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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Multimeter mit schneller Reaktionszeit


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Autor: David P. (david_p12)
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Servus...kennt jemand ein "einfaches" Multimeter bis ich sag mal 50€, 
was eine sehr kurze refresh-zeit hat, bzw. eine hohe aktualisierungsrate 
hat? Die Meisten machen ja nur 2x in einer sekunde eine aktualisierung, 
was aber noch deutlich zu langsam.
Auch der akustische Dungsgangsprüfer sollte möglichs verzögerungsfrei 
arbeiten.
Spannungsmessung sollte das ding AC und DC bis 300V haben oder darüber



was Könnt ihr da so empfehlen?

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Das MT 250 von Reichelt. Da kann man schon an der Geschwindigkeit, mit 
der der Zeiger losmarschiert erahnen, wo er stehenbleiben wird.

Gruss
WK

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian S. (amateur)
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Das wird nicht ganz einfach.

Ist irgendwie wie Schuhe mit innen liegender Sohle. Kein Problem so 
etwas zu fertigen, aber wer will schon so etwas?

Bezogen auf Dein Wunschmultimeter bedeutet das: Alle wollen eine 
"stehende" Anzeige und kein herumgeflacker. Außer in Sonderfällen kann 
auch niemand einen z.B. 4-stelligen Wert, zweimal pro Sekunde, erfassen.

Alle wollen ein DVM mit möglichst hoher Auflösung, für Nase. Natürlich 
mit einer Toleranz die bei höchstens Null Komma Nix liegt. Aber die 
billigen Messverfahren sind nun mal, ihrer Natur nach, langsam.

Bei der Durchgangspiepserei könnte man möglicherweise ein bisschen 
Trixen.

Autor: Teo D. (teoderix)
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David P. schrieb:
> Die Meisten machen ja nur 2x in einer sekunde eine aktualisierung,
> was aber noch deutlich zu langsam.

Was willst du daraus für eine Erkenntnis gewinnen?
Nicht umsonst verwendet man zB. ein Oszi, um aus schnelleren 
Ereignissen, wirklich mehr Information gewinnen zu können.

Das mit den lustigen verzögerten Durchgangspiepser, scheint zum Glück 
außer Mode zu sein. :)

Such die eins aus und versuche im Netz, was drüber zu finden. Es gibt da 
sicher ein Video zu... Trefferquote ~80% gefühlt.

: Bearbeitet durch User
Autor: npn (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> hoher Auflösung, für Nase

Was meinst du mit hoher Auflösung für die Nase?

Autor: prüfling (Gast)
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Sebastian S. schrieb:

> Bei der Durchgangspiepserei könnte man möglicherweise ein bisschen
> Trixen.

Wer für 50 teuros ein Multimeter kauft, nur um einen schnellen 
Durchgangsprüfer zu bekommen, dem ist definitiv nicht zu helfen.

Autor: npn (Gast)
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prüfling schrieb:
> Sebastian S. schrieb:
>
>> Bei der Durchgangspiepserei könnte man möglicherweise ein bisschen
>> Trixen.
>
> Wer für 50 teuros ein Multimeter kauft, nur um einen schnellen
> Durchgangsprüfer zu bekommen, dem ist definitiv nicht zu helfen.

Also entweder hast du nicht gelesen, was hier geschrieben wurde oder du 
hast es nicht verstanden.
Die dritte Möglichkeit: du kennst nicht den kleinen Unterschied zwischen 
den Wörtern "auch" und "nur".

Eine der drei Möglichkeiten ist es, aber welche? ;-)

Autor: Fisch (Gast)
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Also im Hornbach gibt es so ein ganz kleines von Benning... sieht aus, 
wie ein MP3 Player und heißt auchso ähnlich... MMP3 oder so.

Der Durchgangspieps ist jedenfalls superschnell. Den Rest weiß ich 
nicht...

Autor: Michael W. (Gast)
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Autor: Jens G. (jensig)
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@ Teo Derix (teoderix)

>David P. schrieb:
>> Die Meisten machen ja nur 2x in einer sekunde eine aktualisierung,
>> was aber noch deutlich zu langsam.

>Was willst du daraus für eine Erkenntnis gewinnen?

Du hast die Frage falsch verstanden. Er will nicht wissen, was für eine 
Erkenntnis er daraus gewinnen kann, sondern wie er möglichst schnell zu 
einer  Erkenntnis kommt.
Diese trägen MM haben mich manchmal auch schon des öfteren genervt, wenn 
man mal schnell eine handvoll Teile durchchecken will ...

Autor: Spirou (Gast)
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Jens G. schrieb:
> Er will nicht wissen, was für eine Erkenntnis er
> daraus gewinnen kann, sondern wie er möglichst
> schnell zu einer Erkenntnis kommt.

