mikrocontroller.net

Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug 4 mm Laborbuchsen als Sicherheitsbuchse nachrüsten


Autor: Laborant (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zusammen,

wir verwenden in unserem Labor noch alte Spannungsnetzteile. Die 
Berufsgenossenschaft hat nun gefordert, die Geräte, die keinen 
entsprechenden vollisolierten Stecker aufnehmen können, umzubauen oder 
ausser Betrieb zu nehmen. Ein kompletter Umbau ist viel zu teuer, 
trotzdem sind die Geräte aber viel zu schade um sie wegzutun. Wir haben 
hier so Adapter von Bananenstecker auf 4mm Isolationsbuchse (Siehe Bild 
im Anhang). Die sind praktisch, aber auch nicht zulässig, da diese beim 
Abziehen auch nicht berührungssicher seien könnten. Ich habe erfahren, 
dass es solche Umbaubuchsen auch mit selbstschneidenden Schrauben 
anstelle des Bananensteckers gibt, womit die Isolationsbuchse dauerhaft 
eingeschraubt werden könnte. Hat das schon mal jemand gesehen oder sogar 
benutzt und kann berichten? Vielleicht weiß auch jemand wo ich so etwas 
bekommen kann?


Herzlichen Dank und beste Grüße
Marwin

Autor: HeikoG (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, gibt es, z.B. bei Conrad:

https://www.conrad.de/de/uebergangsstecker-stecker...

Der Adapter verspreizt sich in der vorhandenen Buchse und sitzt dann 
fest.

Heiko

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Der Katalog von Multi Contakt ist da sehr informativ.

Klaus

Autor: Safari (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zu anderen kann ich nichts sagen, aber die von Conrad lassen sich trotz 
Verspreitzung herauswackeln. Nach ein paar zig Steckvorgängen hat man 
wieder einen Millimeter blankes Metall vor der Nase.

Letztendlich haben wir sämtliche Geräte auf ordentliche Buchsen 
umgerüstet. Bei einem 30€ Netzteil lohnt das nicht mehr, aber wenn ein 
MA das komplette Labor umrüstet kann man auch die einfachen Geräte 
schnell mit-umrüsten.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Laborant schrieb:
> wir verwenden in unserem Labor noch alte Spannungsnetzteile. Die
> Berufsgenossenschaft hat nun gefordert, die Geräte, die keinen
> entsprechenden vollisolierten Stecker aufnehmen können, umzubauen oder
> ausser Betrieb zu nehmen.

Und worauf basiert dieser Forderung, insbesondere was steht da genau ?
Wie sieht es mit der Isolation zwischen den Buchsen und PE aus?
Welche Spannung liefern die Netzteile?

Autor: Dieter W. (dds5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das hat mit den Netzteilen selbst gar nichts zu tun sondern liegt 
einfach daran, dass nur noch Laborkabel mit berührungsgeschützten 
Bananensteckern verwendet werden dürfen.
Diese lassen sich nicht in (alte) Standard 4mm Buchsen stecken und 
deshalb ist die Umrüstung der Geräte notwendig.

Das gilt genauso für alte Messgeräte, da tritt die selbe Problematik 
auf.

Autor: Daniel F. (df311)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wären solche stecker (hier mit kabel) eine lösung?

https://de.rs-online.com/web/p/4-mm-messleitungen/2398927/

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:
> Das hat mit den Netzteilen selbst gar nichts zu tun sondern liegt
> einfach daran, dass nur noch Laborkabel mit berührungsgeschützten
> Bananensteckern verwendet werden dürfen.

Und was steht da genau im Wortlaut?

In der BGI 891 finde ich unter 3 Errichten von Prüfanlagen im 
Abschnitt 3.1 Allgemeine Schutzmaßnahmen folgenden Wortlaut: "Diese 
verlangen u.a. eine Vermeidung bzw. Beseitigung von Gefährdungen oder 
eine Minderung des Risikos durch Schutzmaßnahmen"

https://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Arbeitss...

Eine hinreichend niedrige Spannung und eine hinreichende Begrenzung des 
Stromes sollte doch zur Vermeidung jeglicher Gefährung ausreichend sein 
und damit die Ausführungen unter 3.1.1.1 als ziemlich überflüssig 
dastehen lassen.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
p.s.
Die Minderung des Risikos durch Schutzmaßnahmen steht dort explizit als 
Alternative zur Vermeidung von Gefährdungen. Wenn aber objektiv keine 
Gefährdung vorliegt, gibt es keinen Nachvollziehbaren Grund für 
Schutzmaßnahmen - sorry BG.

Autor: Irrationalisierer (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Auch dem C. Darwin wird also sein Selektionsarbeitsplatz schon madig 
gemacht...
m-)

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wolfgang schrieb:
> Eine hinreichend niedrige...

Vergiß es.

Hier haben wir es eben NICHT mit sachlichen Argumenten zu tun, sondern 
mit gedankenlosem Bonzentum. Sachargumente haben in solchen Fällen rein 
garnichts zu bedeuten, es geht eben nur darum, daß sich Leute in 
irgendwelchen Edeka-Positionen (wie z.B. bei Berufsgenossenschaften) 
wichtig machen wollen, weil sie das müssen. Jaja, die müssen das, weil 
sie sonst auf längere Sicht abgewickelt werden - und genau DAS wollen 
die natürlich nicht.

Nochwas:
Guckt doch mal in dem dicken Netzteil-Thread nach. Soweit ich mich 
erinnere, gab's dort Beiträge, wo auch Quellen für Uni-Klemmbuchsen 
genannt wurden. Mit sowas kann man dann recht leicht alle Labornetzteile 
umrüsten und man hat dabei immer noch die Möglichkeit, einen normalen 
Draht anzuklemmen. Merke: die Hauptsache ist, daß so ne Buchse als 
"Sicherheits"-Buchse auf der Rechnung steht. Es ist eben Papierkrieg.

W.S.

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel F. schrieb:
> wären solche stecker (hier mit kabel) eine lösung?
>
> https://de.rs-online.com/web/p/4-mm-messleitungen/2398927/

Nach den technischen Daten nicht. Nennspannung 60 V DC (!!) - die 
üblichen berührsicheren Kabel sind mit 1000 V AC/DC angegeben. Sehr 
seltsam, aber was in den Daten steht gilt eben.

Georg

Autor: Dieter W. (dds5)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Wolfgang schrieb:
> Eine hinreichend niedrige Spannung und eine hinreichende Begrenzung des
> Stromes sollte doch zur Vermeidung jeglicher Gefährung ausreichend sein
> und damit die Ausführungen unter 3.1.1.1 als ziemlich überflüssig
> dastehen lassen.

Stimmt.

Und jetzt gehst du mal her und legst in einem Uni-Labor eine 
Laborstrippe mit nicht isolierten Steckern auf den Tisch.
Dann steckt irgendjemand ein Ende davon in eine 230V Steckdose, erwischt 
den "heißen" Leiter und ein anderer fasst den blanken Stecker an.

Wo ist jetzt bitteschön die "hinreichend niedrige Spannung"?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:
> Dann steckt irgendjemand ein Ende davon in eine 230V Steckdose, erwischt
> den "heißen" Leiter und ein anderer fasst den blanken Stecker an.

> Wo ist jetzt bitteschön die "hinreichend niedrige Spannung"?

So ein Krampf. Die Stecker sind nicht dazu vorgesehen in die Steckdose 
gesteckt zu werden und das werden sie auch nicht bei normaler Benutzung.

Wollen wir jetzt ernsthaft alle Dinge aufzählen die ein Spaßvogel 
ebenfalls noch in die Steckdose stecken könnte oder sollten wir 
vielleicht doch lieber gleich alle Steckdosen in "Uni-Labors" mit 
Kindersicherungen versehen?

Autor: nur zufällig hier (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Es muss doch ein besseres Beispiel geben als das mit der Steckdose.
Wie wäre es wenn jemand die Millimeter Messleitungen irgendwo in der 
Schaltung an 230V anklemmt und dann rutschen die Stecker aus dem 
Multimeter. Das wäre eine nachvollziehbare Gefahr.

Weil wenn jemand so blöd ist und mit Irgendwas in der Steckdose 
rumfummelt... Da müsstest doch auch Stricknadeln, Büroklammern, Nägel 
usw. verboten werden. Diese Steckdosenbegründung für die 
Sicherheitsstecker wirkt irgendwie lächerlich.

