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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pro Mini 328 kaputt wegen Strahlung vom Laptop-Netzteil?


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Autor: Wilson W. (wilson)
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Moin zusammen,

hab nen Pro Mini 328p, nennt sich "The Simple", den ich in einer 
Schaltung nutze, es hat auch alles mit Spannungsversorgung vom 
Experimentier-Netzteil funktioniert, aber als ich es in das fertige 
Gerät eingebaut habe, hat es nur einen längeren, sterbenden Ton von sich 
gegeben, anstatt einen Begrüßungston über den Buzzer. Die 
Spannungsversorgung im Gerät ist ein Laptop-Netzteil ohne 
Plastik-Schale, aber mit der Pappe und dem Messingblech drumrum, an den 
beiden schmaleren Enden ist es aber offen, nur mit Isoband isoliert und 
an der Hochspannungsseite hatte ich die Schaltung etwa einen Zentimeter 
vom Netzteil entfernt verbaut. An den 19V des Netzteils hängt ein 
USB-Laderegler für Autos, dessen IC bis 35V vertragen soll, es kommen 
auch saubere 5,1V raus. Zusätzlich hängt am Netzteil noch ein 
Boost-Converter, der die Spannung auf 24V wandelt, diese sind für einen 
von der Schaltung geschalteten Verbraucher nötig.

Die Arduino IDE sagt nun beim Hochladen: "avrdude: verification Error 
content missmatch". Mit Fehlebeginn bei 0x000.

Nun die Fragen: Was ist am wahrscheinlichsten die Ursache? Hat die 
Strahlung des Netzteil den Atmega gekillt oder könnte die Spannung am 
USB-Laderegler unstabil laufen aber mein Multimeter ist zu langsam, um 
es festzustellen? Jedenfalls geht da nix mehr :/

Kann man den uC noch retten? Hab noch andere da, die ich als Programmer 
nutzen könnte.

Da ich selbst die Strahlung verdächtige und falls es stimmen sollte, wie 
schirmt man das am besten ab? Reicht ein Blechkästchen für mein Board, 
dieses würde ich natürlich auch innerhalb des Gerätes verlegen.

Vielen Dank im Vorraus und freundliche Grüße,

Wilson

Autor: Richard B. (r71)
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Was für eine Strahlung sollte das dMn sein?

Autor: Claus M. (energy)
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Setzt ein Hütchen aus Alufolie über deine schaltung. Und zur Sicherheit 
eines auf deinen Kopf, wenn du daran arbeitest.

Autor: Thomas V. (Gast)
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Zitat Pavel Chekov: "Das muss an der Strahlung liegen"....

Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart

Autor: S. Landolt (Gast)
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"Achtung, Achtung, Captain! Unbekanntes Flugobjekt auf Bildschirm!"
"Yo, is scho rächt, Chekov. Das ist nur der neue Bildschirmschoner"

ein Kabarettist

Autor: Dennis K. (scarfaceno1)
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Das Auto USB Teil würde ich mal tauschen.
Kann schon sein, dass das beim Einschalten kurz mehr Spannung liefert..

Autor: S. Landolt (Gast)
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Wenn es das aber nicht war, ist der nächste Controller defekt.
Mir erscheint die gesamte Konstruktion wenig vertrauenswürdig.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Wilson W. schrieb:
> Die
> Spannungsversorgung im Gerät ist ein Laptop-Netzteil ohne
> Plastik-Schale, aber mit der Pappe und dem Messingblech drumrum, an den
> beiden schmaleren Enden ist es aber offen, nur mit Isoband isoliert und
> an der Hochspannungsseite hatte ich die Schaltung etwa einen Zentimeter
> vom Netzteil entfernt verbaut. An den 19V des Netzteils hängt ein
> USB-Laderegler für Autos, dessen IC bis 35V vertragen soll, es kommen
> auch saubere 5,1V raus. Zusätzlich hängt am Netzteil noch ein
> Boost-Converter, der die Spannung auf 24V wandelt, diese sind für einen
> von der Schaltung geschalteten Verbraucher nötig.

Das klingt nach einer recht merkwürdigen und auch fehlerträchtigen 
Verschaltung. Mein Tipp ist, das dir da irgendwie eine falsche Spannung 
auf den AVR geraten ist oder z.B. der Boostkonverter reingesproddelt hat 
oder wasauchimmer.
Es klingt auch ziemlich sinnfrei, ein Netzteil zu benutzen, welches 
keine der benötigten Spannungen direkt liefert, um dann mit Down- und 
Upkonvertern auf Teufel-komm-raus die Spannungen hinzumurksen, die 
wirklich benötigt werden.

Besorg dir ein 24V Netzteil und benutze einen einzigen Downkonverter auf 
5V - das wäre meine Empfehlung.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Richard B. schrieb:
> Was für eine Strahlung sollte das dMn sein?

Magnetfeld, Induktion? Warum sind die Teile abgeschirmt?

Autor: Wilson W. (wilson)
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Claus M. schrieb:
> Setzt ein Hütchen aus Alufolie über deine schaltung. Und zur Sicherheit
> eines auf deinen Kopf, wenn du daran arbeitest.

Wer solch Gänsehaut vor Fremdscham erregende, abgedroschene Sprüche 
ablässt, hat definitiv selbst das Problem mit dem verstrahlten Gehirn.

Autor: Martin H. (horo)
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Wilson W. schrieb:
> ... ein Laptop-Netzteil ohne Plastik-Schale,
> aber mit der Pappe und dem Messingblech drumrum, ...

Wilson W. schrieb:
> Magnetfeld, Induktion? Warum sind die Teile abgeschirmt?

mit einer Plastik-Schale?

Das einzige, was mit der fehlenden Plastik-Schale zusammenhängen könnte 
ist, dass dort in "large friendly letters" draufsteht:
"Achtung Vogonische Technik, sendet unbekannte Strahlung aus, mindestens 
einen Meter von allen irdischen elektrischen Geräten fernhalten"

scnr

Autor: Wilson W. (wilson)
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Matthias S. schrieb:
> Es klingt auch ziemlich sinnfrei, ein Netzteil zu benutzen, welches
> keine der benötigten Spannungen direkt liefert, um dann mit Down- und
> Upkonvertern auf Teufel-komm-raus die Spannungen hinzumurksen, die
> wirklich benötigt werden.

So wird das doch in den Laptops gemacht, aus den 19V werden verschiedene 
Power Rails produziert, ebenso rauf und runter konvertiert. Beide 
Converter hängen in meinem Fall parallel am Netzteil und nicht der Ab- 
am Aufwärtswandler.

Autor: Vka (Gast)
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Wilson W. schrieb:
> So wird das doch in den Laptops gemacht, aus den 19V werden verschiedene
> Power Rails produziert, ebenso rauf und runter konvertiert.

