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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR-Net-IO Mac-Adresse ändern


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Autor: Josef H. (ajh)
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Hallo zusammen,
ich habe in einem Netz drei AVR-Net-IO von Pollin für eine 
gemeinschaftliche Steuerung zusammengeschlossen. Nach einiger Zeit 
erfolgreichem wirken wurde plötzlich bei einem die MAC.Adresse 
umgeschrieben. das führte dazu , dass plötzlich zwei AVR-Net-IO die 
gleiche MAC-Adresse besitzen und damit die Steuerung nicht mehr 
funktioniert.
Frage wie kann man die MAC-Adresse wieder ändern?
Ich brauchte dringend Hilfe da ich nicht aus dem Fach bin.
Mit freundlichem Gruß
Josef

Autor: vhk,bnc,nb,c (Gast)
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Neustart machen.

Ist die MAC dann wieder i.O., die fehlenden Abblock-Cs am ENC28J60 
nachruesten.

Autor: c-hater (Gast)
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Josef H. schrieb:

> Frage wie kann man die MAC-Adresse wieder ändern?

Kommt auf die verwendete Firmware an. Wenn es die Original-Firmware von 
Pollin ist, kann man mit den mitgelieferten Tools von Pollin auch die 
MAC-Adresse ändern.

Leider habe ich vergessen, welches Tool genau dafür zuständig war und 
wie es genau ablaufen muss, weil ich die Pollin-Firmware nur sehr kurz 
mal benutzt habe und das auch noch viele Jahre her ist. Ich bin mir aber 
sicher, es damals mal so gemacht zu haben.

Wie auch immer, als alternativer Weg steht natürlich die 
Umprogrammierung via ISP offen, jedenfalls wenn du über einen 
entsprechenden Programmieradapter verfügst.
Die MAC ist im EEPROM abgelegt. Also EEPROM auslesen, die 6Byte-Folge 
der MAC im Dump suchen, durch die gewünschte Folge ersetzen, ggf. 
Prüfsummen der Hex-Datei korrigieren und das Ergebnis zurückschreiben.

Autor: Josef H. (ajh)
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Hallo,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ja, es ist die Orginal-Firmware drauf, allerdings habe ich auf der 
mitgelieferten CD kein Tool zu Änderung der MAC Adresse gefunden.
Gruß
Josef

Autor: never ever (Gast)
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Autor: c-hater (Gast)
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Josef H. schrieb:

> allerdings habe ich auf der
> mitgelieferten CD kein Tool zu Änderung der MAC Adresse gefunden.

Es gab auch kein spezielles Tool dafür. Wenn ich mich richtig erinnere, 
was das nur eine Option bei dem Tool zum (Neu-)Flashen der Firmware. Wie 
das hieß? Keine Ahnung. Hab' auch die CD nicht mehr, kann also nichtmal 
mehr nachschauen.

Autor: never ever (Gast)
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https://www.pollin.de/p/bausatz-avr-net-io-810058

Das prog ist doch noch bei polin online wo ist das prob ??

Autor: Carl D. (jcw2)
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Josef H. schrieb:
> Hallo,
> vielen Dank für die schnelle Antwort.
> Ja, es ist die Orginal-Firmware drauf, allerdings habe ich auf der
> mitgelieferten CD kein Tool zu Änderung der MAC Adresse gefunden.
> Gruß
> Josef

Ist es auch noch der original Schaltplan, oder wurden die laut 
Datenblatt des ENJ notwendigen C's, auf die Pollin sparsam verzichtet 
hat, schon nachgerüstet?

Autor: Theor (Gast)
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> "... wurde plötzlich bei einem die MAC.Adresse umgeschrieben."

Die MAC-Adresse mittels Programm wieder zurück zu stellen, ist nur eine 
Beseitigung des Symptoms.

Die eigentlich wichtige Sache ist, zu verhindern, dass sich die 
MAC-Adresse ungewollt verändert.

Autor: c-hater (Gast)
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Carl D. schrieb:

> Ist es auch noch der original Schaltplan, oder wurden die laut
> Datenblatt des ENJ notwendigen C's, auf die Pollin sparsam verzichtet
> hat, schon nachgerüstet?

