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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Waren eure Eltern auch Ingenieure?


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Autor: Forever Hartz4 (Gast)
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Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Beitrag #5427215 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5427219 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: 10001 (Gast)
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Ja, ein E-techniker. Er hat mir schon in sehr früheren Jahren (ich war. 
vllt 10 oder so) beigebracht wie man lötet, Platinen bestückt usw. 
Zuhause hatten wir dutzende von Fachbüchern und DIN A3/A2 Schaltungen.Er 
hat auch meine zahlreiche Fragen Richtung Etechnik/Physik geantwortet.

Leider ist er auch ein Versager, der immer noch in seiner Traumwelt 
lebt. Er wollte immer mit seinen "genialen" Ideen zum Millionär werden 
und nie für jemandem arbeiten. Viele Projekte wurden angefangen (und 
viel Geld wurde investiert), und nicht mal ein wurde beendet. Deswegen 
ist er schon seit 10-15 J Obdachlos...

Na ja, damit hat er mir auch beigebracht, dass man immer realistische 
Ziele setzen muss und erst wenn diese erreicht werden was neues 
anfangen.

Beitrag #5427231 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5427242 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Probieren wir doch einfach mal aus, ob aus dieser etwas trolligen Frage 
was Sinnvolles wird...

Der Witz an dieser Frage ist, dass das Alter berücksichtigt werden 
müsste. Denn die Akademikerqoute ist ja über die Jahre exponentiell 
angestiegen. Ich kenne einige, deren Eltern selber keine Akademiker 
waren, deren Kinder aber Akademiker sind und deren Kindeskinder auch in 
diese Richtung gehen.

Und zudem müsste gefragt werden, was der Antworter heute ist.

Insofern sehe ich eine Antwort auf diese Frage als nutzlos und nicht 
aussagefähig an.

Autor: Horst (Gast)
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Tja, Lothar,

du hast meine ehrliche Antwort einfach gelöscht weil sie angeblich 
trollig war? Genau solch ein Verhalten lässt doch die Trolle aufkeimen. 
Mich wundert nichts mehr...

Autor: Der Dreckige Dan (Gast)
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Mein Vater war in der DDR sogenannter Verdienter Erfinder. Ob er auch 
Ing war, kann ich nicht mal mehr sagen, wahrscheinlich, er hat mich erst 
mit 50 gezeugt, und ist früh gestorben (Kettenraucher). Zu früh, um mir 
Wesentliches bezüglich der Elektronik beizubringen. Das habe ich von 
meinem Onkel. Der ist Ing, und mit mir ist es durchgegangen, als ich bei 
ihm einen ast. Multivibrator mit LEDs gesehen habe...zu Zeiten, als man 
nur Glühlampen kannte...

Das muss 35-40 Jahre her sein. Heute betrachte ich seinen Bastelplatz, 
der immer noch unverändert existiert, und lache mich tot. Vor allem 
deshalb, weil ich das mal als ein unerreichbares Eldorado aus 
Bauteilvorrat und Fachwissen angesehen habe.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Horst schrieb:
> du hast meine ehrliche Antwort einfach gelöscht weil sie angeblich
> trollig war?
Nein. Weil sie eine Beleidigung enthält.

Beitrag #5427278 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur und Friseur (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Insofern sehe ich eine Antwort auf diese Frage als nutzlos und nicht
> aussagefähig an.

Warum so streng? Vielleicht interessiert das jemand einfach.

Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Beider waren Akademiker, aber keine Ingenieure, sondern Sozialarbeiter.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Alter: 30-35
Eltern: Keine Akademiker

Beitrag #5427353 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5427359 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Edelkarossen-Benutzer (Gast)
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Meine Mutter war eine geborene MITROPA. Das stand jedenfalls in unsere 
Handtücher gestickt. Mein Vater war ein geborener Auf und Davon.

Beitrag #5427392 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Nein!