Das hast Du wirklich schön gesagt. ;-)

David P. schrieb:
> eine sehr kurze refresh-zeit hat,
> bzw. eine hohe aktualisierungsrate
> die Meisten machen ja nur 2x in einer sekunde -
> noch deutlich zu langsam.
> Auch der akustische Dungsgangsprüfer sollte
> möglichs verzögerungsfrei arbeiten.

Das hört sich doch maximal nach einer Größenordnung
schneller an, imho. Freilich wäre "Kontext" hilfreich...

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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David P. schrieb:
> Servus...kennt jemand ein "einfaches" Multimeter bis ich sag mal 50€,
> was eine sehr kurze refresh-zeit hat, bzw. eine hohe aktualisierungsrate
> hat? Die Meisten machen ja nur 2x in einer sekunde eine aktualisierung,
> was aber noch deutlich zu langsam.

> Auch der akustische Dungsgangsprüfer sollte möglichs verzögerungsfrei
> arbeiten.

Durchgangsprüfer und Messung sind zwei Paar Schuhe, das sollte man nicht 
in einen Topf werfen. In der Tat ist eine Verzögerung beim 
Durchgangsprüfer ärgerlich, geht aber nicht zwingend Hand in Hand mit 
der eher gemächlichen Aktualisierungsrate von Messungen; schon weil 
letztere mit 3½ bis 5½ Digits deutlich höhere Auflösung bieten.

Wie ein Vorredner schon sagte, ist es unsinnig, einen Meßwert mit 3 oder 
mehr Stellen öfter als 2-3 mal pro Sekunde updaten zu wollen, weil ein 
Mensch das gar nicht so schnell erfassen kann.

Was ein Mensch hingegen schnell erfassen kann, sind Trends. Deswegen 
haben Multimeter der gehobeneren Klasse typischerweise zusätzlich zur 
numerischen Anzeige einen Bargraph. Der ist zwar weniger gut aufgelöst, 
hat dafür aber eine höhere Aktualisierungsrate.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter (Gast)
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Dafür eignet sich nur ein nicht-digitales Meßgeräte mit klassischen 
Zeigern, bzw. Drehspulinstrument als günstige Lösung.

Die teuere Lösung mit Oszi wurde schon genannt.

Oder noch eine weitere günstige Alternative:

Das Micro:bit Oszilloskop
http://www.elektronik-labor.de/Microbit/Microbit9.html


(Wenn die Zahlen auf dem digitalen Multimeter schneller springen, dann 
ist dafür das Deine/Ihre menschliche Gehirn zu langsam. Dr. Frankenstein 
könnte es aber ausbauen (wegwerfen) und dafür das Hirn eine Fledermaus 
einsetzen. Dann könnte die Ziffern viel schneller springen, statt 2x 
Sekunden dann schon 16..50x in der Sekunde. Aber wir glauben, dass dann 
kein Interesse mehr besteht was zu messen von Deiner/Ihrer Seite.)

Autor: David P. (david_p12)
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Wollte aber ungern immer mein Oszi mitschleppen für eine einfache 
Messung um zu sehen, ob eine Spannungsquelle doch mal Spikes raushaut 
z.B. bei einem Einschaltmoment von einer anderen Komponente die am 
selben Schaltnetzteil ausgang hängt.

Es geht da also weniger um das exakte ablesen der letzten 4 
Kommastellen, sondern eher darum um zu sehen ob eine Spannung z.B. von 
5.0..V auf 5.2..V ansteigt oder sowas.

Weil auch mit der Peak Hold Funktion funktioniert das bei den 
"langsamen" Multimetern nicht so gut...
ein Analoges scheidet daher auch aus, weil die zu träge sind, man sieht 
zwar das es ein kurzen zucker gab, aber nicht wohin der ging.


hach mist, dachte soetwas gibt es, oder hat einen bestimmten namen bei 
den Multimetern (realtime refresh oder sowas...) aber wenn das echt nur 
mit einem Oszi geht... :-/

Autor: Olaf (Gast)
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> Ist irgendwie wie Schuhe mit innen liegender Sohle. Kein Problem so
> etwas zu fertigen, aber wer will schon so etwas?

Die groesseren Agilent (wie z.B mein U1253) koennen das. Allerdings gibt 
es die nicht fuer 50Euro.

Und nebenbei gesagt, das ist sehr cool! Einer der beiden Gruende warum 
ich nur noch ungern mit etwas anderem arbeite.

Problematisch koennte es aber mit der Forderung nach dem schnellen 
Durchgangspiepser werden. Normale Multimeter machen das ja entweder 
ueber den integrierten Controller und sind dann total grottenlahm, oder 
sie haben eine eigene Schaltung und sind dann immer schneller wie die 
menschliche Wahrnehmung. Bei Agilent haben sie es mit dem schneller 
laufenden Prozessor gemacht. Dadurch kann man eine gewisse Verzoegerung 
merken wenn man darauf achtet, allerdings bei weitem nicht so schlimmer 
wie bei einem Billigmultimeter.