Warum sollte man das tun? Denn offensichtlich sind sie ja wirklich 
über...

Meine beiden AVR-IOs kommen jedenfalls ganz wunderbar ohne aus und das 
schon seit vielen Jahren im Dauerbetrieb...

Denn an deren Hardware habe ich (zumindest diesbezüglich) nie etwas 
geändert, nur die Firmware habe ich sehr schnell durch eigene Keationen 
ersetzt. Anfänglich eine EtherSex-basierte Variante, später dann eine 
komplette Eigenschöpfung in ASM.

Das einzige, was an der Hardware wirklich unbedingt geändert werden 
sollte, ist die Stromversorgung. Entweder den 7805 zumindest mit einem 
Kühlkörper ausstatten oder (viel besser) die komplette 5V-Versorgung neu 
designen. Eine ganze Zeit lang gab es bei Pollin ein ziemlich ideal 
passendes 5V-Switcher-Steckernetzteil (ca. 700mA, man muss ja auch an 
die Erweiterungen denken) in sehr guter Qualität für unglaublich wenig 
Geld. Die werden (im Gegensatz zum 7805) nicht fühlbar warm und tuen 
ihren Dienst nun schon fast genauso lange wie die AVR-IO selber...

Autor: c-hater (Gast)
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Theor schrieb:
>> "... wurde plötzlich bei einem die MAC.Adresse umgeschrieben."
>
> Die MAC-Adresse mittels Programm wieder zurück zu stellen, ist nur eine
> Beseitigung des Symptoms.
>
> Die eigentlich wichtige Sache ist, zu verhindern, dass sich die
> MAC-Adresse ungewollt verändert.

Das ist wohl wahr. Dazu kann man zwei Sachen machen:

1) Energieversorgung des ATmega verbessern (siehe Posting ein Stück 
höher)
2) BOD aktivieren

Und, last not least, es spricht auch absolut nix dagegen, beide 
Maßnahmen zu kombinieren. ;o)

Autor: aberjadoch (Gast)
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Autor: Carl D. (jcw2)
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aberjadoch schrieb:
> http://www.elektronik2000.de/forum/thread.php?id=285

Der hasst eben alles mit C.
Rote, gelbe, schwarze, silberne, egal.

Autor: c-hater (Gast)
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Carl D. schrieb:

> Der hasst eben alles mit C.

Vollidiot! Wie gesagt, habe ich zumindest anfangs durchaus in C 
geschriebenen Code verwendet. EtherSex ist in C geschrieben und auch 
meine Anwendung war deshalb anfänglich in C geschrieben.

Nur habe ich halt mit der Zeit immer höhere Anforderungen daran gehabt, 
was diese AVR-IO-Teile alles für mich tun sollen. Irgendwann gingen 
diese Anforderungen halt nur noch in Asm umzusetzen, weil die 
Timing-Constraints in C einfach nicht mehr mit vernünftigem Aufwand 
realisierbar waren.

Das ist eben der Unterschied zwischen mir und dir: ICH kann dann 
wechseln, du hingegen brauchst dann schnellere Hardware, um deine eigene 
Inkompetenz zu kompensieren...

Allerdings: was die Programiersprache mit der Stabilität der Hardware zu 
tun haben soll, erschließt sich mir nicht wirklich...

Auch in Asm brauche ich natürlich stabil laufende Hardware.

Autor: Carl D. (jcw2)
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c-hater schrieb:
> Carl D. schrieb:
>
>> Der hasst eben alles mit C.
>
> Vollidiot! Wie gesagt, habe ich zumindest anfangs durchaus in C
> geschriebenen Code verwendet. EtherSex ist in C geschrieben und auch
> meine Anwendung war deshalb anfänglich in C geschrieben.

C, das Zeichen für die Bauelemente mit Kapazität kennst du, oder?

Es ging um die "Farad"-C's, die ja nur deshalb fehlen, weil die 
"Idioten" meinen, man bräuchte sie, dabei wissen es manche ja viel 
besser. Wenn sie sie erkennen.

