mikrocontroller.net

Forum: PC Hard- und Software Koax oder LAN-Kabel verlängern?


Autor: GB (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

mein PC soll in ein anderes Zimmer ziehen.

Der PC ist über ein LAN-Kabel mit dem Modem verbunden und das Modem ist 
über ein Koax-Kabel mit der "Wand" (also mit dem Kabelanbieter) 
verbunden.

Weil das System kabelgebunden bleiben soll habe ich nun die Wahl, 
entweder das Koaxkabel zu verlängern oder das LAN-Kabel.

Was ist in diesem Fall nun besser für eine möglichst "ungebremste" 
Datenübertragung, Koax verlängern oder LAN-Kabel?

Autor: Daniel F. (df311)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
lan kabel tauschen, fertig

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
GB schrieb:

> Koax verlängern oder LAN-Kabel?

Wenn Du das Koax-Kabel verlängerst, müsste Dein Modem neu
eingemessen werden. Das wird Dein Provider nicht ohne
Bezahlung machen.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Das Netzwerkkabel darf bis zu 100 Meter lang werden, ohne daß es 
Einbußen bei der Geschwindigkeit gibt (es sei denn, das Kabel ist 
minderwertig und/oder sehr schlecht verarbeitet).

Ich nehme nicht an, daß Deine Wohnung so groß ist, daß Du derartige 
Längen benötigst.

Besser als Verlängern ist ein längeres neues Kabel, denn damit sparst Du 
Kontaktstellen, die potentiell Probleme verursachen können.

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
GB schrieb:
> Koax verlängern

Das ist garnicht erlaubt, zumindest laut Provider-Vertrag, und ausserdem 
ist das das Kabel mit dem Fernsehen. Wenn du nicht die entsprechende 
Qualifikation hast, legst du möglicherweise den Fernsehempfang für einen 
ganzen Wohnblock lahm oder verursachst hässliche Störungen.

Das LAN-Kabel ist dagegen deine Privatangelegenheit. Ich ziehe da 
fertige Patchkabel vor, obwohl ich Verlegekabel, Crimpwerkzeug, 
Kabeltester usw. zur Verfügung habe. Aber ein fertig konfiguriertes 
Kabel an beiden Seiten reinstecken ist halt viel einfacher. Noch weniger 
Arbeit machen WLAN-Kabel.

Georg

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> Noch weniger
> Arbeit machen WLAN-Kabel.

Wo gibt es sowas? Das könnte in vielen kniffligen Fällen sicher den 
einen oder anderen Lösungsansatz darstellen.

Autor: J.-u. G. (juwe)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Äxl (geloescht) schrieb:
> georg schrieb:
>> Noch weniger
>> Arbeit machen WLAN-Kabel.
>
> Wo gibt es sowas? Das könnte in vielen kniffligen Fällen sicher den
> einen oder anderen Lösungsansatz darstellen.

in diversen Längen z.B. hier:

https://etel-tuning.eu/elektronik/195-wlan-kabel.h...

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:

>> Koax verlängern
>
> Das ist garnicht erlaubt, zumindest laut Provider-Vertrag, und ausserdem
> ist das das Kabel mit dem Fernsehen. Wenn du nicht die entsprechende
> Qualifikation hast, legst du möglicherweise den Fernsehempfang für einen
> ganzen Wohnblock lahm oder verursachst hässliche Störungen.

Die Fersehdosen sind normalerweise von der Steigleitung entkoppelt.
Neuere Installationen verwenden sowieso Sternverdrahtung.
Trotzdem ist Koax verlängern keine gute Idee.

Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
> Das ist garnicht erlaubt, zumindest laut Provider-Vertrag, und ausserdem
> ist das das Kabel mit dem Fernsehen. Wenn du nicht die entsprechende
> Qualifikation hast, legst du möglicherweise den Fernsehempfang für einen
> ganzen Wohnblock lahm oder verursachst hässliche Störungen.

Nö! völlig aus den Fingern gesogen.

Einmal hat das Kabel nur bedingt mit Fernsehen etwas zu tun, das kann 
man buchen, oderauch lassen und zum Zweiten gibt es für Kabelanschlüsse 
einen Übergabepunkt im Hausanschlussraum. Dieser Übergabepunkt ist ein 
Breitbandverstärker der bei Installation durch den Provider eingemessen 
wird, eingemessen auf die ankommenden Signale.
Alles vor diesem Verstärker ist verplombt und daran darf nicht 
manipuliert werden.
Vom Verstärker verteilen sich dann die hausinternen Anschlüsse, welche 
durch den Hauseigentümer durchzuführen sind, bezw. beauftragt werden.

