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Forum: Offtopic Featuritis im Auto (möglicherweise OT)


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Autor: Autobastler (Gast)
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Liebes Forum,

Geschichte 1:
Neulich hatte mein Auto mal wieder eine Macke, ein el. Fensterheber ging 
spontan nicht mehr und Fenster war gerade unten. Das kommt nicht so gut, 
wenn man noch etliche Kilometer fahren muß und bei Geschwindigkeiten von 
über 90 km/h eine tiefe Infraschallschwingung von gefühlt 130 dB 
entsteht.

Zuhaus angekommen, Gehör erholt, im Internet nach gleichem Schadensbild 
und Reparaturmöglichkeiten gesucht. Es zeigte sich, dass dieser Schaden 
(die elektronische Ansteuerung des elFH ist kaputt) bei dem Typ von Auto 
häufiger auftritt und es sogar eine Firma gibt, die einen elektronischen 
Nachrüstbausatz anbietet, mit dem man die Fenster wenigstens wieder 
haben und senken kann, während die reguläre Ersatzteilhandel des 
Herstellers nur Motor+Getriebe+Elektronik anbietet, zu einem erstaunlich 
hohem Preis.

..ich nähere mich nun dem Thema

es zeigte sich, dass die Elektronik, die am Hebermotor als zusätzlicher 
Stecker verbaut ist, nur dazu dient, dass man beim Fensterheben nicht 
dauernd auf den Schalter drücken muß, sondern ihn nur kurz antippt zum 
Motorstart und ein zweites Mal für den Stopp. Ein nettes Feature, dass 
mich jetzt viel Arbeit und/ oder Geld kosten wird.

Geschichte 2:
Dasselbe Auto hat einen Regensensor. Wenn ich den Rückwärtsgang einlege 
und der Regensensor gleichzeitig Regen anzeigt, dann geht automatisch 
der Heckscheibenwischer an. Was die Spezialisten für dieses Feature 
nicht bedacht haben, ist, dass der Regensensor auch bei frostiger 
Scheibe auslöst und die Elektronik stumpf den Heckscheibenwischer 
einschaltet, auch wenn das Gummi festgefroren ist. Diese Feature (Danke 
an die Entwickler) führt dazu, dass ich jeden Winter ein neues 
Wischergummi brauche.

Conclusion:
Ich habe den Eindruck, dass es im PKW-Bereich kaum noch echte 
Gebrauchswertsteigerungen (Verbrauch, Bodenhaftung, Lenkfähigkeit, 
Laufleistung, Wartungsfreundlichkeit etc.) gibt und statt dessen immer 
mehr kleine Features eingebaut werden, die nicht wirklich etwas mit den 
Personentransport von A nach B zu tun haben, die aber alle kaputt gehen 
können und im Falle eines Schadens die eigentliche Funktion des 
Fahrzeuges stark einschränken und bei der Reparatur richtig Geld kosten, 
z.B.

statt Autoradio --> Entertainmentanlage mit Navi, Freisprech, 
Sprachsteuerung, Bluetooth, Diebstahlalarm, Wetterbeobachtung und 
persönl. Horoskop

Fahrassistenzsysteme (Spurhaltung, Abstand, Schildererkennung (future) 
etc.) was da wohl die Reparatur kosten wird?

Türöffnungssystem bei Personenannäherung

Adaptive Frontscheinwerferlichtsysteme

Frage: Wo wird die Entwicklung noch hingehen?

Wird es mal PKW Anzeigen geben wie:

"Auto 50.000 km Laufleistung, Türöffnungssystem defekt (wahrscheinlich 
Kondenswasser), manuelle Öffnung möglich, ungewollte spontane Öffung 
jedoch auch, Frontscheinwerferlichtsystem steht fix auf Fernlicht nach 
längerer Standzeit im Freien, Fahrassitenzsystem löst gelegentlich bei 
v<50km/h spontane Notbremsungen aus, Fahrzeug fährt nicht mehr als 
100km/h weil Abstandswarner unklar, Fahrerermüdungssensor löst nach ca. 
30 min. aus, Ursache unbekannt, mit Sonnebrille beim Fahren jedoch kein 
Problem.

Fahrzeug wird verschenkt, da wirtschaftlicher Totalschaden."


https://en.wikipedia.org/wiki/Feature_creep

Nervt Euch das auch, dass man kaum noch einfache Auto sieht, die einfach 
nur fahren?

Gruesse, Autobastler

PS okay es ist wirklich ein OT Thema geworden

: Verschoben durch Moderator
Autor: Vka (Gast)
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So lange das Auto ein rollendes Statussymbol statt einer schnöden 
Transportmöglichkeit ist wird die Entwicklung so weiter gehen.

Autor: ebenso (Gast)
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Mir gehts genauso.
Eigentlich finde ich die Features ja ganz nett. Aber ich hätte gerne 
einen Knopf oder Button mit "Alle Features aus!"
Wenn man schon so viel Software verbaut, dann wäre ein übersichtliches 
Konfigurationsmenü auch ganz schön.
Z.B. der Parkassistent. Ist ja ganz nett. Aber wenn der piept, obwohl 
noch viel Luft ist, dann geht der mir auf die Nerven. Zum Glück gibts 
hierfür einen Knopf zum Ausschalten.

Ein Feature vermisse ich sogar:
Wieso gibt es nicht die Möglichkeit, dass man mit dem Gaspedal die 
Geschwindigkeit einstellt und nicht die Leistung. Also quasi ein 
variabler Tempomat am Gaspedal. Dann müsste man nicht ständig 
"nachregeln".
OK ein Tempomat übernimmt die Aufgabe, aber das ist nicht das selbe.

Autor: Hmm (Gast)
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Autobastler schrieb:
> Nervt Euch das auch, dass man kaum noch einfache Auto sieht, die einfach
> nur fahren?

Ich fahre exakt darum einen VW-Fox Bj. 2007. Der hat weder elektrische 
Fensterheber, noch "Entertainment-System", keine Servolenkung, keine 
Klimaanlage und auch keine elektrisch verstellbare Dinge (Egal ob 
Spiegel oder Türen).
Trotzdem ist er (für Kleinwagen) einigermaßen sicher, und als Euro 4 
Benziner gibts auch die grüne Plakette.

Und bisher war nichts kaputt, bis auf die üblichen Verschleißteile.

Ich fahre 11000km im Jahr, da will ich die ganzen Helferlein nicht. Ich 
brauche ein zuverlässiges Alltagsfahrzeug, kein bunt blinkendes und 
piependes Monstrum für 30k€.

Daher war der Fox das letzte deutsche Auto, wie es aussieht. Ersatz 
gibts nicht mehr, zumindest nicht von VW.

Mein Bruder hat einen Citroen Caktus als Dienstwagen, das ist ein 
Krampf. Alles wird über den Touch bedient, sogar die Lüftung. Wenn man 
die Klimaanlage einschalten will, müsste man theoretisch rechts 
ranfahren, denn Touch ist unmöglich blind zu bedienen.
Wer sich das ausgedacht hat, gehört gehört so richtig durchgepeitscht.

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Ja, mei - das war auch schon vor 20 Jahren mit den Videorecordern so. Da 
hatt' ich diverse Verwand- und Bekanntschaft, die mit ihren VCRs voellig 
ueberfordert waren. Sie wollten doch "nur mal was aufnehmen und 
anschauen".

Ja, klar. Aber wenn's fuers gleiche Geld einmal einen simplen VCR und 
einen mit 3x ausklappbaren Tastenfeldern an der Fernbedienung, 
Videoschnittfunktion und VPS Eingabe ueber Augenrollen gab - welchen 
haben sie sich dann natuerlich gekauft...?
Ist bei Autos nicht anders. Der Hersteller baut nur, was die Kunden auch 
tatsaechlich kaufen. Was zu bauen, was keiner kauft, kann der sich nicht 
leisten.

Gruss
WK

Autor: MaWin (Gast)
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Autobastler schrieb:
> Ich habe den Eindruck, dass es im PKW-Bereich kaum noch echte
> Gebrauchswertsteigerungen (Verbrauch, Bodenhaftung, Lenkfähigkeit,
> Laufleistung, Wartungsfreundlichkeit etc.) gibt

Im Gegenteil, der Gebrauchswert wird drastisch verringert.

Ich kaufe mir immer Autos mit Heckklappe, damit ich was transportieren 
kann darf es auch hinten rausragen.

So habe ich im PKW schon 4m Bretter geholt.

Mein neues Auto hat auch eine Heckklappe, /aber der Beifahrersitz lässt 
sich weder ganz nach vorne noch liegesitzmässig flach stellen/.

Die maximale Transportlänge liegt nun bei 1.80m. Wahnsinn. Ich habe beim 
Kauf überhaupt nicht damit gerechnet, dass Autos so scheisse und unnütz 
konstruiert werden können. Nun muss ich wohl eine Anhängerkupplung 
dranbauen.

Kann man aber nicht, da für Arbeiten an der elektrischen Anlage die 
Batterie abgeklemmt werden müsste, was laut Bedienungsanleitung aber nur 
die Markenwerkstatt kann weil danach per OBD die Elektronik wieder 
angelernt werden muss - beim Akkutausch arbeitet man mit Hilfsversorgung 
damit das Auto nie ohne Strom ist, es geht sonst quasi kaputt = 
erfordert Werkstattbesuch.

Apropos neues Auto: Ein Ersatzrad hat es auch nicht. Ich musste bisher 
bei jedem Fahrzeug zumindest 1 mal das Ersatzrad bemühen. Nun darf ich 
mich also abschleppen lassen.

