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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeiten von zuhause


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Autor: Analog OPA (Gast)
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Neuer Boss, neue Methoden:

Wir sind ab sofort in gehalten, einen Teil unserer Arbeitszeit von 
zuhause aus zu leisten. D.h. wir loggen uns per VPN über den internen 
Server ein und werkeln virtuell an den Konzepten. Austausch der Infos 
direkt über Skype oder Telefon.

Wer macht Ähnliches und hat Erfahrungen?

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Analog OPA schrieb:
> Wir sind ab sofort in gehalten, einen Teil unserer Arbeitszeit von
> zuhause aus zu leisten.

Wieviel Zeit müsst, solltet Ihr?
Gilt das auch auf Abruf - Chef ruft Sonntagmorgen 9 Uhr an und "bittet" 
nachdrücklich mal eben das Angebot zu sichten.

Autor: Dennis (Gast)
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Darf man fragen was für ein Betrieb das ist?

Autor: Analog OPA (Gast)
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Es ist ein Grosskonzern mit unterschiedlichen Abteilungen. Ich bin 
abteilungsübergreifend in der Planung tätig.

Meine Erfahrung ist:

Positiv:

- keine Anfahrt im Stau
- schön ruhig, man wird nicht gestört
- kein Geplapper von Kollegen und nutzlose Information
- optimale Zeiteinteilung, man kann mal kurz was anderes tun
- keine Terminprobleme mehr wegen Behörden und Arzt

Negativ:

- Es fehlen die Kontakte in der Kantine und beim Kaffee
- Gespräche sind schwietiger per Telefon

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Analog OPA schrieb:
> Wer macht Ähnliches und hat Erfahrungen?

Ist doch super, endlich zu Hause wenn das Paket kommt.

Blöd allerdings, wenn man trotzdem jeden Tag hin muss und keine 
Fahrtkosten spart.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Blöd allerdings, wenn man trotzdem jeden Tag hin muss und keine
> Fahrtkosten spart.

Natürlich bin Ich an solchen Tag, komplett daheim. Heute war ein 
solcher. Eigentlich ein Brückentag, wo die Hälfte der Abteilung eh blau 
macht.

Morgen ist Pause und am Mi und Do wäre Ich 2 Tage in der Firma.

Freitags ist jetzt eigentlich permanent als home offive Tag geplant.

Autor: Dennis (Gast)
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Solange das nicht wirklich aufs Wochenende ausufert oder man noch um 22 
Uhr mal eben schnell was machen soll finde ich das eine gute Lösung.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Wieviel Zeit müsst, solltet Ihr?
> Gilt das auch auf Abruf - Chef ruft Sonntagmorgen 9 Uhr an und "bittet"

Nein, nur Kernzeiten 9.00 bis 18.00. Die Anwesenheit wird vorher im 
outlook eingetragen, dass sichtbare ist, wenn man nicht da ist. Die 
Pausen werden dann halt von der Arbeitszeit abgezogen.

Allerdings haben vor sowieso schon Vertrauensarbeitszeit und wir "Alten" 
haben ja nochmal andere Tarife...

Also von der Bequemlichkeit her ist es ein klares Plus.

Es geht mir mehr um die sozialen Kontakte. Man bekommt von Kollegen ja 
auch andere Impulse, als nur berufliche.

Autor: Nop (Gast)
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Analog OPA schrieb:

> Nein, nur Kernzeiten 9.00 bis 18.00.

Welchen Sinn hat eine "Kernzeit", die die gesamte Arbeitszeit umfaßt?

Autor: Anon (Gast)
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Kommt sehr auf den Job an. Ich arbeite auch 1-2 Tage die Woche im 
HomeOffice und ich brauch die auch, sonst bekomme ich nichts fertig.
Es vergeht keine Stunde in der nicht ein Kollege irgendwas wissen will, 
noch dazu haben wir offene Büros, also einen ziemlichen Lärmpegel wenn 
die Salesabteilung mal wieder telefonierend durch die Gegend spaziert.

Von den sozialen Kontakten fehlt mir nicht so viel, aber bei uns wird eh 
keine Pause gemacht, da wird das Vesper während dem arbeiten gegessen. 
Somit fällt da nicht so viel weg.

Das mit den Arbeitszeiten ist bei uns ein Problem, aber nicht nur an den 
HomeOffice Tagen, sondern auch an den normalen Tagen wenn man schon zu 
Hause ist. Da wird dann gerne auch um 18 Uhr nochmal angerufen. Und 
natürlich ist man auch immer der Depp für Bereitschaft und Rollouts die 
gerne mal bis spät in die Nacht gehen.

Es gibt auch Kollegen die machen kein HomeOffice, die sind von dem 
Quatsch verschont, müssen aber auch für das ein oder andere Urlaub 
nehmen, wo ich einfach im HomeOffice bleibe.

Autor: Ich (Gast)
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Ich hab letztes Jahr um die Möglichkeit von HomeOffice gebeten und 
bereue nur, dass ich es nicht schon früher gemacht habe.
I.d.R. versuche ich die Tage so zu legen, an denen ich die Aufgaben ohne 
große Hilfe/Ratschlägen von Kollegen ausführen kann. Wenn viel 
Abstimmung mit anderen Teams notwendig ist, geht das in der Firma und 
persönlich natürlich besser.
Also somit finde ich HomeOffice gut, solange die Tage flexibel gesetzt 
werden können und auch noch genügend Zeit in der Firma verbracht wird. 
Die Mischung machts einfach.

