Hallo zusammen,
Ich habe mein erstes Projekt mit dem wemos D1 realisiert ein rfie Reader
jetzt möchte ich es erweitern und die Versorgungspannung am A0 Pin
messen. Mit welchem Widerstand muss ich den A0 und +5V Pin verbinden und
welches Verhältnis beim einlesen ergibt sich dann? Habe mit Google
mehrere widersprüchliche Angaben gefunden daher Frage ich bei einem
seriösen Forum Mal nach.
Danke
Ich sehe keine widersprüchlichen Angaben!
Du solltest dir den Schaltplan des Wemos D1 ansehen.
Keine Angst, der ist nicht geheim.
Und die technischen Daten des A0 Eingangs.
(solltest du in jeder guten ESP Doku finden)
Dann noch ein bisschen Ohmsches Gesetz, und dein Spannungsteiler ist
berechnet.
Tipps:
1. WLAN aus, beim messen
2. nicht zu schnell nacheinander messen
Hallo,
Arduino F. schrieb:> Tipps:> 1. WLAN aus, beim messen
Das WLAN beim ESP8266 läßt sich so ohne weiteres nicht abschalten, es
ist auch mehr ein Problem beim ESP32.
Die ziemlich hohen Toleranzen des ADC kann man rausrechnen, die sind
exemplarabhängig und für solche Zwecke ausreichend stabil.
> 2. nicht zu schnell nacheinander messen
Ich messe bei den Akku-betriebenen ESP beim Aufwecken einmalig, die
Werte sind reproduzierbar und ausreichend genau für den Akkuzustand.
Warum sollte ich beim Wemos z.B. die 5V messen wollen? Die müssen ja
irgendwo herkommen, mir bekannte Akkus und Batterien haben keine 5V.
Dem ESP ist das ohnehin ziemlich egal, der Regler auf dem Wemos macht da
seine 3,3V draus und gut. Der ESP8266 selbst läuft bis ca. 2,7V
zuverlässig.
Unterlagen sind hier zu finden:
https://escapequotes.net/esp8266-wemos-d1-mini-pins-and-diagram/
Gruß aus Berlin
Michael
Hallo,
ich nutze bei Akkubetrieb nur "nackte" ESP8266 Module, meist ESP8266-12.
Fürher mit MCP 1702 an einer LiIo-Zelle, da gab es eben einen passenden
relativ hochohmigen Spannungsteiler von Akku +.
Inzwischen haben diese Sachen hier alle LiFePO4-Zellen dran, damit fällt
der Spannungsregler auch weg und ich messe nur mit der internen MEssung
des ESP.
Wemos u.ä verbrauchen mir zuviel Strom bei Akkubetrieb, die sind nur in
Sachen drin, die an einem Netzteil hängen oder eben als
Entwicklungsmodul am PC.
Da brauche ich logischweise keine Spannungsmessung.
Korrekturrechnung des ADC-Wertes mache ich mesit, aber nicht immer.
Die interne Messung der -12 ist meist ca. 0,1V bis 0,15V zu niedrig, die
Linearität ist mir ziemlich egal. Wenn der LiIoFE4 zwischen 3,0V und
3,2V meldet muß ich in den nächsten 2 Tagen den Akku laden, bei den
Zellen geht es unter realen 3,2V steil mit der Spannung bergab.
Ich halte es da generell mit "so genau wie möglich", nicht "so genau wie
möglich".
Gruß aus Berlin
Michael
Akku Spannung zumessen ist immer so eine Sache.
A und O ist du musst dafür sorgen das die Spannung des Wemos D1 NICHT
schwankt, muss exakt auf wert xx bleiben was braucht der Wemos D1 ? 3,3
volt ? dann muss diese IMMER anliegen Akkuzustand egal.
Soll heißen vcc des chips ist die Reverenz.
Also am besten geht das mit einen stup up wandler diese 1€ china teile
reichen da eigendlich aus.
Akku... was willste den für einen nehmen?
lipo 3,5-4,2?
oder AA/AAA zellen 0,75-1,50 volt)
Dann kannst du eigentlich recht einfach mit 2 Widerständen nach beim
einschalter die Spannung mit A0 messen und mal 2 oder 4 je nach
Spannungsteiler ausrechnen lassen.
Hallo,
DAVID -. schrieb:> Soll heißen vcc des chips ist die Reverenz.
das ist falsch beim ESP8266. Meßbereich des ADC ist 0...1V, Werte zur
internen Referenz habe ich nicht gefunden, diese ist recht stabil, hat
aber vom Wert offenbar ziemliche Exemplarstreungen.
Er könnte schlecht seine eigene Core-Spannung intern messen, wenn VRef
die Betriebsspannung wäre. Da käme dann immer der Maximalwert des ADC
raus.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Meßbereich des ADC ist 0...1V,
Beim Wemos ist schon ein Teiler on Board.
Damit ist der Messbereich 0 bis 3,3V(?)
Es muss nur ein passend bestimmter Reihenwiderstand davor, um bis 5V
messen zu können.
Hallo,
Arduino F. schrieb:> Beim Wemos ist schon ein Teiler on Board.> Damit ist der Messbereich 0 bis 3,3V(?)
Ja, nach meinem Schaltplan 220k/100k.
Nochmal 220k extern und man wäre bei ca. 5,4V für den Maximalwert.
Gruß aus Berlin
Michael