Eine fehlerhafte Hausinstallation kann niemals eine Wirkung ausserhalb 
des Hauses erzielen!

Koaxkabel zu verlängern ist sicher kein Problem, die Pegel auf der 
Hausinstallation haben grosse Reserven.
Im Prinzip ist es Jacke wie Hose, welches Kabel man verlängert, 
allerdings tendiere ich auch dazu das LAN-Kabel zu verlängern.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Verlänger das Lan - Kabel, 100 Meter gehen einfach so,
wenns länger werden soll, muß noch ein Hub / Switch
nach rund 100 Meter dazwischen.

mfg

Autor: georg (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Nö! völlig aus den Fingern gesogen.

Lothar M. schrieb:
> Eine fehlerhafte Hausinstallation kann niemals eine Wirkung ausserhalb
> des Hauses erzielen!

Davon ist ja auch nicht die Rede (aber irgendwie musst du ja was zum 
Pöbeln finden).

Aber es soll ja vorkommen, dass nach dem Hausanschluss noch mehrere 
Anschlüsse verwendet werden, z.B. mehr als ein Fernseher, mehrere 
Wohnungen - aber so ein Scenario ist für dich wohl zu komplex um zu 
verstehen, dass man da leicht den Empfang an den anderen Anschlüssen 
stören kann. Bei einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus gibt das 
richtig Ärger.

Lothar M. schrieb:
> Im Prinzip ist es Jacke wie Hose, welches Kabel man verlängert

Da ist jede Diskussion sinnlos.

Georg

Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
georg schrieb:
>> Eine fehlerhafte Hausinstallation kann niemals eine Wirkung ausserhalb
>> des Hauses erzielen!
>
> Davon ist ja auch nicht die Rede (aber irgendwie musst du ja was zum
> Pöbeln finden).

georg schrieb:
> Wenn du nicht die entsprechende
> Qualifikation hast, legst du möglicherweise den Fernsehempfang für einen
> ganzen Wohnblock lahm oder verursachst hässliche Störungen.

Ist das nicht ausser Haus? wenn du damit inhouse meinst, auch dann legst 
du keinen Wohnblock lahm, denn dann hat jeder Wohnblock seinen eigenen 
Etagenverstärker.

Aber ich sehe, du hast Null Blick von der Geschichte, möchtest aber 
gerne mitspielen.
Ich bin kein Spielverderber, laber ruhig noch ein bisschen rum, ich hol 
schonmal die Chips.

Autor: Harald W. (wilhelms)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:

> Einmal hat das Kabel nur bedingt mit Fernsehen etwas zu tun, das kann
> man buchen, oderauch lassen und zum Zweiten gibt es für Kabelanschlüsse
> einen Übergabepunkt im Hausanschlussraum. Dieser Übergabepunkt ist ein
> Breitbandverstärker der bei Installation durch den Provider eingemessen
> wird, eingemessen auf die ankommenden Signale.
> Alles vor diesem Verstärker ist verplombt und daran darf nicht
> manipuliert werden.
> Vom Verstärker verteilen sich dann die hausinternen Anschlüsse, welche
> durch den Hauseigentümer durchzuführen sind, bezw. beauftragt werden.

Hmm, dann habe die Techniker von Kabelcom völlig unnötig
zwei Wochen in unserem Wohnblock gewerkelt und auch das
Ausmessen an jeder Dose mit teurem Spezialmessgerät war
völlig unnötig? Ob wir Kabelfernsehen wollten oder nicht
hat uns übrigens keiner gefragt. Es wird geliefert und
muss bezahlt werden. An allen Verstärkern und Schaltkästen
steht übrigens sinngemäß: "Eigentum von Kabelcom, öffnen
verboten".

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da scheint es individuell verschiedene Anschluss-Varianten zu geben.