Autor: Volle22 (Gast)
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ist ganz praktisch gelegentlich von zuhause zu arbeiten
mache ich geplant so 2-4 Tage im Monat
und außerplanmäßig bei Verkehrschaos
oder wenn di USW Kollegen Feintags um 18 Uhr einen Besprechung 
absetzten.
Es gibt Kollegen sie melden sich nur wenn ich zuhause bin, im Büro rufen 
sie nie an oder kommen vorbei. Keine Ahnung wieso.

Zu beachten ist:
onlinezeit ist Arbeitszeit und zählt zu den maximal 10 Stunden
§3 ArbZG
und auch §2 ArbZG  wegen Nachtarbeit  ist zu beachten
der Zoll sieht das recht eng
Bei Verstoß ist Chef und Mitarbeiter dran!

Autor: Win DJ Ammer (Gast)
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> - schön ruhig, man wird nicht gestört
> - kein Geplapper von Kollegen und nutzlose Information

Ist das so ?
Keine Kinder, keine Frau zuhause, keine Haustiere ?

Autor: Qwertz (Gast)
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Analog OPA schrieb:
> Nein, nur Kernzeiten 9.00 bis 18.00.

Das soll die Kernzeit sein, 9 Stunden? Das macht mal so gar keinen Sinn. 
Entspricht ja damit festen Arbeitszeiten.

> Allerdings haben vor sowieso schon Vertrauensarbeitszeit und wir "Alten"
> haben ja nochmal andere Tarife...

Wie passt Vertrauensarbeitszeit mit der oben genannten Kernzeit 
zusammen?
Welche anderen Tarife für die alten Mitarbeiter sind hier gemeint?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Analog OPA schrieb:
> Es geht mir mehr um die sozialen Kontakte.

Na die sind doch deutlich besser mit Familie und Freunden, mit Leuten 
die man sich ausgesucht hat.

Kollegen bekommt man zugewiesen, was interessiert dich ein sozialer 
Kontakt dort ? Achso, wegen der Aufstiegschancen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Es ist sehr nützlich, wenn man sich auch privat gut mit den Kollegen 
versteht.

Autor: Jo S. (Gast)
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Qwertz schrieb:
>> Kernzeiten 9.00 bis 18.00.
>> Allerdings haben vor sowieso schon Vertrauensarbeitszeit

> Das soll die Kernzeit sein, 9 Stunden? Das macht mal so gar keinen Sinn.
> Wie passt Vertrauensarbeitszeit mit der oben genannten Kernzeit
> zusammen?

Kernzeit ist vermutlich der falsche Ausdruck. Er meint wahrscheinlich 
den Zeitrahmen: man ist nicht vor 9 Uhr und man braucht auch nicht nach 
18 Uhr verfügbar sein.

Allgemein: Vertrauensarbeitszeit und Kernzeit (im eigentlichen Sinne) 
schließen sich nicht aus. Es gibt auch Arbeitszeitmodelle ohne Kernzeit, 
aber mit Zeiterfassung.

Autor: Jo S. (Gast)
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Win DJ Ammer schrieb:
>> - schön ruhig, man wird nicht gestört
>> - kein Geplapper von Kollegen und nutzlose Information
>
> Ist das so ?
> Keine Kinder, keine Frau zuhause, keine Haustiere ?

Meine Erfahrungen bei der Erprobung (Pilotprojekt) von HomeOffice vor 
ca. 20 Jahren:

Haustiere sind das geringste Problem.  ;)

Frau zuhause -> Hormonschub im Frühling -> (Cam und Mikro aus!)  ;)

Kinder: Alter 0-16 J. -> die Hälfte der Kollegen verzichteten bald 
wieder auf HomeOffice

Autor: Arbeiter (Gast)
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Hallo

Ich kann nur davon träumen einen Teil meiner Arbeitszeit zu hause aus zu 
leisten(ebenso ist Gleitzeitarbeit eine Utopie im meinen Job).
Wie der Nickname es schon andeutet bin ich klassischer Arbeiter und zwar 
in der Instandhaltung bzw. unplanmäßige Wartung und im 
Vollschichtsystem, d.h. während der überwiegende Teil hier am aktuellen 
Maifeiertag seinen Nachmittag und Abend beim hoffentlich warmen Wetter 
genießen wird, dürfen meine Kollegen und ich dafür sorgen das der 
Betrieb weiterhin läuft - übrigens eine Dienstleistung der dafür sorgt 
das "ihr" auch am Wochenende nicht zu Fuß gehen müsst wenn das Auto 
nicht genutzt werden soll (darf), das ihr (meist) pünktlich zur Arbeit 
kommt und das die Innenstädte nicht noch mehr verstopft sind und auch 
Kinder, Jugendliche, Führerscheinlose, Behinderte, Greise usw. mobil 
sein können...


Aber trotzdem mal als Wunschtaum herum gesponnen:

Ich könnte es mir sehr gut vorstellen einen Teil (wichtig ist wirklich 
das es sich nur um einen Anteil von höchstens 25% handelt) von zu Hause 
aus zu arbeiten.