Na, immerhin müssen die mich nicht aus unwegsamem Gelände holen, denn 
als Geländewagen ohne echte Differentialsperren nur mit Haldex kommt er 
sowieso nicht ins Gelände, er verreckt schon an der ersten Bodenwelle wo 
ein Vorder- und das andere Hinterrad gleichzeitig in der Luft hängen.

Dafür liegt nun kein Wagenheber bei. Wie soll man da von Sommer- auf 
Winterreifen unwechseln, oder auch mal nur die Bremsbeläge wechseln.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Autobastler schrieb:
> es zeigte sich, dass die Elektronik, die am Hebermotor als zusätzlicher
> Stecker verbaut ist, nur dazu dient, dass man beim Fensterheben nicht
> dauernd auf den Schalter drücken muß, sondern ihn nur kurz antippt zum
> Motorstart und ein zweites Mal für den Stopp. Ein nettes Feature, dass
> mich jetzt viel Arbeit und/ oder Geld kosten wird.

Aber ein Feature auf das kaum jemand verzichten will. Allerdings würde 
ich es auch für sinnvoller halten wenn das alles über die zentrale 
Steuerung ablaufen würde, anstatt über eine Elektronik am Motor. Evt. 
ist die aber auch nur für die Sicherheitsabschaltung?

>
> Geschichte 2:
> Dasselbe Auto hat einen Regensensor. Wenn ich den Rückwärtsgang einlege
> und der Regensensor gleichzeitig Regen anzeigt, dann geht automatisch
> der Heckscheibenwischer an.

Ist dieses Feature sicher nicht abschaltbar in den tiefen der Menüs?


> statt Autoradio --> Entertainmentanlage mit Navi, Freisprech,
> Sprachsteuerung, Bluetooth, Diebstahlalarm, Wetterbeobachtung und
> persönl. Horoskop

Auf Navi, Freisprech, Bluetooth und evt. Sprachsteuerung will ich aber 
auch nicht mehr verzichten. Absolut keine sinnlosen Features.

> Fahrassistenzsysteme (Spurhaltung, Abstand, Schildererkennung (future)
> etc.) was da wohl die Reparatur kosten wird?
> Türöffnungssystem bei Personenannäherung
> Adaptive Frontscheinwerferlichtsysteme

Muss man alles nicht kaufen. Die meisten Features sind optional. Wo ist 
dann das Problem? Ich z.B. würde so viele Features kaufen wie ich mir 
leisten kann. Diese Dinge da oben sind alle absolut praktisch.

Die Diskussion was "man braucht" ist müßig. Was braucht man und was 
nicht? Man braucht kein Dach, keine Servolenkung, keine 
Bremskraftverstärker, keinen el. Anlasser (Kurbel reicht). usw. usw.

Also beschränke dich doch auf "brauche ICH nicht" und kaufe nur die 
Features die DU brauchst oder willst und lass den Anderen ihre eigenen 
Entscheidungen.

: Bearbeitet durch User
Autor: ich wer sonst (Gast)
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Autobastler schrieb:
> Liebes Forum [rant Featuritis im Auto]

Bin ganz bei dir. Aber warte mal, bis du zu Komponenten vordringst, die 
nach Austausch nur mit Hilfe einer (Hersteller-) Software für 42 
Fantastilliarden€€€ wieder ins Gesamtsystem zu integrieren sind. Macht 
dicken Hals in ungeahnten Dimensionen.

Schaut man aus elekronischer Sicht mal genauer hin, findet man auch 
gerne unendlich viele Designfehler in eigentlich einfachen Schaltungen. 
Müssen nicht immer die Ings gewesen sein, einiges riecht auch verdächtig 
nach BWL-Rotstift.

Oder sog. "Premium"-Hersteller, die weit über ein Jahrzent den Rost 
nicht in den Griff bekommen. Arm, sowas.

Ich kaufe nichts mehr von dem ganzen Zeuch. Stadtautos sind ältere, 
grundsolide und nahezu reparaturfreie Brot- und Butter Japaner. Schnell, 
schick und modern wird gemietet oder als Firmenwagen "all inclusive" 
geleast.

Autor: LBO (Gast)
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Autobastler schrieb:
> Geschichte 2:
> Dasselbe Auto hat einen Regensensor. Wenn ich den Rückwärtsgang einlege
> und der Regensensor gleichzeitig Regen anzeigt, dann geht automatisch
> der Heckscheibenwischer an. Was die Spezialisten für dieses Feature
> nicht bedacht haben, ist, dass der Regensensor auch bei frostiger
> Scheibe auslöst und die Elektronik stumpf den Heckscheibenwischer
> einschaltet, auch wenn das Gummi festgefroren ist. Diese Feature (Danke
> an die Entwickler) führt dazu, dass ich jeden Winter ein neues
> Wischergummi brauche.
Normalerweise lässt sich das abschalten, was man im Winter tunlichst 
machen sollte. Genauso wie das anklappen der Spiegel beim Schließen 
unterbunden werden sollte. Dafür gibt es Konfigurationsmenüs.

Autor: MaWin (Gast)
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ich wer sonst schrieb:
> Ich kaufe nichts mehr von dem ganzen Zeuch. Stadtautos sind ältere,
> grundsolide und nahezu reparaturfreie Brot- und Butter Japaner

Merkwürdig, dass man davon keine mit mehr als 20 Jahren auf dem Buckel 
sieht. Irgendwas muss doch kaputt gehen.

Lediglich Ford A Modell fahren auch nach 100 Jahren noch in ansehnlicher 
Anzahl und sind restauriert und zugelassen mit unter 20000 EUR 
erschwinglich, mit 7-8l/100km genügsam, Ersatzteilversorgung gut.

Autor: ich wer sonst (Gast)
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MaWin schrieb:
> Merkwürdig, dass man davon keine mit mehr als 20 Jahren auf dem Buckel
> sieht.

Oh doch, es sind noch reichlich unterwegs. Ein Blick in die 
KBA-Statistiken bestätigt dies. Einer meiner hat aktuell 25 Jahre auf 
dem Buckel und (auch wenn es nicht wirklich aussagekräftig ist) kürzlich 
AU/HU ohne Mängel bestanden - bei einem wirklich pingeligem Prüfer.

> Irgendwas muss doch kaputt gehen.

Ja, natürlich. Beispiel: Nach >20 Jahren sind auch die besten Gummiteile 
im Fahrwerk fertig. Für "Otto normal" bedeutet das das wirtschaftliche 
Aus für das Fahrzeug, für den Selberschrauber ist das für Kleingeld 
instand gesetzt.

Autor: Peter D. (peda)
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Was mich ärgert an den Features, daß darüber so wenig nachgedacht wird.
Z.B. bei meinem Clio (mein 1. Auto) nervt, daß nach Abschalten des 
Motors die Fensterheber nicht mehr funktionieren und das Radio/Navi nach 
wenigen Minuten ausgeht.
Der Händler meinte, daß sich das auch nicht ändern läßt und daß man bei 
einem Naviupdate den Motor laufen lassen muß, sonst kann es sich auf 
ewig verabschieden. Sowas ist doch krank.
Völlig verblüft war ich auch, als ich auf abschüssiger Straße rückwärts 
ausparken wollte und der Berganfahrassistent nicht bremste. Ich mußte 
die Handbremse nehmen. Diese Fahrtrichtung wurde in der Firmware 
schlichtweg vergessen.

Manche Features möchte ich aber lieber nicht haben. Z.B. haben teure 
Autos oft ein Soft-Close, was schon manchen Leuten die Fingerkuppen 
amputiert hat.

Autor: Stephan (Gast)
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Autobastler schrieb:
> Dasselbe Auto hat einen Regensensor.

Das können eh nur 2 Deutsche Hersteller so es es auch richtig 
funktioniert.
Da der Fensterheber defekt ist, was beid er Marke wohl häufiger der Fall 
ist, kann es eigentlich nur ein PKW aus dem VW Konzern sein. Die gehören 
aber nicht zu denen, die von Regensensoren richtig was verstehen.
Ja es gibt noch solche Autos die einfach nur fahren, die machen dann 
auch "Freude am Fahren"  :-)

Autor: ich wer sonst (Gast)
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Stephan schrieb:
> Ja es gibt noch solche Autos die einfach nur fahren, die machen dann
> auch "Freude am Fahren"  :-)

Wenn sie denn fahren, ja. Ich will hier jetzt keinen Roman schreiben, 
aber suche mal einen Instandsetzer für deren Steuergeräte, wunder Punkt 
Ansteuerung der Injektoren, und lass dir von dem mal was erzählen. 
Simple Mosfet-Endstufen, völlig dilletantisches Design, macht jeder 
Praktikant besser. Original-ET >> €1000,-, Instandsetzung ca. € 400,-. 
Wert der Teile incl. Schaltungsänderung ca. € 20,-. Ganz viel "Freude" 
;)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter D. schrieb:
> Was mich ärgert an den Features, daß darüber so wenig nachgedacht wird.
> Z.B. bei meinem Clio (mein 1. Auto) nervt, daß nach Abschalten des
> Motors die Fensterheber nicht mehr funktionieren und das Radio/Navi nach
> wenigen Minuten ausgeht.

Nur ist das ein Einzelfall, und dann Renault als Beispiel. naja.

Also die Möglichkeit die Fenster nach Abschalten des Motors noch zu 
schließen gibt es schon lange und in vielen Autos.

