Hallo, mal angenommen man selbst hat etwas Zeit und möchte mal wieder
etwas forderndes machen.
Ich habe mir als kommendes "Projekt" vorgenommen eine Website
programmieren zu können. Später möchte ich mal im Auftrag von anderen
eine Seite programmieren.
Z. B. für einen online Shop, oder eine kleinere Firma oder was auch
immer.
Ja das zielt etwas auf digitaler Nomade ab aber es soll hier lediglich
um eine Art Hobby mit Verdienst gehen.
Welche Sprachen sollte man hierzu können und womit fängt man am besten
das lernen an?
Wo/für welches Thema würdet ihr im Nachhinein einen Kurs besuchen und wo
sagt ihr das lernt man auch allein mit einem Buch etc.?
Welche Sprachen werden eurer Meinung nach in Zukunft interessant sein?
Soweit ich weiß sollte man dazu mit HTML und CSS anfangen.
Danach dann php, pearl oder python oder...?
Was ist MySQL für Datenbanken und Java?
Die Wege scheinen unendlich.
Venezuela schrieb:> Ich habe mir als kommendes "Projekt" vorgenommen eine Website> programmieren zu können.
Fang mit HTML an. Das hier https://selfhtml.org/ war zumindest vor
einigen Jahren eine beliebte Anlaufstelle. Stoße erstmal an Grenzen,
bevor du sie überschreitest.
> Später möchte ich mal im Auftrag von anderen> eine Seite programmieren.> Z. B. für einen online Shop, oder eine kleinere Firma oder was auch> immer.
Davon bist du noch Jahre entfernt.
Md M. schrieb:> Fang mit HTML an. Das hier https://selfhtml.org/ war zumindest vor> einigen Jahren eine beliebte Anlaufstelle. Stoße erstmal an Grenzen,> bevor du sie überschreitest.
Ich habe das jetzt mal überflogen und das scheint mir ein guter
Anlaufspunkt zu sein um Fuss zu fassen.
Danke schon mal :)
Md M. schrieb:> Davon bist du noch Jahre entfernt.
Das stört mich nicht. Ich wollte mir bei der Vielzahl an Möglichkeiten
die man als Anfänger nicht so richtig überblicken kann eine solide Basis
aneignen und dann weiter gehen. Wahrscheinlich teste ich hier und da ein
bisschen an.
Wenn aber eine Sprache ohnehin uninteressant ist dann brauch ich da auch
keine weitere Rücksicht drauf nehmen.
Fang erst mal mit HTML und CSS an. Wenn Du mit diesen Werkzeugen
ordentlich strukturierte und funktionale Seiten hinbekommst, wäre der
nächste Schritt Javascript.
Das sind alles noch Dinge die man inline in einer HTML-Seite machen
kann, bedeutet man braucht noch keinen Server.
Jetzt kommt als nächster Schritt erst mal das Aufsetzen eines
Webservers. Der muß nicht ins www, lokales Netzwerk reicht zum Testen
erst mal völlig aus.
Wenn der Server läuft ist PHP der nächste Schritt.
Mit diesen Sachen kann man schon recht anspruchsvolle Sachen machen.
Geht man jetzt noch einen Schritt weiter, zum Beispiel Steurungen über
die Webseite - Stichwort Homeautomatisierung -, kommt man um weitere
Programmiersprachen, wie da wären Python, Perl, C etc., oftmals nicht
herum. Welche Sprache man benutzt hängt davon ab was man machen will.
Also erst mal jede Menge Arbeit.
Von einem Webshop bist Du noch Lichtjahre entfernt. Und mal ganz ehrlich
von einem Hobbyprogrammierer würde ich mir keinen Webshop programmieren
lasse. Da hängt einfach zu viel dran - Datensicherheit, Zahlungsverkehr
etc. Als Hobbyist wird das sehr schwierig werden das zu beherrschen und
dann möchte ich nicht in Deiner Haut stecken wenn was schief geht und
Haftungsansprüche gegen Dich geltend gemacht werden.