Das mit den Kindern ist "nur" Erziehungssache - wenn die von klein auf 
so trainiert werden das Papa (Mama) wenn sie vor den Computer sitzen 
oder im optimalen Fall in einen bestimmten Raum sind, in Ruhe gelassen 
werden muss funktioniert das solange man wirklich konsquent ist und man 
keine Ausnahmen macht.
Und ehrlich, sind wir den noch 20 jährige Hormon gesteuerte dauergeile 
Teenager?
Eigentlich sollte es doch möglich sein zwischen Arbeit und Eheleben zu 
unterscheiden und das eine vom anderen zu trennen.

Mit den richtigen Vorgaben, Ansagen und ein wenig "Ignoranzien" im Blut 
;-) sollte das sehr gut machbar sein.

Das mit den Sozialleben ist aber extrem wichtig, daher sollte im meinen 
"Arbeitszeittraum" der Arbeitsanteil zu Hause auch nur max. 25% betragen 
- denn meine Arbeitskollegen sind echte Kollegen bzw, sogar schon 
Freunde was wohl auch damit zusammenhängt das wir eben auch an 
Feiertagen, nachts um 3 Uhr und manchmal auch (kurzzeitig) draußen z.B. 
im Januar bei -3 Grad und Schneegeriesel zusammen arbeiten und es keinen 
Konkurrenzdruck gibt weil wir eben nicht in unserer Abteilung und mit 
unserer Ausbildung weiter aufsteigen können, bzw. nur minimal und dieser 
minimale Ausstieg vielleicht gerade mal 150 Euro Netto bringt, dafür 
aber jede Menge mehr Verantwortung.

Das mag in einer Entwickler oder Büroumgebung vielleicht anders 
aussehen, wenn an den Storys wie es in Büros und ähnlichen 
Arbeitsumgebungen die in den Medien und im Netz verbreitet werden etwas 
dran sein sollte weis ich zumindest das ein Bürojob absolut nicht für 
mich wäre - auch wenn einige wohl nur dort vorhandenen Arbeitszeit und 
Arbeitsplatzmöglichkeiten mich schon reizen würden.

mfg

Arbeiter

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Analog OPA schrieb:
> Neuer Boss, neue Methoden:
>
> Wir sind ab sofort in gehalten, einen Teil unserer Arbeitszeit von
> zuhause aus zu leisten.

"gehalten", aha. Das klingt mal wieder so, als ob ein Arbeitgeber die 
rechtlichen Vorgaben für Teleheimarbeit umgehen möchte. Dein Arbeitgeber 
möchte insbesondere die Einrichtung eines Telearbeitsplatzes vermeiden. 
Schau dir mal § 2 (7) der Arbeitsstättenverordnung an 
https://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/__2.html

Mit "gehalten" hat dein Arbeitgeber die Ausrede, dass keine regelmäßig 
Teleheimarbeit vereinbart wurde, obwohl genau dies von Dir erwartet 
wird.

Wenn was schief läuft bist natürlich du der gef...

> Wer macht Ähnliches und hat Erfahrungen?

Es gibt hohe Reibungsverluste in Projekten. Das sehe ich allerdings als 
Problem des Arbeitgebers, der will das so.

Neben klaren und durchgesetzten Absprachen mit Frau und Kinder, neben in 
Deckung gehen vor nervenden Paketboten, die mal eben die 
Paketlieferungen der ganzen Straße bei einem abladen wollen, ist die 
Lage/Einrichtung des inoffiziellen Telearbeitsplatzes wichtig:

Möglichst nicht im Hobbyraum (zu viel Ablenkung durch wesentlich 
interessantere Bastelprojekte), aber auch nicht im Wohnzimmer (Frau, 
Kinder). Ein Arbeitszimmer mit Tür, die auch geschlossen wird, möglichst 
in einem anderen Stockwerk als dem wo Frau und Kinder hausen, ist ideal.

Übrigens, ohne schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, die dieser 
vermeiden möchte, ist das steuerliche Absetzen so eines Arbeitszimmers 
schwer.

Insgesamt, natürlich auf eigenen Kosten, lohnt es sich in eine gute 
Webcam, ein gutes Mikrofon und gute Kopfhörer, bzw. ein gutes Headset zu 
investieren. Natürlich auf eigenen Kosten ... Und so lächerlich es 
klingt, nicht etwa schlampig, unrasiert und im Jogginganzug rumgammeln. 
Die Notwendigkeit einer Videokonferenz mit Kollegen oder Kunden kommt 
schneller als man denkt. Auch darauf achten, was sich im Bildhintergrund 
befindet. Kollegen und Kunden sind ungeheuer neugierig. Mir ist es schon 
passiert, das Kollegen versucht haben die Bücher, die im Regal hinter 
mir stehen, zu identifizieren (keine Angst, alles ausgewählte Fachbücher 
:-).

Autor: Martin S. (sirnails)
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Mit Handkuss würde ich das nehmen!

Autor: Wühlhase (Gast)
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Die Möglichkeit zu haben ist natürlich super.

Ich lege allerdings auf eine strikte Trennung zwischen Uni/Arbeit/zu 
Hause wert und das schließt eine räumliche Trennung ein. Home Offic 
heißt aber nicht daß man nicht woanders arbeiten könnte als dort wo man 
wohnt.