Entertainmentsystem geht normalerweise erst bei Abzug des Schlüssels 
aus.

Also evt. fährst du halt die falschen Autos ;-)

Autor: Hmm (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Auf Navi, Freisprech, Bluetooth und evt. Sprachsteuerung will ich aber
> auch nicht mehr verzichten. Absolut keine sinnlosen Features.

Es steht doch gar nicht zur Diskussion, diese Features zu "verbieten". 
Niemand wird kritisiert, weil er diese Dinge mag.

Nicht dass die Features existieren wird bekrittelt, sondern dass man 
kein Auto mehr ohne bekommt. Ich mag halt keinen 
elektrischen-Fensterheber-Zwang, Klimaanlagenzwang und 
Entertainment-Anlagen-Zwang.

Die einfachste Lösung wäre, ein Basismodell ohne Schnickschnack 
anzubieten. Früher gabs das mal.

Autor: ich wer sonst (Gast)
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Hmm schrieb:
> Die einfachste Lösung wäre, ein Basismodell ohne Schnickschnack
> anzubieten.

Blos nicht, nachher werden die tatsächlich noch gekauft ;)

Autor: Ahahahaha (Gast)
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Dieser Thread spricht mir aus der Seleen.
Es ist unglaublich wie schwachsinnig manche Sachen konstruiert sind.
Beim 3er BMW von einem bekannten ist das Anhängerleuchtensteuergerät 
(was ist das überhaupt für ein Schwachsinn ?) kaputt gegangen.
Da ist über schlecht abgedichtete Stecker und Kabel Feuchtigkeit 
reingekommen.
Das war einfach ein Zigarttenschachtelgehäuse. Auf der Platine war ein 
Atmega mit CAN und ein paar Fets . Materialkosten ca 4,5€.
Als Ersatzteil unfassbare 90€. Leider war das Ding so dermaßen 
korrodiert das man da nix mehr retten konnte.

Ich versteh einfach den Sinn eines eigenen Steuergerätes nicht welches 
die Anhängerleuchten steuert. Das ist einfach bescheuert. (Ja man kann 
vlt. Erkennen das eine Birne kaputt ist und das mit erhabenem Gong im 
Bordcomputer anzeigen). Aber dafür so ein Geschiss?

Das mit der Autobatterie ist natürlich extrem bescheuert. Wenn dir die 
Batterie verreckt muss man in die Werkstatt? JA was ein quatsch ist das 
denn?

Autor: Martin S. (sirnails)
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Meriva A. Ignition Logic nennt sich diese Seuche.

Entweder das Autoradio geht IMMER an, wenn man die Zündung anmacht, oder 
man schaltet diesen Logic Schwachsinn aus, dann geht das Radio halt aber 
auch nicht mehr aus, wenn man den Schlüssel abzieht.

Da frage ich mich ganz ehrlich: Hat das irgendein Mensch mal überprüft, 
ob diese Funktionalität so sinnvoll ist? Oder hat der Wasserkopf da 
wieder total weltfremde Designvorgaben gemacht, die vollkommen an 
jeglichem praktischen Nutzen vorbeigehen?

Die Scheibenwischergeschichte klingt auch ganz stark verdächtig nach 
Opel. Ich glaube, das hat schlicht system. Ist der Wischerarm 
festgefroren, und hat der Hersteller wiedermal für 99ct. an der Polyfuse 
gespart, raucht der Motor ab. Kostenpunkt 150 Euro + Einbau.

Auch toll sind die PDCs beim neuen Opel Astra. Stehst an der Ampel. Weit 
und breit nichts - auf einmal rasten die Front-PDCs total aus. Oder du 
bist am rangieren, dich nervt das Gepiepse, machst es aus ... zack, ist 
es wieder an, weil es sich selbst nach kurzer Zeit wieder einschaltet 
GRML

Über die Verdongelung muss man fairerweise sagen, dass das schon 
irgendwo notwendig ist. Es wurden einfach zu viele Fahrzeuge gestolen, 
zerlegt, und die Teile bei Ebay verschachert. Ohne das gegenseitige 
Einlernen gibt es keinen Schutz vor gestohlenen Teilen. Das schreckt 
wahnsinnig viele kleinkriminelle ab. Für die ganzen Ostdrücker ist das 
natürlich trotzdem kein Hindernis, aber es hat die Zahl potentieller 
Diebe dramatisch eingeschränkt.

Autor: A. K. (prx)
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Hmm schrieb:
> Nicht dass die Features existieren wird bekrittelt, sondern dass man
> kein Auto mehr ohne bekommt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/dacia-duster-der-billigste-suv-auf-dem-deutschen-markt-a-1205093.html

Autor: Martin S. (sirnails)
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Ahahahaha schrieb:
> Ich versteh einfach den Sinn eines eigenen Steuergerätes nicht welches
> die Anhängerleuchten steuert.

Der Sinn ist absolut logisch.

1) Spart man sich den kompletten Kabelbaum, da die Steuerung über CAN 
erfolgt
2) Klemmt man die Lampen einfach parallel aufs Rücklicht, wir die 
gesetzlich vorgeschriebene Ausfallerkennung umgangen
3) Wenn am Hänger die Beleuchtung ausfällt, muss auch dies nach vorne 
gemeldet werden. Früher wurde das durch die Blinkerrelais gemacht, die 
dann schneller klickten, jetzt ist es eine Meldung im BC.

Insgesamt ein sinnvolles System. Scheinbar in diesem Fall jedoch falsch 
eingebaut worden. Das Steuergerät kommt beim E46/E91/F11 in den 
Kofferraum.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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MaWin schrieb:
> Merkwürdig, dass man davon keine mit mehr als 20 Jahren auf dem Buckel
> sieht. Irgendwas muss doch kaputt gehen.

ich wer sonst schrieb:
> Oh doch, es sind noch reichlich unterwegs. Ein Blick in die
> KBA-Statistiken bestätigt dies. Einer meiner hat aktuell 25 Jahre auf
> dem Buckel

Meiner übrigens auch. Japan, 23 Jahre, nix kaputt, Hartz IV Ausstattung 
(also ohne Ausstattung), 200.000 km, TÜV neu -> Freude am Fahren.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Tztztz Opel fahren und sich dann beschweren wie doof "heutige Autos" 
sind. Schon bisschen lächerlich.


> Die einfachste Lösung wäre, ein Basismodell ohne Schnickschnack
> anzubieten. Früher gabs das mal.

Hat ja jeder Hersteller. Nur die Frage was "Basis" ist und was nicht. 
el. Fensterheber und zumindest Klima gehört heute halt dazu.

Aber die Basislinien werden trotzdem schon nicht großartig gekauft. Bei 
VW z.B. die "Trendline". Wer fährt die schon? Mir kommt das als ein 
"Alibi-Produkt" vor, damit man niedrige Mindestpreise nennen kann. So 
wenig Austattung will heute einfach niemand mehr.

> Meiner übrigens auch. Japan, 23 Jahre, nix kaputt, Hartz IV Ausstattung
> (also ohne Ausstattung), 200.000 km, TÜV neu -> Freude am Fahren.

Man fragt sich, woher da die Freude kommen soll. In einer 23 Jahre alten 
japanischen Büchse ohne Austattung rumzufahren. Da kann ich mir 
spaßigeres vorstellen, z.B. einen satten Tritt an den Kopf.

: Bearbeitet durch User
Autor: ich wer sonst (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Meiner übrigens auch. Japan, 23 Jahre, nix kaputt, Hartz IV Ausstattung
> (also ohne Ausstattung), 200.000 km, TÜV neu -> Freude am Fahren.

So in der Art. 25 Jahre, 240.000 km, erste nahezu gammelfreie 
Abgasanlage(!), Reparaturen nur ein durch Steinschlag beschädigter 
Kühler, in diesem Zuge gleich die Wapu mitgetauscht. Ein leicht 
inkontinenter Simmerring. Sonst nur Verschleißteile. Motor & Getrieb 
trocken, Ölverbrauch kaum meßbar.

> Hartz IV Ausstattung (also ohne Ausstattung)

Naja, Servo hat er, Klima hatte er (ist abgeklemmt, brauche ich in der 
Stadt nicht).

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Cyblord -. schrieb:
> Man fragt sich, woher da die Freude kommen soll.

DU fragst dich das. Ich freue mich, das der kleine Kerl immer sofort 
anspringt, nicht rumpiepst, weil ihm was nicht passt, wenig Sprit mit 
grüner Plakette braucht, in jeden Parkplatz passt, eine ausgereifte 
Maschine mit hoher Lebensdauer hat und dabei so gut wie nichts kostet. 
Und man kann ihn auch noch selber schrauben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Matthias S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Man fragt sich, woher da die Freude kommen soll.
>
> DU fragst dich das.
Sicher nicht nur ich. Ihr seid eine kleine extreme Minderheit. Dein 
Kollege klemmt sogar seine Klima ab. Ich meine ihr seid keine Zielgruppe 
die relevant wäre.

> Ich freue mich, das der kleine Kerl immer sofort
> anspringt, nicht rumpiepst, weil ihm was nicht passt, wenig Sprit mit
> grüner Plakette braucht

Das hat mein Golf 7 alles auch. Was soll daran besonders sein?

> in jeden Parkplatz passt
Naja wer etwas Laderaum will, kann nicht gleichzeitig ein Mini-Auto 
fahren. Von dem her ist das nicht unbedingt ein gutes Merkmal für einen 
Vergleich.