Vater: Chemotechniker
Mutter: Hauswirtschaftsschule danach Vollzeit-Hausfrau

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

mein Vater war Dampflokomotiven-Grobmechaniker und meine Mutter 
Kranführerin im Ausbesserungswerk für lockige motivierte Lokomotiven. So 
lernt man sich kennen :-)

Die Stromliniendampfloks waren dort die beliebten Sahnestücke:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stromlinienlokomotive
Diese waren regelmäßig zu entkleiden und wieder zu verkleiden, um an die 
Technik heran zu kommen.

Die Sache mit dem "Strom" wurde dann später mein Thema.

MfG

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Autor: Arno (Gast)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Ja/Nein und Ja/Ja.

MfG, Arno

Autor: MiWan (Gast)
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Forever Hartz4 schrieb:

> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Meine Eltern sind beide Studienräte a.D. (Gymnasium und Berufskolleg).

Autor: MiWan (Gast)
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10001 schrieb:

> Deswegen
> ist er schon seit 10-15 J Obdachlos...

Du lässt deinen Vater auf der Straße leben? Was ist mit dir kaputt?

Autor: Jo S. (Gast)
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MiWan schrieb:
> Meine Eltern sind beide Studienräte a.D. (Gymnasium und Berufskolleg).

Gym. --> Studiendirektor A15 nehme ich an.  ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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Arno schrieb:
> Ja/Nein

Ing. grad.  ?

Autor: Jo S. (Gast)
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Aus der Vergangenheit: Stand Anfang/Mitte der 80er Jahre

Bei den Rückmeldungen zu Semesterbeginn mußten Angaben zum sozialen 
Status der Eltern gemacht werden. Die Statistiken wurden dann 
veröffentlicht.

Die aller meisten Ing.-Studenten stammten aus Arbeiterhaushalten, wenige 
aus Unternehmerfamilien.

Von den Lehramtsstudenten kamen 80% aus Lehrerfamilien. Bei den 
Medizinstudenten war die Lage ähnlich. Etwa 2/3 der Jurastudenten waren 
Kinder von Beamten oder Angestellten des öffentlichen Dienstes 
(gehobener und höherer Dienst). Weiterer Schwerpunkt selbständige 
Rechtsanwälte. Bei den Wirtschaftsstudenten war die Lage nicht so 
eindeutig. Ein Großteil der Eltern waren angestellte Kaufleute und ein 
Teil waren Unternehmer.

Wäre interessant, wie die Struktur gegenwärtig ist. Ich vermute, es hat 
sich nicht viel verändert.

Übrigens, damals absolvierten 9.000 pro Jahr E-Technik in 
Westdeutschland, davon 3.000 von der Uni (entspricht Masterabschluß). 
Maximal die Hälfte davon fand eine Anstellung.

Autor: Jo S. (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Ich vermute, es hat sich nicht viel verändert.

Ups, … bei Lehrern, Ärzten und Juristen.

Vermutlich wird ein merklicher Teil der Ing./Inf.-Studis von Eltern 
abstammen, die im selben Beruf arbeiten.

Beitrag #5427504 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: A. K. (prx)
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Jo S. schrieb:
> Vermutlich wird ein merklicher Teil der Ing./Inf.-Studis von Eltern
> abstammen, die im selben Beruf arbeiten.

Durchgefallen. ;-)

Bei Infs, also in einer Branche, in der die Anzahl der Studenten und der 
Beschäftigten über die Jahrzehnte massiv zunahm, kann eine solche 
Abhängigkeit bisher nur eingeschränkt existieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mangelingenieur (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Übrigens, damals absolvierten 9.000 pro Jahr E-Technik in
> Westdeutschland, davon 3.000 von der Uni (entspricht Masterabschluß).
> Maximal die Hälfte davon fand eine Anstellung.

Auch wenn das nicht ganz zum Thema passt:

- War damals trotzdem Ingenieurmangel wie heute?
- Wie viele sind es heute?

Im Forum wird ja gesagt, dass die guten selbstverständlich einen Job 
kriegen, das sei immer so gewesen. Damals gab es 5000 "gute", die eine 
Anstellung gefunden haben. Also haben wir heute massiv mehr "gute" oder 
wie ist das zu verstehen?

