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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Step Down Converter Induktivität


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Autor: Step Downer (Gast)
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Hallo,


füe eine MC Versorgung ist ein TPS62260 geplant.
Dazu soll eine Induktivität LPS3015 Coilcraft 2.2μ H, 110 mΩ genutzt 
werden.

NATÜRLICH liegt die nicht in der Grabbelkiste ;-(((

Hat es aussicht auf Erfolg, wenn ich versuche das mit einer 
selbstgewickelten Luftspule zu erledigen?
Oder muß da unbedingt ein Ferritkern drin sein?

Danke

Autor: Erich (Gast)
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Ernste Frage?
Bauen die den Ferritkern nur ein, weil sie Materialüberschuss haben?
Gruss

Autor: Alexxx (Gast)
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Wenn dein Wandler die Hauptaufgabe hat sich im Radio bemerkbar zu 
machen,
kannst du natürlich selber wickeln,
So wie du dich anhörst, möchtest du dann auch noch auf eine Platine 
verzichten???

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Step Downer schrieb:
> Hat es aussicht auf Erfolg, wenn ich versuche das mit einer
> selbstgewickelten Luftspule zu erledigen?
> Oder muß da unbedingt ein Ferritkern drin sein?

Dein TPS62260 schaltet mit über 2MHz. Bei diesen Frequenzen ist der 
Aufbau der Schaltung genauso wichtig wie die Wahl der Bauelemente 
selber. Eine Luftspule braucht mehr Windungen, wird also größer, hat 
möglicherweise einen höheren ESR, hat ziemlich sicher eine höhere 
Eigenkapazität (und damit eine niedrigere Eigenresonanzfrequenz). Ein 
damit aufgebauter Wandler wird - wenn er überhaupt funktioniert - 
deutlich andere Eigenschaften haben als der mit der Ferritspule.

Nicht zu vergessen hat eine Luftspule ein wesentlich größeres Streufeld 
als die Ferritspule. Du verdreckst also die Umgebung und vermutlich als 
erstes die zu versorgende Schaltung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Step Downer (Gast)
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überzeugt, Axel.


Danke

Autor: Maxim B. (max182)
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Step Downer schrieb:
> Hat es aussicht auf Erfolg, wenn ich versuche das mit einer
> selbstgewickelten Luftspule zu erledigen?

Hallo,
ab und zu mache ich Induktivitäten selbst. Aber nur wenn ich keine 
passende kaufen kann, z.B. wenn ich mehrere Wicklungen brauche.
Am besten gelingt das mit Ringkern: auf zwei brechen, dann zusammen mit 
PCB-Material wieder kleben. Gewöhnlich ist PCB-Stärke ~= 1 mm 
ausreichend. Eine Probewicklung machen, Induktivität messen, dann kann 
man richtige Umwicklung berechnen.

Wenn aber eine passende Spule käuflich ist, mache ich so etwas nie. Zu 
viel Arbeit und garantiert schlechtere Ergebnis. Auch wenn Topologie 
statt einer Spule mit mehreren Wicklungen andere Lösungen ermöglicht 
(z.B. eine fertige Spule und ein Transformator mit Ringkern, ohne 
Spalte), dann mache ich lieber so.

Mit Luftspule: wenn genug viel Platz, und alles gut abgeschirmt, warum 
auch nicht? Dann aber schwer mit mehreren Wicklungen, die sind zu 
schwach aneinander magnetisch gebunden. So lohnt es sich nur wenn alles 
ganz, ganz einfach und groß ist. So wie bei Fernsehgeräten mit Lampen. 
Damals machte man oft eine Induktivität einfach auf einem Widerstand als 
Kern. Widerstand könnte gleichzeitig als Dämpfer für Drossel dienen (um 
Güte zu senken).

Heute aber kosten solche Drossel (mit garantierten Daten!) so wenig, 
daß...

Daß ohne Kern... Von einer Seite wird Spule größer, Kupferverlust 
steigt. Von anderer Seite keine Verluste für Kern... Auch Strom wird nur 
durch ohmsche Erhitzung begrenzt...

: Bearbeitet durch User

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