Autor: Jemand (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Vorsicht mit solchen natürlich ironische gemeinten Forderungen.
In den entsprechenden Kreisen bzw. Gedankenwelten könnte so etwas 
tatsächlich ernst genommen werden und durchgesetzt werden.
Wenn es auch nur ein mal vorkommen sollte das jemand so einen Unsinn wie 
z.B. Nagel in die Steckdose, macht und dabei verletzt wird und er (sein 
Rechtsverdreher) es  hinbekommt das eine Versicherung, Institution, 
Behörde, Konzern... Schadensersatz bezahlen muss (bitte den gesunden 
Menschenverstand dabei ignorieren) dann werden nur noch ganz bestimmte 
Steckdosen oder nicht leitende Nägel im beruflichen Umfeld erlaubt sein 
bzw. dürfen in den Verkehr gebracht werden.
Natürlich nur mit den Vorschriftsmäßig aufgebrachten Aufkleber und der 
jährlichen Überprüfung...

USA Grenzern, BG Schnösel und deutschen TÜV (DEKRA etc) Prüfern darf man 
nicht mit Ironie oder witzigen Bemerkungen konfrontieren - die werden da 
sehr schnell anstrengend und zu den weltgrößten Ar...öchern.

Jemand

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nur zufällig hier schrieb:
> Wie wäre es wenn jemand die Millimeter Messleitungen irgendwo in der
> Schaltung an 230V anklemmt und dann rutschen die Stecker aus dem
> Multimeter.

Ich sprach nicht von 230V, sondern von hinreichend niedriger, h.h. 
ungefährlicher Spannung.

Autos werden auch nicht pauschal verboten, obwohl sie sich durchaus dazu 
eignen, Menschen umzubringen.

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:
> Und jetzt gehst du mal her und legst in einem Uni-Labor eine
> Laborstrippe mit nicht isolierten Steckern auf den Tisch.
> Dann steckt irgendjemand ein Ende davon in eine 230V Steckdose

In einem Unilabor sollten Kindersicherungen doch selbstverständlich 
sein.

Georg

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Wolfgang schrieb:
> Wenn aber objektiv keine
> Gefährdung vorliegt, gibt es keinen Nachvollziehbaren Grund für
> Schutzmaßnahmen - sorry BG.

Objektiv, nachvollziehbar und BG in einem Satz - mutig, mutig.

Was bin ich froh, dass mir die BG am Hintersten vorbeigehen kann und ich 
mich nicht mit diesem "Sicherheitsstecker"-Müll rumärgern muss.

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Laborant schrieb:
> Vielleicht weiß auch jemand wo ich so etwas bekommen kann?

Meinst Du solche Buchsen?

https://www.reichelt.de/Buchsen/SEP-2620-F63-RT/3/...

https://www.reichelt.de/Buchsen/2/index.html?ACTIO...

Beitrag #5420036 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> In einem Unilabor sollten Kindersicherungen doch selbstverständlich
> sein.

Was bedeutet das Wort "Reife" in "Hochschulreife"?

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Was bedeutet das Wort "Reife" in "Hochschulreife"?

Für die BG spielt das gar keine Rolle. Für die haben alle Arbeitnehmer 
pauschal IQ 20. Ist halt der kleinste gemeinsame Nenner. Und nach dem 
hat man dann die Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
In vielen Bereichen ist das aber auch tatsächlich sinnvoll.

Autor: Arno (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Laborant schrieb:
> Hallo Zusammen,
>
> wir verwenden in unserem Labor noch alte Spannungsnetzteile. Die
> Berufsgenossenschaft hat nun gefordert, die Geräte, die keinen
> entsprechenden vollisolierten Stecker aufnehmen können, umzubauen oder
> ausser Betrieb zu nehmen. Ein kompletter Umbau ist viel zu teuer,
> trotzdem sind die Geräte aber viel zu schade um sie wegzutun. Wir haben
> hier so Adapter von Bananenstecker auf 4mm Isolationsbuchse (Siehe Bild
> im Anhang). Die sind praktisch, aber auch nicht zulässig, da diese beim
> Abziehen auch nicht berührungssicher seien könnten.

Einstecken und festkleben? Schön 2K-Kleber in die Verbindungsstelle 
reinlaufen lassen (Uhu Plus oder so) und dokumentiert testen, ob noch 
von Hand (vermutlich 100N ^= 10kg) abziehbar?

Vorher mit der BG absprechen, natürlich - wobei das Problem wie schon 
angesprochen nicht die Buchsen sein dürften, die ja nie gefährliche 
Spannung führen, sondern die Stecker, die man auch in 
230V-Schuko-Steckdosen stecken kann. Theoretisch könnte man 
wahrscheinlich auch mit "wir haben alle nicht berührgeschützten 
Bananenstecker entsorgt" durch die Kontrolle kommen - bis dann im 
nächsten Jahr festgestellt wird, dass das Netzteil ja gar nicht 
verwendet werden kann, wenn ihr nicht doch noch ein paar klassische 
Bananenstecker habt, und euch daher das "wir haben alle entsorgt" nicht 
geglaubt wird.

MfG, Arno

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno schrieb:
> Schön 2K-Kleber in die Verbindungsstelle
> reinlaufen lassen

Und damit den elektrischen Kontakt schön isolieren?

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und gegen Klepsen haben die nichts?
Damit kann man doch noch mehr gefährlichen Blödsinn anstellen!

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Was bedeutet das Wort "Reife" in "Hochschulreife"?

Das kann man durschaus als Einschränkung sehen - reif nur für die 
Hochschule. Es gibt ja auch Schulreife oder Kitareife...

Georg

Autor: ichbin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Und gegen Klepsen haben die nichts?
> Damit kann man doch noch mehr gefährlichen Blödsinn anstellen!

Die bekommen sann einfach nicht die notwendigen Zulassungen wenn die 
nicht bis nahe an die Unbenutzbarkeit mit Isolierwerkstoff umspritzt 
sind.

Beitrag #5420677 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Dieter W. (dds5)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Ist doch überall dasselbe - sobald sich eine Maßnahme mit dem Begriff 
"Sicherheit" in Verbindung bringen lässt ist Schluss mit lustig.

Alle wieviel tausend Jahre bricht statistisch in einem Haus ein Brand 
aus? Aber es müssen überall Rauch/Brandmelder installiert werden.

Oder jetzt der automatische Notruf von Autos nach einem Unfall. Wie hoch 
ist der Prozentsatz der Unfälle auf einsamen Landstraßen mit der das 
System hauptsächlich begründet wird?

Fehlt nur noch, das sich jeder einen Gesundheitsmonitor implantieren 
lassen muss der im Ernstfall sofort einen Rettungsdienst alarmiert.

Autor: Arno (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Schön 2K-Kleber in die Verbindungsstelle
>> reinlaufen lassen
>
> Und damit den elektrischen Kontakt schön isolieren?

Nicht so tief natürlich... wer das nicht hinbekommt, tauscht besser 
das Netzteil aus. Tip: Kontaktfett und Epoxy mischen sich nicht gern.

Arno

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:

> Ist doch überall dasselbe - sobald sich eine Maßnahme mit dem Begriff
> "Sicherheit" in Verbindung bringen lässt ist Schluss mit lustig.

Ja, die Entwicklung von Elektronikschaltungen sollte man völlig
verbieten; das ist doch sowas von unsicher!

> Alle wieviel tausend Jahre bricht statistisch in einem Haus ein Brand
> aus? Aber es müssen überall Rauch/Brandmelder installiert werden.

Naja, son Rauchmelder kostet doch inzwischen <10EUR, das kann man
ja noch mal investieren. Aber der zwangsweise Verbau für >10EUR
pro Jahr Wartungskosten ist m.E. Geldschneiderei!

> Oder jetzt der automatische Notruf von Autos nach einem Unfall. Wie hoch
> ist der Prozentsatz der Unfälle auf einsamen Landstraßen mit der das
> System hauptsächlich begründet wird?

An den Stellen ist dann sowieso ein Funkloch.

> Fehlt nur noch, das sich jeder einen Gesundheitsmonitor implantieren
> lassen muss der im Ernstfall sofort einen Rettungsdienst alarmiert.

Warts ab, das kommt auch noch. Zusammen mit der Vorschrift 24h lang
einen Schutzhelm zu tragen, damit man sich nicht verletzt, wenn man
mal aus dem Bett fällt.

Entschuldigung, das war ziemlich OT. Zum Thema: Sicherheitsbuchsen
kann ich gerade so akzeptieren, weil zum Glück die normalen
Bananenstecker dort auch reinpassen.