Autor: Mangelingenieur (Gast)
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Christian S. schrieb:
> mein Vater war Dampflokomotiven-Grobmechaniker und meine Mutter
> Kranführerin im Ausbesserungswerk für lockige motivierte Lokomotiven. So
> lernt man sich kennen :-)

Ja, das ist eine klassische Partnerbörse.

Autor: Richtig Steller (Gast)
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Mangelingenieur schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Übrigens, damals absolvierten 9.000 pro Jahr E-Technik in
>> Westdeutschland, davon 3.000 von der Uni (entspricht Masterabschluß).
>> Maximal die Hälfte davon fand eine Anstellung.
...
> Im Forum wird ja gesagt, dass die guten selbstverständlich einen Job
> kriegen, das sei immer so gewesen. Damals gab es 5000 "gute", die eine
> Anstellung gefunden haben. Also haben wir heute massiv mehr "gute" oder
> wie ist das zu verstehen?

Das ist so zu verstehen: Jo S. erzählt in diesem Fall Scheisse. 
Recherchier doch einfach die damalige Arbeitslosenrate unter den 
ET-Ingenieuren.

Autor: Claus M. (energy)
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Jo S. schrieb:
> Die aller meisten Ing.-Studenten stammten aus Arbeiterhaushalten, wenige
> aus Unternehmerfamilien.

Logisch. Ingenieure sind ja auch keine richtigen Akademiker. Weder FH 
noch Uni. Darum gibt es ja auch den Dr. Ing, damit man ihn von einem 
richtigen Dr. unterscheiden kann.

Autor: A. K. (prx)
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Claus M. schrieb:
> Darum gibt es ja auch den Dr. Ing, damit man ihn von einem
> richtigen Dr. unterscheiden kann.

Dieser "richtige" Dr. hat dann aber selber beispielsweise ein 
diskriminierendes "med" dahinter, während andererseits mancher Onkel 
Doktor ohne Dr. auskommen muss.

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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Dieser "richtige" Dr. hat dann aber selber beispielsweise ein
> diskriminierendes "med" dahinter, während andererseits mancher Onkel
> Doktor ohne Dr. auskommen muss.
Mein ehemaliger Chef hatte den Physik-Dr.
Und seine Frau war Ärztin ohne Dr.
Das hat in dem Dorf in dem die beiden wohnten dann heftigste Verwirrung 
ausgelöst... ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. K. (prx)
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Vielleicht sind die Doktores der Informatik auch nur deshalb relativ 
selten, weil auf der Tastatur das "i" direkt neben dem "u" liegt. Und 
wer will sich schon als Dr.-Unf im Internet verewigen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Koch (Gast)
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MiWan schrieb:
> Du lässt deinen Vater auf der Straße leben? Was ist mit dir kaputt?

Wenn Eltern unverantwortlich sind, verdienen sie auch keine 
Unterstützung.

Autor: Jo S. (Gast)
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Mangelingenieur schrieb:
> - War damals trotzdem Ingenieurmangel wie heute?
> - Wie viele sind es heute?

Berufsberatung vom Arbeitsamt:
Nein, im Gegenteil, von einem Technikstudium wurde kategorisch 
abgeraten, weil die Beschäftigungsaussichten so katastrophal schlecht 
waren.

Autor: Jo S. (Gast)
Datum:

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A. K. schrieb:
> Durchgefallen. ;-)
>
> Bei Infs, also in einer Branche, in der die Anzahl der Studenten und der
> Beschäftigten über die Jahrzehnte massiv zunahm, kann eine solche
> Abhängigkeit bisher nur eingeschränkt existieren.

Hää, das mußt du erklären!

Autor: A. K. (prx)
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Jo S. schrieb:
>> Bei Infs, also in einer Branche, in der die Anzahl der Studenten und der
>> Beschäftigten über die Jahrzehnte massiv zunahm, kann eine solche
>> Abhängigkeit bisher nur eingeschränkt existieren.
>
> Hää, das mußt du erklären!

