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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistor Eingangswiderstand bestimmen


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Autor: Holger K. (holgerkraehe)
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Hallo zusammen

Ich habe angehängte Aufgabe zu lösen.
Leider habe ich keinen Anhaltspunkt wie ich diese lösen könnte.
Zuerst wollte ich die Werte auslesen, doch leider reicht die Skala bei 
der rechten Kurve nicht so weis, dass ich den gesuchten Strom von 4mA 
finden könnte.

Wäre froh, wenn mir jemand helfen könnte.

Danke eure Krähe.

Autor: ArnoR (Gast)
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Holger K. schrieb:
> doch leider reicht die Skala bei
> der rechten Kurve nicht so weis, dass ich den gesuchten Strom von 4mA
> finden könnte.

Die Aufgabe ist es ja auch, die gesuchten Werte zu bestimmen und nicht 
einfach im Diagramm abzulesen. Aus den Diagrammen kannst du die Werte 
für andere als den gesuchten Arbeitspunkt ablesen, und 
Umrechnungsfaktoren...

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Grob abschätzen kannst du ihn   0.6V durch den Basisstrom.

Experimentell ermitteln bei einer Transistorverstärkerstufe:
Die Stufe mit einen Signalgenerator niederohmig ansteuern,
so daß sie noch nicht übersteuert ist, und die Spannung
am Ausgang mit einem Oszillografen beobachten. Dann einen
verstellbaren Widerstand am Eingang einfügen und ihn
solange erhöhen bis die Spannung am Ausgang um die hälfte
gesunken ist. Der nun eingestellte Widerstand entspricht
dem Eingangswiderstand der Stufe.

Autor: Holger K. (holgerkraehe)
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ArnoR schrieb:
> Die Aufgabe ist es ja auch, die gesuchten Werte zu bestimmen und nicht
> einfach im Diagramm abzulesen. Aus den Diagrammen kannst du die Werte
> für andere als den gesuchten Arbeitspunkt ablesen, und
> Umrechnungsfaktoren...

Könntest du mir bitte erklären wie dies funktioniert?
Genau dass weiss ich ja eben nicht.

Es geht ja uch noch um den Ausgangswiderstand, Stromverstärkung und 
Spannugsrückwirkung.

Wäre wirklich froh, wenn mir jemand sagen könnte, wie man hier vorgeht 
oder mir einen Link senden könnte, wo dies erklärt wird.

Habe inzwischen schon einige Stunden versucht, ohne Erfolg.

Danke

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Meine Version der Eingangsimpedanz-Ermittlung:

Oszi an den Eingang des Verstärkers.
In Serie zum Eingang ein Poti legen.
Eingangssignal zum Poti und selbiges so einstellen, dass am Scope genau 
die halbe Spannung des Eingangssignals liegt. Dann den Wert des Potis 
auslesen, das ist die Eingangsimpedanz.

Autor: Josef (Gast)
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home.edvsz.fh-osnabrueck.de/~ludemann/Daten/analogelektronik/Umdruck2011 
.pdf

Seite 189.

Z.B. fuer h11e:

h11 = 2.7k * 0.55 * 1.25 = 1.856k

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Irgendwie fehlen bei dieser Aufgabe noch Parameter. Für den 
eingangswiderstand müßte zusätzlich noch Abschlusswiderstand bekannt 
sein, für den Ausgangswiderstand äquivalent der Eingangswiderstand des 
Zweitores. Auch Stromverstärkung und Spannungsrückwirkung sind nicht 
eindeutig. Meint man nur die Kurzschluss-Stromverstärkung so ist es 
einfach h21, meint man die Leerlauf-Spannungsrückwirkung so ist es h12. 
Sind jedoch I1 und U2 nicht null, so fehlen noch Angaben.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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> Für den eingangswiderstand müßte zusätzlich noch Abschlusswiderstand bekannt 
sein ...

Vermutlich darf man bei dieser Aufgabe zur Berechnung von Re und Ra die 
Rückwirkung h12e vernachlässigen.

In dem Fall ist

Eingangswiderstand Re
Re = h11e

Ausgangswiderstand Ra
Ra = h22e

Autor: Holger K. (holgerkraehe)
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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich hoffe nun die Aufgabe lösen zu können.
Andernfalls würde ich nochmals schreiben.

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