XP unter Linux+Virtualbox.

OP #5416324
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich benötige XP unter Linux+Virtualbox.
Die Installation von Virtualbox unter Linux ging ohne Probleme.
Wenn ich aber XP darin installieren will, kommt folgende Meldung:
"
Für die virtuelle Maschine Ubuntu-XP-Pro konnte keine neue Sitzung 
eröffnet werden.
AMD-V is disabled in the BIOS (or by the host OS) (VERR_SVM_DISABLED).
Fehlercode:  NS_ERROR_FAILURE (0x80004005)
Komponente:  ConsoleWrap
Interface:  IConsole {872da645-4a9b-1727-bee2-5585105b9eed}
"
Seltsamerweise wird die CD aber von Virtualbox erkannt und auch von
Ubuntu mit Inhalt angezeigt.

Auf den selben PC ist noch Manjaro. Der selbe Fehler.
Auf einen anderen PC klappt die XP-Installation (unter Mint) ohne 
Probleme.

Der Fehler scheint am PC zu liegen?
Frage an die Linux-Spezialisten im Forum: gibt es eine Lösung?

Gruß Peter
Gast #5416362
Lesenswert?
• ▲
▼
Wie der Vorredner bereits erwähnt hat, BIOS Einstellungen überprüfen. 
Wenn auch das nicht funktioniert, die Anzahl der Prozessoren in VB auf 1 
beschränken.

Aber warum VB? Wenn Schon Linux als Host (vernünftige Wahl), was spricht 
gegen KVM?
Gast #5416414
Lesenswert?
• ▲
▼
Bernd K. schrieb:
> komfortablere Produkt ist für GUI-Benutzer. Er will keinen Server
> virtualisieren sondern ein Windows mit graphischer Oberfläche.

Und? Wenn er libvirt allein nicht mag nimmt er hält den vier-manager als 
GUI und gut is.

Und ob VB ausgereifter ist als KVM...Ich würde sagen nein.
Gast #5416454
Lesenswert?
• ▲
▼
Eric schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> komfortablere Produkt ist für GUI-Benutzer. Er will keinen Server
>> virtualisieren sondern ein Windows mit graphischer Oberfläche.
>
> Und? Wenn er libvirt allein nicht mag nimmt er hält den vier-manager als
> GUI und gut is.
>
> Und ob VB ausgereifter ist als KVM...Ich würde sagen nein.

wenn man eine einigermaßen performane GUI haben will, doch.
an virtualbox maschinen kann man sich z.b. über RDP verbinden, oder sie 
gleich mit GUI starten, unter quemu/kvm gibts einen grafikkartentreiber 
der gefühlt lahmarschig ist.
#5416504
Lesenswert?
• ▲
▼
c.m. schrieb:
> wenn man eine einigermaßen performane GUI haben will, doch.

nö.

> an virtualbox maschinen kann man sich z.b. über RDP verbinden,

Libvirt bietet auch Spice und VNC an.

> oder sie gleich mit GUI starten, unter quemu/kvm gibts einen
> grafikkartentreiber der gefühlt lahmarschig ist.

Es gibt durchaus auch schnelle Treiber. Füs Spice z.B. QXL. Lokal an 
schnellsten ist vermutlich virtio-gpu, aber ob diese von XP unterstützt 
werden, ist natürlich eine andere Frage. Letztendlich muss man es eben 
aber halt auch einschalten.
OP #5416944
Lesenswert?
• ▲
▼
Rolf M. schrieb:
> Peter H. schrieb:
>> Hallo,
>> besten Dank, Problem gelöst.
>> Der Hinweis "Virtualisierungssupport im BIOS nicht aktiviert..." wars.
>
> Aber das ist doch genau das, was die Fehlermeldung auch schon gesagt
> hat:
>
> Peter H. schrieb:
>> AMD-V is disabled in the BIOS

stimmt, habe ich aber übersehen bzw nicht (im BIOS) gefunden, welch 
Schande!

Gruß Peter
Gast #5417569
Lesenswert?
• ▲
▼
Bernd K. schrieb:
> Vielleicht weil VB das ausgereiftere und komfortablere Produkt ist für
> GUI-Benutzer. Er will keinen Server virtualisieren sondern ein Windows
> mit graphischer Oberfläche.

Ausgereift? Komfortabel? Wohl kaum.

c.m. schrieb:
> wenn man eine einigermaßen performane GUI haben will, doch.

Nein.


Ich hatte damals VB anstatt VMware unter Windows 7 installiert und 
zutiefst bereut. Ich habe zB eine Fedora-VM unter VB. Wenn ich die nun 
ganz normal aktualisiere (per SSH) und einen aktuellen Kernel 
installiere, dann bootet die VM nicht mehr sondern hängt mit 
Kernelpanic. Warum? Weil ich erst VB auf die neueste Version bringen 
muß; das kann sich nun wieder auf andere Gäste auswirken. Gast-Updates 
erwzingen Updates des Hosts? Was soll daran auch nur entfernt 
professionell sein bitteschön?
- User 1 aktualisiert seine VM 1
- VM 1 bootet nicht mehr
- Admin muß alle VMs anhalten und VB updaten
- Alle User müssen ihre VMs checken
- User 2 aktualisiert seine VM 2 eine Woche später
- ...

Ich hatte vorher VMware, da konnte ich Gäste updaten wie ein 
Weltmeister, nie gab es Probleme.

Ich nutze nun libvirt. Ist um Längen besser als VB. Ein GUI gibt's auch 
für den der es braucht. Normal arbeite ich aber eh nur per SSH, VNC oder 
RDP. Und was bitte ist an "virsh start GastVM" bitte zu komplex? Da 
läuft alles einwandfrei: XP, W2k8, div Linuxe & BSD

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.