> Und man kann ihn auch noch selber schrauben.
DAS tun halt auch die wenigsten. Nicht jeder ist Autoschrauber. Das 
vergessen die aber meistens.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Hmm schrieb:
> Die einfachste Lösung wäre, ein Basismodell ohne Schnickschnack
> anzubieten. Früher gabs das mal.

Die einfachste Lösung wäre es, mal wieder Autos anzubieten, statt 
marketingoptimierte Gewinnmaximierer.

Warum haben Autos heute keine Stosstangen mehr ? Es gab mal ein 
US-Gesetz, nach dem Autos einen Aufprall mit bis zu 7km/h ohne 
irgendeine Beschädigung überstehen musste, damals gab ee die schönen 
Gummipuffer an den Stosstangen. Offenkundig kann man Hersteller nur mit 
Gesetzen zwingen.
https://www.pff.de/porsche/index.php?thread/2763508-blinker-vorne-austauschen/
http://www.pagenstecher.de/Auto-Tuning/Tuning-Car-Pics--Videos/t139603p1/1ser-US-GolfRabbit-in-Aufb.html
Heute darfst du einen Audi-Kühlergrill nicht mal berühren.

Hier ein Bericht, der hervorhebt wie gut konstruiert ein Auto ist, bei 
dem man alle Schrauben sehen kann:
Youtube-Video "Here's Why Everyone Loves the Jeep Cherokee XJ"

Es gibt nur zwei Dinge die gesetzlich vorgeschrieben sind:

Die Wegfahrsperre, damit man ein Auto nicht klauen kann. Die 
funktioniert nachweislich in vielen produzierten Fahrzeugen nicht, 
sondern ist für einen Dieb leicht zu übergehen, der einzige, der Kosten 
hat, ist der Autobesitzer. Jedes geklaute Auto, das nicht nachweislich 
abgeschleppt wurde, müsste vom Hersteller ersetzt werden.

Der Schadstoffausstoss: Wir alle kennen die VW-Lüge bei denen Autos 
aufgeliefert wurden, die nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen, 
also nicht zulassungsfähig sind, so ein Fehler ab Werk müsste zur 
2-maligen Nachbesserung und dann zur Wandlung führen.

Peter D. schrieb:
> Völlig verblüft war ich auch, als ich auf abschüssiger Straße rückwärts
> ausparken wollte und der Berganfahrassistent nicht bremste. Ich mußte
> die Handbremse nehmen. Diese Fahrtrichtung wurde in der Firmware
> schlichtweg vergessen.

Meins hat das Sicherheitsfeature, daß die elektrische Handbremse nicht 
löst, wenn noch eine Tür offen ist. So kann man nichts transportieren 
bei dem die Heckklappe offen sein müsste, und wenn ein Türschalter 
defekt ist, kannst du gleich den Abschleppdienst rufen.

Cyblord -. schrieb:
>> Und man kann ihn auch noch selber schrauben.
> DAS tun halt auch die wenigsten. Nicht jeder ist Autoschrauber.

Aber jeder braucht im Laufe seines Autolebens mal einen. DAS vergessen 
die meisten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Hmm schrieb:
>> Nicht dass die Features existieren wird bekrittelt, sondern dass man
>> kein Auto mehr ohne bekommt.
>
> 
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/dacia-duster-der-billigste-suv-auf-dem-deutschen-markt-a-1205093.html

Das hört sich doch nicht so schlecht an: man bestellt nur das, was man 
möchte. Den Duster sieht man hier in der Gegend jedenfalls öfter.

Sogar einen DIN-Schacht gibt es: den kann man dan mit einem preiswerten 
Radio bestücken, das auch alles (USB, Bluetooth, Freisprechen) 
mitbringt, aber nur 80 Euro kostet.

Oder, ganz verwegen: das Radio aus dem alten Auto aus- und dort einbauen 
:-O

Autor: Hmm (Gast)
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A. K. schrieb:
> Hmm schrieb:
>> Nicht dass die Features existieren wird bekrittelt, sondern dass man
>> kein Auto mehr ohne bekommt.
>
> 
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/dacia-duster-der-billigste-suv-auf-dem-deutschen-markt-a-1205093.html

Bäh, ein Suff!

Aber Dacia würde ich mir schon überlegen. Der Sandero ist schon für 7,5k 
zu haben.

Die Frage ist, sie die Qualität aussieht. Das könnte der Knackpunkt 
werden.

Autor: Ahahahaha (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Das Steuergerät kommt beim E46/E91/F11 in den
> Kofferraum.

Jup das war im Kofferaum. Irgendwie hat das Wasser aus den Kabeln 
gezogen. (Kapilarwirkung). Keine Ahnung ob das aber nachgerüstet war 
oder Serienmäßig so verbaut.

Das einzige "Feature" was ich wirklich gut finde ist so ein 
Geschwindigkeitslimitter. Da drückt man auf den Knopf und dann fährt das 
Auto nur 50 (oder das eingestellte) ausser man drückt ganz durch. Dann 
muss man nicht so permanent aufs Tacho schauen in 30er oder 
50er-Zonen...
Man kann trotzdem schnell Beschleunigen, hat aber kein massiven 
Überschwinger dann.

Der ganze andere quatsch benutzt man doch eh nur am Anfang zum 
rumspielen. Später setzt man sich doch einfach ins Auto und fährt.

Elektrische Fensterheber sind eigentlich echt unnötig. Ist ok wenn die 
jemand haben will, aber man kann sie nicht abbestellen.
Das selbe mit elektrisch verstellbaren Sitzen. So oft verstell ich 
meinen Sitz nicht. Also ist es unnötig 20 Steuergerät und 14 motoren 
darun zu verbauen...

Ich denke es liegt einfach daran, dass die großen Autofirmen und 
Zulieferer ja irgendwas machen müssen. Dann hast du 100 Ings da 
rumsitzen und die überlegen sich halt, was man noch machen könnte. Und 
dann kommt halt son Spielzeug raus....

Ein wirkliches Kaufargument sind die Spielereien doch nicht.
Da gehts eher um Platz  Größe  Preis / (ung ggf. noch 
Marken-Prestige).

Autor: ich wer sonst (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Meins hat das Sicherheitsfeature, daß die elektrische Handbremse nicht
> löst, wenn noch eine Tür offen ist. So kann man nichts transportieren
> bei dem die Heckklappe offen sein müsste

Oh wie geil. Wenn ich bedenke, wie oft bei meiner japanischen 
motorisierten Stadtschubkarre die Klappe offen bleibt... ;)

Letzte Wasserstandsmeldung: 10 m² Terassendielen, 4m Markise, 
Stahlrolle, Seitenträger, Sandfilteranlge und Folie eines großen 
Ovalpools reingeladen und auf gings. 550kg Zuladung bei ausgebautem 
Beifahrersitz sind praktisch ;)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Chris D. schrieb:
> 
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/dacia-duster-der-billigste-suv-auf-dem-deutschen-markt-a-1205093.html
>
> Das hört sich doch nicht so schlecht an: man bestellt nur das, was man
> möchte. Den Duster sieht man hier in der Gegend jedenfalls öfter.

Auf jedenfall mal eine interssante Idee. Nur die Frage ob der überhaupt 
mal in dieser nackten Version gekauft wird. Viele nutzten den günstigen 
Grundpreis um dann doch wieder viel Austattung reinzupacken.

Also hier sieht man ab und zu mal einen Duster. Der wird 
umgangsprachlich als "Rumänen-Jeep" bezeichnet. Für extreme Puristen 
sicher interessant, ich wollts nicht haben.

> Die Frage ist, sie die Qualität aussieht. Das könnte der Knackpunkt
> werden.

Ach echt?

> Der ganze andere quatsch benutzt man doch eh nur am Anfang zum
> rumspielen. Später setzt man sich doch einfach ins Auto und fährt.

Darum sind besten Features ja auch die, welche man dauernd nutzt ohne 
darüber nachzudenken.
Und da gibt es viele:

z.B.
autom Licht / Scheibenwischer
autom. Fernlicht, Kurvenlicht,
Keyless Access
usw.

Alles Dinge die nichts mit spielen zu tun haben sondern eigentlich 
täglich einfach genutzt werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Hmm schrieb:
> Bäh, ein Suff!

Der Artikel ist von heute. So weit reicht mein Gedächtnis noch. Nicht 
aber dafür, was Dacia sonst noch an staubigen oder sandigen Produkten 
hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Ahahahaha schrieb:
> Ich denke es liegt einfach daran, dass die großen Autofirmen und
> Zulieferer ja irgendwas machen müssen.

Eher an fehlenden Kunden. Nicht einmal in Indien sind Billigstfahrzeuge 
der Renner (=> Tata). Und hierzulande ist der Kreis jener, die ihren 
elitären Status mit demonstrativ anspruchslosen Fahrzeugen 
unterstreichen wollen, einfach zu klein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Markus F. (mfro)
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Wenn jeder tatsächlich bloß noch so viel Auto kaufen würde, wie er 
braucht, um von A nach B zu kommen, dann würde es unserer Wirtschaft so 
was von dreckig gehen ...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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A. K. schrieb:
> Ahahahaha schrieb:
>> Ich denke es liegt einfach daran, dass die großen Autofirmen und
>> Zulieferer ja irgendwas machen müssen.
>
> Eher an fehlenden Kunden. Nicht mal in Indien sind Billigstfahrzeuge der
> Renner (=> Tata).

Eben. Es gibt praktisch keinen Markt für sowas. Fast jeder der es sich 
irgendwie leisten kann, fährt was besseres. Wirre Einzelmeinungen zur 
nötigen und nicht nötigen Austattung von Autos haben halt kein großes 
Gewicht.