Lassen wir den Web Shop mal beiseite :)
Es geht mir einfach darum mal wieder etwas fundiertes zu lernen.
Wenn ich damit ein paar Euro verdienen kann ist das natürlich super. Auf
die dicke Kohle und entsprechend fordernde Projekte bin ich nicht
angewiesen.
Ist ja auch egal wenn ein paar Monate gar nichts geht.
Dann werde ich wohl mal HTML und CSS studieren.
Welche Sprache seht ihr als relevant an die innerhalb von Firmen
Anwendung finden?
Ich beobachte hier nach wie vor viel Arbeit und Auswertung mit Excel
oder Maschinendaten.
Was ist da interessant zu können, SQL?
Was für eine Kommunikation von Maschinendaten mit gängigen ERP Systemen?
Ich will ja nicht Deinen Ergeiz bremsen, aber das intensive Lernen von
html, css, javascript, sql, php, ... bring nicht so viel, denn dafür
gibt es Content-Management-Systeme (CMS), die Dir den größten Teil der
Arbeit abnehmen.
Damit lassen sich auch sehr leicht webshops aufbauen.
Ich würde Dir empfehlen, dass Du Dich intensiver mit CMS beschäftigen
solltest und nebenbei mit html und css.
Als CMS gibt es z.B. Drupal, Joomla, Typo3, wordpress. Diese kann man
zum testen offline installieren aber auch teilweise gibt es online
Testseiten mit fertiger Installation oder halt selber aufsetzten.
Ich hatte die alle mal intensiv getestet, wordpress hat mir dabei am
meisten zugesagt. Willst Du eine Herausforderung, dann nimm Typo3 ;)
Auch, wenn man öfters bei CMS liest, dass man keine
Programmierkenntnisse braucht, so helfen diese ungemein, ohne diese
Kenntnisse sieht die Seite dementsprechend aus oder läuft nicht richtig
;)
Ich habe schon einige Webseiten mit wordpress aufgebaut und auch per
Hand programmiert. Das Ganze ist aber sehr zeitintensiv und bringt wenig
Geld, auf der anderen Seite macht es sehr viel Spaß, wenn man eine
Herausforderung braucht :)
Hallo!
Wichtig sind PHP, CSS und Javascript. AngularJS, JQuery und wie die
JS-Frameworks alle heissen. Um das alles zu erlernen muss man m.E. schon
mindestens 4 Jahre intensiv büffeln.
> denn dafür gibt es Content-Management-Systeme (CMS), die Dir den größten Teil
der Arbeit abnehmen.
Die haben aber den Nachteil dass sie Standard sind. Jeder Hacker kennt
sie und somit ihre Schwachstellen. Ziel kann es sein Seiten zu erstellen
die ohne die Standards auskommen und trotzdem leicht bedienbar sind.
Gruß, René
René H. schrieb:> Die haben aber den Nachteil dass sie Standard sind. Jeder Hacker kennt> sie und somit ihre Schwachstellen. Ziel kann es sein Seiten zu erstellen> die ohne die Standards auskommen und trotzdem leicht bedienbar sind.
Standard ist auch ein Vorteil. Es gibt viele, die daran arbeiten und
u.a. Sicherheitsfutures entwickeln. Ansonsten müsste man das alles
selber machen, was wäre das für ein zeitlicher Aufwand?
Ich mag Joomla & Co nicht. Die rauben mir meine Individualität. Da
müsste man schon eigene Designs nutzen können damit es für mich
interessant werden kann. Bei Mailern z.B. ist es anders, da nutze ich
PHPMailer.
Das mit der Individualität ist wohl war. Ich nutze z.B. anpassbare
Themes, da hat man viel mehr Freiheiten.
Ansonsten kann man auch die Themes komplett selbst programmieren.
Venezuela schrieb:> Wenn ich damit ein paar Euro verdienen kann ist das natürlich super
Googel mal "Web Design" - da findest du 325000 Konkurrenten.
Wahrscheinlich arbeiten die meisten davon ganz billig oder umsonst. Und
so gut wie alle können weit mehr als du, jedenfalls auf absehbare Zeit.
