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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik AD9102 DDS, Amplitudenmodulation auf Signal


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Autor: linear3 (Gast)
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Hallo,

ich verwende eine DDS vom Typ AD9102 und habe das Problem, dass sich bei 
höheren Frequenzen (einfaches CW), eine Amplitudenmodulation von etwa 
5MHz auf das Signal legt, die auch mit steigender Frequenz größer wird.

Im Anhang befinden Screenshots mit drei verschiedenen CW-Frequenzen. Der 
Ausgang der DDS ist über einen Balun asymmetrisch, die Messungen sind 
direkt auf der Sekundärseite gemacht worden.

Ich kann mir den Effekt nicht direkt erklären, kann mir jemand weiter 
helfen?

Viele Grüße

Autor: Martin O. (ossi-2)
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Mit welcher Taktfrequenz läuft der DDS bei Dir?

Autor: zyxw (Gast)
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Messartefakt durch zu geringe Abtastrate.
Interferenz zwischen Signalfrequenz und Abtastfrequenz.

Autor: linear3 (Gast)
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Martin O. schrieb:
> Mit welcher Taktfrequenz läuft der DDS bei Dir?

Die DDS läuft mit 180MHz. Die CW-Frequenzen auf den Bildern sind ca. 
22MHz, 44MHz und 88MHz.

Autor: Schorsch X. (bastelschorsch)
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Ist evtl. das Auslesen aus dem Ram noch aktiv ?

Autor: Martin O. (ossi-2)
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Bei Ausgangsfrequenz 88MHZ kannst Du bei 180MHz Clock kein gutes Signal 
mehr erwarten, weil Du zu nahe an 180MHz/2 bist. Was für ein 
Tiefpassfilter am Ausgang verwendest Du (Schaltplan)?

Autor: linear3 (Gast)
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Schorsch X. schrieb:
> Ist evtl. das Auslesen aus dem Ram noch aktiv ?

Im "Wave Select Register" wähle ich die "Prestored Waveform" zusammen 
mit "DDS Output" aus, ich denke mit dem RAM sollte nichts passieren.

Autor: Achim S. (Gast)
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Martin O. schrieb:
> Bei Ausgangsfrequenz 88MHZ kannst Du bei 180MHz Clock kein gutes Signal
> mehr erwarten, weil Du zu nahe an 180MHz/2 bist.

So ist es. Zur Illustration mal eine Simu, bei der ein 88MHz-Signal mit 
180MHz abgetastet wird. Die gelbe Kurve ist der 88MHz Sinus, in schwarz 
sind die Abtastpunkte zu sehen. Die treffen halt mal nahe bei den 
Extrema (was nach einer großen Amplitude aussieht) und mal nahe bei den 
Nulldurchgängen (was nach einer kleinen Amplitude aussieht).

Helfen würde ein besser Filter oder eben mehr Abstand zwischen 
Signalfrequenz und Taktfrequenz des DDS.

Autor: linear3 (Gast)
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Achim S. schrieb:
> Martin O. schrieb:
>> Bei Ausgangsfrequenz 88MHZ kannst Du bei 180MHz Clock kein gutes Signal
>> mehr erwarten, weil Du zu nahe an 180MHz/2 bist.
>
> So ist es. Zur Illustration mal eine Simu, bei der ein 88MHz-Signal mit
> 180MHz abgetastet wird. Die gelbe Kurve ist der 88MHz Sinus, in schwarz
> sind die Abtastpunkte zu sehen. Die treffen halt mal nahe bei den
> Extrema (was nach einer großen Amplitude aussieht) und mal nahe bei den
> Nulldurchgängen (was nach einer kleinen Amplitude aussieht).
>
> Helfen würde ein besser Filter oder eben mehr Abstand zwischen
> Signalfrequenz und Taktfrequenz des DDS.

Das ist einleuchtend, vielen Dank!

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Das ist eine Schwebungsfrequenz zwischen Takt und Ausgang, die lässt 
sich nicht unterdrücken, wenn sie dicht am Takt oder ganzzahligen 
Bruchteilen davon liegt. Sie wird aber zu Null, wenn man die 
Ausgangsfrequenz genau auf einen ganzzahligen Bruchteil der Taktfrequenz 
legt.
Man kann das auch als eine Überlagerung von Summen- und 
Differenzfrequenz betrachten, wenn man nahe der Nyquistfrequnez liegt.

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