Die 19V landen hauptsächlich in der Ladeschaltung für den Akkupack. Die 
restliche Elektronik läuft fast ausschließlich mit 5V und weniger.
Wieso machst du dir das so umständlich und gefährlich mit nem zerlegten 
Netzteil? Es gibt doch von Meanwell ganz tolle Kästchen die 24&5V 
liefern.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Was sind das für 24V Verbraucher? Eventuell geben die sich auch mit 19V 
zufrieden und der Boost Converter kann weg. Bei Pollin gibts 24 V 
Netzteile mit Gehäuse (was definitiv sicherer ist!) schon für 6,95€.
Wenn in dem USB Laderegler nur ein einfacher Längsregler drin ist 
verheizt der die überflüssige Energie. Das merkt man natürlich daran das 
der sehr heiß werden kann. Falls das so ist sind die billigen China 
StepDown Regler besser bei so einer grossen Spannungsdifferenz.

: Bearbeitet durch User
Autor: FrickelFritze (Gast)
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Wilson W. schrieb:
>
> Nun die Fragen: Was ist am wahrscheinlichsten die Ursache? Hat die
> Strahlung des Netzteil den Atmega gekillt oder könnte die Spannung am
> USB-Laderegler unstabil laufen aber mein Multimeter ist zu langsam, um
> es festzustellen? Jedenfalls geht da nix mehr :/
>

Strahlung er nicht, Verstrahlt dürften hier bloß diejenigen sein die 
sonnst nichts zu tun haben außer einen auf dicke Hose zu machen. ;)

Laptopnetzteile haben meist die sehr unangenehme Eigenschaft am Ausgang 
kein Erdpotenzial zu haben, also keinen Schutzleiter. Das kannst Du 
prüfen in dem Du vom Lp-NT GND bzw. Arduino GND gegen Erde 
(Schutzleiter) misst (AC!). Sollte in etwa die hälfte der Netzspannung 
raus kommen.

Jetzt mal die Annahme Du hast deinen Programmer angesteckt als der 
Arduino vom Lp-NT versorgt wurde und wir auch mal annehmen das sich 
nicht die beiden GNDs zuerst berührt haben... eigentlich ungünstig oder? 
;)

Deshalb, wie auch schon die Empfehlung gegeben wurde, die richtigen 
Netzteile verwenden, gerade als Bastler besser nur Netzteile mit 
Schutzleiter verwenden. ;)

Autor: egbert (Gast)
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FrickelFritze schrieb:

>
> [...]
> Laptopnetzteile haben meist die sehr unangenehme Eigenschaft am Ausgang
> kein Erdpotenzial zu haben, also keinen Schutzleiter.
> [...]
>
Das ist keine "unangenehme Eigenschaft", sondern eine vernünftige 
technische Ausführung welche Dir an einer schadhaften oder falsch 
ausgeführten Elektroinstallation das Leben retten kann.

Autor: vhk,bnc,nb,c (Gast)
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egbert schrieb:
> Das ist keine "unangenehme Eigenschaft", sondern eine vernünftige
> technische Ausführung welche Dir an einer schadhaften oder falsch
> ausgeführten Elektroinstallation das Leben retten kann.

Ja, klar. Lasst uns die Welt sicherer machen und alle 
Schutzleiterandchluesse abschneiden.
Selten so einen Unfug gelesen.

vhk,bnc,nb,c

Autor: Männo (Gast)
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Au ja, der Unfug nimmt gerade exponentiell zu.
Einer toppt den anderen.

Autor: Sonntagmorgen (Gast)
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Also der von „Induktionsstrahlung“ beeinflusste und gemessene Draht - 
hat gegenüber Erdpotential die halbe Netzspannung?

Strahlungsthemen sind in der BRD halt besonders spannend ;—)

Autor: Männo (Gast)
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Vielleicht ist das auch durch die Kondendsatorstrahlung hervorgerufen?

Wenn die außerdem nur halbe Kapazität haben, erklärt sich auch schon 
rein rechnerisch U/2!

Glasklar

Autor: Maxim B. (max182)
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Wilson W. schrieb:
> oder könnte die Spannung am
> USB-Laderegler unstabil laufen aber mein Multimeter ist zu langsam, um
> es festzustellen? Jedenfalls geht da nix mehr :/

Das ist am wahrscheinlichsten.
Hier ist ein Multimeter kein Helfer. Du brauchst ein Oszilloskop. Genau 
beim Einschalten solltest du beobachten, wie die Spannung auf 5 Volt 
kommt (am besten zuerst mit einem Widerstand als Last).

Ich würde dir empfehlen, Oszilloskop zu kaufen. Und zwar kein Zusatz für 
Laptop, sondern eigenständig. Besser digital, mit Speicher, um nicht nur 
periodische Prozesse sehen zu können. Das wirst du oft, sehr oft, 
brauchen, Für 300 € kannst du etwas vernünftiges finden. Ohne Oszi, mit 
nur einem Multimeter, kannst du nicht einmal ein Netzteil richtig 
prüfen.

"Strahlung" laß lieber für alte Weiber, für "Grünen" und für 
"Lügenmedien". :)

P.S. "Strahlung"... Bei mir arbeitet viele Jahre ein Wandler 5V > 48V, 
der speist einen Mikrofonvorverstärker. D.h. hier geht es um Mikrovolt. 
Trotzdem viele schöne Orgelaufnahmen gemacht.

Am Ende 2017 habe ich noch einen Rekorder F8 von Zoom gekauft. Dort 
sollte Wandler auf Wandler sitzen, anders könnte man das Gerät nicht 
machen. Trotzdem so kleines Rauschen wie ich noch nie gehört habe...

: Bearbeitet durch User
Autor: egbert (Gast)
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vhk,bnc,nb,c schrieb:
> egbert schrieb:
>> Das ist keine "unangenehme Eigenschaft", sondern eine vernünftige
>> technische Ausführung welche Dir an einer schadhaften oder falsch
>> ausgeführten Elektroinstallation das Leben retten kann.
>
> Ja, klar. Lasst uns die Welt sicherer machen und alle
> Schutzleiterandchluesse abschneiden.
> Selten so einen Unfug gelesen.
>
> vhk,bnc,nb,c

Das kann ich nur erwidern - selten so einen Unfug gelesen.

Der "Frickelfritze" schreibt von "AUSGANG", d.h. der Kleinspannungsseite 
und hat vermutlich das Prinzip galvanischer Trennung nicht verstanden, 
vom "Weglassen" das Schutzleiters in der Niederspannungsseite war nicht 
die Rede!

Laß' Dir von deiner lieben Mutti oder einer Elektrofachkraft die 
Begrifflichkeiten die VDE 0100(-700) erklären:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzleiter

Ansonsten: Wenn man keine Ahnung hat, einfach 'mal...