Autor: Sonntagmorgen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Spätestens wenn neben BG plötzlich noch DuPont auftaucht, wird’s richtig 
lustig!

10m Weg durch den Produktionsbereich zb zum Rechnerraum - gehen dann nur 
noch mit Warnweste, S3 Schuhen und Schutzbrille! ( kein Witz oder 
Übertreibung )

Wenn Du dann ganz sicher aus der Firma fliegen willst, solltest Du 
keinen Laptoptop oä klauen - da gibts möglicherweise nur ne Abmahnung! - 
Nein, Du musst Dich nur über den DuPont‘schen Schwachsinn lustig machen!

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Sicherheitsbuchsen
> kann ich gerade so akzeptieren, weil zum Glück die normalen
> Bananenstecker dort auch reinpassen.

Nee, Sicherheitsbuchsen an Netzteilen sind Mist, weil nur noch 
Bananenstecker reinpassen. Mal eben Kabel anklemmen iss nich.

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Alle wieviel tausend Jahre bricht statistisch in einem Haus ein Brand
> aus? Aber es müssen überall Rauch/Brandmelder installiert werden.

Maßgeblich ist das Produkt aus Schadenshöhe und 
Eintrittswahrscheinlichkeit. So ein Brand mit Rauchgasvergiftung der 
Bewohner ist zwar selten, aber eben sehr teuer.
Ein Rauchmelder mit fest eingebauter Batterie kostet 10€, ist in 5 
Minuten an die Decke geschraubt und hält 10 Jahre ohne Wartung.

> Naja, son Rauchmelder kostet doch inzwischen <10EUR, das kann man
> ja noch mal investieren. Aber der zwangsweise Verbau für >10EUR
> pro Jahr Wartungskosten ist m.E. Geldschneiderei!

Dummerweise sollte der Gebäudeeigentümer die Überprüfung der Rauchmelder 
nachweisen können. Kann er entweder selber machen oder einen 
Rauchmeldertestknopfbediendienstleister beauftragen.
Der Mieter könnte das natürlich auch selber machen, nur muss das dann 
dokumentiert werden. Und dann muss man natürlich noch eine 
Idiotensichere Rauchmelderprüfungwirkung schreiben und nein, die 
Lüftungsschlitze vom Rauchmelder dürfen wirklich nicht mit Tesafilm 
abgeklebt werden, damit kein Staub reinkommt...
 Also noch mehr Papierkram für den Vermieter...

> Oder jetzt der automatische Notruf von Autos nach einem Unfall. Wie hoch
> ist der Prozentsatz der Unfälle auf einsamen Landstraßen mit der das
> System hauptsächlich begründet wird?
In Deutschland niedrig, in Finnland oder Norwegen Wiel höher. Das 
Mobilfunknetz ist da übrigens erstaunlich gut ausgebaut


> Entschuldigung, das war ziemlich OT. Zum Thema: Sicherheitsbuchsen
> kann ich gerade so akzeptieren, weil zum Glück die normalen
> Bananenstecker dort auch reinpassen.

Bei den alten Buchsen könnte man einen Draht auch ohne Stecker dran 
Unterklemmen, bei den tollen Sicherheitsbuchsen geht das natürlich 
nicht...

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Karl schrieb:
> Harald W. schrieb:
> Sicherheitsbuchsen
> kann ich gerade so akzeptieren, weil zum Glück die normalen
> Bananenstecker dort auch reinpassen.
>
> Nee, Sicherheitsbuchsen an Netzteilen sind Mist, weil nur noch
> Bananenstecker reinpassen. Mal eben Kabel anklemmen iss nich.

Daher gibt's Bananenstecker mit Federklemmen dran. Dann geht es 
wieder...

Nur sollte man aufräumen bevor der BG-Kontrolletti kommt.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Karl schrieb:
> Nee, Sicherheitsbuchsen an Netzteilen sind Mist, weil nur noch
> Bananenstecker reinpassen. Mal eben Kabel anklemmen iss nich.

Hat nicht jeder diesen selbstgebauten 
Sicherheitsbuchse-auf-offenes-Ende-Adapter damit man überhaupt arbeiten 
kann? :)

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was spricht dagegen "einfach" neue Buchsen einzubauen?
Wenn man das selbst macht dürften sich die Kosten im Rahmen halten?!
LG

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was spricht dagegen "einfach" neue Buchsen einzubauen?
Die Kosten!

> Wenn man das selbst macht dürften sich die Kosten im Rahmen halten?!
Wenn man Privat bastelt, dann hat man keine BG und kann wie ein 
Hobbybastler rechnen.
Wer sich mit der BG herumärgern muss, der arbeitet gewerblich und muss 
auch so rechnen. Üblicherweise wird eine Facharbeiterstunde intern mit 
50-100€ verrechnet.

Wenn Buchsen tauschen 2 Stunden Arbeitszeit erfordert und ein neues 
Netzteil 150€ kostet, dann kann es durchaus sein, dass wegschmeißen und 
neu kaufen die wirtschaftlichste Lösung ist.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Wenn Buchsen tauschen 2 Stunden Arbeitszeit erfordert und ein neues
> Netzteil 150€ kostet, dann kann es durchaus sein, dass wegschmeißen und
> neu kaufen die wirtschaftlichste Lösung ist.

So einfach ist das natürlich nicht zu rechnen, oder zahlst du dem 
Mitarbeiter auch für 2 Stunden kein Gehalt, wenn du das NT kaufst?

Das ist doch eine der üblichen BWL-Milchmädchenrechnungen.
In der Zeit, die du mit rumrechnen verbraten hast, hätte ein Techniker 
im Labor schon alles umgebaut.

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Was spricht dagegen "einfach" neue Buchsen einzubauen?
> Die Kosten!
>
>> Wenn man das selbst macht dürften sich die Kosten im Rahmen halten?!
> Wenn man Privat bastelt, dann hat man keine BG und kann wie ein
> Hobbybastler rechnen.
> Wer sich mit der BG herumärgern muss, der arbeitet gewerblich und muss
> auch so rechnen. Üblicherweise wird eine Facharbeiterstunde intern mit
> 50-100€ verrechnet.
>
> Wenn Buchsen tauschen 2 Stunden Arbeitszeit erfordert und ein neues
> Netzteil 150€ kostet, dann kann es durchaus sein, dass wegschmeißen und
> neu kaufen die wirtschaftlichste Lösung ist.

Naja..solang es kein gigantisches Unternehmen sondern eine kleine 
Mittelstandsfirma ist kann das der Chef auch selbst am Wochenende 
machen!
Schöne TTI-Laborbuchsen kosten ca. 2.80€+Schrumpfschlauch und Lötzinn 
macht dann so ungefähr 3€...also 6€ pro Kanal!
Wenn man das aber mit Stundenlohn usw. rechnet ist das meiner Meinung 
nach lächerlich solang man nicht 1000 Mitarbeiter und 2000 Netzteile 
hatt.....außerdem kann das auch der Lehrling oder Praktikant machen,2h 
brauch ja nicht mal ich als einer der das alle 3 Jahre macht.

LG

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Übrigens.....schreib mir bitte ne PN solltest du Geräte entsorgen 
müssen!

LG

Autor: Meine Güte (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Wenn Buchsen tauschen 2 Stunden Arbeitszeit erfordert und ein neues
> Netzteil 150€ kostet, dann kann es durchaus sein, dass wegschmeißen und
> neu kaufen die wirtschaftlichste Lösung ist.

Was habt ihr denn für Scheißfirmen, die es nicht mal auf die Reihe 
bringen so einen simplen Buchsentausch zwischendurch vorzunehmen? Sind 
das Sklavenbuden, die dem Entwickler jede Minute vorrechnen, in der er 
nicht emsig seine Finger rund gehen lässt? Da wäre deine Argumentation 
dann schlüssig. Ich kenne das anders. Entwickler haben jede Zeit, die 
sie sich nehmen. Interessiert keinen. Und wenn sie gerade emsig 
beschäftigt sind, würde so ein Buchsentausch halt einfach andere 
delegiert. Schnapp dir einen Monteur, weise ihn kurz ein und auf geht's.

Ganz abgesehen davon, die Zeit die vergeht, bis Ersatz für das NT 
beschafft ist wird bei euch wohl nicht gerechnet was? Das ganze 
Prozedere über den Einkauf für Neugeräte usw. Rechne mal den 
Personalaufwand und die Zeit dafür!

Kein Wunder, dass alles hierzulande so beschissen teuer ist und die 
Chinesen uns in Preisen outsmarten. Deutschland deine Kostenfalle.