In unserem Eigenheim hängt ein Übergabepunkt im Keler, da steht noch 
"Post" dran. Der ist nicht verplombt und da sind auch keine "Pfoten 
weg!"-Aufkleber drauf. Das wäre auch doof, denn ein Hausverstärker 
gehört nicht dazu - den habe ich selbst gekauft und montiert und für 
dessen Anschluss musste ich notgedrungen an das Innenleben des 
Übergabepunkts dran - zumindest an die hausseitige Anschlussklemme...

In Ermangelung von "teurem Spezialmessgerät" habe ich die an den 
einzelnen Dosen nötige Anschlussdämpfung anhand der Kabellänge und 
Durchgangsdämpfung der Verteiler abschätzen müssen. Scheint ganz gut 
geklappt zu haben.

Ich könnte daher auch das Koaxkabel hinter(!) dem Übergabepunkt 
verlegen, verlängern, verkürzen und ein Kabelmoden da anschließen wo ich 
mag, aber ich würde auch da wesentlich einfachere Verwenden eines 
längeren LAN-Kabels vorziehen.

Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> In unserem Eigenheim hängt ein Übergabepunkt im Keler, da steht noch
> "Post" dran. Der ist nicht verplombt und da sind auch keine "Pfoten
> weg!"-Aufkleber drauf. Das wäre auch doof, denn ein Hausverstärker
> gehört nicht dazu - den habe ich selbst gekauft und montiert und für
> dessen Anschluss musste ich notgedrungen an das Innenleben des
> Übergabepunkts dran - zumindest an die hausseitige Anschlussklemme..

Du verwechselst da etwas. Es gibt einen Übergabepunkt der Telekom, für 
herkömmliches Telefon und DSL-Gedöns und es gibt einen Übergabepunkt für 
Kabelanschluss.

Kabelanschluss bedeutete früher nur Kabelfernsehen und hat mittlerweile 
aufgerüstet auf IP-Telfonie und Internet.

Typische Kabelprovider sind UnityMedia, mittlerweile zugehörig zu 
Vodafone, vorher KabelDeutschland.

Kabelanschlüsse laufen über Koaxialkabel, im Gegensatz zu Telekom mit 
ihrer DSL-Geschichten.

Kabelanschlüsse enden mit einer Abschlussbox im Hausanschlussraum.
Diese Box ist verplombt.
Wer keinen Vertrag mit dem Kabelprovider hat, hat nur diese verplombte 
Box in seinem Keller hängen.
Die Box ist gleichzeitig Abschlusswiderstand für das Koaxkabel.

Wer einen Vertrag hat, der bekommt zusätzlich einen Verstärker gesetzt, 
welcher das Haus mit der gebuchten Leistung versorgt.

An diesem Verstärker wird das einkommende Signal eingemessen und der 
Verstärkungsfaktor für die Hausinstallation eingestellt.
Das Messprotokoll wird auf einem Zettel notiert an den Verstärker 
gehängt.

Auf meinem Bild siehst du rechts oben die alte Telekombox (Übergabepunkt 
der Telekom), bei mir unbenutzt.
Ganz links siehtst du den Abschlusskasten für Kabel.
Davon geht ein Anschlusskabel wech zu dem Hausanschlussverstärker.
An selbigem siehst du den Zettel mit den Messprotokollen.
Von dort geht es an die Endgeräte.

Soweit der Anschluss für ein  Einfamilienhaus.

Bei Mehrfamilienhäusern geht vom Hausverstärker eine Stammleitung zu 
Verzweigungsverstärkern, auch Etagenverstärker genannt, welche jeden 
Wohnblock nochmal separat versorgen.

Sollte also in einem Wohnblock ein Installationsproblem anstehen, wirkt 
sich das in keinem Fall auf die übrigen Teilnehmer aus.

So denn, es darf geschossen werden ;)

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein ich verwechsele da gar nichts. Du liest nur nicht richtig:

Matthias L. schrieb:
> Da scheint es individuell verschiedene Anschluss-Varianten zu geben.

Dass dein Anschluss so aussieht wie du schilderst, glaube ich 
jederzeit, das Foto wäre (für mich) gar nicht nötig gewesen - aber 
meiner ist eben anders. Und da gibt's ganz sicher noch viele weitere 
Varianten, je nach Alter, Größe und Anbieter der Installation.

Mein Anschluss stammt noch aus der Zeit von Schwarz-Schillings 
Kabel-Pilotprojekt, heute ist der von Vodafone, vorher KabelDeutschland, 
davor Bundespost.