Und jetzt mal aus wirtschaftlicher Sicht: ich bekomme also für 12k einen 
neuen Duster ohne irgendwas.
Ich habe aber vor 3 Jahren einen Golf 6 Variant (sicher mehr Laderaum 
als der Duster) gebraucht von 2012 mit 50k km drauf mit echt viel 
Austattung inkl. Navi, Alcantara, zig Assistenten usw. für 13k gekauft.
Warum sollte ich für 1-2 k weniger einen, wenn auch Neuen, Duster 
kaufen? Welchen Vorteil habe ich da?
Und man kann über VW sagen was man will, die Qualität der 
Innenaustattung ist Top. Das wird man bei Dacia nicht finden.

Also auch oder gerade mit dem spitzen Bleistift gerechnet, ist das kein 
so guter Deal. Eher was für Ideologen.

Autor: A. K. (prx)
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Markus F. schrieb:
> Wenn jeder tatsächlich bloß noch so viel Auto kaufen würde, wie er
> braucht, um von A nach B zu kommen, dann würde es unserer Wirtschaft so
> was von dreckig gehen ...

... dafür wären die Städte umso sauberer.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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A. K. schrieb:
> Markus F. schrieb:
>> Wenn jeder tatsächlich bloß noch so viel Auto kaufen würde, wie er
>> braucht, um von A nach B zu kommen, dann würde es unserer Wirtschaft so
>> was von dreckig gehen ...
>
> ... dafür wären die Städte umso sauberer.

Ja so wie in Indien...

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Also die Möglichkeit die Fenster nach Abschalten des Motors noch zu
> schließen gibt es schon lange und in vielen Autos.

Aktueller VW - 1,5 Jahre alt:

Nach Abschalten der Zündung kann man manchmal noch die Scheiben 
elektrisch schließen. Oft geht es aber nicht mehr. Dann muss man erst 
wieder die Zündung einschalten. Ich rätsele schon seit Jahren, nach 
welchem Gesetz der Vorgänger-VW und der aktuelle da vorgehen. 
Mittlerweile glaube ich, dass es an der Reihenfolge liegt, ob ich mich 
zuerst abschnalle oder erst die Zündung ausmache. Ja, der Ab- und 
Anschnallvorgang wird durchaus vom Auto auch in anderen Situationen 
gewürdigt: Bin ich angeschnallt, löst sich beim Anfahren auch 
automatisch die elektronische Handbremse. Bin ich nicht angeschnallt, 
muss ich die Handbremse selber lösen. Das finde ich okay so.

Andere Macke: Bei Kurzfahrten von ca. 100-500m wird beim Ausschalten des 
Motors die elektronische Handbremse nicht automatisch angezogen. 
Gefährlich, wenn man sich sonst dran gewöhnt hat.

Noch 'ne Macke: Die Hold-On Funktion löst manchmal bei leichtem Rollen, 
z.B. beim Einfahren in eine Kreuzung zum Linksabbiegen abrupt aus. Der 
Wagen bleibt dann abrupt stehen. Nicht nur gewöhnungsbedürftig für die 
Mitfahrer, sondern auch für nachfolgende Fahrzeuge...

Was ich hier wieder angenehm finde: Trete ich anschließend die Kupplung, 
springt der gerade abgewürgte Motor automatisch wieder an.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Frank M. schrieb:
> Nach Abschalten der Zündung kann man manchmal noch die Scheiben
> elektrisch schließen. Oft geht es aber nicht mehr. Dann muss man erst
> wieder die Zündung einschalten. Ich rätsele schon seit Jahren, nach
> welchem Gesetz der Vorgänger-VW und der aktuelle da vorgehen.

Bei mir wird das in der Anleitung beschrieben. Hast du das mal 
nachgelesen?

> Andere Macke: Bei Kurzfahrten von ca. 100-500m wird beim Ausschalten des
> Motors die elektronische Handbremse nicht automatisch angezogen.

Die wird doch überhaupt nur autom. angzogen wenn vorher Auto-Hold aktiv 
war oder?

> Noch 'ne Macke: Die Hold-On Funktion löst manchmal bei leichtem Rollen,
> z.B. beim Einfahren in eine Kreuzung zum Linksabbiegen abrupt aus.

Das finde ich übel. Das darf überhaupt nicht sein.
Es kommt mir auch merkwürdig vor, weil wenn man normal anhält, sieht man 
noch eine kurze aber deutliche Verzögerung zwischen Stillstand und dem 
Aufleuchten der grünen Auto-Hold Anzeige. Auch wenn man wirklich extrem 
langsam an die Ampel rollt. Ein Auslösen von Auto-Hold wenn man noch 
rollt finde ich deshalb nicht nachvollziehbar.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> bei mir wird das in der Anleitung beschrieben. Hast du das mal
> nachgelesen?

Nein, aber danke für den Tipp. Dann werde ich die mal rauskramen. 
Hättest Du aber auch direkt hier beschreiben können ;-)

> Die wird doch überhaupt nur autom. angzogen wenn vorher Auto-Hold aktiv
> war oder?

Jepp. Das heisst: Bei mir eigentlich immer. Ausser, man fährt nur ein 
paar hundert Meter weit, z.B. weil man auf der eigentlichen Fahrt noch 
kurz beim Bäcker reinspringen will. Dann muss man die Bremse manuell 
anziehen.

> Ein Auslösen von Auto-Hold wenn man noch rollt finde ich deshalb nicht
> nachvollziehbar.

Passiert auch nur ganz selten, aber es passiert.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Frank M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> bei mir wird das in der Anleitung beschrieben. Hast du das mal
>> nachgelesen?
>
> Nein, aber danke für den Tipp. Dann werde ich die mal rauskramen.
> Hättest Du aber auch direkt hier beschreiben können ;-)

Weiß es selbst nicht auswendig. Aber ich habe das Kapitel bem 
Durchblättern gesehen.

>
>> Die wird doch überhaupt nur autom. angzogen wenn vorher Auto-Hold aktiv
>> war oder?
>
> Jepp. Das heisst: Bei mir eigentlich immer. Ausser, man fährt nur ein
> paar hundert Meter weit, z.B. weil man auf der eigentlichen Fahrt noch
> kurz beim Bäcker reinspringen will. Dann muss man die Bremse manuell
> anziehen.

Scheint schon so als ob dein Auto-Hold irgendwie komisch wäre.
Interessant hierbei ist vielleicht, dass ich vor kurzem in der Werkstatt 
ein SW-Update bezüglich einer möglichen Fehlfunktion der el. Parkbremse 
und Auto-Hold bekommen habe.
Ich habe da aber noch nie was bemerkt.

Vielleicht gibts da für deine Auto inzwischen auch was.

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin S. (sirnails)
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Ahahahaha schrieb:
> Der ganze andere quatsch benutzt man doch eh nur am Anfang zum
> rumspielen. Später setzt man sich doch einfach ins Auto und fährt.

Ich benutze viel von dem Quatsch in meinem 3er täglich. Und ich muss 
klar sagen - anders als in diesen dämlichen Reisschüsseln, die ich davor 
gefahren habe, funktioniert das Zeug hier wenigstens anständig und 
immer. Ich hab das Auto jetzt 5 Jahre, das Auto ist BJ 2010 und ich habe 
außer Bremsen nicht eine einzige Reparatur gehabt. Ein paar Sachen sind 
damals noch auf die Gebrauchtwagengarantie gemacht worden, aber ich bin 
mir zu 100% sicher, dass hier die Werkstatt BMW abgezogen hat, und 
unnötige Reparaturen gemacht hat. Der wagen hat ein komisches ratterndes 
Geräusch ab 130 km/h aufwärts. Ich tippe bis heute noch darauf, dass 
eine Bremsscheibe leicht verzogen ist. Das läße sich mit einer Messuhr 
schnell nachprüfen, aber dafür bin ich zu faul.

Wobei, wenn ich so recht darüber nachdenke: einen Softwarefehler hat das 
Auto. Manchmal geht das Radio an, wenn ich das Auto über die ZV 
aufsperre. Aber da es nach dem Abschließen ohnehin nach 10 Minuten 
wieder abschaltet, ist mir das ziemlich egal.

Ich hab allerdings auch die Business Line. Da gibt's kaum 
Schnickschnack. Hatte zuvor für 300 Euro ein neues Garmin gekauft, und 
daher auch auf das Navi und den iDrive Käse verzichtet.

> Elektrische Fensterheber sind eigentlich echt unnötig. Ist ok wenn die
> jemand haben will, aber man kann sie nicht abbestellen.

Naja, es ist schon angenehmer. Aber seit ich eine Klima habe, sind die 
Fenster eigentlich immer zu. Hat zudem den Vorteil, dass dank 
Pollenfilter der Innenraum nicht mehr so oft verstaubt.

> Das selbe mit elektrisch verstellbaren Sitzen. So oft verstell ich
> meinen Sitz nicht. Also ist es unnötig 20 Steuergerät und 14 motoren
> darun zu verbauen...

Bei mir darf niemand anderes fahren. Ich bin es leid, dass ich jedesmal 
wieder ungefähr 500km brauche, bis der Sitz so ist, wie ich in hatte... 
Da sind elektrische Sitze mit Speicherfunktion schon sehr praktisch. Für 
einen alleine natürlich Unsinn.