Vom Arbeitgeber gehalten zu Hause zu arbeiten würde ich allerdings als 
Zumutung empfinden.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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> Vom Arbeitgeber gehalten zu Hause zu arbeiten ...

Bedeutet auch ein Einsparpotential. Er kann auf 30-80% der Bueroflaeche 
Verzichten.

Autor: Ingenieur (Gast)
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>> Kernzeiten 9.00 bis 18.00.

Der Arbeitgeber argumentiert vermutlich: Der Fahrer spart sich die 
Fahrtkosten und die Fahrtzeit von ca 1h.
Die eingesparten Fahrtkosten darf der AN für sich behalten, die 
eingesparten Fahrtzeiten sollen dann in zusätzliche Arbeitszeit 
umgewandelt werden, d.h. 9h statt 8h täglich.
Geschenkt kommt man i.d.R. nichts.
Wenn der AG schon Home-Office anbietet, dann vorrangig zu seinem eigenem 
Vorteil.

Autor: Martin H. (horo)
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Ich kenne das von einem unserer Kunden, einem OEM in GB. 100 
Schreibtische als shared space in einen Büro, man kommt und sucht sich 
einen freien Platz; die Glücklichen, die was mit HW machen, platzieren 
ihre Geräte und große Schilder fixed space auf den Tischen. Dort sind 
die Ingenieure auch gehalten, einen Tag der Woche working smart zu 
praktizieren, ansonsten mussen sie vor 7:00 Uhr da sein, um einen 
ordentlichen Platz zu ergattern :(
So kann es auch nicht die Lösung sein, aber ich genieße es hier (in DE), 
dass ich meine Telcos (meist am Morgen) in Ruhe vom heimischen Büro 
erledige, bevor ich dann am Nachmittag in der Firma im Großraumbüro 
arbeite und dort die Kollegen sehe und vor allem höre. Gepaart mit 
Vertrauensarbeitszeit und der Tatsache, dass ich mit dem Rad eh nur 'ne 
Viertelstunde brauche, ist das ok.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Nop schrieb:
> Analog OPA schrieb:
>> Nein, nur Kernzeiten 9.00 bis 18.00.
> Welchen Sinn hat eine "Kernzeit", die die gesamte Arbeitszeit umfaßt?

Es ist so, dass man eine solche Kernzeit vereinbart, in der man auch 
sonst zur Arbeit gekommen wäre. Das ist ein Sollziel, dass nicht hart zu 
verstehen ist. Man soll halt erreichbar sein. Arbeiten darf man auch 
davor und danach. Die Gesmtzeit ist natürlich einzuhalten.

Win DJ Ammer schrieb:
>> - schön ruhig, man wird nicht gestört
>> - kein Geplapper von Kollegen und nutzlose Information
> Ist das so ?
> Keine Kinder, keine Frau zuhause, keine Haustiere ?

Kinder sind aus dem Haus, Haus ist leer, Frau ist gut erzogen und 
Haustiere haben wir keine.

Du sprichst aber ein Problem an, das Jüngere jetzt haben: Die Frau kommt 
andauern gelaufen und will was, weil sie denkt, dass der Kollege jetzt 
Heimpapi ist und auf die Kleinen aufpassen kann.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Das soll die Kernzeit sein, 9 Stunden? Das macht mal so gar keinen Sinn.
> Entspricht ja damit festen Arbeitszeiten.

Es sind die von mir festgelegten Zeiten. Ok, am Ende sind es die, die 
auch die anderen Kollegen so festlegen. Wir haben uns de facto im Team 
geeinigt. Ist das Ergebnis der letzten Jahre ...

>> Allerdings haben vor sowieso schon Vertrauensarbeitszeit und wir "Alten"
>> haben ja nochmal andere Tarife...
> Wie passt Vertrauensarbeitszeit mit der oben genannten Kernzeit
> zusammen?
Es wird nur die Zeit abgerechnet, die auch geleistet wurde. Genau 
nachvollziehen kann man das natürlich nicht.

> Welche anderen Tarife für die alten Mitarbeiter sind hier gemeint?
AT mit bis zu 45h und entsprechender Bezahlung. Ich habe einen de facto 
Tarif nach 40h, arbeite aber in der Regel etwas weniger.

Hannes J. schrieb:
> "gehalten", aha. Das klingt mal wieder so, als ob ein Arbeitgeber die
> rechtlichen Vorgaben für Teleheimarbeit umgehen möchte. Dein Arbeitgeber
> möchte insbesondere die Einrichtung eines Telearbeitsplatzes vermeiden.
> Schau dir mal § 2 (7) der Arbeitsstättenverordnung an

Vielen Dank, das sehe ich mir an!


> Möglichst nicht im Hobbyraum (zu viel Ablenkung durch wesentlich
> interessantere Bastelprojekte), aber auch nicht im Wohnzimmer (Frau,
> Kinder). Ein Arbeitszimmer mit Tür, die auch geschlossen wird, möglichst
> in einem anderen Stockwerk als dem wo Frau und Kinder hausen, ist ideal.

Ich habe ein Arbeitszimmer, das getrennt ist. Liegt unterm Dach. Nur 
Bücher, Computer, etwas Elektronik und das Übliche.