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Wenn die Spannungsversorgung instabil ist und man keinen Brown-Out 
Detektor verwendet, kommt es gelegentlich vor, dass AVR Mikrocontroller 
den Inhalt ihres Flash Speichers durcheinander bringen. Den Flash 
Speicher kannst du einfach neu beschreiben, nachdem du den Fehler in der 
Stromversorgung behoben hast.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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egbert schrieb:
> Der "Frickelfritze" schreibt von "AUSGANG", d.h. der Kleinspannungsseite
> und hat vermutlich das Prinzip galvanischer Trennung nicht verstanden,
> vom "Weglassen" das Schutzleiters in der Niederspannungsseite war nicht
> die Rede!

Warum es allerdings durch eine galvanische Trennung sicherer werden
sollte, müsstest du schon noch erklären.  Desktop-PCs habe Masse der
Kleinspannungsseite und PE nie getrennt, sind sie deshalb unsicher?

Gerade mal nachgemessen: Laptop-Netzteil HP (Compaq): Minuspol am
Ausgang mit PE verbunden.  Lenovo: galvanisch getrennt.  Ist der HP
nun deshalb lebensgefährlich?

Autor: Wilson W. (wilson)
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Maxim B. schrieb:
> Das ist am wahrscheinlichsten.
> Hier ist ein Multimeter kein Helfer. Du brauchst ein Oszilloskop. !!!

Jaja Maxim, du und dein Oszilloskop xD Ich hätt ja auch gerne eines, 
aber kann ich mir nicht leisten :/ Was hälstn von diesen DSO138 
Bausätzen mit den 2,4" Displays? Ich hab mich schon öfters über 
Alternativen informiert und alle sind für Anfänger geeignet, aber für 
höhere Anforderungen braucht man schon ein richtiges, was auch irgendwie 
logisch ist, aber die Lösung mit dem PC und der Oszi-Freeware von nem 
deutschen Coder plus kleine einfache Schaltung vor der Soundkarte soll 
rundum besser sein als diese Bausätze, die Kurven sind viel detailierter 
und es läuft halt einfach schneller. Ich finde es selbst auch sinnvoll, 
weil Klang einfach nahezu alle Frequenzen abdeckt, außer die ganz hohen.


Muss aber erstmal drumrum arbeiten, deswegen habe ich auch diese für 
viele offensichtlich seltsame Frage gestellt, um den Fehler mit eurer 
Hilfe einzugrenzen, ich vestehe zwar nicht warum das USB-Modul die 
Spannung nicht richtig regelt, es ist ein AD84064Q Step-Down-Regler, es 
müsste doch entweder richtig funktionieren oder kaputt gehen, wenn z.B. 
das Netzteil beim Einschalten eine viel zu hohe Spannung raus gibt?

Aber ist es echt so abwegig, dass Magnetfelder von Spulen 
Speicherbausteine verwirren oder zerstören können?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilson W. schrieb:

> Jaja Maxim, du und dein Oszilloskop xD Ich hätt ja auch gerne eines,
> aber kann ich mir nicht leisten :/

Ältere Analog-Oszis sollten so viel nicht kosten.

> Aber ist es echt so abwegig, dass Magnetfelder von Spulen
> Speicherbausteine verwirren oder zerstören können?

Sofern du nicht gerade Magnetblasenspeicher oder vergleichbare
historische Technik benutzt :) ja, das ist abwegig.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Stefanus F. schrieb:
> Wenn die Spannungsversorgung instabil ist und man keinen Brown-Out
> Detektor verwendet, kommt es gelegentlich vor, dass AVR Mikrocontroller
> den Inhalt ihres Flash Speichers durcheinander bringen. Den Flash
> Speicher kannst du einfach neu beschreiben, nachdem du den Fehler in der
> Stromversorgung behoben hast.

Cool, dass ich neulich erst wegen nem Brown-Out Detektor gefragt hatte, 
aber eine andere Lösung dafür gefunden habe, es ging ums Speichern von 
Einstellungen beim Ausschalten des Geräts.

Einfach den Sketch neu drauf funktioniert leider nicht, ich muss den 
Bootloader neu brennen, oder?

Glaub wenn ich das hinkriege, mache ich das Ganze nochmal, nur dann 
stecke ich die Spannung erst ans Mainboard, wenn das Netzteil 
angeschaltet ist ;D
Aber erstmal versuche ichs mit einem 12V 10A Netzteil, so eins wie diese 
Meanwell, das bucke und booste ich dann entsprechend, ist zwar etwas zu 
viel Leisung aber bessere Alternativen hab ich grad auch nicht. Ich 
werde aufjedenfall das ganze nochmal bauen, weil mir vieles nicht 
gefällt, und bei der zweiten Version nehme ich einen Trafo mit 24V für 
das Heizelement des Lötkolbens und nen 7824 für das Gebläse.

Autor: S. R. (svenska)
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Wilson W. schrieb:
> Aber ist es echt so abwegig, dass Magnetfelder von Spulen
> Speicherbausteine verwirren oder zerstören können?

Bei den üblichen Magnetfeldstärken: Ja.
Oder stehst du zufällig in einem eingeschalteten MRT?

Wahrscheinlich hat dein Platinchen nicht genug Last gezogen, und der 
Überschwinger beim Einschalten hat es durch Überspannung kaputtet. Oder 
du hast irgendwas anderes falsch gemacht.

Autor: egbert (Gast)
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Jörg W. schrieb:
>
> Gerade mal nachgemessen: Laptop-Netzteil HP (Compaq): Minuspol am
> Ausgang mit PE verbunden.  Lenovo: galvanisch getrennt.  Ist der HP
> nun deshalb lebensgefährlich?

In TN-C Netzen ("klassische Nullung"), welche noch immer einen großen 
Anteil an Installation in unserer Republik darstellen, "ja".

Kritisch sind u.a.

- der Fall "PEN"-Brücke in der Steckdose und "L/N" in der Zuleitung 
vertauscht, wodurch Phase auf dem Schutzleiterkontakt anliegt 
("Schläfer")

- der Fall "N" in der Zuleitung unterbrochen oder hochohmig; Die 
Eingangsbeschaltung dahintergeschalteter Klasse-1-Geräte stellen eine 
Erdverbindung her, es liegt ebenfalls Spannung am "PEN" an.

Autor: vhk,bnc,nb,c (Gast)
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egbert schrieb:
> - der Fall "PEN"-Brücke in der Steckdose und "L/N" in der Zuleitung
> vertauscht, wodurch Phase auf dem Schutzleiterkontakt anliegt
> ("Schläfer")

Und was machst Du mit den vielen Geraeten mit Blechgehaeuse und 
Schutzleiteranschluss? Klar, Schutzleiter abschneiden, schrieb ich ja.