So als Hobby ist das ja ganz nett.
Georg
René H. schrieb:> Die haben aber den Nachteil dass sie Standard sind. Jeder Hacker kennt> sie und somit ihre Schwachstellen.
Und haben genau deshalb den Vorteil, dass verfügbare Tools zur
Sicherheitsanalyse von Webseiten diese bekannten Schwachstellen
analysieren und anzeigen.
Tim schrieb:> Ich würde Dir empfehlen, dass Du Dich intensiver mit CMS beschäftigen> solltest und nebenbei mit html und css.
Damit er CMS versteht braucht er HTML, CSS, JS und PHP als Basis. Ohne
diese Basics braucht er gar nicht damit anzufangen. CMS mach von den
genannten Dingen sehr viel Gebrauch, denn ohne diese Sachen könnte der
Inhalt nicht dargestellt werden. Im Gegentum zu CMS braucht es noch viel
mehr. Dort sind auch noch fundierte Datenbankkenntnisse gefragt, denn
das ist das eigentlich entscheidente an einem CMS System.
Aber ohne die Basics nutzt Dir die Datenbank schlichtweg gar nix, weil
Du ohne diese halt den Inhalt nicht darstellen kannst.
Die gängigen CMS-Systeme gaukeln Dir halt vor das es einfach sei, weil
Du vorgefertigte Templates benutzen kannst, die nur noch mit Inhalt
füllen mußt. Aber lernen tut man so nix.
Nachtrag:
Wenn Du wirklich CSS lernen willst, dann besuche mal diese Seite. Da wir
an Hand von vielen Beispielen gezeigt wie man so etwas macht.
Auch das oben schon angesprochene SelfHTML ist sehr hilfreich.
Um Auto zu fahren brauchst Du nicht zu wissen wie ein Verbrennungsmotor
funktioniert.
Beim CMS kommt es auf das Vorhaben drauf an. Man braucht keine
fundierten Datenbankkenntnisse um z.B. ein Webshop aufzubauen.
Tim schrieb:> Um Auto zu fahren brauchst Du nicht zu wissen wie ein Verbrennungsmotor> funktioniert.>> Beim CMS kommt es auf das Vorhaben drauf an. Man braucht keine> fundierten Datenbankkenntnisse um z.B. ein Webshop aufzubauen.
ich frage mich schon ein wenig, ob Du schon an der Wirklichkeit
teilgenommen hast, oder ob Du vielleicht nach Schüler oder Student ohne
Berufserfahrung bist?
Der TO möchte mit IT Kenntnissen Geld nebenher verdienen und nicht als
8,50 €/h Copywriter.
Die bloße Bedienung des CMS macht der Kunde selbst, das ist einer der
Gründe für ein CMS. Aufträge für Selbstständige gibt es da ziemlich
genau 0 und die wenigen, die es da gibt werden ncht an kleine Fische
vergeben.
Die reine Installation und Wartung eines CMS kauft man entweder SaaS, da
hat der TO dann auch nichts mit zu tun oder das macht die eigene IT.
Die oben bereits mehrfach ausgelobten Kenntnisse + intime Kenntnisse des
CMS / Shopsystems sind da der Weg. Gerade, weil die intimen Kenntnisse
des CMS / Shopsystems durchaus schwierig zu erwerben sind, da gibt es
sehr viel Spezialwissen bei extrem magerer Dokumentation. Dafür winkt
dann auch Kohle.
Wobei der Normalfall ist, dass der Deutsche Experte die Aufträge
aqkuiriert und an Typen in Indien oder Osteuropa durchreicht und die
Arbeit nur Koordiniert. Spätestens da kommt dann zu den bereits
gennanten Sprachen noch Englisch hinzu.
Gerade in dem Bereich grö0erer CMS Projekte wird es dann aber schnell
auch sehr komplex, so dass es als Hobby eigentlich auch wieder nicht
geht. Stichworte Cloud Deployment, Orchestrierung etc.