Man kann zwar in einem Jahr ein leidlich brauchbares einfaches Programm 
auf den Markt bringen. Es dauert aber 2 Jahrzehnte, einen fürs Studium 
tauglichen Nachkommen zu produzieren.

Informatik gibts noch nicht ewig als Studienfach. Erst seit den 80ern 
gibt es überhaupt eine grössere Zahl Absolventen, so meine Peilung. Wenn 
man davon ausgeht, dass sich die mit um die 30 auf Produktion von 
Nachkommen verlegten, dann sind Sprösslinge dieser ersten grösseren 
Informatiker-Generation in nennenswerter Zahl erst innerhalb des letzten 
Jahrzehnts auf die Unis losgelassen worden.

Wenn man dann noch annimmt, dass die Anzahl von Informatik-Studenten 
seit damals erheblich zugenommen hat, nur ein Teil der Nachkommen 
Informatik studiert und die mittlere Anzahl Kinder kleiner als die 
Anzahl Nasenlöcher ist, dann darf man getrost davon ausgehen, dass die 
meisten Informatik-Studenten unmöglich aus einem ebensolchen Elternhaus 
stammen können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jo S. (Gast)
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Ja, du hast recht.

Autor: Jo S. (Gast)
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Bei Elektrotechnik kann aber meine Vermutung durchaus zutreffen.

Autor: monitorIng (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Ja, du hast recht.

Ein interessantes Tool hast du da!

Autor: 3162534373 .. (3162534373)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Das impilziert ja, das hier Ingsch unterwegs sind.
Glaub ich kaum....

Autor: Walter K. (walter_k488)
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Mein Urgroßvater war schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts Elektriker in 
einer Spinnerei in Leipzig  - Großvater auch in der Richtung unterwegs - 
allerdings mehr Funktechnik bei der 2. SS Panzerdivision „Das Reich“

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Klar, mindestens mein Vater.

Früh und Abends war er Halbkreis-Ingenieur.
Zwischendurch hat er in der Bude seine Fitness aufgefrischt.

Er war auch immer an Technik begeistert.
Hatte das erste Radio im Dorf und eine der ersten Rollei-Flex.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Mein Vater war Kirchendiener in Westfalen und meine Mutter ist 
unbekannt.

Autor: Arno (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Arno schrieb:
>> Ja/Nein
>
> Ing. grad.  ?

Ich habe zwei Eltern und im OP wurde nach zwei Eigenschaften (Ingenieur 
und Akademiker) gefragt. Daher vier Antworten.

MfG, Arno

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Nein.

Und was mich selber betrifft ist es so, dass ich Dank meines enormen 
Wissens ein Ingenieur ehrenhalber bin. Meine Kinder werden allerdings 
nicht in diese Fußstapfen treten, weil ich keine habe. Also Kinder.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Ich bin Informatiker und meine Eltern Sozialarbeiter und Lehrer. Es 
wurde mir regelmäßig beigebracht dass Computer Zeitverschwendung sind 
und dass ich doch bitte was richtiges machen soll, z.B. Germanistik. 
Habe mich durchgesetzt und versuche nach Studienabschluss ein 
Einstiegsgehalt zu erreichen das höher als das maximale Lehrergehalt 
ist.

Autor: Mark (Gast)
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Achim B. schrieb:
> Und was mich selber betrifft ist es so, dass ich Dank meines enormen
> Wissens ein Ingenieur ehrenhalber bin.

Zu einem Doktor ehrenhalber hat es nicht gereicht?

Um zur Frage zurückzukommen, mein Vater war Eintänzer auf einem 
Vergnügungsdampfer und meine Mutter eine international gesuchte 
Juwelendiebin.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Forever Hartz4 und monitorIng

Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Mein Vater war selbstständiger Schlossermeister und meine Mutter 
Schneiderin.