> Übrigens, ohne schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, die dieser
> vermeiden möchte, ist das steuerliche Absetzen so eines Arbeitszimmers
> schwer.

Doch, die habe Ich seit Jahren und setze das auch schon länger ab.

Autor: Tom (Gast)
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Hat nicht inzwischen jeder Konzern irgendeine Form von Homeoffice 
geschaffen?

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Tom schrieb:
> Hat nicht inzwischen jeder Konzern irgendeine Form von Homeoffice
> geschaffen?

Nein, man möchte die Sklaven wieder unter der direkten Kontrolle des 
Chefs haben

http://www.absatzwirtschaft.de/agiles-arbeiten-warum-das-ende-des-home-office-naht-116757/

Autor: Realist (Gast)
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In den USA geht der Trend bereits wieder in dir andere Richtung, sprich 
das HomeOffice abgeschaft wird.
Mag sein das es gemütlicher ist, das der AG kosten spart (Bürofläche), 
der AN auf den Arbeitsweg verzichten kann, etc... doch bei mehr 
Tätigkeiten als man denkt leidet schlicht die Effizienz darunter. Sprich 
die Einsparungen werden mehr als weg gefressen...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Michael B. schrieb:
> Nein, man möchte die Sklaven wieder unter der direkten Kontrolle des
> Chefs haben
>
> 
http://www.absatzwirtschaft.de/agiles-arbeiten-warum-das-ende-des-home-office-naht-116757/
Agiles Arbeiten ist allerdings genau das Gegenteil davon.

Autor: oszi40 (Gast)
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Wie stand im Link. "Es muss ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Büro 
und Heimarbeit geben."  Es ist ein Unterschied ob die armen Mitarbeiter 
im Großraumbüro wie in der Legehennenbatterie arbeiten müssen oder in 
Ruhe hochkonzentrierte Arbeiten ungestört erledigen können. Nur zu 
Absprachen sollte man schon das Büro besuchen, weil viele Kollegen viele 
Ideen haben, die das Leben leichter machen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Alex G. schrieb:
> Agiles Arbeiten ist allerdings genau das Gegenteil davon.

Wer hat dir das Märchen erzählöt ?

Du musst die velocity von Sprint zu Sprint steigern,
sonst kommt der Chef und kehrt aus.

Da der fachlich sowieso nicht weiss warum es geht, hat
er mit der einen Zahl velocity einen Super Anhaltspunkt
für faule Entwickler.

Jeden Tag berichten was hast du schon geschafft, was steht noch aus.
Schlimmere Sklaventreiberei gibt es nicht.

Aber die Herde der dummen Nerds merkt ja noch nicht mal, wie sie über 
den Tisch gezogen wird.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Michael B. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Agiles Arbeiten ist allerdings genau das Gegenteil davon.
>
> Wer hat dir das Märchen erzählöt ?
Mein Master Professer mit zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Industrie wo 
er selbst das System fast seit dem Zeitpunkt des Auftauchens, 
erfolgreich eingesetzt hat.

> Du musst die velocity von Sprint zu Sprint steigern,
> sonst kommt der Chef und kehrt aus.
>
> Da der fachlich sowieso nicht weiss warum es geht, hat
> er mit der einen Zahl velocity einen Super Anhaltspunkt
> für faule Entwickler.
>
> Jeden Tag berichten was hast du schon geschafft, was steht noch aus.
> Schlimmere Sklaventreiberei gibt es nicht.
>
> Aber die Herde der dummen Nerds merkt ja noch nicht mal, wie sie über
> den Tisch gezogen wird.
Du verallgemeinerst hier jetzt aber extrem.
Den Chef sollten in erster Linie die Ergebnisse interessieren.

Klar ist natürlich, Scrum und Co. funktionieren nicht in jedem 
Unternehmen (sehr schwer in alteingesessenen Unternehmen) und auch nicht 
in jeder Projektart.

Verständnislose Chefs gibts auch über all, aber man kommt im Agilen 
System tendenziell weniger mit ihm in Berührung. Dafür muss der 
(Proxy-)Produkt-Owner sorgen.
Wenn der nicht die nötige Legitimation hat, ist die Wahrscheinlichkeit 
von Problemen gewiss hoch, aber da kann man auch nicht von richtig 
umgesetzten Scrum sprechen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bongo (Gast)
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Alex G. schrieb:
> und auch nicht
> in jeder Projektart.

Nach meinen höchsteigenen Beobachtungen funktioniert Scrum bei so gut 
wie keiner Projektart :-)  Scrum ist die Notlösung für ein Chaos, das 
man hat, wenn man nicht gut genug organisiert. Dann kann man wenigstens 
behaupten nach Scrum gearbeitet zu haben.

>Sprint zu Sprint
Ja, jeden Morgen 20min Appell wie bei der Bundeswehr und erklären, was 
man gemacht hat. Dann kommen 10min Ansprache vom Scrum Master. Danach 
nochmal 1-2min Kurzkommando an jeden einzelnen Teilnehmer, was er als 
nächstes machen soll und noch 10 Sekunden, um es auf einen gelben Zettel 
zu kritzeln.

30min Minimum am Tag verschwendet, damit man eine Anweisung von 1min 
erhält. Der Rest ist Quatsche von anderen Kollegen und ihrem Stand, 
womit man sowieso nichts anfangen kann.