Was bisher noch nicht genannt wurde sind Google Kenntnisse, denn
SEO-Aspekte, Analytics, Adwords müssen schon bei der Entwicklung der
Templates / Struktur der Site berücksichtigt werden und wenn DU dem
Kunden und seiner SEO Agentur erklären musst, dass da was nicht geht,
weil Du das technisch verbrezelt hast und noch mal 10 grand für
Nacharbeiten willst (weil Du ja Deinen indischen Subunternehmer bezahlen
musst, der kann ja als Befehlsempfänger nichts dafür, dass Dz Scheiß
gebaut hast), holt der Kunde aber die beiden Russen aus der
Inkassoabteilung um dir seinen Standpunkt klar zu machen.
GIT fehlt meiner Meinung nach auch noch, ist zwar weniger Arbeit als
CSS, aber professionell zum Geld verdienen eingesetzt braucht es auch
ein paar Kenntnisse.
vlg
Timm
Timm R. schrieb:> ich frage mich schon ein wenig, ob Du schon an der Wirklichkeit> teilgenommen hast, oder ob Du vielleicht nach Schüler oder Student ohne> Berufserfahrung bist?
Das mit den falschen Vorwürfen lassen wir mal schön bleiben!
Der TO ist Anfänger und sollte sich auf jedem Fall mit CMS auskennen.
Leute, ommmmmmmmmm..........
Entspannt euch mal, die zentrale Frage ist momentan doch, ob er damit
Geld verdienen will oder nicht, für mich klang das mehr nach Hobby.
Falls du das als Hobby machen willst: (so habe ich angefangen)
HTML & CSS von Kopf bis Fuß
HTML5 von Kopf bis Fuß
Aber Achtung: Man muss diesen Stil mögen, vorher auf jeden Fall eine
Leseprobe runterladen!
Danach kommt eine serverseitige Skriptsprache, mit PHP machst du
zumindest nix falsch.
Ivo
Ein CMS sollte man erst mal vergessen. Ja, es gibt 10'000 Templates. Da
gibt man dem Kunden ein paar Vorschlaege, die passen leider nicht. Dann
laesst man den Kunden selbst suchen. Am Schluss kommt dann ein recht
spezifisches : "Wie die da, aber ..." . Und dann muss man aus einem Set
von Vorschlaegen etwas eigenes Zusammenschrauben. Leider sind die
verwendeten CSS nicht mal ansatzweise gleich aufgebaut, also ist nichts
mit copy paste zwischen verschiedenen CSS.
Am Schluss ist man dann auch wieder bei HTML, CSS, Javascript, AJAX, und
den Libraries obendrauf.
Ich will damit nicht gegen CMS wettern, man sollte aber unten anfangen,
das CMS kommt zuletzt. Daran darf der Kunde dann auch noch selbst dran
rumschrauben.
Die Idee, eine Sprache zu lernen, um damit später was zu programmieren
zu können, ist absurd.
Bringe irgendwas zum laufen (z.b.eine lokale Hompage) und pimpe das mit
dem, was da ist. Wenn da ein paar Stunden Erfahrung hast, kannst Du Dir
die Webseiten anschauen, die Dir gefallen, und sehen, wie sie es machen
und dann konkrete Ziele/Wege verfolgen.
Natürlich, man arbeitet sich nicht durch 1000 Seiten und programmiert
dann die Amazon Seite neu, sondern liest vielleicht 50 Seiten und macht
mal ein ganz kleines HTML-Dokument, dann liest man nochmal 50 Seiten und
stiegert sich ein bisschen, so arbeitet man sich langsam durchs Buch.
Klar sollte natürlich sein, dass ein Buch nicht alle Aspekte abdecken
kann, man muss sich dann schon anderweitig weiterbilden.
Ivo
Es lohnt sich vor allem, sich mal modernes CSS genau anzusehen - damit
kann man nämlich viel machen, wofür man früher mal Javascript brauchte.
CSS ist aber performanter und zuverlässiger. Man kann sich positiv
abheben vom Durchschnitt der Leute, wenn man möglichst wenig Javascript
einsetzt.