> Ich denke es liegt einfach daran, dass die großen Autofirmen und
> Zulieferer ja irgendwas machen müssen. Dann hast du 100 Ings da
> rumsitzen und die überlegen sich halt, was man noch machen könnte. Und
> dann kommt halt son Spielzeug raus....

Autofirmen entwickeln doch von all dem nichts selbst! Das sind alles 
Aufträge an Conti, Bosch und Co. Die Ings, die bei den Herstellern 
selbst sitzen, machen nur das Auto selbst, definieren die Vorgaben und 
prüfen dann die Umsetzung.

> Ein wirkliches Kaufargument sind die Spielereien doch nicht.
> Da gehts eher um Platz  Größe  Preis / (ung ggf. noch
> Marken-Prestige).

Das Problem ist halt, dass kaum jemand heute den 10-fachen Preis eines 
Autos für die Technik anno 1970 ausgeben will. Wer heute ein neues Auto 
kauft, will Verbesserung. Keinen Stillstand.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Ahahahaha schrieb:
> Elektrische Fensterheber sind eigentlich echt unnötig.

Echt, wie machst du die Beifahrerscheibe auf um jemanden auf dem Gehweg 
nach irgendweas zu fragen ?

Ich vergass, Rambo fragt nicht, hat Navi (ist das nicht ein unnötiges 
Sonderzubehör?).

Auch elektrische Scheibenverstellung auf Beifahrerseite hilft, wenn man 
auf der Seite an den Bordstein rangieren muss oder so.

Ich vergass, Rambo kann auch ohne Sicht einparken. Meistens.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Cyblord -. schrieb:
>> Eher an fehlenden Kunden. Nicht mal in Indien sind Billigstfahrzeuge der
>> Renner (=> Tata).
>
> Eben. Es gibt praktisch keinen Markt für sowas.

Nicht wirklich.

Praktisch alle Leute, die sich ihr Auto selbst kaufen, greifen zu 
günstigen Fahrzeugen, maximal Golf Klasse, aber gerne auch VW Up oder 
Smart oder eben Dacia.

Schon ab Passat sind es überwiegend Firmenfahrzeuge, bei Premium wie 
Mercedes praktisch ausschliesslich, also gekauft von Leuten die a) sie 
nicht von eigenem Geld kaufen b) womöglich noch teuer leasen c) vor 
Bezahlung der Steuern zahlen und MWSt gegenrechnen, de facto also 50% 
billiger bekommen d) nie selbst reparieren.

Zwar machen die Firmenkäufe inzwischen über 50% aus, aber die 
Privatkäufe noch über 40%. 40% ist ein durchaus erklecklicher 
Marktanteil, den nur kaum ein Hersteller bedienen will weil an Firmen 
locker das doppelte und dreifache, ach das zehnfache weil die nicht mal 
rabattgierig sind, zu verdienen ist. Daß so wenig Privatleute kaufen, 
liegt auch daran, daß sich immer weniger von denen ein Auto leisten 
können, Autopreise steigen deutlich oberhalb der Inflation, Löhne liegen 
unterhalb.

Martin S. schrieb:
> Wer heute ein neues Auto
> kauft, will Verbesserung. Keinen Stillstand.

Verbesserung wäre: Hält länger, ist einfacher reparierbar, ist billiger 
und bringt mehr Leistung.
All das erfüllt ein modernes Auto nicht, im Gegenteil, es wird immer 
unbrauchbarer.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Michael B. schrieb:
> Ich vergass, Rambo kann auch ohne Sicht einparken. Meistens.

Elektrische Fensterheber gibts zwar schon länger, aber 
selbstverständlich waren die vor 30 Jahren noch nicht. Folglich dürften 
von diesen gealterten "Rambos" noch einige die Strassen unsicher machen.

Das ist ein wenig wie mit den Analoguhren, mit denen die britische 
Jugend von Heute angeblich Probleme hat. Die Leute von früher konnten 
es, die Leute heute nicht mehr, weil die veränderte Welt es nicht mehr 
erforderlich macht.

Es gab auch eine Zeit, in der viele Leute selber die Sau verwursten 
konnten. Die meisten heute würden dabei nur die Wurst versauen. Gibts 
einen Grund, jene zu verspotten, die das noch können?

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Michael B. schrieb:
> Ahahahaha schrieb:
>> Elektrische Fensterheber sind eigentlich echt unnötig.
>
> Echt, wie machst du die Beifahrerscheibe auf um jemanden auf dem Gehweg
> nach irgendweas zu fragen ?
>
> Ich vergass, Rambo fragt nicht

Doch, aber Rambo ist gelenkig, weil er Sport betreibt und so mühelos an 
die Kurbel kommt wie viele Millionen Autofahrer mit Fensterkurbeln vor 
ihm.

Ansonsten ist Rambo auch so schlau,

> , hat Navi (ist das nicht ein unnötiges
> Sonderzubehör?).

einfach sein sowieso vorhandenes Smartphone in den passenden, 
preiswerten Halter zu stecken und bei Bedarf seine Navi-App mit 
kostenlosen Karten und Updates und Offlinefunktion für €5,99 zu starten 
und nicht auf die überteuerten Herstellernavis angewiesen zu sein.

Und der schlaue Rambo kann das Smartphone mit Navi nach Abstellen des 
Wagens auch einfach mitnehmen und hat die Karte mit dabei, wenn er sich 
dann vor Ort bewegen möchte.

> Auch elektrische Scheibenverstellung auf Beifahrerseite hilft, wenn man
> auf der Seite an den Bordstein rangieren muss oder so.
>
> Ich vergass, Rambo kann auch ohne Sicht einparken. Meistens.

Ja, das sollte Rambo allerdings schon in der Fahrschule gelernt haben.

Wie sagte schon Colonel Trautman:
"Dieser Mann gehört zu den besten - mit dem Gewehr, mit dem Messer oder 
mit den bloßen Händen!"

Und im Auto sowieso! :-}

Autor: Feldkurat K. (feldkurat)
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Michael B. schrieb:

> Ich vergass, Rambo kann auch ohne Sicht einparken. Meistens.

Michael B. schrieb:
> Ich vergass, Rambo fragt nicht, hat Navi (ist das nicht ein unnötiges
> Sonderzubehör?).

Du vergisst noch mehr. Vor Allem Dich selbst, wenn es darum geht, Deine 
Mitmenschen anzupissen.

Zum Thema: Es gab 2008 von Hyundai kurze Zeit Fahrzeuge vom Typ I20, die 
in Indien produziert wurden und keinerlei Schnickschnack enthielten. 
(Kein Festerheber, kein Klima etc.) Die verkauften sich innerhalb 
kürzester Zeit.
Mit Glück gelang es mir, als ich davon hörte, ein solches Fahrzeug in 
der Nachbarstadt zu kaufen.

160000 Kilometer -> Außer Bremsklötzen Nichts zu wechseln gewesen

Solche Autos würden sich auch heute noch mit Kußhand verkaufen lassen 
-wenn man sie denn noch SO herstellen würde. Der Preis ist in der 
Zwischenzeit aber von 10000 auf 15000 gestiegen.

Autor: Gustav K. (hauwech)
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Michael B. schrieb:
> Warum haben Autos heute keine Stosstangen mehr ?

Weil schon eine leichte Berührung der Front- oder Heckpartie (paar nicht 
sichtbare Kratzer) eine Reparatur von knapp 2.000 Euro nach sich zieht, 
alternativ die Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt um 6 Jahre für den 
Schadenverursacher. Punktgenau selber so erlebt. Da klingeln die Kassen 
der Werkstätten und der Autohersteller für die Lieferung der 
Ersatzteile.

Anfangs wurde die in der Fahrzeugfarbe lackierte Stoßstange nur als 
Option angeboten, die Kunden haben dann aber überwiegend nur noch diese 
Ausführung geordert. Folglich wurde diese Option schnell in die 
Standardausführung übernommen. Später wurde die Stoßstange als 
Stoßfänger in die Karosserie integriert und mit der Karosserie lackiert. 
Heute sieht man nichts anderes mehr.

Für viele schwachsinnige Konstruktionen oder Ausstattungen ist der Kunde 
selbst verantwortlich, weil er ohne Verstand auch noch den letzten Mist 
an Ausstattung ordert. Hauptsache modern und man ist auf der Höhe der 
Zeit.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Gustav K. schrieb:
> Für viele schwachsinnige Konstruktionen oder Ausstattungen ist der Kunde
> selbst verantwortlich, weil er ohne Verstand auch noch den letzten Mist
> an Ausstattung ordert. Hauptsache modern und man ist auf der Höhe der
> Zeit.

Das ist halt der Markt. Das verstehen viele nicht. Die Hersteller bauen 
was die Kunden wollen. Dein 5-Jahresplan für Stoßstangen will ich nicht 
haben. Und ja, es sieht einfach besser aus. Wenn du keine 2000 EUR 
zahlen willst würde ich vorschlagen du fährst nicht gegen die Autos 
anderer Leute.

Autor: Filippé M. (Firma: Norris Vietnam-Reisen GmbH) (mcspeckfett)
Datum:

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Michael B. schrieb:
> Auch elektrische Scheibenverstellung auf Beifahrerseite hilft, wenn man
> auf der Seite an den Bordstein rangieren muss oder so.
>
> Ich vergass, Rambo kann auch ohne Sicht einparken. Meistens.

Pff Seitenspiegel. Rambo benutzt die nicht-elektrische Feststellbremse 
um einzuparken!