Von DSL war bei mir überhaupt nicht die Rede, wie im Thread bisher ja 
auch nicht. Ich rede schon vom Übergabepunkt von Vodafone, vorher 
KabelDeutschland.

Lothar M. schrieb:
> Ganz links siehtst du den Abschlusskasten für Kabel.
> Davon geht ein Anschlusskabel wech zu dem Hausanschlussverstärker.
> An selbigem siehst du den Zettel mit den Messprotokollen.
> Von dort geht es an die Endgeräte.
>
> Soweit der Anschluss für ein  Einfamilienhaus.

Ja, genauso ist das bei mir auch, nur ohne Messprotokolle - und ohne 
Plombe. Da war noch nie eine dran. Und der Verstärker gehört mir. Glaub 
es oder glaub es nicht...

Lothar M. schrieb:
> Sollte also in einem Wohnblock ein Installationsproblem anstehen, wirkt
> sich das in keinem Fall auf die übrigen Teilnehmer aus.

Da hast du völlig Recht. Im Übergabepunkt (bei dir: Anschlusskasten, 
aber die Dinger heißen wirklich (Haus)übergabepunkt, HÜP) sind nämlich 
nicht nur drei Anschlussklemmen für 'rein, 'raus und Potenzialausgleich 
drin, sondern auch Mess-Anschlüsse, ggf. Filter und immer ein 
Trennkondensator zum Netz hin.

Ein Innen-Foto eines alten HÜP wie meinem gibt's hier:
http://www.hifi-forum.de/bild/img1397_492687.html
Die neuen Exemplare sehen etwas aufgeräumter aus, sind technisch aber 
nahezu identisch.

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Typische Kabelprovider sind UnityMedia, mittlerweile zugehörig zu
> Vodafone,

Das ist noch nicht 100% sicher.

>vorher KabelDeutschland.

> Kabelanschlüsse enden mit einer Abschlussbox im Hausanschlussraum.
> Diese Box ist verplombt.
> Wer keinen Vertrag mit dem Kabelprovider hat, hat nur diese verplombte
> Box in seinem Keller hängen.

Die war zu Bundespost-Zeiten verplombt.

> Sollte also in einem Wohnblock ein Installationsproblem anstehen, wirkt
> sich das in keinem Fall auf die übrigen Teilnehmer aus.

Ich hab aus Foren schon ab und an mal von "Rückwegstörungen" gelesen, 
die den Upload im ganzen Segment (also mehrere Häuser) belasten. Da ich 
aber kein Koax nutze bin ich in dem Themengebiet auch nicht 100% fit.

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
GB schrieb:
> Koax verlängern oder LAN-Kabel?

Besorge Dir ein langes LAN-Kabel und Du bist fertig. Fertige Patchkabel 
gibt es wie Sand am Meer für 5,10,25,50m. Koax ohne Ahnung verlängern, 
könnte in ungünstige Fällen das ganze Haus stören, wenn der Terminator 
fehlt (schon erlebt).

Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> In unserem Eigenheim hängt ein Übergabepunkt im Keler, da steht noch
> "Post" dran. Der ist nicht verplombt und da sind auch keine "Pfoten
> weg!"-Aufkleber drauf. Das wäre auch doof, denn ein Hausverstärker
> gehört nicht dazu - den habe ich selbst gekauft und montiert und für
> dessen Anschluss musste ich notgedrungen an das Innenleben des
> Übergabepunkts dran - zumindest an die hausseitige Anschlussklemme...

Klar, dass in den Anfangszeiten das Kabel der Post gehörte und dass die 
Besitzverhältnisse gewechselt haben. Jedoch wurde auch die Hardware 
gewechselt, denn die alten Verstärker waren nicht rückkanaltauglich.

Aber im Prinzip geht es hier in diesem Thread garnicht darum welche 
Anschlussvarianten es gibt, sicher sieht das bei vielen ganz anders aus, 
mir geht es in erster Linie um die angewandte Technik.

Stand der Technik ist so wie ich schon geschildert habe, der 
Hausanschlussverstärker liefert ausreichend Pegel und die Entkopplung 
einzelner Wohnblocks ist durch sogen. Etagenvertärker gesichert.

Eine Verlegung oder sogar Verlängerung des Koaxkabels, um nochmal zur 
Eingangssituation zurück zu kommen, macht überhauptkeine Probleme.

