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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Subwoofer-plantine


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Autor: Steven K. (steven-k)
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Tut mir leid, dass ich keine genauen angaben machen kann, kenne mich mit 
den ganzen namen nicht so aus. Das ist eine plantine von einem 
subwoofer, der hatte einen kurzschluss und danach ging nichts mehr. Die 
sicherung habe ich bereits versucht auszutauschen, ist aber dann 
mehrmals erneut durchgebrannt... ich habe dann alles einzeln 
nachgemessen und anscheinend kommt bei dem blauen teil kein dtrom mehr 
durch, jetzt wollte ich wissen was für einen sinn und zweck dieses teil 
hat und wo ich so eins bestellen könnte falls nötig

Nochmals entschuldigung ich bin erst 14.... interessiere mich aber meega 
für die elektronik und möchte sie gerne verstehen

: Verschoben durch Moderator
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Steven K. schrieb:

> anscheinend kommt bei dem blauen teil kein dtrom mehr  durch,

Ich sehe´mindestens 8 blaue Teile und bei den meisten davon soll
auch kein Strom durchgehen.

Autor: MaWin (Gast)
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Du hast offenkundig das Netzteil zu deinem Subwoofer vor dir, bestehend 
aus Standbyversorgung unten links, Netzfilter rechts, 325V 
Gleichspannungselko unten rechts, und 34V Netzteil in der Mitte.

Messen an dem Teil kann lebensgefährlich sein.

Das blaue Teil rechts oben wird die Gleichtaktdrossel sein, die hat 4 
Anschlüsse, in 2 gehen 230V~ rein und aus 2 kommen sie wieder raus.

Man könnte messen ob der Siebelko unten rechts auf 325V= aufgeladen 
wird  ob die 5V Standyspannung am Pfostensteckeranschluss links in Bezug 
zu GND vorhanden sind, und ob sich die 34V einschalten lassen.

Aber dazu solltest du dir jemanden suchen, der sich mit potentiell 
tödlicher Spannung auskennt.

Wahrscheinlich ist eh der Verstärker und nicht das Netzteil kaputt.

Autor: Cerberus (Gast)
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Steven K. schrieb:
> Das ist eine plantine von einem
> subwoofer

Ach und einen Herstellernamen/Typenschild hat das Gerät (Superwoofer)
nicht? Es heißt übrigens "Platine", "Leiterplatte" oder treffender:
"Baugruppe" und dürfte ein Schaltnetzteil sein.
Um da sinnvoll einen Fehler finden zu können, wäre ein Schaltplan
vernünftig. Allerdings, wenn man den Schaltregler-Chip ausfindig
machen und den Typ identifizieren kann, könnte man auch möglicherweise
das Hersteller-Datasheet vom Chiphersteller heranziehen, weil meist
da kaum Änderungen vorgenommen werden.
Ein Schaltnetzteil ist schon recht anspruchsvoll und kaum als
Einstieg in die Wunderwelt der Elektronik geeignet. Ich würde
versuchen mir ein Ersatzgerät als Ersatzteil in der Bucht zu schießen,
allerdings muss man da schon gezielt und langatmig suchen, sonst
wäre es reines Glück, dass passende zu finden.

Autor: John (Gast)
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MaWin schrieb:
> Das blaue Teil rechts oben wird die Gleichtaktdrossel sein, die hat 4
> Anschlüsse, in 2 gehen 230V~ rein und aus 2 kommen sie wieder raus.

Ich glaube das blaue Teil rechts oben (CX801S) ist ein Kondensator.
Die Gleichtaktdrosselen sind LX801S und LX802S.

Autor: MaWin (Gast)
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John schrieb:
> Ich glaube das blaue Teil rechts oben (CX801S) ist ein Kondensator.

Demnach ist 'kein Durchgang' zwischen dessen 2 Anschlüssen in Ordnung.

> Die Gleichtaktdrosselen sind LX801S und LX802S

Ich stimme dir zu.

Autor: Michael W. (Gast)
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Ist das eigentlich soooo schwer, rein vernünftiges Bild einzustellen?

Das gute, alte PaintShopPro 7 hilft dabei...

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Wie kam denn der Kurzschluss zustande?
Welche Subwoofer ist es konkret?
Welche Messgeräte hast du zur Verfügung, mit denen du auch umgehen 
kannst?

Ich würde zunächst mal Netzteil und Verstärkerplatine trennen und dann 
den Verstärker an einem Labornetzteil betreiben um zu sehen, oder der 
noch heile ist.

Und/Oder das Netzteil mit einer Glühlampe als Last betreiben, um zu 
sehen, ob das noch in Ordnung ist.

Das wären so die ersten Schritte, um den Fehler einzukreisen.