Ziemlich wichtig ist auch das "drumherum", also zu wissen, WAS man
überhaupt machen sollte und was nicht. Usability und Barrierefreiheit
sind hierbei wichtig. Webdesign als rein modegetriebene Aktivität bringt
in jedem Jahrzehnt Webseiten hervor, die auf zeittypische Weise
unbrauchbar sind.
Zeno schrieb:> Nachtrag:>> Wenn Du wirklich CSS lernen willst, dann besuche mal diese Seite. Da wir> an Hand von vielen Beispielen gezeigt wie man so etwas macht.>> Auch das oben schon angesprochene SelfHTML ist sehr hilfreich.
Hier habe ich doch glattweg den Link vergessen. Hier ist er
http://www.cssplay.co.uk/
Ich tüftle seit ~15 Jahren am meiner Unternehmenswebsite ...
Ich würde wenn ichs heute nochmal anzufangen hätte mit nem kleinen
Projekt anfangen. Statische Site z.B. für den Sportverein und mit Papier
und Bleistift.
Erst die Struktur der Inhalte ... z.B. Hauptseite (grober Überblick),
Abteilungen (Fußball, Tischtennis, Handball etc.) ...
Dann das gewünschte Design, die Navigation, Header / Footer
Davon 3 Versionen, Desktop, Responsive Landscape, Responsive Portrait
Daraus ergibt sich dann die HTML-Struktur (DIVs)
Dann erst das HTML schreiben,
1. Hauptseite
2. Unterseite Content
Daran dann das CSS um das ganze ins gewünschte Design zu formatieren,
alle 3 Versionen.
Wenn das dann läuft ans PHP um den Content aus einer Datenbank, kann
auch n CSV sein, in die Unterseiten zu laden.
Wenn man dann noch Elan hat Javascript für Ajax ...
Das Problem ist bei den ganzen Geschichten auf dem Laufenden zu bleiben
... hab schon x Migrationen von meinem PHP-Code durch, bin im
Google-Ranking schon vorwärts und rückwärts gelaufen ... HTML hab ich
glaub ich mit Version 3 angefangen und bei Javascript wirds bei
verschiedenen Browsern, Betriebssystemen, einfach gruselig.
SEO ist n großes Thema für kommerzielle Webseiten und vor allem Shops.
Wenn dann noch API von Drittanbietern wie Google Shopping oder Amazon,
in meiner Branche noch Euvino, ins Spiel kommen kanns ganz spannend
werden.
Microcode, Breadcrumbs, Structured Data ... ein weites Feld.
Die Bezahlsysteme, z.B. Paypal, sind meist recht einfach zu
implementieren.
CMS von der Stange haben halt den Charme mit Templates recht schnell was
optisch ansprechendes hin zu bekommen, der generierte Code ist aber
schon manchmal gruselig und wenn man spezifische Lösungen will muss man
sich u.U. erstmal durch zig Module bohren um an einer Stelle seine
Änderung vorzunehmen.
@ Weingut Pfalz. Das ist ein super Beitrag, zur Orientierung für mich
um ein erstes großes Ziel zu haben direkt ersichtlich was zu tun ist.
Auf der Seite von Md Ma habe ich mal erste Schritte gemacht. Ging mir
mehr darum zu sehen wie der Inhalt vermittelt wird. Bisher komme ich da
gut zurecht, zumindest was diesen Punkt angeht.
Bin mal gespannt was in nem halben Jahr machbar ist :)
Sind hier Freelancer unterwegs?
Wie darf man sich das eigentlich vorstellen, wie wirbt man um Kunden.
Einerseits kann man über einen Zwischen"mann" Aufträge bekommen, muss
diesen aber natürlich bezahlen, andererseits völlig frei in Eigenarbeit.
Kommt man trotzdem nicht an dem Punkt vorbei an dem man fragen muss
woher derjenige der da was programmieren will das Wissen hat und ob
dieses auch tatsächlich da ist.