Immer noch kopfschuettelnd.

vhk,bnc,nb,c

Beitrag #5415690 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: michael_ (Gast)
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egbert schrieb im Beitrag #5415690:
> Es geht hier nicht darum "den Schutzleiter als solchen" anzuzweifeln
> sondern auf Probleme von Klasse-1-Geräten (so heißen die von dir
> beschriebenen Geräte beim VDE, einfach 'mal nachlesen und - im Rahmen
> deiner vermutlich stark reduzierten Möglichkeiten - schlaumachen!) bzw.
> galvanisch verbundenen Gerätschaften an mangelhafter Elektroinstallation
> hinzuweisen.

Nein!
Das vermutet der TO nur.

Er ist nur nicht in der Lage, den Fehler durch anlegen von sauberen 
Spannungen einzukreisen.

 An den 19V des Netzteils hängt ein
> USB-Laderegler für Autos, dessen IC bis 35V vertragen soll, es kommen
> auch saubere 5,1V raus. Zusätzlich hängt am Netzteil noch ein
> Boost-Converter, der die Spannung auf 24V wandelt, diese sind für einen
> von der Schaltung geschalteten Verbraucher nötig.

Was, wenn er nur die 24V auf seine 5V losgelassen hat?

> USB-Laderegler für Autos, dessen IC bis 35V vertragen soll,

Es soll ja noch andere Sachen geben, die dem widersprechen.
Sehr naiv.

Autor: Zeno (Gast)
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FrickelFritze schrieb:
> Das kannst Du
> prüfen in dem Du vom Lp-NT GND bzw. Arduino GND gegen Erde
> (Schutzleiter) misst (AC!). Sollte in etwa die hälfte der Netzspannung
> raus kommen.

Bist Du wahnsinnig! Halbe Netzspannung am Ausgang des NT's und dann noch 
auf GND?? Wenn das so wäre dann dann dürftest Du keine metallischen 
Teile anfassen die mit Laptop GND verbunden sind, wie z.B. Schirm des 
Netzwerkabels, den metallischen Teil eines HDMI Steckers etc. etc. 
Desweiteren würde alle angeschlossenen Geräte auf haben Netzpotential 
liegen was ebenfalls lebensgefährlich wäre.

Autor: Zeno (Gast)
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egbert schrieb:
> der Fall "PEN"-Brücke in der Steckdose und "L/N" in der Zuleitung
> vertauscht, wodurch Phase auf dem Schutzleiterkontakt anliegt

Ja genau das ist der Standardfall in DE.

2 adrige Zuleitung und PE-N Brücke in der Steckdose ist in DE verboten. 
Das gab es mal in der DDR, was der schlechten Materialsituation 
geschuldet war. Da gab es 2 adrige Stegleitung (grün/beige + beige), wo 
dann in der Stedo gebrückt wurde. grün/beige wurde generell auf Null 
geklemmt, zumindest von Fachkräften. Auch für die Ausführung der Brücker 
gab es Regeln aber das ist ein anderes Thema.
Heutzutage ist so etwas aber nicht mehr gestattet und das ist auch gut 
so.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> 2 adrige Zuleitung und PE-N Brücke in der Steckdose ist in DE verboten.

Das ist für Neubauten unzulässig. Es gibt aber viele alte Häuser wo das 
damals so gemacht wurde. Niemand ist verpflichtet, diese umzubauen.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Schon wieder "tausend" Fragen ohne zwischendurch Luft zu holen. Brauchst 
du Baldrian? Gehe das mal mit mehr Ruhe an, du bist doch nicht auf der 
Flucht.

> Was hälstn von diesen DSO138 Bausätzen mit den 2,4" Displays?

Die sind nur für niedrige Frequenzen geeignet. Aber auf jeden Fall viel 
besser, als keins zu haben. Besorge Dir so eins, du wirst es sicher 
nicht bereuen.
Soundkarten sind für Audio optimiert. Ihr Frequenzbereich ist daher 
stark eingeschränkt. In den Randbereichen (<100Hz und >5kHz) verzerren 
sie das Signal möglicherweise stark.

> Ältere Analog-Oszis sollten so viel nicht kosten.

Damit ist es allerdings schwierig, das Einschaltverhalten zu 
visualisieren. Das Signal würde nur einmal kurz aufblitzen und dann 
wieder unsichtbar werden. Für diesen Fall ist ein Speicheroszilloskop 
besser geeignet, da es ein kurzes Ereignis speichern und als Standbild 
anzeigen kann.

> ich vestehe zwar nicht warum das USB-Modul die
> Spannung nicht richtig regelt

Der Chip auf dem Modul alleine kann keine Wunder bewirken. Die regelung 
hängt auch von der Spannungsquelle, oder Last und den Bauteilen um den 
Chip herum (insbesondere Diode und Spule) ab. Wenn diese nicht 
aufeinander abgestimmt sind, kann es beim  ein- und/oder aus-Schalten zu 
erheblichen Überschwingern kommen.

> Aber ist es echt so abwegig, dass Magnetfelder von Spulen
> Speicherbausteine verwirren oder zerstören können?

Ja. So starke Magnetfelder kommen im normalen Leben nicht vor.

> ich muss den Bootloader neu brennen, oder?

Auch der Bootloader kann verloren gehen. Du brauchst dann einen ISP 
Programmieradapter (man kann notfalls einen anderen Arduino mittels ISP 
Sketch dazu verwenden).

Autor: Richard B. (r71)
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Jörg W. schrieb:
> Ist der HP nun deshalb lebensgefährlich?

Nein, ein TN-C-S Netz hat auf der PE Leitung
immer "0" Potential. Ein sg. Vertauschen der
Leitungen, wie von egbert beschrieben ist nicht möglich.

egbert schrieb:
> in unserer Republik darstellen

Wo genau ist diese "unsere Republik" ?

Stefanus F. schrieb:
> Niemand ist verpflichtet, diese umzubauen.

Spätestens wenn eine neue WaMa angeschaft wird schon.

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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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egbert schrieb:
>> Gerade mal nachgemessen: Laptop-Netzteil HP (Compaq): Minuspol am
>> Ausgang mit PE verbunden.  Lenovo: galvanisch getrennt.  Ist der HP
>> nun deshalb lebensgefährlich?
>
> In TN-C Netzen ("klassische Nullung"), welche noch immer einen großen
> Anteil an Installation in unserer Republik darstellen, "ja".

Dann musst du aber (zu Recht) die „klassische Nullung“ anzweifeln und
nicht die Tatsache, dass Geräte Bauteile haben, die mit PE verbunden
sind.  Dass sie das haben, war und ist ja schließlich der Grund für
PE überhaupt.

Davon abgesehen: du scheinst in einer anderen Republik zu leben als
ich.  Einen „großen Anteil“ an Nullung kann ich nicht feststellen.
Es gibt sicher immer mal wieder Anlagen, die noch keine FI-Schalter
haben, aber eine Nullung ist mir in den letzten 25 Jahren nirgends
mehr übern Weg gelaufen.  Wohlgemerkt: ich streite nicht ab, dass es
eine solche noch irgendwo gibt, ich bestreite nur, dass sie noch einen
nennenswerten Anteil ausmacht.

