Versorgungsspannung anpassen

Gast #5423067
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Hallo in die Runde,

ich bin Neu hier. Als Maschinenbaustudent sind mir zwar die Grundlagen 
der Elektrotechnik geläufig, allerdings mit bisher wenig praktischem 
Bezug. In der Freizeit habe ich mich jetzt an ersten Analogschaltkreisen 
probiert und Stoße gleich auf  Problem und Fragen. Vielleicht finde ich 
hier Hilfe, auch wenn mein Verständnis noch nicht so tiefgreifend ist.

Folgendes ist der Plan: Ich habe einen alten String-Synthesiser gefunden 
in dem ich eine Platine austauschen möchte. Im Original ist diese mit 
einer Versorgungsspannung von -27 V angeschlossen. Die neue Platine 
benötigt allerdings sowohl 12,4 V, als auch -15 V.

Jetzt fehlt mir der Ansatz hierfür einen Schaltkreis zu designen; um die 
Spannung zu teilen, invertieren und runterzuregeln?! Wäre das 
prinzipiell möglich, gibt es hier bewährte Muster?

Danke im voraus & Vg
#5423076
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das riecht verdammt nach Falle oder Salamitaktik.

Ohne das Gerät zu kennen würde ich sagen

Sicher wären 2 galvanisch getrennte DC/DC stepdown die einmal 12,xV und 
einmal 15V erzeugen.

Evtl. ginge auch eine Hilfsmasse aus OPV bei 15/12 geteilt, aber dazu 
bräuchte man mehr Infos über den Strom und angeschlossene Dinge die sich 
auf GND beziehen.

Egal welcher Vorschlag gemacht wird, später folgen mehr Infos die den 
eben gemachten Vorschlag ad absurdum führen.
Beitrag #5423094 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5423153
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LionW schrieb:
> Vlt helfen die Schaltpläne?

nicht wirklich, ich sehe den Bedarf von -15V gerade nicht

im Zweifel bleibe ich bei meinen DC/DC galvanisch getrennt.

Da kannst du dann machen wie du magst oder brauchst.
Sollten die DC/DC zuviel Schmutz auf die Versorgung bringen, gut filtern 
ggffs. etwas höher auslegen und mit Linearregler nachbügeln.
#5423179
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Joachim B. schrieb:
> nicht wirklich, ich sehe den Bedarf von -15V gerade nicht

I.C. a8

Bei derart wenigen Bauteilen könnte es reichen, etwa einen 
7915-Festspannungsregler mit den -27V zu füttern. Dann hat man schonmal 
die -15V.

Bleibt das Problem der +12,4V aus 0 und -27V. Andererseits sehe ich 
links neben dem Schaltplan der Originalplatine noch zwei Anschlüsse +25V 
/ -27V . Vielleicht sind die +12,4V ja schon irgendwo im Gerät 
vorhanden. Optimalerweise auch die +15V.
Gast #5423206
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Achim H. schrieb:
> Bleibt das Problem der +12,4V aus 0 und -27V. Andererseits sehe ich
> links neben dem Schaltplan der Originalplatine noch zwei Anschlüsse +25V
> / -27V . Vielleicht sind die +12,4V ja schon irgendwo im Gerät
> vorhanden. Optimalerweise auch die +15V.

Genau, das ist das Netzteil. Die +25 V abzugreifen sollte kein problem 
sein. (optimal wäre allerdings nur die -27 V zu nutzen)

Achim H. schrieb:
> Bei derart wenigen Bauteilen könnte es reichen, etwa einen
> 7915-Festspannungsregler mit den -27V zu füttern. Dann hat man schonmal
> die -15V.

Ob -27 V oder -35 V Versorgungsspannung macht kein Unterschied beim 
7915?
Angehängte Dateien:
#5423385
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LionW schrieb:
> Ob -27 V oder -35 V Versorgungsspannung macht kein Unterschied beim
> 7915?

Bis -35V würde ich bei normalen 7915 nicht gehen ("maximum rating"). Das 
ist das Extremum. Die Eingangspannung sollte (üblicherweise) irgendwo 
zwischen -16V und -35V liegen.

Die -27V für den 7915 (oder auch +25V für einen 7812 ;) ) sind 
prinzipiell okay. Aber auch auf die abzuführende Wärme aufpassen, was 
wiederum von der Spannungsdifferenz und dem Strom abhängt.

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