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Naja..solang es kein gigantisches Unternehmen sondern eine kleine
> Mittelstandsfirma ist kann das der Chef auch selbst am Wochenende
> machen!
Kann er. Genau wie er zusätzlich an einem Auftrag weiterarbeiten könnte. 
Nur, dass er mit letzterem zusätzliche Einnahmen generieren würde.
Vermutlich wird er die Zeit am liebsten mit seinen liebsten 
verbringen...

> Schöne TTI-Laborbuchsen kosten ca. 2.80€+Schrumpfschlauch und Lötzinn
> macht dann so ungefähr 3€...also 6€ pro Kanal!
Das sind die Materialkosten!

> Wenn man das aber mit Stundenlohn usw. rechnet ist das meiner Meinung
> nach lächerlich solang man nicht 1000 Mitarbeiter und 2000 Netzteile
> hatt.....außerdem kann das auch der Lehrling oder Praktikant machen,2h
> brauch ja nicht mal ich als einer der das alle 3 Jahre macht.
Auch bei einer kleinen Klitsche gehen die Mitarbeiter nach 8 Stunden 
Arbeitszeit nach Hause und wollen bezahlt werden, egal ob jetzt am 
Kundenauftrag gearbeitet wurde oder ob Netzteilbuchsen getauscht wurden.
Nur fakturierbare Stunden bringen Einnahmen! Alles andere ist eine 
Milchmädchenrechnung.

2 Stunden klingt viel, ist aber realistisch, zumal Sicherheitsbuchsen 
meist eine größere Bohrung zur Montage benötigen. Die Frontplatte darf 
man also auch noch bearbeiten...

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Auch bei einer kleinen Klitsche gehen die Mitarbeiter nach 8 Stunden
> Arbeitszeit nach Hause und wollen bezahlt werden, egal ob jetzt am
> Kundenauftrag gearbeitet wurde oder ob Netzteilbuchsen getauscht wurden.
> Nur fakturierbare Stunden bringen Einnahmen!

Dein Kundenauftrag kommt in Verzug, weil jemand 2 Stunden lang Buchsen 
eingelötet hat? Wenn nicht, dann hat der Mitarbeiter sowieso 2 Stunden 
lang unproduktiv "rumgesessen".
Bezahlt hast du ihn sowieso.

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Naja..solang es kein gigantisches Unternehmen sondern eine kleine
>> Mittelstandsfirma ist kann das der Chef auch selbst am Wochenende
>> machen!
> Kann er. Genau wie er zusätzlich an einem Auftrag weiterarbeiten könnte.
> Nur, dass er mit letzterem zusätzliche Einnahmen generieren würde.
> Vermutlich wird er die Zeit am liebsten mit seinen liebsten
> verbringen...
>
>> Schöne TTI-Laborbuchsen kosten ca. 2.80€+Schrumpfschlauch und Lötzinn
>> macht dann so ungefähr 3€...also 6€ pro Kanal!
> Das sind die Materialkosten!
>
>> Wenn man das aber mit Stundenlohn usw. rechnet ist das meiner Meinung
>> nach lächerlich solang man nicht 1000 Mitarbeiter und 2000 Netzteile
>> hatt.....außerdem kann das auch der Lehrling oder Praktikant machen,2h
>> brauch ja nicht mal ich als einer der das alle 3 Jahre macht.
> Auch bei einer kleinen Klitsche gehen die Mitarbeiter nach 8 Stunden
> Arbeitszeit nach Hause und wollen bezahlt werden, egal ob jetzt am
> Kundenauftrag gearbeitet wurde oder ob Netzteilbuchsen getauscht wurden.
> Nur fakturierbare Stunden bringen Einnahmen! Alles andere ist eine
> Milchmädchenrechnung.
>
> 2 Stunden klingt viel, ist aber realistisch, zumal Sicherheitsbuchsen
> meist eine größere Bohrung zur Montage benötigen. Die Frontplatte darf
> man also auch noch bearbeiten...


Ok..dann rechnen wirs mal durch!
Ich habe eine Firma namens Trollectric...30 Mitarbeiter und 40 
Netzteile...jeweils 4 für die 10 Entwickler,da ich keine ordentlichen 
TTI und R&Ss kaufen wollte sind es 
Jingdongfongschengyianghuatsenkkililioduangquoko und DDR  Netzteile mit 
Jeweils 3 Buchsen...also bestelle ich 120 Buchsen für ca. 336€ (ca der 
Anschaffungspreis eines halben LNGs).
Danach hole ich mir den bastelnden Praktifant und verspreche ihm ein 
neues  LNG und das alte Tek DSO  wenn er übers WE bleibt und mit mir die 
LNGs umrüstet...also fange ich am Fri mit ihm an und rüste übers WE alle 
LNGs um...und alle sind glücklich...hihi..

Das ganze WE inkl. Teilen,Kleinkram und Pizza kostet dann ca. 500-600€

LG und nicht zu ernst nehmen

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Poor, Old Germany!

Eure Großväter würden sich im Grab umdrehen vor so viel 
Sicherheitsdenken und falsch angebrachte deutsche Gründlichkeit. Wie 
weit man es wohl in der Mitte des letzten Jahrhundert gebracht hätte mit 
solchem Denken...

Respektvoll, Ihr seid doch, leider, alles arme kleine Würstchen, das 
mitmachen zu müssen.

Die Schaumschläger are ruling the World!

Für diesen von den Behörden erdachten übertriebenen Sicherheitswahn gibt 
es schlicht keine Entschuldigung. Für die Fachleute in den 
Entwicklungslabors ist diese Begängelung einfach eine Beleidigung und 
man tretet ihre Würde mit den Füssen. Es ist einfach eine Frechheit was 
den Fachleuten heutzutage zugemutet wird.

Ob diese Schaumschläger schon mal den Begriff "offene Laboraufbauten" 
gehört haben wo man eben kompetent umgehen muß um a) die Schaltung nicht 
abzustechen, und b) sich nicht zu elektrisieren. Wie, wohl, 
Schaltnetzteile am Labortisch, "ge-debugged" werden?

Ich hoffe, nächstes Mal wenn der Sicherheitsprüfer den Papierwolf 
überprüft, daß jener nicht seine freie runterhängende Krawatte frißt und 
ihn durch den Papierzerschnitzler zieht:-)

Das Schlimme an dieser Bevormundung ist, daß zu viele inkompetente 
Schaumschläger sich davon befugt fühlen ihre Nase in Dinge zu stecken 
die sie traditionell nichts angeht und den Leuten die wissen was tun, 
das Leben unnötig schwer machen.


Kopfschüttel...

: Bearbeitet durch User
Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> und den Leuten die wissen was tun,

Ja, du weißt genau was du tust...

Ich habe in meinem fast 30jährigen Berufsleben noch nie jemanden 
getroffen, darunter die größten Honks, der nicht der Meinung war, genau 
zu wissen was er tut.

Wie erklärst du eigentlich, daß es bei dem geballten Wissen überhaupt 
noch Arbeitsunfälle gibt?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/276...

Warum hat sich die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle seit 1986 deutlich 
reduziert? Das war doch die Zeit wo deine harten Großväter (noch) im 
Arbeitsleben standen?

Gerhard O. schrieb:
> Ihr seid doch, leider, alles arme kleine Würstchen, das
> mitmachen zu müssen.

Nicht jeder ist so ein Harter wie du, der im Forum gefahrlos auf dicke 
Hose macht.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wie erklärst du eigentlich, daß es bei dem geballten Wissen überhaupt
> noch Arbeitsunfälle gibt?

Trottel gibt es überall.

> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/276...
>
> Warum hat sich die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle seit 1986 deutlich
> reduziert?

Wie du der Statistik entnehmen kannst, stagniert der Rückgang der 
tödlichen Unfälle seit ungefähr 10 Jahren.
Neue Maßnahmen wurden hingegen weiterhin eingeführt.
Offensichtlich helfen diese neuen Maßnahmen nicht mehr, sondern gängeln 
nur noch.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> und den Leuten die wissen was tun,
>
> Ja, du weißt genau was du tust...
>
> Ich habe in meinem fast 30jährigen Berufsleben noch nie jemanden
> getroffen, darunter die größten Honks, der nicht der Meinung war, genau
> zu wissen was er tut.
>
> Wie erklärst du eigentlich, daß es bei dem geballten Wissen überhaupt
> noch Arbeitsunfälle gibt?
>
> https://de.statista.com/statistik/daten/studie/276...
>
> Warum hat sich die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle seit 1986 deutlich
> reduziert? Das war doch die Zeit wo deine harten Großväter (noch) im
> Arbeitsleben standen?
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Ihr seid doch, leider, alles arme kleine Würstchen, das
>> mitmachen zu müssen.
>
> Nicht jeder ist so ein Harter wie du, der im Forum gefahrlos auf dicke
> Hose macht.

