Funktionsprinzip Gassensoren?

Gast #5423487
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Hallo,

kennt jemand einen Link o.ä. wo erklärt wird wie Gassensoren arbeiten? 
Keine Rauchmelder. Letztlich wird bestimmt wieder eine Spannung 
ausgegeben die dann dem Messwert entspricht. Nur worauf reagiert der 
Sensor intern wirklich? Aufbau? Gibt es dazu eine Doku zum einlesen?
Danke.
#5423506
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Hallo,
> Mario schrieb:
> kennt jemand einen Link o.ä. wo erklärt wird wie Gassensoren arbeiten?
Es gibt nicht "den Gassensor", sondern sehr viele Varianten für viele 
Gase.

Selbst für ein und das gleiche Gas gibt es unterschiedliche 
Wirkprinzipien,

Warum liest du nicht wenigstens erstmal die Grundlagen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gassensor

> Letztlich wird bestimmt wieder eine Spannung ausgegeben
> die dann dem Messwert entspricht.
Bei der elektronischen Auswertung mittels gibt es auch andere 
Prinzipien, z.B. per Zeitmessung bzw. Frequenzmessung.
Gruß Öletronika
Gast #5423508
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Manchmal sind es  schwingquarze, die mit unterschiedlichen Kunststoffen 
beschichtet sind. Darauf lagern sich verschiedene Gase unterschiedlich 
gut ab und verändern die Frequenz. Aber das ist sicher nur eine 
Variante.
#5423509
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Um welches Gas geht es denn? Es gibt nicht DEN Sensor sondern für jedes 
Gas verschiedene. CO2 kann man imho mittels IR Spektroskopie messen, 
also im Prinzip eine Helligkeitsmessung, rein physikalisch. O2 wird in 
der Regel mittels Klark-elektroden gemessen. Im Prinzip eine O2 
Konzentrationsabhänige Batterie. Oder physikalisch mittels der Abnahme 
der Fluoreszenz eines angeregten Farbstoffs. Oder, oder, oder...
Gast #5423527
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Hallo,

okay, dass es Sensoren für bestimmte Gase gibt ist mir soweit klar. Mir 
gehts zwar erstmal allgemein um das Verständnis, am Ende dann irgendwann 
um Gase wie Ammoniak, Schwefel und Chlor. Ich lese mal Wikipedia. Ich 
dachte es gibt vielleicht noch andere Seiten die jemand kennt die man 
nicht so schnell findet. Deshalb die Frage.
Gast #5423778
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Oft gibt es chemisch irreversible, chemisch reversible und physikalische 
Sensoren. Die Ersten muss man ganz sicher nach einer gewissen Zeit 
tauschen, die anderen vielleicht. Der Wunschsensor hat eine hohe, und 
selektive Empfindlichkeit, eine hohe Lebensdauer und ist guenstig. Oft 
geht nicht alles aufs Mal. Dann muss man sich entsprechend der Anwendung 
entscheiden.
#5423802
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Wenn du so einen billigen gas-warner kaufst. Dann ist da normalerweise 
ein keramischer sensor drin.
Der wird (elektrisch) geheizt und "füllt" sich mit Sauerstoff aus der 
Luft auf. Wenn jetzt ein reduzierendes Gas (zb Propan) auf den sensor 
gelangt, dann reagiert es mit dem Sauerstoff in selbigen was den 
Widerstand verändert und alarm gibt.
Vorteil: billig
Nachteil: heizen braucht strom
die breitbandigkeit kann gewünscht sein (zb um verschiedene Sorten Lecks 
zu detektieren), aber verhindert damit natürlich auch eine genaue 
Klassifizierung.
Gast #5443982
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Ja also ich würde zwischen chemischen Sensoren und visuellen, also 
Infrarot- bzw. Lasersensoren, unterscheiden. Erstere haben eben das 
Problem, dass sie nicht, wie etwa ein Thermometer, von der Außenwelt 
abgeschirmt sind, sondern immer mit ihrer Umwelt reagieren.

Eine relativ moderne Methode ist die Laser Absorption Spectrometry, bei 
der im Grunde ein Laser durch die Luft strahlt und dann gemessen wird, 
wie viel Licht, und in welchen Wellenlängen am Ziel ankommt. Ganz grob 
gesprochen.
Blogartikel:
http://www.todaykos.com/2018/05/27/tunable-single-frequency-lasers-for-quantum-modern-technologies/
Oder hier ein wohl noch nicht perfekter Wikipedia-Artikel:
https://en.wikipedia.org/wiki/Laser_absorption_spectrometry

Ich weiß allerdings nicht, wie weit verbreitet diese Methode ist. Es 
kann sein, dass es bisher hauptsächlich im wissenschaftlichen Kontext 
Verwendung findet.
Beitrag #5443999 wurde von einem Moderator gelöscht.

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