Der Grund warum nur wenige Multimeter so schnell sind ist eine 
Energiefrage. Die Batterien halten dann einfach wesentlich weniger 
lange. Bei meinem U1253 hatte Agilent damit aber kein Problem weil sie 
wegen dem Oled sowieso ueber ein anderes Versorgungskonzept (Akku) 
nachdenken mussten. Auch Tischmultimeter sind deshalb oft deutlich 
schneller.

Olaf

Autor: Der Andere (Gast)
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Dieter schrieb:
> Fledermaus
> einsetzen. Dann könnte die Ziffern viel schneller springen, statt 2x
> Sekunden dann schon 16..50x in der Sekunde.

Ich habe das Gefühl hier haben die Hälfte der Leute den TO nicht 
verstanden.
Jeder der schon mal mit einem Miltimeter gemessen hat kennt das saß es 
nervt wenn man im Schnitt fast ne halbe Sekunde auf den Messwert warten 
muss.
Der TO will keine 10 Aktualisierungen pro Sekunde sondern etwa 8-10.

Autor: oszi40 (Gast)
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Michael W. schrieb:
> Heisst MM P3

Hat exotische LR44 Batterien und keine Baragraph-Anzeige. Für die 
schnelleren Änderungen wäre wie bereits beschrieben, eine 
Baragraph-Skala recht nützlich, aber selten billig zu finden.
Nochmals suchen idealo.de: Multimeter, digital, Bargraph

Autor: Erwin D. (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Der TO will keine 10 Aktualisierungen pro Sekunde sondern etwa 8-10.

Kommt es jetzt auf die genaue Zahl an?
Wo ist der Unterschied zwischen "10" und "8-10"?
Ich verstehe den Sinn deiner Aussage nicht...

Autor: Tuxpilot (Gast)
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(Das billige Peaktech 2005 hat übrigens eine 3Hz-Anzeige und 
unverzögerten Piepser.)

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Erwin D. schrieb:
> Der Andere schrieb:
>> Der TO will keine 10 Aktualisierungen pro Sekunde sondern etwa 8-10.
>
> Kommt es jetzt auf die genaue Zahl an?
> Wo ist der Unterschied zwischen "10" und "8-10"?
> Ich verstehe den Sinn deiner Aussage nicht...

Ich lese da "8-10", in Worten "Acht minus Zehn". Das wären dann -2 
("Minus Zwei") Messungen pro Sekunde. Allerdings beschleichen mich 
Zweifel, ob er den TE richtig verstanden hat.


David P. schrieb:
> Wollte aber ungern immer mein Oszi mitschleppen für eine einfache
> Messung um zu sehen, ob eine Spannungsquelle doch mal Spikes raushaut
> z.B. bei einem Einschaltmoment

Dafür ist ein Multimeter denkbar ungeeignet. Auch das schnellste 
Multimeter sieht keine Spikes von ein paar Dutzend µs. Für ein 
angeschlossenes Bauteil kann das hingegen schon zuviel sein. Wenn es um 
diese Art Prüfung/Messung geht, reicht nicht mal ein normales 
Oszilloskop. Da sollte es schon ein Speicheroszi sein.

Autor: m.n. (Gast)
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Dieter schrieb:
> (Wenn die Zahlen auf dem digitalen Multimeter schneller springen, dann
> ist dafür das Deine/Ihre menschliche Gehirn zu langsam.

Mir ist eine Anzeigerate von 10/s lieber als nur 2/s. Mein Gehirn ist 
durchaus in der Lage, die vorderen, konstanten Stellen auf einen Blick 
zu verarbeiten und bei der letzten Stelle u.U. den 'effektiven' Wert zu 
interpolieren.
Ein Multimeter hatte ich mal 'probiert', bei dem 2 Messungen/s angezeigt 
wurden. Zusätzlich wurde das Signal intern wohl noch gefiltert, weshalb 
ein stabiler Wert erst nach > 1 s abzulesen war. Mit automatischer 
Bereichswahl hat die Einschwingzeit mehrere Sekunden betragen: Das Teil 
kam gleich wieder in die Tüte!

Olaf schrieb:
> Problematisch koennte es aber mit der Forderung nach dem schnellen
> Durchgangspiepser werden. Normale Multimeter machen das ja entweder
> ueber den integrierten Controller und sind dann total grottenlahm

Das kann ich nicht bestätigen.

Sebastian S. schrieb:
> Außer in Sonderfällen kann
> auch niemand einen z.B. 4-stelligen Wert, zweimal pro Sekunde, erfassen.

Das genauso wenig!