Es geht einzig und alleine um die Begängelung und Prinzip und nicht 
gegen sichere Arbeitsmethoden. Es ist leicht, das obige mißzuverstehen.

Wer sich immer blind auf materielle Sicherheitsvorkehrungen ohne 
Mitzudenken verläßt geht meist ein größeres Risiko ein als jemand der 
sich der Gefahren fachmäßig bewußt ist und sich entsprechend vorsichtig 
verhält.

Wer mit Verstand arbeitet, Sicherheitsmaßnahmen nach eigenen 
Risikoassessment je nach Projektanforderungen korrekt einsetzt wo nach 
Verstand und Fachwissen notwendig, hat alles getan was notwendig ist. 
Ein Fachmann wird korrekte Sicherheitsmethoden immer einzusetzen wissen. 
Nur braucht man ihm nicht jeden Schritt vorkauen. Darum geht es. Es geht 
um die übertriebene und unnötige Begänglung von Leuten die alleine 
wissen was notwendig ist.

Das ist genauso wie bei uns wo Fußgänger glauben sie können beim 
Überqueren der Strasse texten, nicht links oder recht schauen und 
wundern sich dann warum sie von bösen Autofahrern überfahren wurden.

Gegen Unverstand und Attitüden ist noch kein Kraut gewachsen.

Bevor man anderen Attitüden vorwirft sollte man vielleicht die Sachlage 
objektiv überschauen...

OK, belassen wir es darauf. Man will ja den Thread hier nicht ausufern 
lassen. Es hat keinen Sinn in einen Streit ums Rechthaben auszuarten.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> stagniert der Rückgang der
> tödlichen Unfälle seit ungefähr 10 Jahren.

2006: 711
2016: 424

Wenn du das als Stagnation bezeichnest.

Ma W. schrieb:
> sondern gängeln
> nur noch.

Ich wette, darüber haben die Leute auch schon im Mittelalter geklagt.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Es ist leicht, das obige mißzuverstehen.

Das hast du mit dem Hinweis auf deine glorreichen Großväterprovozierst.

Gerhard O. schrieb:
> Wer sich immer blind auf materielle Sicherheitsvorkehrungen ohne
> Mitzudenken verlässt geht meist ein größeres Risiko ein als jemand der
> sich der Gefahren fachmäßig bewusst ist und sich entsprechend vorsichtig
> verhält.

Vom Harten zum Binsenweisheitverbreiter.

Gerhard O. schrieb:
> Nur braucht man ihm nicht jeden Schritt vorkauen.

Darum machen erfahrene Piloten auch jedes Mal vor dem Start einen Check 
mit Checklisten.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Es ist leicht, das obige mißzuverstehen.
>
> Das hast du mit dem Hinweis auf deine glorreichen Großväterprovozierst.
Es ist aber wahr.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Wer sich immer blind auf materielle Sicherheitsvorkehrungen ohne
>> Mitzudenken verlässt geht meist ein größeres Risiko ein als jemand der
>> sich der Gefahren fachmäßig bewusst ist und sich entsprechend vorsichtig
>> verhält.
>
> Vom Harten zum Binsenweisheitverbreiter.
Das hört sich sehr, ehm, hart an.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Nur braucht man ihm nicht jeden Schritt vorkauen.
>
> Darum machen erfahrene Piloten auch jedes Mal vor dem Start einen Check
> mit Checklisten.
Ob Du es glaubst oder nicht, wenn ich fliege, mache ich das genauso.

P.S das macht Piloten erfahren anstatt erinnert.

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
8 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> stagniert der Rückgang der
>> tödlichen Unfälle seit ungefähr 10 Jahren.
>
> 2006: 711
> 2016: 424

Wenn man sich nicht extra blöd anstellt, ist die Statistik eigentlich 
ganz eindeutig zu lesen.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
8 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Darum machen erfahrene Piloten auch jedes Mal vor dem Start einen Check
> mit Checklisten.

Einen Verbraucher an ein Netzteil anzuklemmen ist ähnlich komplex wie 
die Bedienung eines Flugzeugs?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>> stagniert der Rückgang der
>>> tödlichen Unfälle seit ungefähr 10 Jahren.
>>
>> 2006: 711
>> 2016: 424
>
> Wenn man sich nicht extra blöd anstellt, ist die Statistik eigentlich
> ganz eindeutig zu lesen.

Die meisten tödliche Unfälle kommen außerhalb des Elektronik 
Entwicklungs Labors vor. Die reale Arbeitswelt außerhalb ist viel 
gefährlicher. Eben, wo mit schweren Maschinen gearbeitet wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinz V. (heinz_v)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Und um wieviel Prozent sind die Beschäftigungsverhältnisse in 
Unfallträchtigen Bereichen (z.B. Stahlindustrie, Untertagebergbau, 
Schwerindustrie) gefallen, oder gestiegen?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>>> stagniert der Rückgang der
>>> tödlichen Unfälle seit ungefähr 10 Jahren.
>>
>> 2006: 711
>> 2016: 424
>
> Wenn man sich nicht extra blöd anstellt, ist die Statistik eigentlich
> ganz eindeutig zu lesen.

Die Statistiken könnnen aber auch ein Indiz auf rückläufige Anzahl von 
Beschäftigten durch Verlagerung ins Ausland und Automation sein.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Darum machen erfahrene Piloten auch jedes Mal vor dem Start einen Check
>> mit Checklisten.
>
> Einen Verbraucher an ein Netzteil anzuklemmen ist ähnlich komplex wie
> die Bedienung eines Flugzeugs?

Das einzige was in der Praxis in der neuen Realität der Labornetzgeräte 
höchstwahrscheinlich passieren wird, daß findige Laboranten sich einen 
Satz vorschriftsgemäßer Laborstrippen besorgen werden, das eine Ende 
abschneiden und dann z.B Krokodilklemmen oder Bananenbuchsen oder 
Stecker installieren und dann weiterhin mit den bewähren Hirschmann 
Klepsen wie in der Vergangenheit weitermachen.

Toll, nicht wahr?

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Die Statistiken könnnen aber auch ein Indiz auf rückläufige Anzahl von
> Beschäftigten durch Verlagerung ins Ausland und Automation sein.

Ist es nicht.

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Statistis...
https://www.statistik-bw.de/VGRdL/tbls/tab.jsp?rev...

Die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden und die Anzahl der 
Erwerbstätigen ist gestiegen.

Gerhard O. schrieb:
> Die meisten tödliche Unfälle kommen außerhalb des Elektronik
> Entwicklungs Labors vor.

Desto unsinniger sind die Sicherheitsvorkehrungen dort.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Das einzige was in der Praxis in der neuen Realität der Labornetzgeräte
> höchstwahrscheinlich passieren wird, daß findige Laboranten sich einen
> Satz vorschriftsgemäßer Laborstrippen besorgen werden, das eine Ende
> abschneiden und dann z.B Krokodilklemmen oder Bananenbuchsen oder
> Stecker installieren und dann weiterhin mit den bewähren Hirschmann
> Klepsen wie in der Vergangenheit weitermachen.

Sofort diese Krokodilklemmen und Bananenbuchsen verbieten!
Und Seitenschneider!

Autor: Meine Güte (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> Sofort diese Krokodilklemmen und Bananenbuchsen verbieten!
> Und Seitenschneider!

Und endlich mal vorm Besuch dieser gefährlich unsicheren den deutschen 
Bauvorschriften zuwider laufenden Kulturgütern warnen!

Autor: Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt doch auch heute noch Netzteile mit Pol(schraub)klemmen zu 
kaufen, nämlich die von TTI. Vorne kann man einen Sicherheitsstecker 
einstecken, man kann das Teil aber auch aufschrauben (geht nur ~2mm auf, 
ist also noch berührungsgeschützt) und einen Draht oder eine Prüfspitze 
festschrauben. Die Polklemmen gibts auch einzeln zu kaufen:

https://www.distrelec.de/de/ersatz-schraubklemme-a...