Ich kann mich an niemanden in der älteren Verwandtschaft erinnern, der 
Akademiker war. Alle waren entweder Handwerker oder Bauern.
Bei den jüngeren kamen dann Verkäufer und Buchhaltung/Verwaltung hinzu. 
"Akademiker" gab es erst in meiner Generation.

monitorIng schrieb:

>
> Ein interessantes Tool hast du da!

Ja, finde ich auch. Ich habe mal nach VDI und monitoring gegoogelt, und 
das hier gefunden:
https://www.vdi.de/wirtschaft-politik/arbeitsmarkt/monitoring-datenbank/#arbeitsmarkt

Und man vergleiche mal die Ergebnisse aus der Originaleinstellung
(Stand 20 Mai 2018, Reiter Arbeitsmarkt, Filter: In Ingenieurberufen 
beschäftigt Ja/Nein beides markiert)
mit dem Ergebnis, wenn man dort unter "In Ingenieurberufen beschäftigt" 
Ja demarkiert und nur Nein markiert lässt.

Da zeigt sich dann, das nur geschätzt 60% tatsächlich in 
Ingenieurberufen beschäftigt sind.
Markiert man dann unter "Alter" lediglich "50 Jahre und älter" sinkt der 
Anteil noch weiter ab.

Soviel zum Thema Ingenieurmangel.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Großer Karatemeister aus Panama (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Soviel zum Thema Ingenieurmangel.

Aber ein Screenshot war zu anstrengend

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Mein Vater war KFZ-Mechaniker, meine Mutter bei der Post.

Aber mein Vater hat damals per Elrad und Elektor einiges 
Elektrok-gebastelt, uns so kam ich quasi recht früh dazu.

Interessanterweise hat mein Bruder eine Kommunikationselektroniker-Lehre 
bei der Telekom gemacht, hat sich aber eher weniger für Elektronik 
interessiert und nach der Lehre nichts mehr in die Richtung gemacht.

Da mich das mehr interessiert hatte, hab ich deshalb wohl eine 
Elektroniker-Ausbildung gemacht, nach der Ausbildung in einer kleinen 
Klitsche als Elektronik-Entwickler gearbeitet und dann über den zweiten 
Bildungsweg studiert mit Informatik und E-Technik als Nebenfach.

Jetzt bin ich Linux-Admin für ein paar hundert Server - wenn die Server 
laufen, kann ich mich in der Arbeit noch mit interessanten Dingen 
beschäftigen xD

: Bearbeitet durch User

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Großer Karatemeister aus Panama schrieb:

>> Soviel zum Thema Ingenieurmangel.
>
> Aber ein Screenshot war zu anstrengend

Zu faul zum selber klicken? ;O)

Nun sind sie im Anhang.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dr. Sommer schrieb:
> Habe mich durchgesetzt und versuche nach Studienabschluss ein
> Einstiegsgehalt zu erreichen das höher als das maximale Lehrergehalt
> ist.
So hat jeder seine Ziele im Leben...

Bernd W. schrieb:
> Soviel zum Thema Ingenieurmangel.
Ja, belassen wir es dabei, denn das Thema "Empfindungen und Schätzungen 
zum Ingenieursmangel" ist nicht Thema dieses Threads.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> So hat jeder seine Ziele im Leben...

Kafka würde sich freuen.

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Das wird sicherlich damit zusammenhaengen, dass so viele Ingenieure ab 
50 wegen des vielen Geldes, dass sie bis dahin verdient haben, nur noch 
als Privat-tiere unterwegs sind.

Duck&wech
WK

Autor: A. K. (prx)
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Welches Geld? Kompetenter Umgang damit zählt eher zu den Qualitäten der 
verhassten BWLer.

Autor: Gerd O. (Gast)
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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Das wird sicherlich damit zusammenhaengen, dass so viele Ingenieure ab
> 50 wegen des vielen Geldes, dass sie bis dahin verdient haben, nur noch
> als Privat-tiere unterwegs sind.
>
> Duck&wech
> WK

Sehr viele ANÜ Ingenieure haben ab Ende 40 ausgesorgt und sind dann 
entweder als Sammler von Oldtimern oder als Kunstmäzen weltweit 
unterwegs.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Gerd.