Autor: Wilson W. (wilson)
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@Stefanus Danke, das waren mal konkrete Antworten!

Naja, in so nem Chaos-Fred kann man doch mal so eine Frage reinwerfen, 
wenn schon über Aluhüte und Außerirdische Strahlung diskutiert wird. Ich 
finde meine Frage immernoch gerechtfertigt, weil der uC keine fünf 
Zentimeter von einer Spule der Netz-Seite entfernt war, nur mit Plastik 
dazwischen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilson W. schrieb:
> Ich finde meine Frage immernoch gerechtfertigt, weil der uC keine fünf
> Zentimeter von einer Spule der Netz-Seite entfernt war, nur mit Plastik
> dazwischen.

Wenn du zwischen einem Feld (magnetischen in diesem Falle) und
„Strahlung“ etwas sauberer unterscheiden würdest, hättest du vermutlich
weniger Antworten in solch eine Richtung bekommen.

„Strahlung“ impliziert ein elektromagnetisches Feld, also etwas, das
sich durch die Wechselwirkung zwischen elektrischem und magnetischem
Feld ausbreiten kann.  Prinzipiell tritt dieser Effekt natürlich bei
jedem Wechselfeld auf, aber eine einfache Spule wirkt bei diesen
Größenverhältnissen kaum als Antenne.  Außerdem geben sich die
Entwickler des Netzteils natürlich Mühe, dass von ihrer Feldenergie
nicht mehr als absolut vermeidbar nach außen wandert: das Magnetfeld
bleibt also im Wesentlichen innerhalb der Spulen.  Schon daher droht
deiner Schaltung keine Gefahr in dieser Richtung.

Etwas anders sieht das aus, wenn du den Eingang eines empfindlichen
Verstärkers in die Nähe bringst, aber zwischen dem, was ein solcher
aufnehmen soll und dem, ab wo Halbleiterbauelemente irreguläres
Verhalten zeigen, liegen viele Größenordnungen.

Autor: Stephan (Gast)
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Wilson W. schrieb:
> Ich
> finde meine Frage immernoch gerechtfertigt, weil der uC keine fünf
> Zentimeter von einer Spule der Netz-Seite entfernt war, nur mit Plastik

Das rechtfertigt die Frage dann immer noch nicht. Schau dir mal den 
Zusammenhang zwischen Magnetfeld und Stromstärke an und überlege. Selbst 
im Trafohaus auf der Straße würde der ordentlich funktionieren. Es sei 
denn Du hast irgendwo kleinen Atomreaktor mit eingebaut.

Autor: Maxim B. (max182)
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Wilson W. schrieb:
> Jaja Maxim, du und dein Oszilloskop xD Ich hätt ja auch gerne eines,
> aber kann ich mir nicht leisten :/

Lieber Wilson,
du kannst natürlich lachen...
Aber wie ich als Kind noch vor vielen Jahren etwas versuchte, ging alles 
schlecht und schief. Und erst wie ich ein Oszilloskop gekauft habe 
(analog, nur mit einem Eingang, damals gab's keine anderen in Verkauf), 
erst dann könnte ich endlich sehen, daß Eingangsspannung von einem 
Spannungsregler zu schlecht gefiltert, so daß Differenz Eingang - 
Ausgang zeitweise unter Zulässigem war... Ohne Oszilloskop kann man das 
nicht sehen, im besten Fall vermuten. Mit Multimeter sieht man 100 Hz 
Puls nicht. Als Beispiel...

Also, ich rate aus eigener Erfahrung. Ein Oszilloskop gehört zu 
Grundausstattung eines Hobby-Elektronikers genauso wie Lötkolben und 
Multimeter. Such lieber Möglichkeiten, dafür ein paar € zu verdienen, 
sonst verlierst du viel mehr mit brennenden IC. Ganz zu schweigen von 
vergeblich verlorener Zeit.

> aber die Lösung mit dem PC und der Oszi-Freeware von nem
> deutschen Coder plus kleine einfache Schaltung vor der Soundkarte soll
> rundum besser sein
Wenn es dir nicht stört, daß du bei einer fehlerhaften Schaltung nicht 
nur diese "kleine einfache Schaltung" verschrottest, sondern auch dein 
Laptop - dann kannst du damit natürlich versuchen...

Aus meiner Erfahrung: Kombigeräte aller Art ist Böse. Sie sind nur für 
Feldeinsatz als Kompromiß einigermaßen zulässig, aber in keinem Fall als 
Hauptgerät. Weil wenn etwas schief geht, verlierst du alle Meßgeräte auf 
einmal, und auch mit allen gesamten Daten in deinem Laptop dazu!

Na ja, du kannst das natürlich als Luxus betrachten... Ich möchte dir 
nur Gutes... Schlimmstes, was passieren kann (außer Tod und Verrat 
natürlich), ist Datenverlust. Deshalb ist Spielerei mit Oszi-Zusatz für 
Laptop sehr, sehr teuer...

P.S. ich selbst fühle mich jetzt recht unbequem, als mein Multimeter 
(einer von drei, einfachste) kaputt wurde. Ich werde schnellstmöglich 
einen bestellen. Billigen, für 14 €. Solche Sachen braucht man nicht in 
einem Exemplar (wenn du z.B. gleichzeitig Strom und Spannung an zwei 
Stellen überprüfen muß - wie machst du das mit einem Gerät? ).

: Bearbeitet durch User
Autor: Zum nachlesen (Gast)
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Da reicht auch schon das Ohmsche Gesetz für die grundlegenden 
Betrachtungen.
Und das muß schon jeder, kleine Elektriker Lehrling draufhaben!


https://de.wikipedia.org/wiki/TN-System

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> „Strahlung“ impliziert ein elektromagnetisches Feld

Also ich denke bei Strahlung an Licht und Radioaktive Sachen.

Im Elektronik Umfeld interessiere ich mich normalerweise für 
Elektromagnetische Felder. Elektrische und magnetische Felder treten 
immer zusammen auf.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefanus F. schrieb:
> Also ich denke bei Strahlung an Licht und Radioaktive Sachen.

Sind ja auch EM-Wellen. ;-)

> Elektrische und magnetische Felder treten immer zusammen auf.

Nur beim Wechselfeld: ein geladener Kondensator hat ein elektrisches
Feld, ohne dass es irgendwo ein Magnetfeld gäbe.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Wilson W. (wilson)
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Maxim B. schrieb:
> ...