;D

: Bearbeitet durch User
Autor: Reinhard S. (rezz)
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Autobastler schrieb:
> Geschichte 2:
> Dasselbe Auto hat einen Regensensor. Wenn ich den Rückwärtsgang einlege
> und der Regensensor gleichzeitig Regen anzeigt, dann geht automatisch
> der Heckscheibenwischer an.

Gabs auch schon vor dem Regensensor: Wenn der (Front-)Scheibenwischer an 
war und man den R-Gang eingelegt hat ging der Heckscheibenwischer an.

> Was die Spezialisten für dieses Feature
> nicht bedacht haben, ist, dass der Regensensor auch bei frostiger
> Scheibe auslöst und die Elektronik stumpf den Heckscheibenwischer
> einschaltet, auch wenn das Gummi festgefroren ist. Diese Feature (Danke
> an die Entwickler) führt dazu, dass ich jeden Winter ein neues
> Wischergummi brauche.

Ich seh das Problem nicht, da man ja vorher eh ums Auto rumgeht und 
alles freikratzt, damit also auch die Scheibenwischer mal anhebt.

> Conclusion:
> Ich habe den Eindruck, dass es im PKW-Bereich kaum noch echte
> Gebrauchswertsteigerungen (Verbrauch, Bodenhaftung, Lenkfähigkeit,
> Laufleistung, Wartungsfreundlichkeit etc.) gibt

Gebrauchswertsteigerungen weniger, ja. Allerdings etliches an 
Komfortsteigerungen. Und wenn die ausfallen fährt das Auto weiterhin.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Reinhard S. schrieb:
> Und wenn die ausfallen fährt das Auto weiterhin.

Leider nein.

Elektrischer Fensterheber geht NATÜRLICH im geöffneten Zustand kaputt.

Dann kann man nicht mehr aus der Garage fahren, denn es regnet.

Golf Fahrer kennen den Komfort, wenn das Komforsteuergerät im Winter bei 
Kondenswasserbildung mal eben nachts beim geparkten und abgeschlossenen 
Auto so ganz eigenständig die Scheiben komplett runterfuhr, und man am 
Morgen den Innenraum von Schnee freischaufeln durfte, falls das Auto 
noch da war (aber welcher Dieb würde so eine Möhre schon klauen).

Und die Hersteller verschweigen möglichst alles.

Mein Auto hat noch Halogenlicht. Da geht mal eine Lampe kaputt. Sieht 
man sofort und wechselt sie, aber es ging keine Lampenkontrolleuchte an 
wie bei meinem Vorherigen, der Bordcomputer sagte nichts im Infodisplay, 
nun ja, 40000 EUR Billigkarre, da hat man wohl den Stromsensor 
vergessen. Ich wär überrascht, als später mal beim auslesen des 
Steuergeräts klar dokumentiert war, wann die Lampe defekt war.

Warum zum Henker verschweigt der Hersteller mir das als Fahrer, und auch 
alle anderen Steuergeräteinformationen ? Voltmeter ? Fehlanzeige, obwbhl 
OBD ganz genau weiss wie es dem Akku geht, da merkt man nur am Ausfall 
von ABS und Airbag daß wohl was nicht stimmt.

Autos sind heute Rotzkarren und eine Beleidigung gegenüber dem Käufer 
der von Ingenieuren und Marketingschwätzern für dumm verkauft wird.

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Michael B. schrieb:
> Schon ab Passat sind es überwiegend Firmenfahrzeuge, bei Premium wie
> Mercedes praktisch ausschliesslich, also gekauft von Leuten die a) sie
> nicht von eigenem Geld kaufen b) womöglich noch teuer leasen c) vor
> Bezahlung der Steuern zahlen und MWSt gegenrechnen, de facto also 50%
> billiger bekommen d) nie selbst reparieren.

Ja, das sind vielfach Firmenwagen. Aber nur die ersten 0,5 bis 3 Jahre. 
Danach sind das für die nächsten 15+ Jahre Privatwagen. In der 
Neuwagenstatistik tauchen die natürlich allesamt als Firmenwagen auf. 
Aber ein ein Jahr alter, gepflegter 5er mit Vollausstattung und relativ 
wenig Kilometer zum Basispreis von der Autovermietung ist doch kein 
schlechter Deal.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Feldkurat K. schrieb:
> Es gab 2008 von Hyundai kurze Zeit Fahrzeuge vom Typ I20, die
> in Indien produziert wurden und keinerlei Schnickschnack enthielten.

Sowas gibts noch immer. Zum Beispiel der Skoda Stadtgeh in seiner 
schlanksten Ausführung. Komplett ohne Elektro-Schnickschnack. Wir haben 
einen solchen, hat inzwischen 120000 runter, ohne nennenswerte Ausfälle.

Der Nächste wird wieder so einer, wenn es ihn dann noch gibt.

Autor: Lars R. (lrs)
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Die Sache mit den Fensterhebern ist nicht so einfach. Je nach Typ 
braucht es Einklemmschutz, Neu-Anlernfunktion, usw.

Unschön ist jedoch, wenn die Sache nicht reparierbar/modular ausgelegt 
ist. In den 80ern gab es noch einfach verfügbar Stromlaufpläne zu allem 
möglichen. Heute hat jeder Kippschalter seinen eigenen uC mit 
proprietärem Code.

Autor: Holm T. (holm)
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Cyblord -. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Man fragt sich, woher da die Freude kommen soll.
>>
>> DU fragst dich das.
> Sicher nicht nur ich. Ihr seid eine kleine extreme Minderheit. Dein
> Kollege klemmt sogar seine Klima ab. Ich meine ihr seid keine Zielgruppe
> die relevant wäre.

Och..so "Minderheit" sind sie nicht.. ich habe keinen "kleinen Kerl" 
weil meine Anforderungen mehr Raum erfordern. Ich habe einen 2002er 
Mazda6.
>
>> Ich freue mich, das der kleine Kerl immer sofort
>> anspringt, nicht rumpiepst, weil ihm was nicht passt, wenig Sprit mit
>> grüner Plakette braucht
>
> Das hat mein Golf 7 alles auch. Was soll daran besonders sein?

Mein letzter VW war ein 2er Jetta. Ich habe simpel andere Anschauungen 
als der VW Konzern was ein brauchbares Auto ausmacht, offensichtlich bin 
ich damit nicht alleine. Verreckende Zündspulen, ständig ausfallende 
Lampen und Fensterheber oder Luxus wie "Komfortsteuergeräte" gehören bei 
mir nicht dazu. Ich will keinen solchen gefühlt doppelt so teuren Eimer 
mehr haben.

[..]
>
>> Und man kann ihn auch noch selber schrauben.
> DAS tun halt auch die wenigsten. Nicht jeder ist Autoschrauber. Das
> vergessen die aber meistens.

Ich kann das, ich mache es aber nicht selber, da hat sich ein Deal mit 
ner Werkstatt ergeben den ich selten mal nutze..

Gruß,

Holm

Autor: Martin S. (sirnails)
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Holm T. schrieb:
> Och..so "Minderheit" sind sie nicht.. ich habe keinen "kleinen Kerl"
> weil meine Anforderungen mehr Raum erfordern. Ich habe einen 2002er
> Mazda6.

Geiles Auto. Ich hatte den 2003er mit Velours-Sitzen. Geil! Richtige 
Poposchmeichler, schön großes Auto, immernoch halbwegs modern im Design, 
sau bequem. Wenn mir so ein versoffener nach Ösi emigrierter Ossi in 
Österreich den nicht zu schrott gefahren hätte, würde ich ihn heute noch 
fahren :-(

Ganz schlimm ist, was danach kam. Hab dann ein 2008er Modell gekauft. 
War damals 5 Jahre alt. Nach zwei Jahren zum Tüv, wollte der TÜVler 
nicht glauben, dass der wagen erst 7 Jahre alt ist. Erst als er die EZ 
gesehen hat, stand er mit fassungslosem Blick da. Er meinte: Kauf das 
nächste mal Skoda. Die haben nach 7 Jahren 0 Rost. Aber dass ein Auto 
nach 7 Jahren von unten aussieht, wie ein Corsa nach 15 Jahren, hatte er 
wohl noch nie erlebt.

Ich weiß nicht, wie die neuen M6 geworden sind. Früher hatte man mega 
viel Platz in der Türverkleidung. Beim Modell vor 3 Jahren ist das zu 
einem Flaschenhalter verkommen. Dermaßen unpraktisch! Aller Stauraum, 
der bei diesem Auto massiv vorhanden war.. wegrationalisiert. Und dafür, 
dass der M6 das "Premiummodell" von Mazda ist, ist die Ausstattung ein 
schlechter scherz!

Schade eigentlich.

Autor: Holm T. (holm)
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Martin S. schrieb:
> Ahahahaha schrieb:
>> Der ganze andere quatsch benutzt man doch eh nur am Anfang zum
>> rumspielen. Später setzt man sich doch einfach ins Auto und fährt.
>
> Ich benutze viel von dem Quatsch in meinem 3er täglich. Und ich muss
> klar sagen - anders als in diesen dämlichen Reisschüsseln, die ich davor
> gefahren habe, funktioniert das Zeug hier wenigstens anständig und
> immer.


Neugier: Was genau ging denn bei Deinen dämlichen Reisschüsseln nicht?

Gruß,

Holm

[..]
> Das Problem ist halt, dass kaum jemand heute den 10-fachen Preis eines
> Autos für die Technik anno 1970 ausgeben will. Wer heute ein neues Auto
> kauft, will Verbesserung. Keinen Stillstand.