Gerd O. schrieb:

> Sehr viele ANÜ Ingenieure haben ab Ende 40 ausgesorgt und sind dann
> entweder als Sammler von Oldtimern oder als Kunstmäzen weltweit
> unterwegs.

...oder versuchen sich als Künstler/Kunsthandwerker nebenberuflich ein 
paar Kröten dazu zu verdienen, weil das mit dem ausgesorgt haben nicht 
so ganz geklappt hat.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Daniel (Gast)
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A. K. schrieb:
> Welches Geld? Kompetenter Umgang damit zählt eher zu den Qualitäten der
> verhassten BWLer.

Eher nicht. Die verschleudern es für teure Autos, Weiber und allerhand 
unnützes Geprotze.

Autor: Jo S. (Gast)
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Arno schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Arno schrieb:
>>> Ja/Nein
>>
>> Ing. grad.  ?
>
> Ich habe zwei Eltern und im OP wurde nach zwei Eigenschaften (Ingenieur
> und Akademiker) gefragt. Daher vier Antworten.
>
> MfG, Arno

Das ist schon klar.   :)

Meine Frage bezieht sich auf:  Ing./Akad.
Deine Antwort: Ja/Nein

Also: Ingenieur aber kein Akademiker

Sowas gab es vor dem großen Reformjahr 1972 in der BRD:
Ingenieurschule (Fachschule), keine akademische Hochschule
Abschluß: Ingenieur graduiert
Voraussetzungen: Realschulabschluß, Berufsausbildung, 2(?) Jahre BE

Also: Ing. grad. ?

Autor: Mark (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Also: Ingenieur aber kein Akademiker
>
> Sowas gab es vor dem großen Reformjahr 1972 in der BRD:
> Ingenieurschule (Fachschule), keine akademische Hochschule
> Abschluß: Ingenieur graduiert
> Voraussetzungen: Realschulabschluß, Berufsausbildung, 2(?) Jahre BE
>
> Also: Ing. grad. ?

Es könnte auch ein österreichischer HTL-Ingenieur sein, ein deutscher 
Absolvent eines Betriebsführerlehrgangs einer Bergschule, ein Deutscher 
der sich vor 1970 einfach Ingenieur genannt hat, ein amerikanischer 
Lokführer und vermutlich noch hunderte andere lokale und internationale 
Möglichkeiten.

Autor: Qwertz (Gast)
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Gerd O. schrieb:
> Sehr viele ANÜ Ingenieure haben ab Ende 40 ausgesorgt und sind dann
> entweder als Sammler von Oldtimern oder als Kunstmäzen weltweit
> unterwegs.

Das ist auch mein Ziel. Es ist auch durchaus realistisch.

Autor: Arno (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Das ist schon klar.   :)
>
> Meine Frage bezieht sich auf:  Ing./Akad.
> Deine Antwort: Ja/Nein

Ah, jetzt! Nein, ich habe die Antworten in der anderen Dimension 
zusammengefasst als du sie gelesen hast:

Ingenieur: Ja/Nein, Akademiker: Ja/Ja.

Gerd O. schrieb:
> Dergute W. schrieb:
>> Das wird sicherlich damit zusammenhaengen, dass so viele Ingenieure ab
>> 50 wegen des vielen Geldes, dass sie bis dahin verdient haben, nur noch
>> als Privat-tiere unterwegs sind.
>>
> Sehr viele ANÜ Ingenieure haben ab Ende 40 ausgesorgt und sind dann
> entweder als Sammler von Oldtimern oder als Kunstmäzen weltweit
> unterwegs.

Natürlich, daran wird es primär liegen.