Hinterher rennen doch wieder alle von Platz zu Platz und stimmen sich 
einzeln ab.

Die Geschichte macht nur Sinn, wenn es ein Trüppchen von 3-5 Entwicklern 
ist, die von der Hand in den Mund arbeitet und die ständig Ideen haben 
und was ändern wollen.

Die 30min holt man an dem Tag aber nicht mehr rein.

Auch die 2x30min zum Büro holt man nie mehr rein. Mit den 90min kann man 
erheblich mehr und Sinnvolles anfangen und bei IBM kam da auch immer was 
Kluges raus. Nur muss man sehen, dass die Masse an Entwicklern 
keineswegs innovativ ist, sondern dummes Programmier-Vieh. Wie sollen 
die sich gegenseitig abstimmen und worauf einigen? Es reicht ein 
Programm Manager, der die SW-Funktionen definiert und aufteilt und 
Pakete schnürt. Dann reicht ein Synch alle 3 Tage.

Autor: Alex G. (dragongamer)
Datum:

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Bongo schrieb:
>>Sprint zu Sprint
> Ja, jeden Morgen 20min Appell wie bei der Bundeswehr und erklären, was
> man gemacht hat. Dann kommen 10min Ansprache vom Scrum Master. Danach
> nochmal 1-2min Kurzkommando an jeden einzelnen Teilnehmer, was er als
> nächstes machen soll und noch 10 Sekunden, um es auf einen gelben Zettel
> zu kritzeln.
Wenn ihr das so gemacht habt, dann habt ihr definitiv kein Scrum 
gemacht.
Der Scrum Master ist nicht als Projektleiter zu verstehen. Er soll 
ausschließlich vermitteln wenn es Probleme gibt, und die Prozessteuerung 
optimieren (toolchain etc.). Wenn nötig, sich noch um Infrastruktur 
kümmern.

Entscheiden was als nächstes angegangen wird und was auf die gelben 
Zettel kommt, machen die Teammitglieder alleine!
Ohne das, ist das ganze zum Scheitern verurteilt, denn das Commitment 
bleibt auf der Strecke, weil plötzlichw ieder jedes teammitglied sich 
rausreden kann mit "der hat mir das aufgetragen".

> Hinterher rennen doch wieder alle von Platz zu Platz und stimmen sich
> einzeln ab.
Wieviele Leute wart ihr denn?

> Die Geschichte macht nur Sinn, wenn es ein Trüppchen von 3-5 Entwicklern
> ist, die von der Hand in den Mund arbeitet und die ständig Ideen haben
> und was ändern wollen.
Nicht unbedingt nur wenn die Mitgleider häufig Änderungen wollen, 
sondern wenn der Product-Owner (der entweder direkt vom Kunden stammt 
oder sehr eng mit ihm kommuniziert) das will.
Und das ist häufig der Fall denn kaum einer (schon gar kein externer 
Kunde) weiss vorher was das Beste für sein Problem ist. Meist kann er 
sein Problem nichtmal exakt beschreiben.

Das "Wasserfallmodell" funktioniert schlicht heute nicht mehr sonderlich 
gut.

> Die 30min holt man an dem Tag aber nicht mehr rein.
Blödsinn mit Soße. Es gibt in klassischen Systemen viel schlimmere 
Zeitschlucker. Z.B. Meetings wo man sitzen darf.
In klassichesn Systemen sind 1.5h lange Meetings nicht unüblich (erzählt 
mein vater immer von) denn sobald man sich hinsetzen darf, steht man nur 
ungern wieder auf.
Das alle 3 tage, wie du sagst, ist man schon wieder bei den 1.5h.

Davon abgesehen kann man das Daily Meeting gleich nach dem Mittagessen 
veranstalten (war so wie ich während meinem Praktikum bei Bosch 
beobachtet hab), dann sind die Meisten schon am rumlaufen und bräuchten 
sowieso 15-30 Minuten um wieder in den "Flow" zu kommen. Also sich 
wieder voll auf Arbeit zu konzentrieren.


> bei IBM kam da auch immer was Kluges raus.
In Großunternehmen ist es in der Tat am schwierigsten Scrum einzusetzen. 
Vorallem wenn es keine frischen mitarbeiter sind.

Wetten euer jetztiger "Scrum Master" ist der frühere Projektleiter, oder 
einer der das stark angestrebt hatte?

Das bei Bosch damals war zum Glück ein sehr junges Team. Leider konnte 
man mich für nur 6 Monate nicht direkt in das laufende Projekt 
einbinden.


> Nur muss man sehen, dass die Masse an Entwicklern
> keineswegs innovativ ist, sondern dummes Programmier-Vieh.
Genau deswegen wird Scrum schon in Hochschulen und denke auch Unis 
gepuscht und man sollte sich auch persönlich dafür interessieren.
Denn es sollte klar sein: "dummes programmier-vieh" findet der 
Arbeitgeber  zum 1/8-1/2 Preis zunehmend in Indien und Polen! Manche 
Unternehmen nehmen auch einen 50%igen Aufschlag auf die Kosten in Kauf 
die durch die Kommunikationsprobleme entstehen.
Als reiner Befehlsbefolger bist du ersetzbar(er).

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Andere (Gast)
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Es geht hier im Thread nicht um Scrum, sondern um Heimarbeit.

