Kondensator an Spannungsteiler-Ausgang für µC?

Gast #5416823
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Generell ja. Aber es gibt auch Nebeneffekte.
- erst mal muss das Eingangssignal auch bandbegrenzt sein: fg <= fa/2. 
Dazu ist, je nach Eingangssignaltyp, auch ein Filter höherer Ordnung 
notwendig
- der Quellwiderstand der Anordnung muss ausreichend niederohmig sein, 
abhängig vom Eingangswiderstand des ADC.
- der Kondensator muss durch den Innenwiderstand des Spannungsteilers 
zwischen den Abtastpausen wieder aufgeladen werden können, denn der 
Sample-Kondensator entnimmt daraus Ladung.
Gast #5416853
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Um die Argumente von HildeK zu präzisieren:

Was genau willst du messen?
Welche Signalquelle (Innenwiderstand) hast du?
Was für ein Spannungsteiler?
Welche Abtastrate?
Welche Genauigkeit und Auflösung erwartest/benötigst du?
#5416877
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Hnsi95 schrieb:
> hat es Vorteile, wenn man einen kleinen Kondensator parallel zum
> Spannungsteiler legt,
Parallel zum Spannungteiler selber bringt nichts. Du musst ihn parallel 
zum runtergeteilten Signal schalten bzw. parallel zum ADC-Pin und im 
Layout möglichst nah am µC.

HildeK schrieb:
> erst mal muss das Eingangssignal auch bandbegrenzt sein: fg <= fa/2.
> Dazu ist, je nach Eingangssignaltyp, auch ein Filter höherer Ordnung
> notwendig
Genau das erreicht man ja mit einem Tiefpassfilter bzw. Kondensator im 
Spannungsteiler. Zwar lange nicht die Dämpfung die man benötigt, dafür 
wäre tatsächlich ein Filter höherer Ordnung angemessen, aber immerhin 
besser als nichts.

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