiten bei ali sind ja etwas länger.

Ich denke im nachhinein auch das der ic einfach von Anfang an kaputt 
war. Habe den selben typ noch einmal bestellt verbaut und siehe da alles 
klappt. Habe jetzt trotzdem noch einen 10uF Kondensator zwischen Audio 
Ausgang und box geklemmt um mögliche Gleichspannung, rauszufiltern. Wie 
gesagt funktioniert einwandfrei.

Danke nochmal für eure hilfe
Gruß Sebastian
Gast #5422953
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Gerald B. schrieb:
> So ein PAM irgendwas ist doch ein Digitalverstärker mit um die 100W,
> schätze ich mal. Wenn man da einen 3W Lautsprecher anschließt, macht das
> der Lautsprecher nicht lange. Und wenn der durchbrennt, dann reißt er
> u.U. den Verstärker gleich mit, wenn der nicht kurzschlussfest am
> Ausgang ist.

Ist ein Kurzschluß nicht eine eher unwahrscheinliche Folge des 
Durchbrennens eines Lautsprechers? Da ist doch dann i. A. "kein 
Durchgang", also das Gegenteil?
Gast #5422992
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Wenn er durch Überhitzung langsam stirbt kann es schon passieren, dass 
die hauchdünne Lackisolation zwischen den Windungen weg schmilzt und die 
ganze Spule zu einem leitenden Klumpen verwandelt.

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