Denon Audioverstärker Choke Coil

Gast #5409199
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Hallo!

Mein Vater hat Probleme mit dem Phonoeingang eines Audioverstärkers.
Man hört auf einem Kanal ein deutliches Rauschen/Knacken.

Ich habe die beiden Kanäle von der Vorverstärkung nun einmal mit einem 
Oszilloskop verglichen und gehe davon aus, dass eine der Spulen nahe des 
Einganges defekt ist.

Nun hab ich aber das Problem, dass ich nicht finden kann, welche Spule 
ich hier als Ersatz nehmen kann.
Im Service Manual finde ich dazu nur, dass L001 und L002 eine "FTZ choke 
coil" sind.
Soweit ich es jetzt im Internet finden konnte gibt es grundsätzlich 
mehrere verschiedene Arten von Choke Coils.

Hat jemand eine Idee, was das genau für Spulen sein könnten bzw. welche 
ich am besten als Ersatz probieren kann.
Ist es eventuell die beste Alternative diese einmal auszulöten und 
durchzumessen um zu bestimmen, welche Spule hier benötigt wird?
Bin leider nicht gerade sehr vertraut mit dieser Materie, weshalb ich 
hier diese vermutlich dummen Fragen stelle.
Hoffe ihr habt etwas Verständnis und Geduld für mich.
Danke!

lg Stefan
Angehängte Dateien:
(Firma: Happy Computing MDK Inc.) #5409412
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Ainen gudden!

Stefan schrieb:
> Man hört auf einem Kanal ein deutliches Rauschen/Knacken.

Kalte Lötstelle oder kränkelnder Transistor.

Stefan schrieb:
> Ich habe die beiden Kanäle von der Vorverstärkung nun einmal mit einem
> Oszilloskop verglichen und gehe davon aus, dass eine der Spulen nahe des
> Einganges defekt ist.

DIE Schlußfolgerungskette will ich sehen. ?

Dwianea
hirnschaden
#5409437
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Christian S. schrieb:
> Wackel mal vorsichtig an den hochwertigen Bauteilen, vielleicht ist eine
> Lötstelle schlecht.

Warum nur an den Hochwertigen? Kann an minderwertigen Bauteilen (welche 
Denon selbstverständlich nicht verbaut hat...) nicht auch eine Lötstelle 
murx sein?

@TO: stell mal einen Schaltplan - Auszug hier ein. Dann können wir dir 
sagen, ob diese Spulen tatsächlich notwendig sind, oder nur für die Post 
verbaut wurden. Glaube allerdings auch nicht, dass eine davon in Dutten 
sein sollte.
Gast #5410292
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Hallo!

Entschuldigung, da hab ich beim Messen wohl ziemlichen Mist gebaut.
Eine Lötstelle hab ich gesehen, die nicht gut ausgeschaut hat.
Denke, dass dies etwas Besserung gebracht hat.

Aber eines versteh ich noch nicht.
Sobald ich den Verstärker einschalte bricht auf einem Kanal das Signal 
ein.
Wenn ich den Strom ausschalte, dann sind beide Kanäle wieder gleich.
Ich habe mal Screenshots von ein paar Messpunkten angehängt.
r005_1 und r005_2 zeigen den Unterschied zwischen eingeschaltenem und 
ausgeschaltenem Verstärker.

Es handelt sich um den Denon PMA-425R.
Service Manual findet man zwar im Internet aber ich bin mir nicht 
sicher, wie das mit dem Copyright aussieht, weshalb ich es lieber nicht 
anhängen würde.

lg Stefan
Angehängte Dateien:
#5410305
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Stefan schrieb:
> Es handelt sich um den Denon PMA-425R.

Na da hast du ja ein deutliches Gleichsapnnungssignal auf dem kanputten 
Kanal.

Das kannst du in Ruhe messen, ab wo es auftritt. Versorgungsspannungen 
sollten auch stimmen.

http://www.hifi-forum.de/bild/denon-pma-425r-schematic-detail-phono-section_311030.html

Es kann ein defekter 10/16 oder 220/25 Elko sein, oder ein defekter 
NJM2068, oder wenn es erst weiter hinten auftritt ein defekter 
Analogschalter.

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