Eben :-)
Deswegen verzichte ich gerne auf unnötigen aber gerne ausfallenden Mist.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
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Gustav K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Warum haben Autos heute keine Stosstangen mehr ?
>
> Weil schon eine leichte Berührung der Front- oder Heckpartie (paar nicht
> sichtbare Kratzer) eine Reparatur von knapp 2.000 Euro nach sich zieht,
> alternativ die Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt um 6 Jahre für den
> Schadenverursacher. Punktgenau selber so erlebt. Da klingeln die Kassen
> der Werkstätten und der Autohersteller für die Lieferung der
> Ersatzteile.
>
> Anfangs wurde die in der Fahrzeugfarbe lackierte Stoßstange nur als
> Option angeboten, die Kunden haben dann aber überwiegend nur noch diese
> Ausführung geordert. Folglich wurde diese Option schnell in die
> Standardausführung übernommen. Später wurde die Stoßstange als
> Stoßfänger in die Karosserie integriert und mit der Karosserie lackiert.
> Heute sieht man nichts anderes mehr.


Welche Stoßstange? Das sind doch nur Plasikzierleisten die davonspelzen 
wenn man sie berührt.

Ich bin mit meinem letzten VW (Jahrzehnte her) mal an einer Kreuzung 
gegen einen Ford Orion gefahren. Sowohl der Jetta als auch der Ford 
hatten noch übliche "Stoßstangen", hinter der vom Jetta gabs einen 
Profilträger aus Stahl und hinter der vom Ford gabs Luft.
Nachdem sich der Typ, der vor mir vorfahrt beachten mußte, losgefahren 
war und sich dann mit 45° auf der Kreuzung doch überlegte wieder 
anzuhalten (weshalb ich beim Nachsetzen gegen den Ford gefahren bin) 
wieder beruhigt hatte kam selbständig die Aussage "..es ist was Wahres 
dran, wer Ford fährt, kommt mit dem Zug wieder". Er hatte die Schäden 
begutachtet und realisiert. Ich hatte ne daumengroße Delle neben dem 
Scheinwerfer und seine Kofferraumwand stand 25cm weiter innen.
Ich bin nur mit meiner Stoßstange gegen seine gefahren, seine Stoßstange 
hat die Heckwand dann eingedrückt.

Heute liegen die "Stoßstangen" wegen vorgeschriebener "passiver 
Sicherheit für Fußgänger" nur noch als Splitter am Boden, bei allen 
Fahrzeugen die kein Defender sind. Das sind nur noch Verkleidungen die 
man wegen des CW Wertes durch die Gegend kutschiert.
Ich will trotzdem keinen VW mit gefühlten 2 Defekten pro Woche mehr 
haben.

[..]

Gruß,

Holm

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Einfach mal beim nächstem Besuch in den Glasstahltempel den Verkäufer 
wenn er Extras auflistet fragen welche verschiedenen Nockenprofile er 
liefern kann, dann die GNU Lizenz der Motorsteuerungssoftware einsehen 
wollen.

Schwerpunkt erläutern lassen.

und natürlich die Verwindungssteifigkeit des Fahrwerkes in Grad/Nm 
erläutern lassen....
alles weitere erübrigt sich dann wohl....

Autos werden über Gefühle verkauft oder Flottenweise über den Preis 
abgesetzt.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Thomas E. schrieb:

> Ja, das sind vielfach Firmenwagen. ...
> Aber ein ein Jahr alter, gepflegter 5er .... von der Autovermietung
>  ist doch kein schlechter Deal.

Dann hoffe dass weder ich noch Jeremy Clarkson einer der Mieter war.
Youtube-Video "Top Gear - Fastest  Car In The World (Rental)"

Autor: Johannes S. (jojos)
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Lars R. schrieb:
> Die Sache mit den Fensterhebern ist nicht so einfach. Je nach Typ
> braucht es Einklemmschutz, Neu-Anlernfunktion, usw.

Das ist aber kein Hexenwerk. Ich hatte einen Renault da musste man nur 
den Taster gedrückt halten und der Fensterheber hat seine Referenzfahrt 
gemacht. Wenn sowas jetzt nur noch mit Servicecomputer geht und die 
Werkstatt das als teure Dienstleistung verkauft ist das was anderes.
Gegen die elektronischen Helfer habe ich nix, nur wenn immer mehr die 
tolle Connectivity angepriesen wird die dich nur noch in die 
Vertragswerkstatt treibt mag ich das nicht.
Und trotz viel Technik kann man immer noch einiges selber reparieren, es 
gibt reichlich Foren mit ausführlichen Hilfen und Anleitungen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Sebastian L. schrieb:
> Einfach mal beim nächstem Besuch in den Glasstahltempel den Verkäufer
> wenn er Extras auflistet fragen welche verschiedenen Nockenprofile er
> liefern kann, dann die GNU Lizenz der Motorsteuerungssoftware einsehen
> wollen.
>
> Schwerpunkt erläutern lassen.
>
> und natürlich die Verwindungssteifigkeit des Fahrwerkes in Grad/Nm
> erläutern lassen....

Und nach dieser peinlichen Vorstellung fühlst du dich dann wie der große 
Ficker? Oder wirst du wenigstens rot dabei?

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Sebastian L. schrieb:
> Dann hoffe dass weder ich noch Jeremy Clarkson einer der Mieter war.

In Anbetracht der Aussicht, die Kaution nicht wieder zu bekommen, sowie 
sich evtl. weiteren Ärger einzuhandeln, liefern auch Maulhelden wie du 
die Karre unversehrt wieder ab.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Le X. schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Einfach mal beim nächstem Besuch in den Glasstahltempel den Verkäufer
>> wenn er Extras auflistet fragen welche verschiedenen Nockenprofile er
>> liefern kann, dann die GNU Lizenz der Motorsteuerungssoftware einsehen
>> wollen.
>>
>> Schwerpunkt erläutern lassen.
>>
>> und natürlich die Verwindungssteifigkeit des Fahrwerkes in Grad/Nm
>> erläutern lassen....
>
> Und nach dieser peinlichen Vorstellung fühlst du dich dann wie der große
> Ficker? Oder wirst du wenigstens rot dabei?

Wahrscheinlich hat der noch nie ein Auto gekauft, malt sich aber jeden 
Tag aus wie er den großen Zampano im Autohaus macht. Das ist echt arm 
sowas. Aber auch amüsant ;-)

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Cyblord -. schrieb:
> Aber auch amüsant ;-)

Nö.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Martin S. schrieb:
> Früher hatte man mega
> viel Platz in der Türverkleidung. Beim Modell vor 3 Jahren ist das zu
> einem Flaschenhalter verkommen. Dermaßen unpraktisch! Aller Stauraum,
> der bei diesem Auto massiv vorhanden war.. wegrationalisiert

Das ist normal, daher sind heute Autos so unbrauchbar.
Die Dummheit der Designer ist grenzenlos.
Geht mir aber nicht nur beim Auto so, auch beim Kühlschrank: 30 Jahre 
altes Modell ersetzt, der neue hatte mehr Liter Volumen. Den ganzen 
Inhalt umgeräumt, und hinterher passte ein ganzes Fach voll nicht rein, 
weil die Ablagen und Böden katastrophal spartanisch waren.
Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, daß die alten Autos und Kühlschränke 
von der Generation meiner Eltern entworfen wurden und die neuen von 
Leuten in meinem Alter: Offensichtlich verblödet Deutschland massiv.

Johannes S. schrieb:
> Ich hatte einen Renault da musste man nur
> den Taster gedrückt halten und der Fensterheber hat seine Referenzfahrt
> gemacht.

Stand das auch in der Bedienungsanleitung oder war das Geheimwissen für 
das man 150 EUR beim Abzocker lassen musste ?

Lars R. schrieb:
> Heute hat jeder Kippschalter seinen eigenen uC mit
> proprietärem Code.

Ds wäre ja ok, wenn man einfach wieder so ein Kippschaltermodul von 
einem Schrottauto einbauen könnte. Aber dazu muss die Werkstatt das Teil 
neu einbinden per Onlineverbindung zum Hersteller, kostet mehr als der 
Restwert eines Autos.

Autor: A. K. (prx)
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Michael B. schrieb:
> Das ist normal, daher sind heute Autos so unbrauchbar.

Offensichtlich. Deshalb sieht man ja auch keine auf den Strassen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Holm T. schrieb:
> Mein letzter VW war ein 2er Jetta. Ich habe simpel andere Anschauungen
> als der VW Konzern was ein brauchbares Auto ausmacht, offensichtlich bin
> ich damit nicht alleine.

Klar, deshalb ist VW ja auch der größte Autohersteller der Welt. (Immer 
mal wieder im Wechsel mit Toyota). Weil so viele Leute deiner Meinung 
sind.

Wie ich schon sagte: Ihr seid eine winzig kleine unzufriedene Minderheit 
mit extremen Ansichten und Anforderungen. Was ok ist. Aber eure Aussagen 
sind eben kein Indikator für gute oder schlechte Autos.

Achim B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Aber auch amüsant ;-)
>
> Nö.

Warum nicht? Nicht mal ein kleines bisschen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stephan S. (outsider)
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Reinhard S. schrieb:
> Gebrauchswertsteigerungen weniger, ja. Allerdings etliches an
> Komfortsteigerungen. Und wenn die ausfallen fährt das Auto weiterhin.

Vorerst. Aber spätestens bei der HU muss man dafür sorgen, dass die 
Warnlämpchen im Tacho wieder aus sind und das kostet dann richtig Geld 
wenn man nicht selbst Hand anlegt.

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