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Marko ⚠. schrieb:
> Es gibt doch auch heute noch Netzteile mit Pol(schraub)klemmen zu
> kaufen, nämlich die von TTI. Vorne kann man einen Sicherheitsstecker
> einstecken, man kann das Teil aber auch aufschrauben (geht nur ~2mm auf,
> ist also noch berührungsgeschützt) und einen Draht oder eine Prüfspitze
> festschrauben. Die Polklemmen gibts auch einzeln zu kaufen:
>
> 
https://www.distrelec.de/de/ersatz-schraubklemme-a...

Dieses Angebot ist die größte Verarschung!
Habe vor 2 Monaten direkt bei TTI angefragt....2.80€ pro Stück...hätte 
nicht gedacht,dass die so abzocken...ist ja fast Conrad Niveau.:)

LG
OE2AKT

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Das einzige was in der Praxis in der neuen Realität der Labornetzgeräte
>> höchstwahrscheinlich passieren wird, daß findige Laboranten sich einen
>> Satz vorschriftsgemäßer Laborstrippen besorgen werden, das eine Ende
>> abschneiden und dann z.B Krokodilklemmen oder Bananenbuchsen oder
>> Stecker installieren und dann weiterhin mit den bewähren Hirschmann
>> Klepsen wie in der Vergangenheit weitermachen.
>
> Sofort diese Krokodilklemmen und Bananenbuchsen verbieten!
> Und Seitenschneider!

Wieso waren die Zeitungen während der Wirtschaftswunderzeit eigentlich 
damals nicht voll mit Schlagzeilen von grauenvollen Unfällen in den 
Elektroniklaboren der deutschen Elektronikhersteller? Wenn es wirklich 
so gefährlich ist wie heute postuliert wird, müßte es ja andauernd 
schrecklich verstümmelte Verletzte und Tote gegeben haben.

Die damaligen Laborgerätschaften waren ja auch nur mit den gängigen 
Anschlüssen jener Zeit ausgestattet und boten oft gefährliche 
Berührumgsstellen. Auch Netzteile einer großen deutschen Meßgerätefirma 
aus München boten keinen besonderen Schutz vor Berührung mit hohen 
Spannungen. Die mußten wohl wissen wie gefährlich das war. Komisch, 
damals störte sich kein Schwein an solche Dinge. Es mußte ja 
Schlachtfeld verletzter Ingenieure und Fachpersonal gegeben haben...

Wie überlebten die Entwicklungs Ingenieure damals nur das Hantieren mit 
Stufen von Hochleistungs-Fernsehsender und UKW Sender mit wirklich 
gefährlich hohen Spannungen? Manchmal mußte man auch mit offenen Türen 
und überbrückten Interlocks arbeiten...

Ich habs! Die Hersteller vertrauten auf die Fachkompetenz des damaligen 
Personals die noch solide Ausbildung erhielten.

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:

> Bei den alten Buchsen könnte man einen Draht auch ohne Stecker dran
> Unterklemmen, bei den tollen Sicherheitsbuchsen geht das natürlich
> nicht...

Da nehm ich so schöne Banenstecker mit Drahtklemmtaste.

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Genau...bevor ichs vergesse!
Wer hätte Interesse an TTI Polklemmen?
Würde sonnst ne Sammelbestellung machen!
LG

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Dieses Angebot ist die größte Verarschung!
> Habe vor 2 Monaten direkt bei TTI angefragt....2.80€ pro Stück

Da kommen ja pro Netzteil glatt 10..15 Euro zusammen - völlig klar, dass 
man da lieber das Labornetzteil in den Müll steckt, wenn man rechnen 
kann.

Georg

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Dieses Angebot ist die größte Verarschung!
>> Habe vor 2 Monaten direkt bei TTI angefragt....2.80€ pro Stück
>
> Da kommen ja pro Netzteil glatt 10..15 Euro zusammen - völlig klar, dass
> man da lieber das Labornetzteil in den Müll steckt, wenn man rechnen
> kann.
>
> Georg

Ja..das habe ich mir auch gedacht!
Außerdem...ist das deren Ernst,dass sie in einer professionellen 
Entwicklungsfirma 150 Euro Netzteile haben bei denen die Nachrüstung 
nicht lohnt....hihi da haben 90% der Bastler bessere Ausstattung..)

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Das Schlimme an dieser Bevormundung ist, daß zu viele inkompetente
> Schaumschläger sich davon befugt fühlen ihre Nase in Dinge zu stecken
> die sie traditionell nichts angeht und den Leuten die wissen was tun,
> das Leben unnötig schwer machen.
>
> Kopfschüttel...

Gerhard, das mit den Buchsen ist hierzulande nur die Spitze des 
Eisberges. Es gibt noch ganz andere Dinge ähnlicher Art: zum Beispiel 
der Lastenaufzug. Normalerweise kommt da keiner rein oder raus, der 
nicht zum "eingewiesenen Fachpersonal" des Lagers zählt. Trotzdem müssen 
dort nach mehr als 40 jährigem unfallfreiem Betrieb Lichtschranken 
nachgerüstet werden, Kostenpunkt ein paar Tausender.

Das sind alles quasi Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen für Leute, die sich 
ansonsten zum Arbeiten bequemen müßten.

Hierzulande hat sich eine ganze Schicht aus Parasiten herausgebildet, 
die allesamt weder etwas produzieren wollen, noch wirkliche 
Verwaltungsarbeit leisten wollen. Also haben sie sich auf's 
Kontrollieren verlegt.

Mittlerweile gibt es sogar ne Menge kleiner Gauner, die in Arbeitskluft 
mit Werkzeugtasche daherkommen und irgendwas kontollieren wollen. 
Entweder die Rauchmelder oder die Lastenaufzüge oder die Blitzableiter 
oder sonstwas. Anschließend gibt's nen Vordruck mit Durchschlägen für's 
Sekretariat zur Bestätigung der Durchführung der Sicherheismaßnahmen ... 
und ein paar Tage danach ne Kostenrechnung, die in geschätzten 50% der 
Fälle tatsächlich von der heimgesuchten Firma bezahlt wird.

Es gibt hier in Deutschland eben ne Menge sehr findige Leute, die sich 
in ihrer Findigkeit auf's Abzocken von Firmen und Institutionen verlegt 
haben.

W.S.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
W.S. schrieb:
> Das sind alles quasi Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen für Leute, die sich
> ansonsten zum Arbeiten bequemen müßten.

Ich sage nur: Jährliche Prüfung nach BGV A3.

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> So einfach ist das natürlich nicht zu rechnen, oder zahlst du dem
> Mitarbeiter auch für 2 Stunden kein Gehalt, wenn du das NT kaufst?

Das kann jemand, der sich auf Steuerzahlerkosten an der Uni durchfüttern 
läßt natürlich nicht wissen: Der Mitarbeiter sollte in den 2 Stunden 
etwas anderes Produktives machen, welches der Firma Umsatz einbringt.

Autor: Nautilus (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ma W. schrieb:
> Ich sage nur: Jährliche Prüfung nach BGV A3.

Die Bürokraten haben den Namen der Vorschrift geändert: DGUV Vorschrift 
3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ .

Autor: Arno K. (Firma: OE2AKT) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Marko ⚠. schrieb:
>> Es gibt doch auch heute noch Netzteile mit Pol(schraub)klemmen zu
>> kaufen, nämlich die von TTI. Vorne kann man einen Sicherheitsstecker
>> einstecken, man kann das Teil aber auch aufschrauben (geht nur ~2mm auf,
>> ist also noch berührungsgeschützt) und einen Draht oder eine Prüfspitze
>> festschrauben. Die Polklemmen gibts auch einzeln zu kaufen:
>>
>>
> 
https://www.distrelec.de/de/ersatz-schraubklemme-a...
>
> Dieses Angebot ist die größte Verarschung!
> Habe vor 2 Monaten direkt bei TTI angefragt....2.80€ pro Stück...hätte
> nicht gedacht,dass die so abzocken...ist ja fast Conrad Niveau.:)
>
> LG
> OE2AKT

Häh...wieso wird das negativ bewertet?
Sory...dass ich euch gewarnt habe fast das drei fache zu zahlen.....tut 
mir leid....bekommt jetzt ein Einkäufer irgendwo in Deutschland weniger 
Distrelect Schmiergeld?;)

LG

Autor: Volker S. (sjv)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Safari schrieb:
> Zu anderen kann ich nichts sagen, aber die von Conrad lassen sich trotz
> Verspreitzung herauswackeln. Nach ein paar zig Steckvorgängen hat man
> wieder einen Millimeter blankes Metall vor der Nase.

Habt Ihr die Schraube im Inneren der Buchse, die zur Spreizung dient, 
richtig angezogen?
Kann mir nicht vorstellen, das die Buchse sich dann löst!