Irgendwie würde es mich ja jucken, selber ein Multimeter mit schneller 
Anzeige und Bereichswahl aufzubauen. Ein µC + ADC + Relais + 
Hühnerfutter würden reichen.
Würde man allerdings ein solides 4-stelliges Gerät für U und R 
vorstellen, kämen gleich die Schreihälse, die 7,5 Stellen als absolutes 
Minimum verlangen.
Geschenkt ;-)

Autor: oszi40 (Gast)
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m.n. schrieb:
> Mit automatischer Bereichswahl hat die Einschwingzeit

Leider ja. Ob jeder Oszi immer gleich jeden Impuls synchronisiert, wäre 
ich mir auch nicht so sicher. Für manche Messungen braucht man eine 
speziellen Schaltungsaufbau. In einfachen Fällen reicht sogar eine 
Glimmlampe und Spannungsteiler um Spannungsspitzen zu erkennen.

Autor: Werner H. (werner45)
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Für schnelle Spikeanzeige eignet sich (wie früher praktiziert) ein 
Kopfhörer mit Vorkondensator und eventuell Poti. Einzelne Spikes kann 
man akustisch auch aus einem Ton- oder Knattergemisch heraushören. 
Leider gibt es die Piezokapseln der alten Diktiergeräte nicht mehr, die 
waren sehr empfindlich.
Analoge Durchgangspiepser arbeiten auch schneller als die im Multimeter, 
Vorteilhaft ist die Anzeige des Durchgangswiderstands über die Tonhöhe. 
Schaltungen gab es zu Hauf in Elektor & Co.

Gruß   -   Werner

Autor: Ralph B. (rberres)
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früher gab es mal ein ICsatz CA3161-CA3162. Das war ein DVM Modul 
welches von -99 bis +999 anzeigen konnte. Dieses konnte man auf 96 
Messungen/Sek umschalten.

Genau dieses DVM Modul verwende ich ausschließlich in meinen Netzteilen.

Es hat mich einfach genervt, wenn ich die Spannung verstellt habe, das 
dann die Anzeige immer hinterher gehinkt war.

Wie schon erwähnt geht es in diesem Falle nicht darum die Änderung der 
letzten Stelle zu erfassen. Aber wenn man die zweite Stelle in quasi 
Echtzeit sich ändern sieht, ist schon viel gewonnnen. Und das tut sie.

Schnelle Handmultimeter habe ich bisher noch keines entdeckt. Aber die 
besseren Tischmultimeter machen bei 4,5 Stellen Auflösung bis zu 1000 
Messungen/Sek bei DC. Bei AC immerhin noch 50 Messungen/Sek ( je nach 
untere Grenzfrequenz ).

Bei 6,5Stellen sind es immerhin noch 6Messungen/Sek.

Aber vermutlich ist der Luxus dem TO zu teuer.

Ralph Berres

Autor: Jack (Gast)
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m.n. schrieb:
> Irgendwie würde es mich ja jucken, selber ein Multimeter mit schneller
> Anzeige und Bereichswahl aufzubauen. Ein µC + ADC + Relais +
> Hühnerfutter würden reichen.

Nein, glaub das mal nicht.

> Würde man allerdings ein solides 4-stelliges Gerät für U und R
> vorstellen, kämen gleich die Schreihälse, die 7,5 Stellen als absolutes
> Minimum verlangen.

Mach erst mal dein solides 4-stelliges Multimeter. Ich mache es dir 
sogar einfach. Zur Definition von "solide" verweise ich nicht auf gute 
Markenmultimeter, sondern was hältst du davon ein Uni-T UT 803 als 
Referenz zu nehmen, und sogar noch ein paar Eigenschaften zu streichen?

Das UT 803 ist ein Gurke, das heißt die Hürde für dich liegt nicht sehr 
hoch. Es ist ein Tischmultimeter, das heißt du musst dich nicht mit dem 
knappen Platz in einem Handmultimeter abgeben. Die Stromversorgung kann 
aus dem Netz kommen, das heißt du musst nicht aufwendig aus einem 
Batteriesatz diverse Spannungen generiere und musst nicht auf 
Energiesparsamkeit achten.

Wir streichen alle Messfunktionen außer U, R und Durchgangstest.

Na, willst du gegen das UT 803 antreten?

Autor: m.n. (Gast)
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Jack schrieb:
> was hältst du davon ein Uni-T UT 803 als
> Referenz zu nehmen, und sogar noch ein paar Eigenschaften zu streichen?

Als erstes würde ich die schlechte Eigenschaft Genauigkeit "DC 0,3 - 0,6 
%" steichen. Da kann man ja gleich die letzte Stelle abkleben.
Tut mir Leid, aber das reicht weder Vorne noch Hinten.

Jack schrieb:
> Na, willst du gegen das UT 803 antreten?

Ganz böse formuliert: Antreten nicht, aber dagegentreten ;-)

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