BTW, ich würde beim Schreiben nicht jedesmal vor den Spiegel stehen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Josef H. schrieb:
> Hallo,
> vielen Dank für die schnelle Antwort.
> Ja, es ist die Orginal-Firmware drauf, allerdings habe ich auf der
> mitgelieferten CD kein Tool zu Änderung der MAC Adresse gefunden.
> Gruß
> Josef

bin nicht sicher, nutze die Firmware von Radig, aber mir war so das man 
über die Serielle die MAC ändern kann, kann sein nur auf der 
alternativen SW oder auch beim Orignal.

Autor: Josef H. (ajh)
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Hallo zusammen,
vielen Dank an alle für die Infos. Meine Steuerung läuft wieder. Nachdem 
ich das Programm von Pollin runtergeladen hatte musste ich mich nur noch 
auf die Suche nach einem Pc mit rs232 Schnittstelle begeben ein uralter 
pc auf dem Gerümpelplatz hatte noch eine. Danach ging es sehr schnell. 
Innerhalb 5 min. war die MAC Adresse geändert.
Zur Stromversorgung des AVR: die dort verbauten Elektronikbauteile sind 
tausendfach in Netzteilen verbaut. Natürlich benötigt das IC ein 
Kühlkörper, das kleine Fähnchen ist nicht in der Lage die Wärme der 
Verlustleistung abzuführen. Das Problem liegt ganz woanders. Die von AVR 
genannte Wechselspannung ist viel zu hoch. 9 V WS ergibt eine 
ungeregelte Gleichstromspannung von 12,7 V, d.h. das Ic muss 7,7 V " 
vernichten". Bei einer Stromaufnahme von ca. 190 mA beträgt die 
Verlustleistung ca. 1,46 W und das bekommt man ohne Kühlung nicht weg.
Zum Schluss noch etwas: Es ist gut das man über eine Sache hier 
diskutiert aber bitte sachlich ohne Überheblichkeit und ohne andere 
anzugreifen (s. oben).
Nochmals Dank an alle die mir geholfen haben. In der Hoffnung das meine 
Steuerung mir jetzt keine Schwierigkeiten mehr bereitet.
Gruß Josef

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich hatte von einer alten Kodak-Kamera ein Netzteil 7V/2A dran und 
natürlich einen Kühlkörper am 7805. Die 7V waren eigentlich schon fast 
zu knapp, lief damit aber wohl 5 Jahre 24/7 ohne Probleme. Software war 
ein angepasster Webserver von U.Radig drauf.
Ichbe das NetIO letztens in den Händen gehabt und habe einen "Arduino" 
draus gemacht. Mega1284 drauf, Bootloader drauf und 2 kleine Änderungen 
an der Leiterplatte.
USB-RS232-Adapter liegt hier ohnehin rum, vielleicht setze ich das NetIO 
doch nochmal irgendwie ein...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Dornröschen (Gast)
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c-hater schrieb:
> Carl D. schrieb:
>
>> Der hasst eben alles mit C.
>
> Vollidiot!

Du bist aber auch eine dumme Sau. Schlimm.

Autor: Joachim B. (jar)
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Josef H. schrieb:
> Das Problem liegt ganz woanders. Die von AVR
> genannte Wechselspannung ist viel zu hoch. 9 V WS ergibt eine
> ungeregelte Gleichstromspannung von 12,7 V, d.h. das Ic muss 7,7 V "
> vernichten". Bei einer Stromaufnahme von ca. 190 mA beträgt die
> Verlustleistung ca. 1,46 W und das bekommt man ohne Kühlung nicht weg.

ich habe den 7805 gegen RECOM 785 1:1 getauscht und den LM317 gegen 
einen 7833 umgedreht, man muss etwas an den Leiterbahnen ändern, dann 
spart man die Kühlkörper.

Einige zusätzliche Abblockkondensatoren am AVR Sockel und am 
Netzwerkchip helfen auch.

: Bearbeitet durch User
Autor: vhk,bnc,nb,c (Gast)
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Josef H. schrieb:
> Die von AVR
> genannte Wechselspannung ist viel zu hoch

Du meinst sicher "Die von Pollin..."

vhk,bnc,nb,c

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