Ich mache das ca 1 Tag pro Woche. Kann mir das relativ spontan einteilen 
und verzichte aber ggf. auch spontan darauf falls Meetings anstehen.

Je nach Arbeit kann das sehr effizient sein, man muss sich aber auch 
selbst im Griff haben.
Mehr als 20-30% der Gesamtarbeitszeit wollte ich das nicht machen, da 
fehlt dann doch der direkte Kontakt zu den Kollegen bei einem 
Kaffee-Gespräch

Autor: Cyblord -. (Gast)
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Jo, je nach Workload 0-2 Tage in der Woche. Aufgaben die kaum oder 
keiner direkten Kommunikation bedürfen oder bei denen es wünschenswert 
ist mal etwas länger ungestört am Stück arbeiten zu können, werden da am 
effizientesten erledigt. Und man hat den Vorteil sich die Arbeit in die 
persönlichen Tageshochstunden legen zu können und die Tagestiefs mit 
etwas profaner Hausarbeit oder Einkaufen oder oder oder sinnvoll zu 
überbrücken.
Ist halt mit einem gewissen Maß an Selbstverantwortung und Disziplin 
verbunden, das ist nicht für jeden etwas. Und ja, den restlichen 
Familienmitgliedern sollte das auch beizubringen sein, dass man trotzdem 
"auf Arbeit" ist. Wenn man natürlich ein begriffsstutziges Weibsbild und 
unerzogene Blagen als Sidekick hat, dann kann ich verstehen, dass 
HomeOffice eher nicht sinnvoll ist.

Autor: MaWin (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Wenn ihr das so gemacht habt, dann habt ihr kein Scrum gemacht.

Absolut NIEMAND macht Scrum. Denn dein Satz ist der Standardsatz wenn 
Scrum scheitert und Scrum scheitert zu 100%.

Selbst wenn man postuliert dass Scrum Projekte nie fertig werden, muss 
man zu jedem Zeitpunkt erkennen, dass die Qualität der Produkte ständig 
unterirdisch ist, offene Enden, fehlerhaft, inkonsistent.

Das Backlog klein weil sich nie jemand mit dem gesamten Bild 
beschäftigt, man nie an morgen denkt.

Autor: Der Andere (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> und unerzogene Blagen
Wenn du der Vater bist ist es DEINE Aufgabe sie zu erziehen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich bin froh, dass ich nicht unter solchen verkackten Bedingungen wie 
ihr arbeiten muss. Das ist ja alles die absolute Zumutung.
In diesem Sinne, mein Beileid.

Autor: Selbständiger (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Ich bin froh, dass ich nicht unter solchen verkackten Bedingungen wie
> ihr arbeiten muss.

+1!

Autor: Manfred (Gast)
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Bongo schrieb:
> Es reicht ein Programm Manager, der die SW-Funktionen definiert und aufteilt und 
Pakete schnürt.

Dein Name ist Programm? Da schnürt jemand Pakete, jeder arbeitet diese 
für sich ab und am Ende passen sie nicht zusammen - that's life!

Autor: Analog OPA (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> o, je nach Workload 0-2 Tage in der Woche. Aufgaben die kaum oder
> keiner direkten Kommunikation bedürfen oder bei denen es wünschenswert
> ist mal etwas länger ungestört am Stück arbeiten zu können, werden da am
> effizientesten erledigt.

Ich kann sagen, daß ich die Ruhe echt geniesse. Ich kann mich wesentlich 
besser konzentrieren, die Ideen sprudeln nur so und Ich kann es auch 
komplett, samt und soders zuende formulieren, ohne wieder rausgeschossen 
zu werden.

Ich kann verstehen, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter gerne mit allen 
möglichen Themen parallel zukleistern, um Multitasking zu machen und 
eventuelle Leerzeiten zu füllen, aber das MT führt zu nichts anderem, 
als Umschalteffekten und Störungen. Die verringerte Zeit, die man hat 
wirkt sich auf die Tiefe aus, mit der man nachdenkt.

So kann Ich eine Sache zuendedenken und abschließen.

Im anderen Fall rennt jeder mit halbfertigen Sachen ins Meeting und mit 
dreiviertelsfertigen wieder raus und der Reigen beginnt von Neuem.

Autor: Qwertz (Gast)
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Analog OPA schrieb:
> Im anderen Fall rennt jeder mit halbfertigen Sachen ins Meeting und mit
> dreiviertelsfertigen wieder raus und der Reigen beginnt von Neuem.

Das heißt immerhin, dass das Meeting ein Fortschritt gebracht hat. Macht 
man halt noch ein, zwei Meetings, und der Drops ist gelutscht. Ich habe 
da überhaupt kein Problem mit, Meetings sind doch in der Regel sehr 
angenehm.

Autor: SW I. (sw-ing)
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Ich arbeite auch gern von zuhause aus. Man hat seine Ruhe, kann sich 
konzentrieren und muss nur zu den wichtigsten Meetings vor Ort sein. Im 
Büro ist es mir auch oft zu laut, ehrlich gesagt. Kommt aber auch auf 
das Projekt an, manche Dinge lassen sich besser im Büro umsetzen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Alex G. schrieb:
> Klar ist natürlich, Scrum und Co. funktionieren nicht in jedem
> Unternehmen (sehr schwer in alteingesessenen Unternehmen) und auch nicht
> in jeder Projektart.

du solltest besser sagen: Funktioniert in Keinem bei keinem Projekt.