Autor: John (Gast)
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Michael W. schrieb:
> Ist das eigentlich soooo schwer, rein vernünftiges Bild einzustellen?
> Das gute, alte PaintShopPro 7 hilft dabei...

Na ja, so toll ist deine Version auch nicht: wirkt ziemlich matt.
Und du hast vergessen den überflüssigen Rand abzuschneiden.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Ist schon Toll, was man mit Photoshop alles machen kann. Schade, dass 
die schönen Frauen im Katalog nicht in echt so aussehen (und somit auch 
die Klamotten, was viel wichtiger wäre).

: Bearbeitet durch User
Autor: ichwärdavorsichtig (Gast)
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Steven, ich rate Dir ernsthaft, das Ganze zu lassen.

Wie ein Vorredner schon sagte, solltest Du dringend
mit weit ungefährlicheren Sachen anfangen - und noch
dazu ist so ein Netzteil aus Anfängersicht ein reiner
"Alptraum an Komplexität", das ist extrem schwierig.

Ohne jede Ahnung von der Materie (und so ein Netzteil
erfordert Wissen in diversen Fachbereichen) ist das
kaum zu schaffen.

Selbst das Forum kann nur begrenzt helfen. Da Du wirklich
gar keine Erfahrung zu haben scheinst, kann das alles
trotz bester Absichten im Chaos enden.

(Du machst das Ding in Bälde völlig kaputt, oder, weit
schlimmer, Du stirbst beim Versuch der Reparatur.)

Sogar unter der Annahme, das selbst machen zu wollen:

Stefanus F. meinte im Beitrag #5421035 eigentlich:
> den Verstärker an einem Labornetzteil betreiben,
> um zu sehen, OB der noch heile ist.

Ansonsten eventuell verwirrend. Davon abgesehen sollte
dieser Tipp bei einem offensichtlich reinen Anfänger
durch bestimmte Ergänzungen sinnvoller gemacht werden.

"...an einem Labornetzteil, und zwar mitsamt aktivierter
Strombegrenzung, und eventuell auch niedrigerer Spannung,
als ''original'' - falls ein Labornetzgerät überhaupt
greifbar.

Und sollte das der Fall sein, wäre es nützlich, sogar
dessen Typ hier anzugeben, bevor man loslegt.

Die beste Vorgehensweise kann man nämlich nur mittels
Kenntnis der Fähigkeiten jenes Labornetzteiles anraten."

Sogar einem erfahrenen User wie Stefanus scheint nicht
völlig klar, welchen Unterschied es macht, jemanden
beraten zu wollen, der noch praktisch gar nichts weiß.

Hier käme man nur durch ein Maximum an (möglichst leicht
verständlichen, und lückenlosen) Informationen zum Ziel.

Ich will nicht Krümelk..., sondern nur Schäden durch
überstürzte Fehlberatung vermeiden. Ist doch Steven
scheinbar völlig unerfahren.

Der Rat, einen Fachmann hinzuzuziehen, ist super.
Bitte mach das, Steven. Das wäre echt das Beste.

(Nur leider kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut,
daß man so etwas "unbedingt selbst machen will" -
vielleicht hat man einem Freund gegenüber behauptet,
man kann das, oder etwas in der Art.)

Und wenn man das unbedingt machen will, dann sollten
die Tipps für die Reparatur doch zu seinen Fähigkeiten
passen. Auch, wenn's mühsam ist. Oder man läßt es bleiben.

Mag sein, daß dieser Post nicht gut ankommt, aber so
sehe ich das. Entweder richtig, oder gar nicht.

Autor: Cerberus (Gast)
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ichwärdavorsichtig schrieb:
> Mag sein, daß dieser Post nicht gut ankommt, aber so
> sehe ich das. Entweder richtig, oder gar nicht.

Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit und schützt einen
vor den Folgen törichter Handlungen, vor allem wenn man noch
Minderjährig ist.
Hut ab, vor denen, die da Verantwortung übernehmen.
Für den TO der gut gemeinte Rat, sich im Web erst mal in das
Grundlagenthema Schaltnetzteile einzulesen.

Autor: Steven K. (steven-k)
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Nach welchem muster müsste ich bei der suche vorangehen, oder nach 
welcher nummer/bezeichnung müsste ich suchen ?

Autor: Steven K. (steven-k)
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Ich habe nur geschaut ob etwas durchkommt, also nicht mit angestecktem 
strom

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Nach welchem muster müsste ich bei der suche vorangehen

Fange mit einer Grundausbildung zum Elektroniker an. Dauert etwa ein 
Jahr.

