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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Becker Autoradio BE-1150, Display tot?


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Autor: Widerstand (Gast)
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Kennt hier jemand noch die historische Technik "Autoradio"?
Ich habe ein Becker BE-1150 Mercedes Classic. Zustand nach Fund auf dem 
Sperrmüll.

Der 8-polige Stromanschlußstecker ist wohl Standard, es gibt einmal 
Masse, einmal Dauerplus und einmal Zündungsplus.

Mit nur Dauerplus blitzt die rote Diebstahlwarnlampe am Einschaltknopf. 
Mit zusätzlich Zündungsplus blinkt sie nicht.
Drückt man den Einschaltknopf ohne Dauerplus, hört die rote Lampe für 10 
Sekunden mit blitzen auf und macht dann wieder weiter. Drückt man ihn 
mit zusätzlich Zündungsplus, passiert gar nichts.

Am Labornetzteil mit 14V zieht das Radio um die 60 mA, bei Abziehen der 
internen Sicherung 0 und beim Wiederbestromen kurz ordentlich, weil 
fette Elkos bestromt werden. Klingt funktionstüchtig.

Laut Lehrbuch sollte beim Drücken des Einschaltknopfs im Display "Code" 
erscheinen. Falls jemand davor zuviele Fehleingaben gemacht hat, "Wait", 
das nach einer Stunde verschwindet.

Bei mir erscheint aber gar nichts im Display (LCD in grau, also nicht 
invers). Kein einziges müdes Segment. Auch wenn ich den Anschluß für 
Beleuchtungsplus bestrome, ist keine (bei Tageslicht sichtbare) 
Beleuchtung erkennbar.

Das Bedienteil ist nicht abnehmbar, also solche Kontaktprobleme scheiden 
schonmal aus.

Jemand eine Idee, was noch falsch sein könnte? Ist z.B. irgendeine 
Brückenverschaltungung am CD-Wechsler-Stecker nötig, damit das Radio 
will?

Autor: Dominik K. (kilo81)
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Alter Schwede... ich habe mal ein Naviradio Becker Traffic Pro auf dem 
Müll gefunden. Auch nicht mehr das Jüngste aber... ein BE1150???
Was kam da nochmal rein als Abspielmedium? So komische Kunststoffdinger 
mit Magnetbändern.. :)

Ok...
Anschlussbelegung hast du? Also wirklich richtig angeschlossen?
4 Dauerplus
7 Zündungsplus
8 Masse

An der Beleuchtung kann es nicht liegen das du nichts siehst. Am LCD 
erscheint auch was wenn es nicht beleuchtet ist.
Am Wechsler liegt es auch nicht.

ich würde das Ding mal aufschrauben!

Autor: Widerstand (Gast)
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Dominik K. schrieb:
> Was kam da nochmal rein als Abspielmedium? So komische Kunststoffdinger
> mit Magnetbändern.. :)

Guter Hinweis, ich wollte schon nach kleinformatigen Schellackplatten 
suchen. :)

> Anschlussbelegung hast du? Also wirklich richtig angeschlossen?
> 4 Dauerplus
> 7 Zündungsplus
> 8 Masse

Exakt so.

> ich würde das Ding mal aufschrauben!

Da habe ich Angst wegen Garantieverlust. :)

Autor: hinz (Gast)
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Widerstand schrieb:
> Laut Lehrbuch sollte beim Drücken des Einschaltknopfs im Display "Code"
> erscheinen. Falls jemand davor zuviele Fehleingaben gemacht hat, "Wait",
> das nach einer Stunde verschwindet.

Und wenn man das wiederholt macht, dann kommt gar nichts mehr. Dann muss 
man das EEPROM neu beschreiben, die nötigen Daten gibts u.a. bei 
Elektrotanya.

Autor: Widerstand (Gast)
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Ah, es tat sich was.

Zuerst dachte ich, daß vielleicht die beiden noch steckenden 
Ausziehringe irgendwelche Kontakte betätigen (gabs ja früher gerne mal 
bei Uhren- und Taschenrechnerdeckeln zur RAM-Sicherung o.ä.), dem ist 
aber nicht so.

Der Deckel läßt sich sogar ohne Schrauben abhebeln. Vermutlich weil man 
damals ständig Bandsalat und von den Kindern eingeworfene Geldstücke und 
Plastikfiguren rausholen mußte. :)

Auf dem Kassettenmotor ein Stempel von 1993. Ich verstehe nun, was Du 
mit "... ???" meinst. :)

Dann habe ich versucht, das Display-Vorderteil auszuklinken, was nur 
halb gelang. Nach Wiedereinrasten und Bestromung zog das Radio nun aber 
nicht mehr 60, sondern über 100 mA. Und oh Wunder, mit Druck auf den 
Ein-Knopf erschien "Code."

Unnötig zu erwähnen, daß das Radio nun nach dem Zusammenbau wieder nur 
60 mA zieht und nicht funktioniert. :)

Das Problem scheint sich aber mit diesen Symptomen auf eine klassische 
kalte Lötstelle oder ähnliche Unterbrechung einzuengen.

Und natürlich wirft sich dann die Frage auf, will ich alle 1024 (5 
Stellen x 2 Bit) Code-Möglichkeiten mit jeweils einer Stunde Warten pro 
3 Versuche durchprobieren? :)

Autor: Thomas P. (topla)
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Widerstand schrieb:
> Und natürlich wirft sich dann die Frage auf, will ich alle 1024 (5
> Stellen x 2 Bit) Code-Möglichkeiten mit jeweils einer Stunde Warten pro
> 3 Versuche durchprobieren? :)

Kann man vielleicht aus der Gerätenummer ermitteln.

Thomas

Autor: pegel (Gast)
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Der Tip mit elektrotanya war schon gut.
Da ist alles für das Radio zu finden.

Autor: Dominik K. (kilo81)
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Im Motortalk forum gibts einen der kann dir für fast alle Becker Radios 
den Code besorgen. Kostenlos. Seriennummer des Radios vorausgesetzt.
Pn an mich...

Autor: pegel (Gast)
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Dann kann er auch gleich den Anhang vom ersten Beitrag benutzen.

http://diesel.elcat.kg/index.php?showtopic=11030078

Autor: Widerstand (Gast)
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Danke für alle Antworten.

Vor dem Codeknacken steht erst noch die Fehlersuche. Bis dahin kann ich 
es z.B. als Unterstellbock beim Reifenwechseln nehmen, etwas das mit 
heutigen Miniatur-Radio-und-MP3-Spielern nicht geht. :)

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