Ich verstehe schon was du meinst und wie du das meinst, hab den "xD" 
dahin gemacht, damit nicht der Eindruck entsteht, du würdest mich damit 
nerven, und nicht als Lachen. Ich habe erst angefangen mir eine 
gehobenere oder zeitgemäße Hobbywerkstatt einzurichten, repariere schon 
recht lange verschiedenste Sachen und bin bisher mit einem Multimeter, 
Kontrolleuchten und nem 5€ Lötkolben ausgekommen, vorher hatte ich einen 
sowjetischen mit Holzgriff, aber nicht so ein riesen Teil, schon recht 
klein und handlich, aber je mehr man an Ausstattung hat, desto mehr kann 
man machen, anpeilen tue ich Micro-Löten, das ist zeitgemäßes 
Reparieren, bald wird es ohne kaum möglich sein selbst einfache Geräte, 
wie Haushaltsgeräte zu reparieren, heutige Fernseher hab ich noch bisher 
fast jeden hingekriegt, weil dort meist ein Reset reicht oder Elkos 
tauschen, nur einer steht noch rum, weil das T-Con Board kaputt ist, 
kost etwa 30€, reparieren lohnt sich wohl eher nicht, aber mit der 
richtigen Ausstattung, wie Oszi, könnte ichs einfach machen bzw. 
probieren. Aber bei Computern und Handys gehts nicht ohne, dann kann man 
nur "Legosteine" tauschen, hin und wieder mal ein Macbook repapieren und 
schon hat man Kohle für ein ordentliches Oszi. Jedenfalls wird da noch 
einiges folgen, das wird noch teuer genug, deswegen sehe ich zu, dass 
ich spare wo es nur geht und son Oszi ist so ein typischen Teil, das man 
nicht oft braucht, aber wenn man es braucht, kommt man nicht drumrum, 
deswegen, wenn mir so ein absolutes Basic-Dingens erstmal reicht, spare 
ich lieber da. Und der Lappi ist mir Latte, wenn der kaputt geht, geht 
der halt kaputt, das Schlimmste dran wäre, dass ich wieder kein Oszi 
hätte, ich nehme ja nicht mein gutes dafür, sondern ein altes Dingen mit 
nem Pentium III, damit kann man eh nichts mehr anfangen Datenverlust wär 
bei dem egal, dort würde ich nur Sachen hinkopieren und synchen tue ich 
eh regelmäßig. Zwei zusätzliche Multimeter bestelle ich aber auch bei 
beim nächsten Mal in China mit, ein sehr billiges und ein etwas weniger 
billiges :)

Danke Maxim!

Autor: Maxim B. (max182)
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Passende Oszi mit Bandbreite 100 MHz kostet ca. 330 €. Schlechte Laptop 
mit Sparprozessor kostet 450 €.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefanus F. schrieb:

>> Ältere Analog-Oszis sollten so viel nicht kosten.
>
> Damit ist es allerdings schwierig, das Einschaltverhalten zu
> visualisieren. Das Signal würde nur einmal kurz aufblitzen und dann
> wieder unsichtbar werden. Für diesen Fall ist ein Speicheroszilloskop
> besser geeignet, da es ein kurzes Ereignis speichern und als Standbild
> anzeigen kann.

Stimmt.

Aber selbst einfache Digital-Oszis bekommt man mittlerweile für
erschwingliche Preise gebraucht:

Ebay-Artikel Nr. 273162181242

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Aber selbst einfache Digital-Oszis bekommt man mittlerweile
> für erschwingliche Preise gebraucht

Dieses Angebot umfasst nur eine Tastkopf, kein Oszilloskop!
Abgesehen davon: Wenn jemand ein Oszilloskop für rund 10 Euro verkauft, 
kann er nur bekloppt sein oder es ist defekt.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Sorry, irgendwas ist mit dem Link nicht in Ordnung (Könnte mit der
Weiterleitung der Werbung von µc.net zu tun haben). Es ging um einen
Oszi für ca. EUR 100.  Noch ein Versuch:

Ebay-Artikel Nr. 273162181242

Wenn da wieder was anderes als ein UNI-T UT2062C angezeigt wird, dann
einfach mal selbst bei ebay die erweiterte Suche anwerfen und nach
"Oszilloskop Digital" mit den Merkmalen "gebraucht" und "verkaufte
Artikel" suchen.

Hier nochmal als URL zum "Selberbauen":
https: 
//www.ebay.de/itm/UNI-T-UT2062C-60MHz-500MS-s-2CH-Digital-Speicher-Oszil 
loskop/273162181242?hash=item3f99bc1a7a:g:HsUAAOSwsA5a1Hqt

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Wilson W. (wilson)
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Stefanus F. schrieb:
>> Aber selbst einfache Digital-Oszis bekommt man mittlerweile
>> für erschwingliche Preise gebraucht
>
> Dieses Angebot umfasst nur eine Tastkopf, kein Oszilloskop!
> Abgesehen davon: Wenn jemand ein Oszilloskop für rund 10 Euro verkauft,
> kann er nur bekloppt sein oder es ist defekt.

Da muss bei dir beim Link was schiefgelaufen sein, es ist schon ein 
Oszi, für 104€ mit einem Defekt.

Aber mal zurück zum Thema: Hab den ISP Sketch auf einen funktionierenden 
Pro Mini geladen, alles verbunden und dann "Bootloader brennen" 
geklickt, wird aber auch abgebrochen mit der Meldung, die mir grad nicht 
einfällt, aufjedefall kann da was nicht verifiziert werden und man soll 
die Verbindung überprüfen oder "-F" verwenden, um diese Überprüfung zu 
umgehen. Das Teil ist wohl richtig kaputt.

Beitrag #5416881 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Sorry, irgendwas ist mit dem Link nicht in Ordnung

Ist ja komisch, jetzt erscheint auch bei mir das Angebot für ein 
Oszilloskop, allerdings ist es schon beendet.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Männo schrieb im Beitrag #5416881:
> Und Du meinst damit kann hier jemand was anfangen?:
>
> „geklickt, wird aber auch abgebrochen mit der Meldung, die mir grad
> nicht
> einfällt, aufjedefall kann da was nicht verifiziert werden und man
> so...“?
>
> Du machst da wohl grundsätzlich was falsch, Arduino ist definitiv auch
> nicht „Idiotensicher“, außerdem hab ich öfter das Problem, dass nach
> einem PC reboot alles wieder läuft.
>
> Im Gerätemanager muss dein Arduino aufpoppen als COMxy
> Tut er das?

Es ist halt eine ziemlich allgemeine avrdude Meldung, keine Adressen 
oder so. Und ja, es ist alles ordentlich installiert, hab das schonmal 
mit nem Atmega8 gemacht. Hab aber auch Tutorials gesehen, wo die Leute 
dafür nicht die Arduino IDE verwenden, sondern andere Programme, weils 
Probleme damit geben soll. Mehr habe ich in dieser Richtung noch nicht 
gemacht und bin dementsprechend für weitere Vorschläge dankbar.

Autor: Partikulier (Gast)
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Verdammt, wo ist der präzise Schaltplan?