In meinem Fall, weil ich an einem einzelnen Kabel nur eine Fritzbox 
hängen habe, direkt und ohne irgendwelche dämpfenden Dosen oder 
sonstiges Geraffel, musste sogar ein 20dB Dämpfungsglied am 
Vertärkerausgang eingefügt werden. Kannst du auf dem Bild schön 
erkennen.

Ich hätte auch die Möglichkeit gehabt, ein Koax-Netzwerk zu installieren 
um z.B. in jedem Raum Fernsehempfang zu ermöglichen. Darauf habe ich 
verzichtet, habe nur Internet und IP-Telefonie gebucht.

Deshalb sage ich es nochmal: Es ist Jacke wie Hose welches Kabel 
verlängert wird.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sag mal, wieso mopperst du mich eigentlich an? Ich hab' dir mit der 
Aussage, dass man durchaus auch das Koax-Kabel verlängern kann, doch 
überhaupt nicht widersprochen, im Gegenteil?!

Lothar M. schrieb:
> Jedoch wurde auch die Hardware
> gewechselt, denn die alten Verstärker waren nicht rückkanaltauglich.

Da. War. KEIN. Verstärker. In. Meinem. Haus.
Bis ich selbst einen hingehängt habe. Menno, ist das denn so schwer zu 
verstehen?

Lothar M. schrieb:
> In meinem Fall, weil ich an einem einzelnen Kabel nur eine Fritzbox
> hängen habe, direkt und ohne irgendwelche dämpfenden Dosen oder
> sonstiges Geraffel, musste sogar ein 20dB Dämpfungsglied am
> Vertärkerausgang eingefügt werden. Kannst du auf dem Bild schön
> erkennen.

Ja, in der Tat. Das ist eigentlich ziemlicher Blödsinn - hinter dem 
ohnehin entkoppelnden HÜP erst einen 20db-Verstärker setzen und dann ein 
20db-Dämpfungsglied, damit hinterher wieder der selbe Pegel rauskommt 
wie vorne reingesteckt wurde, nur mit zusätzlichem Rauschen versetzt. 
Aber wenn das ganze Zeug dir vom Anbieter so hingebaut wurde, dann 
hattest du darauf ja keinen Einfluss.

Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> Sag mal, wieso mopperst du mich eigentlich an?

Ich weiss nicht was du unter "anmoppern" verstehst. Scheinst nicht 
diskussionsfähig zu sein, obwohl ich in unseren Aussagen garkeinen 
Dissens sehen kann.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Ich weiss nicht was du unter "anmoppern" verstehst.

Na, das ist einfach. Ich hatte in meinem ersten Beitrag geschrieben, 
dass es offenbar unterschiedliche Varianten von Kabel-Hausanschlüssen 
gibt und dann mal die bei mir relisierte Variante kurz geschildert, die 
von deiner offenbar abweicht:

Lothar M. schrieb:
> zum Zweiten gibt es für Kabelanschlüsse
> einen Übergabepunkt im Hausanschlussraum. Dieser Übergabepunkt ist ein
> Breitbandverstärker der bei Installation durch den Provider eingemessen
> wird, eingemessen auf die ankommenden Signale.
> Alles vor diesem Verstärker ist verplombt und daran darf nicht
> manipuliert werden.

Der Übergabepunkt ist eben nicht immer ein Verstärker, der ist auch 
nicht zwingend eingemessen und davor ist auch nicht immer alles 
verplombt. Verallgemeinerungen sind meistens falsch... Auf mehr wollte 
ich gar nicht hinaus.

Das wär's auch schon gewesen, wenn du mir nicht sinnloserweise 
irgendwelche Verwechslungen mit DSL unterstellt und wortreich schon 
wieder verallgemeinernd geschildert hättest, wie ein Kabelanschluss 
gefälligst auszusehen hat, obwohl es dir angeblich darum ja gar nicht 
geht, sondern um die verwendete Technik. Ja, wozu dann der längliche 
Erguss vorher??

OK. Lassen wir das.

Lothar M. schrieb:
> Stand der Technik ist so wie ich schon geschildert habe, der
> Hausanschlussverstärker liefert ausreichend Pegel und die Entkopplung
> einzelner Wohnblocks ist durch sogen. Etagenvertärker gesichert.