MfG

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nautilus schrieb:
> Ma W. schrieb:
>> Ich sage nur: Jährliche Prüfung nach BGV A3.
> Die Bürokraten haben den Namen der Vorschrift geändert: DGUV Vorschrift
> 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ .

Die ist durchaus sinnvoll:
Das was ein Bauarbeiter noch als "funktionstüchtig und betriebssicher" 
bezeichnet, wäre andernortes schon vor einem halben Jahr in den 
Schrottcontainer geflogen.
Und dass etwas blankes Kupfer an der Schreibtischlampe wirklich nicht 
mit Tesafilm repariert werden sollte, weiß nicht jede Sekretärin.

Die angenehm leichten Drehstrom-Verlängerungskabel mit 3*1,5^2 sind auch 
beliebt, genau wie Schuko-Verlängerungskabel mit 2*0,75^2...
Es gibt nichts, was es nicht gibt!

Autor: René F. (therfd)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Nautilus schrieb:
>> Ma W. schrieb:
>>> Ich sage nur: Jährliche Prüfung nach BGV A3.
>> Die Bürokraten haben den Namen der Vorschrift geändert: DGUV Vorschrift
>> 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ .
>
> Die ist durchaus sinnvoll:
> Das was ein Bauarbeiter noch als "funktionstüchtig und betriebssicher"
> bezeichnet, wäre andernortes schon vor einem halben Jahr in den
> Schrottcontainer geflogen.
> Und dass etwas blankes Kupfer an der Schreibtischlampe wirklich nicht
> mit Tesafilm repariert werden sollte, weiß nicht jede Sekretärin.
>
> Die angenehm leichten Drehstrom-Verlängerungskabel mit 3*1,5^2 sind auch
> beliebt, genau wie Schuko-Verlängerungskabel mit 2*0,75^2...
> Es gibt nichts, was es nicht gibt!


Ja und Nein, ich habe schon häufiger erlebt das Dinge versteckt werden 
welche die Prüfung nicht bestehen bevor der Prüfer kommt, oder das die 
Prüfer wenn ein Gerät mit RPe 200mA durchfällt einfach 10A draufknallen 
oder an der Zuleitung rumwackeln bis das Gerät besteht.


An meinem Schreibtisch steckte mal mein iPhone Ladegerät welches einen 
austauschbaren Netzstecker hat (für andere Länder) der Prüfer hat 
natürlich sein Siegel genau über die Verbindungsstelle geklebt :D


Aber ich habe auch schon die absurdesten Messungen gesehen, einmal wurde 
bei uns ein nicht angeschlossener Monitor geprüft, der Prüfer hat 
einfach nur sein Messgerät zwischen dem Schutzleiter Stift der 
Kaltgerätebuchse und einem Gewinde in der VESA Aufnahme gehalten und 
dann sein Siegel draufgeklebt.

Aber es gibt genügend ähnliche Prüfungen welche einen Witz darstellen, 
ich halte es auch für Unsinn das jetzt eine generelle Endrohrprüfung 
Pflicht ist, das heutige Messverfahren für moderne Dieselfahrzeuge bei 
der HU macht wenig Sinn, so genau sind die Opazimeter einfach nicht, 
kenne auch 2 Hersteller welche schon etwas neueres entwickelt haben, 
leider gibt es kein von der PTB zugelassenes Verfahren diese Geräte zu 
Kalibrieren und zu Eichen

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René F. schrieb:
> welche schon etwas neueres entwickelt haben,
> leider gibt es kein von der PTB zugelassenes Verfahren diese Geräte zu
> Kalibrieren und zu Eichen

In Wirklichkeit will das ja auch niemand genau wissen - jedenfalls nicht 
die, die was zu entscheiden haben. Dass man sowas wie Stickoxide oder 
Feinstaub genau messen kann stand doch nie in Frage.

Georg

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wie erklärst du eigentlich, daß es bei dem geballten Wissen überhaupt
> noch Arbeitsunfälle gibt?

Es geht hier aber um diese albernen unpraktischen Stecker und Buchsen. 
Und um die implizite Beleidigung der Intelligenz. Also im Prinzip alles 
mögliche bis hin zum Strafrecht (wegen der Beleidigung) aber rein gar 
nichts was mit irgendwelchen Sicherheitsaspekten oder gar 
Arbeitsunfällen in irgendeinen auch noch so entfernten Zusammenhang zu 
bringen wäre. Nichtmal wenn man versuchen würde es an den Haaren 
herbeizuziehen, noch nicht mal dann. Das Ziehen an eben jenen Haaren 
wäre für sich genommen schon gefährlicher als die harmlosen 
Kleinspannungsbuchsen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Das Ziehen an eben jenen Haaren
> wäre für sich genommen schon gefährlicher als die harmlosen
> Kleinspannungsbuchsen.

Kleinspannung ist gut, bei älteren Netzteilen würden die auch für >200V 
verwendet.

Autor: René F. (therfd)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Das Ziehen an eben jenen Haaren
>> wäre für sich genommen schon gefährlicher als die harmlosen
>> Kleinspannungsbuchsen.
>
> Kleinspannung ist gut, bei älteren Netzteilen würden die auch für >200V
> verwendet.

Habe hier ein Tischmultimeter (Grundig DM12) das hat nen 2kV Eingang 
ohne Sicherheitsbuchsen, ich kann verstehen das die BG sowas aus dem Weg 
schaffen möchte, bei einem Labornetzteil mit SELV hört sich das am 
Anfang ein wenig unsinnig an, doch viele solche Netzteile dürfen laut 
Hersteller in Reihe geschaltet werden (habe im Kopf das es bei Grundig 
hieß bis 150V) und dann bewegen wir uns eben wieder in einem Bereich in 
dem Sicherheitsbuchsen einen Sinn machen.

Autor: Forist (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
IchGlaubeEsNicht schrieb:
> 2006: 711
> 2016: 424
>
> Wenn du das als Stagnation bezeichnest.

2009: 456

Seit 7 Jahren keine Verbesserung - bei der Konjunkturkrise von 2009 sind 
vermutlich ein Großteil der Todeskandidaten über die Kante gegangen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
René F. schrieb:

>>> Das Ziehen an eben jenen Haaren
>>> wäre für sich genommen schon gefährlicher als die harmlosen
>>> Kleinspannungsbuchsen.
>>
>> Kleinspannung ist gut, bei älteren Netzteilen würden die auch für >200V
>> verwendet.
>
> Habe hier ein Tischmultimeter (Grundig DM12) das hat nen 2kV Eingang
> ohne Sicherheitsbuchsen,

Und Du lebst immer noch? Eigentlich sollten Menschen, die solche Geräte
benutzen, wissen, wie man damit umgeht. Anders sieht das natürlich in
Physiklaboratorien von Schulen aus.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Harald W. schrieb:
> Anders sieht das natürlich in
> Physiklaboratorien von Schulen aus.

Wie weit oben stehen Bananenstecker auf der offiziellen Liste der 
häufigen Unfallursachen?

Für den Fall daß nicht alle Probleme gleichzeitig gelöst werden können 
wird dann eben jene Liste zur Feststellung des Handlungbedarfs und dem 
Festlegen der Prioritäten zu Rate gezogen?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Es gab zumindest auch mal 4mm-Laborstecker mit federnder Isolierhülse. 
Die waren also, wenn sie einfach so herumflogen, erstmal isoliert, aber 
man konnte sie auch in normale 4mm-Bananenbuchsen stecken (und natürlich 
auch in normale Steckdosen.

Autor: georg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> und natürlich
> auch in normale Steckdosen

Das war ja noch nie ein Problem. Aber Vorsicht, könnte aber bei 
BG-Prüfern Schnappatmung auslösen.

Georg

Autor: Dieter W. (dds5)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Es gab zumindest auch mal 4mm-Laborstecker mit federnder Isolierhülse.

Ich habe solche, und zwar Hirschmann SLS200. Bei denen ist 
freundlicherweise die Hülse im Ruhezustand auch noch verriegelt und man 
muss erst zur Entriegelung auf eine seitliche Blattfeder drücken.

Leider ist der Preis (je nach Händler zwischen 4 und fast 7€) ziemlich 
abschreckend. Meinen Bestand hab ich vor einigen Jahren in der Bucht für 
ca. 1€ pro Stück erwischt, da sind selbst Büschelstecker schon teurer.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beim betrieblichen Einsatz ist der Preis ja wohl nachrangig; mit 
entsprechend ausgestatteten Laborleitungen sollten sich etwaige 
Bedenkenträger ruhigstellen lassen, und vorhandene Geräte nicht 
aufwendig umgebaut werden müssen.