Hatte mir da nur mal Gedanken gemacht, lerne ich da und am Ende glaubts
mir keiner :)
Venezuela schrieb:> das Wissen hat und ob> dieses auch tatsächlich da ist.
In der Werbung ein Referenzdesign angeben. Entweder eine ausgeführter
Auftrag, natürlich mit Genehmigung des Kunden, oder was frei erfundenes.
Es sollte aber schon was Anständiges sein, am besten sich von den
Millionen Webseiten im Netz abheben :-)
Webseiten erstellen ist keineswegs nur ein technisches Problem, sondern
erfordert auch oder vor allem Kreativität. Da ist es wie bei allen
Kreativen, man sollte einen Namen haben, um Kunden zu bekommen, und man
sollte Kunden haben, um einen Namen zu bekommen.
Bitte erwarte keinen Ratschlag von mir, wie man Kreativität lernt.
Georg
Venezuela schrieb:> es soll hier lediglich> um eine Art Hobby mit Verdienst gehen.
Lass es bleiben, es gibt schon genug ahnungslose Quereinsteiger in
dieser Branche die zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung haben aber
dennoch von Ahnungslosen Kunden Geld verlangen für Arbeiten die schon
allein aus Sicherheitsgründen eigentlich ein erfahrener Fachmann hätte
ausführen müssen. In keiner einzigen anderen Branche sind mehr Pfuscher
und Scharlatane unterwegs als in der Webentwicklung.
Tim schrieb:> Um Auto zu fahren brauchst Du nicht zu wissen wie ein Verbrennungsmotor> funktioniert.
Er will aber nicht einfach nur Auto fahren, er will für andere ein Auto
aus Einzelteilen zusammenbauen und dann verkaufen damit andere damit
fahren sollen. Das würde vermutlich schon im Ansatz scheitern wenn es
sowas wie einen TÜV gäbe.
Ich dachte eigentlich das rüber kommt das ich gerade keiner dieser
Pfuscher sein will...
Welche Schulungen/Kurse oder Lehrgänge sind sinnvoll zu besuchen?
Gibt es in dieser Branche abseits von Studium und Ausbildung noch etwas
was anerkannt ist?
Gibt es eine Art konzentriertes Studium, etwas das sich rein nur auf den
Kern konzentriert?
Hauptberuflich passt nicht in meine Vorstellung, eine Art nebenberuflich
aber schon.
Wenn ich mit der Webentwicklung im Jahr ein paar Euros für das
Spaßgeldkonto dazu verdienen kann wäre das sicher erst mal genug.
Wies dann weiter geht muss man sehen.
Der Hauptgrund ist aber nach wie vor das mich das einfach interessiert
Bernd K. schrieb:> In keiner einzigen anderen Branche sind mehr Pfuscher> und Scharlatane unterwegs als in der Webentwicklung.
Das darf ja nicht verwundern: als im Ruhrgebiet die Zechen starben,
hatten die Politiker die grandiose Idee, die Kumpel, die nicht mehr
unter Tage fahren durften, alle zu Webdesignern umzuschulen.
Ob sie nun jemals was designt haben oder nicht, die meisten werden
inzwischen in Rente sein. Aber was kann man bei solchen Vorstellungen
der Verantwortlichen schon erwarten.
Georg
Ich fürchte ehrlichgesagt, dass du dich da in eine fixe Idee verrennst.
Webentwicklung ist nichts, was man mal ein wenig lernt und dann kann.
Das ganze ist starken Trendschwankungen unterworfen und da heißt es am
Ball bleiben, wenn du nicht mehr als eine kleine Seite für dich selbst
machen willst. Gestern hieß es noch Pearl, Flash, JavaScript, heute
heißt es PHP, HTML5, Node.js. Und das sind nur die Werkzeuge. Wer eine
Säge benutzen kann, kann noch lange kein Haus bauen. Du sagst du hast
Zeit und bist motiviert. Wie viel Zeit hast du denn wirklich und wie
motiviert bist du denn wirklich? Wenn du bereit bist, Geld in die Hand
zu nehmen und das möglicherweise auch zu versenken, dann guck dich um,
was jenseits von Studium und Berufsausbildung so geht
https://www.google.de/search?q=webdesign+seminare
Edit:
Bevor du zu so einem Seminar gehst, solltest du die Vokabeln aber
wahrscheinlich schon kennen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da mit
HTML basics angefangen wird.