Bei dir kommt der ausreichende Pegel offensichtlich bereits aus dem HÜP, 
der auch entkoppelt; der Verstärker ist sowohl für den Pegel als auch 
für die Entkopplung völlig überflüssig. Irgend einen Sinn wird der schon 
haben - aber welchen nur?

Das mit den Wohnblöcken und Etagen kommt mir noch etwas spanisch vor, 
haben wir da die gleichen Dinge vor Augen? Ein Wohnblock ist lt. 
Wikipedia "ein bebautes Areal, das ... aus mehreren direkt 
aneinandergrenzenden Grundstücken bzw. Flurstücken und deren äußeren 
Blockrändern besteht". Also mehrere Häuser. Ich hätte jetzt pro Haus 
einen HÜP und einen Hausverstärker im Keller erwartet (egal, wem der 
Verstärker nun gehört), nur bei großen Hochhäusern vielleicht noch 
zusätzliche Verstärker auf den Etagen.

Geht's da wirklich von den HÜP in den Kellern direkt (bzw. über passive 
Verzweiger) auf Verstärker auf den Etagen? Ich kenne nur zwei 
viergeschossige Häuser ohne Etagen-Verstärker, aber das ist als 
Stichprobe ein wenig dünn...

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (zwickel)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> Der Übergabepunkt ist eben nicht immer ein Verstärker, der ist auch
> nicht zwingend eingemessen und davor ist auch nicht immer alles
> verplombt. Verallgemeinerungen sind meistens falsch... Auf mehr wollte
> ich gar nicht hinaus.

Ein aktiver Kabelanschluss ist immer eingemessen und hat auch immer 
einen Hausanschlussverstärker, da kannst du herumlamentieren soviel du 
willst.

Matthias L. schrieb:
> der Verstärker ist sowohl für den Pegel als auch
> für die Entkopplung völlig überflüssig. Irgend einen Sinn wird der schon
> haben - aber welchen nur?

Bei soviel Ahnungslosigkeit bleiben mir die Worte weg.

Matthias L. schrieb:
> Das mit den Wohnblöcken und Etagen kommt mir noch etwas spanisch vor,
> haben wir da die gleichen Dinge vor Augen? Ein Wohnblock ist lt.
> Wikipedia "ein bebautes Areal, das ... aus mehreren direkt
> aneinandergrenzenden Grundstücken bzw. Flurstücken und deren äußeren
> Blockrändern besteht".

So sehe ich das auch, aber einer der User hier meinte wohl, dass ein 
Wohnblock nicht zwingend ausser Haus sein müsste und nur darauf bin ich 
eingegangen. Wenn du lesen könntest, wäre dir das aufgefallen.
Dein Drang dich in den Mittelpunkt zu stellen, macht dich scheinbar 
blind.

Matthias L. schrieb:
> Geht's da wirklich von den HÜP in den Kellern direkt (bzw. über passive
> Verzweiger) auf Verstärker auf den Etagen? Ich kenne nur zwei
> viergeschossige Häuser ohne Etagen-Verstärker, aber das ist als
> Stichprobe ein wenig dünn...

Was du nicht kennst, gibt es nicht?

Ich habe jetzt aber keine Lust, weiter auf deine Unverschämtheiten 
einzugehen, du bist nicht das Zentrum dieses Forums.

Ich denke, die Fragen des TO sind hinlänglich beantwortet, damit steige 
ich hier aus.

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
>Koaxkabel zu verlängern ist sicher kein Problem, die Pegel auf der
>Hausinstallation haben grosse Reserven.

Bei mir ists echt kanpp auf Kante, was das Kabelfernsehen anbelangt. An 
der Dose kommen gerade so 36db an. da hab ich 2-3dB "reserve". Die sind 
dann schnell aufgebraucht. Musste mir schon hochwertiges Koax mit fertig 
konfektionierten Steckern bis zur TV-Box zulegen. auch die kurze 
Verbindung zum zweiten Tuner war wegen dem Biegeraudius ein (wenn auch 
beherrschbares) Problem. Mit diesen "Antennsteckern" ausm Baumarkt hat 
man kaum 'e Chance.
Also:
ich spreche nur von meinem Signal. Kann sein, das woanders 55dB aus der 
Dose kommen. Klar. Bei mir im 5.Stock leider nicht.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.