Das klingt jetzt gemein, aber ohne Grundkenntnisse ist das hier für alle 
Beteiligten Zeitverschwendung. Ich habe Dir ja schon einen Ansatz 
gegeben, wie man anfangen kann. Doch den hast du wohl nicht verstanden.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Steven K. schrieb:

> Nach welchem muster müsste ich bei der suche vorangehen,

Beginn doch mal mit den DSE-FAQ.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Steven K. schrieb:
> Nochmals entschuldigung ich bin erst 14.... interessiere mich aber meega
> für die elektronik und möchte sie gerne verstehen

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen, aber gut, dass Du es erwähnt
hast...

Viele hier haben mal so begonnen wie Du, ohne Erfahrung und mit
ganz wenig Grundkenntnissen...

Aber da wurde meist mit 5/12/24 Volt gearbeitet!


Dein Vorhaben auf einem Schaltnetzteil mit 325 Volt Gleichstrom und
230 Volt Wechselstrom zu hantieren kann wirklich tödlich enden!


Somit schließe ich mich manchen Vorrednern an...

Autor: Eieiei (Gast)
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Steven K. schrieb:
> Tut mir leid, dass ich keine genauen angaben machen kann, kenne
> mich mit
> den ganzen namen nicht so aus. Das ist eine plantine von einem
> subwoofer, der hatte einen kurzschluss und danach ging nichts mehr. Die
> sicherung habe ich bereits versucht auszutauschen, ist aber dann
> mehrmals erneut durchgebrannt... ich habe dann alles einzeln
> nachgemessen und anscheinend kommt bei dem blauen teil kein dtrom mehr
> durch, jetzt wollte ich wissen was für einen sinn und zweck dieses teil
> hat und wo ich so eins bestellen könnte falls nötig
>
> Nochmals entschuldigung ich bin erst 14.... interessiere mich aber meega
> für die elektronik und möchte sie gerne verstehen

Eieiei wo ist denn jetzt die Plantine oder Plantane?

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Mit einer gewissen Vorsicht halte ich es für möglich, dass ein 14 
Jähriger unter Aufsicht mit Hilfe einer Glühlampe das Netzteil 
kontrolliert. Sollte es defekt sein, kann er es durch ein neues am Stück 
ersetzen.

Damit ist aber nicht nicht klar, ob der Verstärker noch funktioniert und 
wenn er defekt ist, wie hoch der Schaden ist. Der Austausch des Netzteil 
könnte also herausgeworfenes Geld sein.

Ich würde dringend dazu raten Rückfragen zu beantworten. Diese werden 
gestellt, um zu helfen!

> Wie kam denn der Kurzschluss zustande?

> Welche Subwoofer ist es konkret?

> Welche Messgeräte hast du zur Verfügung, mit denen du auch umgehen
kannst?

>> anscheinend kommt bei dem blauen teil kein dtrom mehr  durch,
> Ich sehe´mindestens 8 blaue Teile (welches ist gemeint)?

>> Man könnte messen ob der Siebelko unten rechts auf 325V= aufgeladen
wird
> Was kam dabei heraus?

Deine bisherige Antwort lautet:
> Nach welchem muster müsste ich bei der suche vorangehen, oder nach
> welcher nummer/bezeichnung müsste ich suchen ?

Schritt 1: Rückfragen beantworten. Wenn du sie nicht verstanden hast, 
dann sage das.

Autor: Steven-k (Gast)
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Kurzschluss: als ich den reset knopf geddrückt habe

Zum subwoofer kann ich nur sagen, dass er von samsung ist und anlagen 
produktnummer: HW-M360
Messgeräte: bilder

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> Kurzschluss: als ich den reset knopf geddrückt habe

Das war sicher nur ein zeitlicher Zufall. Der Reset Knopf von 
irgendeinem Gerät kann unmöglich in dem Lautsprecher einen Kurzschluss 
bewirken.

Wie viele Leitungen gehen vom Netzteil zur Verstärkerplatine? Wenn es 
nur 2 sind, kannst du versuchen, den Verstärker mit deinem 
Universal-Netzteil zu betreiben, anstelle des vermutlich defekten 
Schaltnetzteils.

Aber dazu müsste man noch die Spannung herausfinden.

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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schlägt noch mit knapp 150€ zu Buche, dürfte 249 gekostet haben. Nun 
denn, grenzwertig.
( ich dachte erst, das es sich wieder um ein "39€-Teil" handelt... )
Hast Du noch Garantie auf die kiste? Mediamarkt? Umtauschen?

Autor: Steven-k (Gast)
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Was noch zu erwähnen re (hab ich vergessen) ich hab den resetknopf mit 
einer stecknadel gedrückt

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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> ich hab den resetknopf mit einer stecknadel gedrückt

Ein Holz-Stab wäre wohl besser gewesen, aber wenn das die Ursache für 
den Kurzschluss war lag wohl zusätzlich auch ein mechanischer 
Designfehler vor.

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