Nicht zum Beispiel hierdran:

https://www.google.com/search?q=gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer+dr.+Ing. 
(About 2,100,000 results)

Sarkasmus aus: Das steht auch im Methodenbericht, den der VDI 
korrekterweise verlinkt: 
https://www.vdi.de/fileadmin/vdi_de/redakteur_dateien/bag_dateien/Beruf_und_Arbeitsmarkt/IngenieureMikrozensus_12-10-05.pdf

MfG, Arno

Autor: Tim S. (872435623785)
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Dr. Sommer schrieb:
> Ich bin Informatiker und meine Eltern Sozialarbeiter und Lehrer. Es
> wurde mir regelmäßig beigebracht dass Computer Zeitverschwendung sind
> und dass ich doch bitte was richtiges machen soll, z.B. Germanistik.
> Habe mich durchgesetzt und versuche nach Studienabschluss ein
> Einstiegsgehalt zu erreichen das höher als das maximale Lehrergehalt
> ist.

Viel Spaß ;) Wenn du die Pensionsansprüche der Beamten, die PKV etc mit 
einberechnest musst du mindestens bei 100k einsteigen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Achim B. (bobdylan)
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Mark schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Und was mich selber betrifft ist es so, dass ich Dank meines enormen
>> Wissens ein Ingenieur ehrenhalber bin.
>
> Zu einem Doktor ehrenhalber hat es nicht gereicht?

Nein, bei den Doktorspielen war ich nicht so die Leuchte, ehrlich 
gesagt...

Wenn die Mädels sagten, dass der Verschluss vom BH am Rücken scheuert, 
habe ich diesen nicht geöffnet, sondern ein Pflaster druntergeklebt... 
War zwar iwi Doktormäßig, iwi aber auch falsch...

Autor: Jo S. (Gast)
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Tim S. schrieb:
>> ein Einstiegsgehalt zu erreichen das höher als das
>> maximale Lehrergehalt ist.
>
> Viel Spaß ;) Wenn du die Pensionsansprüche der Beamten, die PKV etc mit
> einberechnest musst du mindestens bei 100k einsteigen.

bei Grund- und Mittelschulen

ab Realschule schon deutlich mehr als 100k … ab der Einstellung  ;) :)

Autor: ingX (Gast)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Nein. Keine/r von beiden. Die haben nicht mal technisch Berufe. (Mein 
Alter: <30, ihr Alter: >50).
Bin der erste ders aufs Gymnasium geschafft hat, studiert hat, und jetzt 
an einer Promotion arbeitet. Macht das ganze ehrlich gesagt relativ 
schwierig weils vollkommen an der Vorstellung fehlt was ich eigentlich 
mache. Also nicht nur fachlich sondern auch das ganze außen herum was 
noch dazu kommt (Forschung, Schreiben von Papern, Konferenzen, ...)

Beitrag #5429611 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5429691 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5429939 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Sohn (Gast)
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Urgroßvater: Hundestaffelführer (Bay. Landespolizei)
Großvater: Stalingrad, dann Steuerinspektor
Vater: Dipl.-Ing. Maschinenbau
Mutter: Studienrätin
Sohn: Dipl.-Ing. Automatisierungstechnik

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Forever Hartz4 schrieb:
> Waren eure Eltern eigentlich auch Ingenieure oder Akademiker?

Nein, den wenn sie Ingenieure gewesen wären, hätte ich was "feines" 
gelernt!
Und wären sie "Akademiker" gewesen, dann hätte ich heute Kohle ohne 
Ende!

Autor: is klar (Gast)
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Sohn schrieb:

> Großvater: Stalingrad

Ach, und wie will er da rausgekommen sein?

> dann Steuerinspektor

Habe ich nicht noch von so einem neulich irgendwo einen 
"Augenzeugenbericht" gelesen?

Autor: A. K. (prx)
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Cha-woma M. schrieb:
> Und wären sie "Akademiker" gewesen, dann hätte ich heute Kohle ohne
> Ende!

Dafür solltest du Bergmann lernen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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is klar schrieb:
> Sohn schrieb:
>
>> Großvater: Stalingrad
>
> Ach, und wie will er da rausgekommen sein?

Na wie wohl, mit dem Flieger!

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Autor: Entspannnungswandler (Gast)
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A. K. schrieb:
> Welches Geld? Kompetenter Umgang damit zählt eher zu den Qualitäten der
> verhassten BWLer.