Bongo schrieb:
> Nach meinen höchsteigenen Beobachtungen funktioniert Scrum bei so gut
> wie keiner Projektart :-)  Scrum ist die Notlösung für ein Chaos, das
> man hat, wenn man nicht gut genug organisiert. Dann kann man wenigstens
> behaupten nach Scrum gearbeitet zu haben.

Eben.

Das schlimme ist, wenn man sich Produkte anschaut, die nach Scrum 
entstanden sind, viele kommerzielle Webauftrite, wie z.B. eBay.

Vorne hübsch, hinten katastrophal, grob inkonsistent und fehlerhaft.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Michael B. schrieb:
> Das schlimme ist, wenn man sich Produkte anschaut, die nach Scrum
> entstanden sind, viele kommerzielle Webauftrite, wie z.B. eBay.
>
> Vorne hübsch, hinten katastrophal, grob inkonsistent und fehlerhaft.
Und verdienen ein heidengeld.

Ebay ist echt durch Scrum entstanden? Wusste ich garnicht.
Die Paradebeispiele für diese Vorgehensweise welche das ganze agile 
Konzept richtig ins Rollen gebracht haben sind Netflix und Spotify.

EDIT: Ebay wurde schon 6 Jahre vor dem "agilen Manifest" gegründet...

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Analog OPA schrieb:
> Austausch der Infos
> direkt über Skype

Damit auch die Amis wissen, was so bei euch besprochen wird.
Aber das Thema ist ja ausgelutscht, interessiert niemanden mehr.

Teamviewer dito...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Mike B. schrieb:
> Analog OPA schrieb:
>> Austausch der Infos
>> direkt über Skype
>
> Damit auch die Amis wissen, was so bei euch besprochen wird.
> Aber das Thema ist ja ausgelutscht, interessiert niemanden mehr.
>
> Teamviewer dito...
Es gibt Skype for Business das auf eigenen Servern lokal gehostet werden 
kann.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:

> Es gibt Skype for Business das auf eigenen Servern lokal gehostet werden
> kann.

Und damit wird die Übertragung über die Amiserver dann sicherer?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Mike B. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>
>> Es gibt Skype for Business das auf eigenen Servern lokal gehostet werden
>> kann.
>
> Und damit wird die Übertragung über die Amiserver dann sicherer?
Lokal heisst die Daten werden nur zu einem Server innerhalb deines 
Unternehmens übertragen!
https://social.technet.microsoft.com/Forums/lync/en-US/c32e604a-2a7a-45c2-a5b1-733b4d3e14ac/skype-for-business-on-local-server?forum=sfbfr

Oder redest du von der Übertragung übers Internet (wenn der Firmenserver 
in einem anderen Netzwerk steht)?
Diese läuft verschlüsselst. Wenn du meinst dass die NSA schon 
Quantencomputer im Einsatz hat, hilft das natürlich nichts, geht aber 
wieder richtung Paranoia ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)
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Ich arbeite auch zuhause.

Vorteile: Ich hab meine Ruhe und kann arbeiten wann ich will.
Spart mir 50 tkm pa Fahrerei nebst Zeit und Kosten. Gespann
steht vor meiner Bürotür ;) Katze schnurrt. 30 m bis zu meinem
Arbeitsplatz.

Nachteile: Kontakte zur Firma und Kollegen nur noch telefonisch,
per Mail oder beim Grillen. Ab und zu haue ich mich aufs Mopped
und schau mal in die Firma.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:

> Oder redest du von der Übertragung übers Internet (wenn der Firmenserver
> in einem anderen Netzwerk steht)?
ja
> Diese läuft verschlüsselst.
hui, das MUSS ja sicher sein...

Aber wer Firmendaten in der Cloud speichert muss sich um verschlüsselte 
Kommunikation keine Gedanken mehr machen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Warum basht du so sinnlos hier drauf ein?
Und was hat das mit Cloud zutun?
Ist jetzt auch der firmeneigene Server eine fremde cloud? o.O

Schubsen die Entwickler in eurem Unternehmen etwa die Daten per FTP 
herum, oder bringen sie sie von Rechner zu Rechner per USB Stick?

Des weiteren, wenn du nicht in aktuelle Verschlüsselungsverfahren 
vertrauen kannst, kannst du garnichts vertrauen (dann bringen aber auch 
Ratschläge garnichts)...

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Alex G. schrieb:
> Und was hat das mit Cloud zutun?
Das hat was mit fehlender Sicherheit zu tun.
Firmeninterna auf fremde Server in x-Stadt (y-Land) hochladen ist 
Dummheit mit Vorsatz.
m.M.n.

Autor: Mike B. (mike_b97) Benutzerseite
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Joachim D. schrieb:

> Spart mir 50 tkm pa Fahrerei
und damit unglaublich Nerven

> Nachteile: Kontakte zur Firma und Kollegen
man bekommt so auch die diversen zwischenmenschlichen "Vorgänge" nicht 
mehr mit und ist bei Veränderungen (Kündigungen, "Beförderungen", 
Geplänkel und Streit) oft überrascht und unvorbereitet

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