Autor: Maxim B. (max182)
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Eigentlich egal, 100 € oder 300 €
Kann man mit gebundenen Augen löten?
Das ist so ohne Oszi.
Z.B. Brot kaufen wir, egal kostet das 0,6 € oder 2 €. Einfach weil ohne 
Brot kein Leben. Genauso ohne Oszi keine Elektronik.

Autor: Richard B. (r71)
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Wilson W. schrieb:
> weils Probleme damit geben soll

Es gibt keine Probleme.

Autor: Zum nachlesen (Gast)
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Wilson W. schrieb:
> Es ist halt eine ziemlich allgemeine avrdude Meldung, keine Adressen
> oder so.

Mal posten??!!!

Autor: Zum nachlesen (Gast)
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Richard B. schrieb:
> Es gibt keine Probleme.

Im INET gibt es ja auf ALLES Antworten !
Was Du halt möchtest, jede Geschmacksrichtung.
Wer das nicht kapiert hat ist völlig verloren;-(((

Autor: Richard B. (r71)
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Zum nachlesen schrieb:
> Im INET gibt es ja auf ALLES Antworten !

Ja, richtige und falsche Antworten.
Wie soll jemand, wie der TE unterscheiden?

Probleme werden durch User, wie der TE erst verursacht...

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Mal posten??!!!

Hast du schon einmal versucht, eine Fehlermeldung aus der Arduino IDE in 
die Zwischenablage zu kopieren? Das ist überraschend kompliziert (ich 
hab's noch nicht geschafft).

Autor: Jens G. (jensig)
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>Hast du schon einmal versucht, eine Fehlermeldung aus der Arduino IDE in
>die Zwischenablage zu kopieren? Das ist überraschend kompliziert (ich
>hab's noch nicht geschafft).

Screenshot zumindest?

Autor: Johannes S. (jojos)
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Stefanus F. schrieb:
> Das ist überraschend kompliziert (ich
> hab's noch nicht geschafft).

Das war doch jetzt hoffentlich ironisch gemeint? Oder hast du noch eine 
ältere Version in der es den 'Fehlermeldungen kopieren' Button noch 
nicht gab?

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Stefanus F. schrieb:
>> Mal posten??!!!
>
> Hast du schon einmal versucht, eine Fehlermeldung aus der Arduino IDE in
> die Zwischenablage zu kopieren? Das ist überraschend kompliziert (ich
> hab's noch nicht geschafft).

Ach.....
Mit der Maus den interessanten Bereich auswählen, und auf der Tastatur 
Strg-c drücken. Und schwupps, ist der Bereich in der Zwischenablage.

Johannes S. schrieb:
> Oder hast du noch eine
> ältere Version in der es den 'Fehlermeldungen kopieren' Button noch
> nicht gab?
Hat meine 1.8.5 auch nicht.
Und so alt ist die Version noch nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes S. (jojos)
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Arduino F. schrieb:
> Hat meine 1.8.5 auch nicht.

Die habe ich auch, der Button erscheint aber nur wenn ein 
Kompilierfehler vorliegt. Aber Text markieren und Strg-C geht auch.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Bei mir geht weder der Button noch Markieren und dann Strg-C. Vielleicht 
muss ich mal wieder updaten...

Ja jetzt geht es. Danke für den Tipp. Ich bin es nicht gewohnt, 
Programme alle paar Wochen updaten zu müssen. Das bringt ja auch gewisse 
Risiken mit sich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Johannes S. schrieb:
> Die habe ich auch, der Button erscheint aber nur wenn ein
> Kompilierfehler vorliegt.
Hey supi, habe was gelernt!

Allerdings wundert mich, dass mir der Button vorher noch nicht 
aufgefallen ist.
Vermutlich schreibe ich nur "Error Free" ;-)

Autor: Wilson (Gast)
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Sorry Leute,bin jetzt erst wieder zuhause, hier die Fehlermeldung:

avrdude: Yikes!  Invalid device signature.
         Double check connections and try again, or use -F to override
         this check.

Fehler beim Brennen des Bootloaders.

Bild von den Pins kommt gleich nach.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Angehängte Dateien:

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Hab grad nochmal im Geräte-Manager geguckt, unter "Abschlüsse" ist nur 
"USB-SERIAL CH340 (COM9)", müsste der "Arduino as ISP" dort auch 
auftauchen?

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Du siehst nur einen virtuellen COM Port weil du nur ein USB-UART Kabel 
an deinen PC angeschlossen hast.

"Arduino as ISP" bezieht sich wohl auf Arduino Module mit Atmega32U4 
Chip, die haben einen USB Port direkt am µC und eben diesen Bootloader. 
Die erscheinen aber nicht in der Gruppe der virtuellen COM-Ports sondern 
weiter unten bei lib-usb oder so ähnlich. Du hast aber andere Arduinos.

Das Bild sieht gut aus. Vielleicht ist der linke Mikrocontroller defekt. 
Hast du noch einen heilen zum Vergleich?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (Gast)
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Wilson W. schrieb:
> wird aber auch abgebrochen mit der Meldung, die mir grad nicht
> einfällt,

Ja, mir fällt da auch nichts ein.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Stefanus F. schrieb:
> Du siehst nur einen virtuellen COM Port weil du nur ein USB-UART Kabel
> an deinen PC angeschlossen hast.
>
> "Arduino as ISP" bezieht sich wohl auf Arduino Module mit Atmega32U4
> Chip, die haben einen USB Port direkt am µC und eben diesen Bootloader.
> Die erscheinen aber nicht in der Gruppe der virtuellen COM-Ports sondern
> weiter unten bei lib-usb oder so ähnlich. Du hast aber andere Arduinos.
>
> Das Bild sieht gut aus. Vielleicht ist der linke Mikrocontroller defekt.
> Hast du noch einen heilen zum Vergleich?

Ja, stimmt, dann weiss ich, obs mit der IDE etc. Probleme gibt oder ob 
das Board kaputt ist. Hab immer drei auf Reserve, bei jedem neuen 
Projekt wird einer nachbestellt, aber sind noch keine Pins dran.

Wie isn das mit dem"use -F" gemeint?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilson W. schrieb:
> Wie isn das mit dem"use -F" gemeint?

Dass du damit trotz nicht erkannter Signatur AVRDUDE dazu bringen
kannst fortzusetzen. Geht natürlich nur, wenn du an die benutzte
AVRDUDE-Kommandozeile rankommst, und das hat auch nur dann Sinn, wenn
man sich sehr sicher ist, dass eigentlich alles funktioniert und nur
die Signatur nicht korrekt ist. Hintergrund ist, dass man es bei den
frühen AVRs schon mit bisschen (Un-)Geschick schaffen konnte, die
Signatur versehentlich zu löschen oder durch Nullen zu überschreiben,
obwohl der Rest (Programmer und Controller) völlig OK waren.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Jörg W. schrieb:
> Wilson W. schrieb:
>> Wie isn das mit dem"use -F" gemeint?
>
> Dass du damit trotz nicht erkannter Signatur AVRDUDE dazu bringen
> kannst fortzusetzen. Geht natürlich nur, wenn du an die benutzte
> AVRDUDE-Kommandozeile rankommst, und das hat auch nur dann Sinn, wenn
> man sich sehr sicher ist, dass eigentlich alles funktioniert und /nur/
> die Signatur nicht korrekt ist. Hintergrund ist, dass man es bei den
> frühen AVRs schon mit bisschen (Un-)Geschick schaffen konnte, die
> Signatur versehentlich zu löschen oder durch Nullen zu überschreiben,
> obwohl der Rest (Programmer und Controller) völlig OK waren.