Denn der Knackpunkt beim Berührungsschutz ist ja der Stecker, nicht die 
Buchse. Die muss nur ausgetauscht werden, wenn die Berührungsschutzhülse 
starr ist.

Andererseits ist natürlich nicht auszuschließen, daß BG-Prüfer nichts 
mit Logik oder Vernunft am Hut haben und auf Prinzipien starren.

Also sollte man denen stinknormale Laborleitungen mit nicht 
berührungsgeschützen Steckern vorsetzen, dafür aber bei allen Geräten 
brav die entsprechenden Buchsen einbauen ...

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> Das war ja noch nie ein Problem. Aber Vorsicht, könnte aber bei
> BG-Prüfern Schnappatmung auslösen.

Sehr praktisch :-)

Wegen möglicher Kriechströme sollte man die Oberfläche allerdings sauber 
halten. Sonst fällt der Adapter womöglich noch bei der DGUV V3 Prüfung 
durch.

Autor: Volker S. (sjv)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> und natürlich
>> auch in normale Steckdosen
>
> Das war ja noch nie ein Problem. Aber Vorsicht, könnte aber bei
> BG-Prüfern Schnappatmung auslösen.

Nö,warum?  Soetwas kann man fertig kaufen:

https://www.conrad.de/de/sicherheits-steckadapter-...

https://www.distrelec.de/de/adapter-chauvin-arnoux...

und diverse andere Anbieter. Wenn ein BG-Prüfer so wenig Ahnung hat, ist 
er selber schuld.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Also, ich glaube, Strom ist im Allgemeinen für den Mensch als Solches 
viiiiiel zu gefährlich. Deshalb schlage ich vor, daß sich die Menschheit 
vom elektrischen Strom wieder vollkommen abwendet, alles gesammelte 
Wissen darüber vernichtet und seine täglichen Unternehmen darauf 
abstimmt.

Durch diese Maßnahme werden dann automatische viele Probleme der 
heutigen Zeit gleichzeitig gelöst. 99.999999...9 % aller heutigen 
Probleme ließen sich dadurch elegant lösen:

Hier einige Beispiele:
Keine Elektrounfälle mehr der besagten Art. Die Prüfer würden nicht mehr 
gebraucht werden.
Keine eMail Spam. Keine Forumstrolle...
Keine On-Line Kriminalität
Kein On-Line Datenschutz notwendig
Mehr Bewegung, eine gesündere Menschheit
Keine Gewächshaus Gase durch Kohle verbrennenden KW...
Keine Autos...

Man könnte die Liste bequem seitenweise fortsetzen...

Und jetzt schwinge ich mich auf mein schnelles Pferd und reite in den 
Süden um die folgende geharnischte Forumskritik hinter mir zu lassen:-)

Autor: Route 6. (route_66)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:
> Ich habe solche, und zwar Hirschmann SLS200. Bei denen ist
> freundlicherweise die Hülse im Ruhezustand auch noch verriegelt und man
> muss erst zur Entriegelung auf eine seitliche Blattfeder drücken.

Auch nicht zulässig: Abdeckungen zum Zwecke des Schutzes gegen 
elektrischen Schlag dürfen nur mit Werkzeug oder Schlüssel entfernbar 
sein!

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Keine Autos...

Autos sind ohne Elektrizität durchaus möglich; Selbstzündermotoren kann 
man auch mit einer Lötlampe vorglühen.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Route 6. schrieb:
> Auch nicht zulässig: Abdeckungen zum Zwecke des Schutzes gegen
> elektrischen Schlag dürfen nur mit Werkzeug oder Schlüssel entfernbar
> sein!

Ich kann kaum glauben, dass das auch für Labore gilt.

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
> Keine Autos...
>
> Autos sind ohne Elektrizität durchaus möglich; Selbstzündermotoren kann
> man auch mit einer Lötlampe vorglühen.

So wie beim Lanz Bulldog mit Glühkopfmotor?
Wenn es einfacher werden soll: Diesel mit Direkteinspritzung muss man 
gar nicht vorglühen. Licht ist auch kein Problem, Karbidlampe sind hell 
und zuverlässig.
Aber woher bekommt man dann das Karbid für die Karbidlampe?!

Anlassen kann man die Motoren mit Druckluft oder mit einem 
Armstrong-Anlasser.

Autor: MaWin O. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Diesel mit Direkteinspritzung muss man
> gar nicht vorglühen.

Dann sag das mal den Autoherstellern. Da könnten sie Geld einsparen 
durch Wegfall von unnötigen Komponenten.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> oder mit einem Armstrong-Anlasser.

Meinst Du damit eine handbetriebene Kurbel?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> oder mit einem Armstrong-Anlasser.
>
> Meinst Du damit eine handbetriebene Kurbel?

Ohjeh! Was hab ich hier nur angefangen...

Naja, findige Köpfe finden immer neue Lösungsansätze oder erinnern sich 
an frühere Methoden.

Autor: Dareios (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Schreiber schrieb:
> Anlassen kann man die Motoren mit Druckluft oder mit einem
> Armstrong-Anlasser.

Die Sklaven, die meine Sänfte tragen, lasse ich mit einer Peitsche an.

Autor: Jemand (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

"Und jetzt schwinge ich mich auf mein schnelles Pferd und reite in den
Süden um die folgende geharnischte Forumskritik hinter mir zu lassen:-)"

Nein bloß nicht, das Pferd muss Geschwindigkeitsoptimiert (also ganz 
langsam) sein, du könntest ja herunterfallen, oder Hottemäxchen könnte 
einen Mitmenschen über den Haufen rennen - noch schlimmer wenn das einen 
Firmenmitarbeiter treffen sollte und die BG zahlen müsste (BG:"Der 
Weltuntergang ist da - wir müssen zahlen und können nicht nur 
kassieren").

Ist dein Sattel überhaupt zertifiziert und hat alle Prüfaufkleber der 
letzten zwei Jahre gut sichtbar angebracht?
Oder reitest du gar Sattellos - das ist seit Änderung der EU Norm 
47110815 nur noch für Altbestand Rentner die mindestens 100 Jahre alt 
sind und wenn das Pferd über 30 Jahre alt ist geduldet.

Hast du überhaupt einen Pferdeunbedenklichkeitsnachweis einer neutralen 
Organisation wie z.B. PETA oder Greenpeace?

Nein?
Na dann bleiben wir doch lieber bei der Elektrizitätsnutzung und zeigen 
zumindest im privaten Hobbyumfeld diesen nervigen "Vereinen" ganz groß 
den (die) Mittelfinger - am besten direkt von beiden Händen.

Ernsthaft:
Gerhard O. (gerhard_)

Ein wundervoller und herrlich bissiger Beitrag - großes Daumen hoch und 
zwar von beiden Händen.
Bitte mehr davon :-)

Jemand

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Gerhard O. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
> Schreiber schrieb:
> oder mit einem Armstrong-Anlasser.
>
> Meinst Du damit eine handbetriebene Kurbel?
Der Armstrong-Anlasser heißt so, weil der Arm dazu "very strong" sein 
muss.
Den gibt's in den Varianten Kurbel und Seilzug.
Bei Flugzeugen, da allerdings mit Benzinmotor, kann man den Propeller 
auch einfach als "Kurbelersatz" verwenden um den Motor von Hand 
abzuwerfen.

Etwas Vorsicht schadet aber nicht, sonst ist der Arm bald nicht mehr 
"strong" sondern "broken"...

> Ohjeh! Was hab ich hier nur angefangen...
>
> Naja, findige Köpfe finden immer neue Lösungsansätze oder erinnern sich
> an frühere Methoden.
Besser schlecht mit Motorkraft gefahren oder geflogen wie gut gelaufen!

Ma W. schrieb:
> Schreiber schrieb:
> Diesel mit Direkteinspritzung muss man
> gar nicht vorglühen.
>
> Dann sag das mal den Autoherstellern. Da könnten sie Geld einsparen
> durch Wegfall von unnötigen Komponenten.

Doch, das funktioniert wirklich. Besondere Schadstoffarmut war nicht 
gefordert und kräftig Nageln darf er hoffentlich auch.
Im Winter hilft ein Zündfix, das muss man erst mit dem Streichholz 
anzünden und dann in den Zylinderkopf schrauben, oder, bei 
wassergekühlten Motoren, einfach das Kühlwasser ablassen, auf dem Herd 
warm machen und wieder einfüllen.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.