K***** Umgang mit dem Geld das andere erarbeiten!

Autor: Babyklappe (Gast)
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k.A. (keine Ahnung) :-(

Autor: Dipl.- G. (hipot)
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Lothar M. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Dieser "richtige" Dr. hat dann aber selber beispielsweise ein
>> diskriminierendes "med" dahinter, während andererseits mancher Onkel
>> Doktor ohne Dr. auskommen muss.
> Mein ehemaliger Chef hatte den Physik-Dr.
> Und seine Frau war Ärztin ohne Dr.
> Das hat in dem Dorf in dem die beiden wohnten dann heftigste Verwirrung
> ausgelöst... ;-)

Es gibt, regulär, keinen Physikdoktor, sondern nur den "Doktor der 
natürlichen Dinge", "Doktor der Dinge der Natur", oder "Doktor der 
Naturwissenschaften", Doctor rerum naturalium, Dr. rer. nat., der z.B. 
auch Chemikern, Mathematikern usw. verliehen wird.

Zum Thema Doktorsein und Doktorgrad in der Medizin siehe Anhang.

Insgesamt sieht es so aus, als würde die Methode des Medizin- und 
Stomatologiediploms, wie die DDR es in den 1960ern einführte, der 
bessere Weg sein und einer laschen Vergabe von nichtssagenden 
Dr.-med.-Graden wie in der ehemaligen BRD vorbeugen. Faktisch ist es so, 
daß ein Dipl.-Med. wissenschaftlicher ausgebildet und nach härteren 
Kriterien ausgebildet wurde, als ein zeitgenössischer Dr. med. (BRD).
Mich wundert es heute noch, daß die richtigten Dr. med. (DDR) sich 1990 
nicht lautstark aufgeregt haben, mit minderwertigen 
Pseudowissenschaftlern nominell auf eine Stufe gestellt worden zu sein.

Autor: Babyklappe (Gast)
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Dipl.- G. schrieb:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/366206/diplom-stomatologe.jpg

Drollig, wie das protzige Praxis-Schild um die Hinweistafel
(Erdgas) herumgebaut wurde. Da scheint wohl jemand den bekannten
DDR-Improvisations-Usus in die Gegenwart hinübergerettet zu haben.

Autor: Jürgen von der Müllkippe (Gast)
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Dipl.- G. schrieb:
> Mich wundert ...

Mich wundert, warum das gelbe Gasleitungsschild nicht tiefer montiert 
wurde? Die Positionshöhe ist nicht vorgeschrieben, sie kann auch 
problemlos deutlich tiefer liegen. Aber das nur am Rande.

Autor: CNTK (Gast)
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Nein, aber Geschwister.

Autor: S. R. (svenska)
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Meine Mutter hat studiert, mein Vater nicht.
Ich hab mal angefangen zu promovieren und bin jetzt in einem Konzern 
glücklich und verdiene gut.

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Autor: Yimini (Gast)
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Beim Vater war Steiger auf dem Bergwerk.
Lebenslauf: Hauptschule, Schlosser Lehre, Steiger Lehrgang.

Der hat jeden Feiertagszuschlag mitgenommen und rund 110.000€/Jährlich 
Brutto verdient. Ist dann mit 46 von der Ruhrkohle finanziert in den 
Ruhestand gegangen.

Meine Mutter ist gelernte Einzelhandelskauffrau. Die hat aber dann nicht 
mehr gearbeitet.

Ein Traum. Familie war seit Generationen im Bergbau. Ich musste was 
anderes machen weil eben Ende. Schade!

Den Lebensstandard meiner Eltern könnte ich mit meinem Gehalt als 
Informatiker nicht bezahlen. Einziger Vorteil ist, dass ich keine Miete 
bezahle da mein Vater und Grossvater tolle Häuser gebaut haben. Die 
meisten die mich besuchen denken ich würde viel verdienen. Dabei kratze 
ich gerade mal an der Rente meines Vaters.

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