Aso, dann ist es wohl hin, schade, das kleine grüne war mein 
Lieblingsboard. Hab mir damals vier verschiede bei Aliexpress bestellt 
und das war eines davon und hat paar und siebzig Cent gekostet, bei Ebay 
hab ich die noch nie gesehen. Naja, dann löse ich erstmal mein 
Spannungsproblem, hatte schon überlegt das alles so zu belassen und das 
neue Board über RAW zu versorgen, aber ne, hab nen kleinen 9V Trafo 
gefunden und den nutze ich für ne ordentliche 7805 o.Ä. Schaltung, dann 
ist das Laptop-Netzteil mit dem Boost-Converter nur noch für den 24V 
Lötkolben und das Gebläse der Heissluft da.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilson W. schrieb:
> Aso, dann ist es wohl hin, schade, das kleine grüne war mein
> Lieblingsboard.

Kann man erst sagen, wenn man es sich tatsächlich genauer angesehen
hat.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Jörg W. schrieb:
> Wilson W. schrieb:
>> Aso, dann ist es wohl hin, schade, das kleine grüne war mein
>> Lieblingsboard.
>
> Kann man erst sagen, wenn man es sich tatsächlich genauer angesehen
> hat.

Was kann ich da noch machen? Hab einige Möglichkeiten gesehen, 
allerdings sind es immer unterschiedliche Atmegas und Attinys.

Autor: Manfred (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Bei mir geht weder der Button noch Markieren und dann Strg-C. Vielleicht
> muss ich mal wieder updaten...

Ich hatte an einen ungeschickten Witz geglaubt! Hier geht das ohne 
Nachdenken Windows-üblich: In der roten Fehlerausgabe irgendwas 
anklicken, Ctr-A, Ctrl-C und dann in einen beliebigen Editor mit Ctrl-V 
vallen*) lassen.

> Ja jetzt geht es. Danke für den Tipp. Ich bin es nicht gewohnt,
> Programme alle paar Wochen updaten zu müssen. Das bringt ja auch gewisse
> Risiken mit sich.

Hier ebenso, solange keine offensichtlichen Probleme auftreten, wird 
nichts upgedatet. Arduino fahre ich mit der IDE 1.7.4_portable, 
allerdings habe ich in dieser die SD-library von Hand erneuert und einen 
aktuellen Optiboot fuer den Nano zugreifbar gemacht.

*) ich weiß, wie man "fallen" schreibt, aber "v" ist eine gute 
Eselsbrücke.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wilson W. schrieb:
>> Kann man erst sagen, wenn man es sich tatsächlich genauer angesehen
>> hat.
>
> Was kann ich da noch machen?

Oszilloskop wurde ja schon genannt.  Logic Analyzer würde natürlich
genauso gehen :), hierfür könnte es sogar eine Lowcost-Version davon
tun, so schnell ist das ISP ja nicht.

Prinzipiell könnte der Arduino auch in irgendeinem Modus sein, in dem
der Controller dort keinen Takt mehr hat.  Dann funktioniert kein ISP
mehr.

Wenn dir das Board so wichtig ist, könntest du natürlich den Controller
auslöten und einen neuen einlöten.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Jörg W. schrieb:
> Wenn dir das Board so wichtig ist, könntest du natürlich den Controller
> auslöten und einen neuen einlöten.

Das war der erste Gedanke, aber es ist leichter ein neues Board bis aufs 
Nötigste leerzuräumen.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Ich hatte man den Verdacht, mein AVR würde nicht mit dem Programmer 
kommunizieren. Um dies zu prüfen, habe ich einfach vier LEDs and die 
Leistungen angeschlossen und die Übertragung auf gaaaanz langsam 
gestellt.

Dann konnte ich sehr deutlich sehen, dass auf allen vier Leitungen was 
passiert. Somit war klar, dass mein AVR funktionierte und entweder der 
Programmer defekt oder meine Software gestört war. Am Ende war es das 
Flachkabel zwischen Programmer und AVR.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Stefanus F. schrieb:
> Ich hatte man den Verdacht, mein AVR würde nicht mit dem Programmer
> kommunizieren. Um dies zu prüfen, habe ich einfach vier LEDs and die
> Leistungen angeschlossen und die Übertragung auf gaaaanz langsam
> gestellt.
>
> Dann konnte ich sehr deutlich sehen, dass auf allen vier Leitungen was
> passiert. Somit war klar, dass mein AVR funktionierte und entweder der
> Programmer defekt oder meine Software gestört war. Am Ende war es das
> Flachkabel zwischen Programmer und AVR.

Was Ähnliches hatte ich auch schon, die Spitzen meiner Jumperkabel waren 
teilweise mit Plastik beschichtet, es sind keine gecrimpten 
Dupont-Stecker, sondern die runden vergossenen, ich denke das passiert 
wenn das Stück Plastik um den Metallstift gegossen wird, hauchdünn und 
nicht sichtbar, weil die Stifte nie exakt gleich dick sind. Wenn ich die 
ins Breadboard gesteckt hab, hat sich das Plastik abgekratzt, aber nicht 
immer, sodass die Schaltungen nicht funktioniert haben und das 
abgekratzte Plastik hat am Breadboard auch noch teilweise für Wackler 
gesorgt, es ist das Breadboard auf dem Bild, daher achte ich da 
besonders auf Wackler, wenn was ist, piepe ich direkt die Kontakte 
durch. Aber der Trick mit den LED ist schon fast genial, wurde ja schon 
zu meiner Frage mit dem Drehgeber und dem Interrupt-Problem erwähnt, so 
einfach, da muss man erstmal drauf kommen, was nicht so einfach ist, 
wenn man meist komplex denkt.

Autor: Wilson W. (wilson)
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Hab übrigens das "Arduino as ISP" mit nem neuen Board getestet, 
Bootloader brennen hat geklappt, aber erst beim zweiten Versuch und ich 
hab auch gleich meinen Sketch auf die Weise aufs neue Board geladen, 
alles funktioniert wieder wie bevor ich es gehimmelt hab :-)

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Wilson W. schrieb:
> und ich
> hab auch gleich meinen Sketch auf die Weise aufs neue Board geladen,
Womit du dann den Bootloader gleich wieder gehimmelt haben wirst.

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