Md M. schrieb:> Wie viel Zeit hast du denn wirklich und wie> motiviert bist du denn wirklich? Wenn du bereit bist, Geld in die Hand> zu nehmen und das möglicherweise auch zu versenken, dann guck dich um,> was jenseits von Studium und Berufsausbildung so geht
Die Zeit würde ich sagen habe ich, eine gewisse Finanzierung wäre auch
drin.
Kann schon sein das ich das Geld versenke, das wäre bitter aber kein
Weltuntergang.
Bei Fernunis & Co gibt es Kurse. Die sich nach erster Sichtung wohl
nicht gravierend unterscheiden.
Inhalt Website HTML, CSS. Web-apps mit Javascript & JQuery. Web design,
php und SQL.
Der Kurs kostet wohl 1500 - 3000€ (weiß net genau), dauert 12 Monate.
Bei ~7Stunden die Woche. Die Zeit könnte ich bestimmt frei halten.
Was ist das am Ende für mich Wert?
Wahrscheinlich ist das einzig wichtige das anwendbarer Inhalt vermittelt
wird.
Auf das Zertifikat brauch ich sicher nicht viel geben und letztlich
stellt sich dann die Frage ob man nicht ein sehr ähnliches Ergebnis im
Eigenstudium erlangen kann.
Trotzdem scheint mir der Kurs bietet alles in allem eine gute Basis.
Wenn ich bei Kursen der Art nicht immer so skeptisch wäre...
Um auch nochmal meinen Senf dazuzugeben:
Ohne HTML und CSS geht bei Webseitenentwicklung natürlich gar nichts.
HTML und CSS lernt/versteht man allerdings auch einigermassen schnell,
zumindest das Nötigste.
Beides sind aber auch keine "echten" Programmiersprachen. DIE
Programmiersprache des Webs ist JavaScript, und ohne JavaScript geht
heutzutage fast nix mehr. Wenn Du Dich also irgendwie im Bereich
Webseiten-Entwicklung betätigen willst, kommst Du so oder so nicht daran
vorbei, Javascript programmieren zu lernen.
Kenntnisse in HTML, CSS & JavaScript brauchst Du daher in jedem Fall.
Und wenn man diese drei beherrscht, kann man bereits sehr viel machen.
Neben klassischen Webseiten kann man damit z.B. auch (Responsive) Web
Apps, im Browser laufende Spiele etc. programmieren.
Im Vergleich zu HTML & CSS ist JavaScript allerdings eine weitaus
grössere Herausforderung. Da verändert sich laufend dermassen viel, das
ist geradezu unheimlich. Weniger die Sprache an sich, als die schier
unzähligen Frameworks, Standards etc. Hier hat Jemand mal einen
hervorragenden humorvollen Artikel geschrieben, wie es sich heutzutage
anfühlt, JavaScript zu lernen: "How it feels to learn JavaScript in
2016"
https://hackernoon.com/how-it-feels-to-learn-javascript-in-2016-d3a717dd577f
Bis hierhin ist alles rein client-seitig. Sobald es server-seitig wird,
hast Du die Qual der Wahl, welche Programmiersprache (PHP, Python,
Node.js), welches Web-Framework etc. Du benutzen willst.
Da Du JavaScript wie gesagt eigentlich eh können/lernen musst, ist es
evtl. sinnvoll, serverseitig ebenfalls JavaScript als Programmiersprache
zu benutzen - sprich: serverseitig auf "node.js" zu setzen.
Ansonsten musst Du für die Serverseite zwingend noch eine andere
Programmiersprache lernen. PHP ist da ein naheliegender Kandidat, weil
es sehr weit verbreitet ist; ausserdem hat PHP den Vorteil, dass man es
eigentlich immer nutzen kann, selbst beim billigsten Webspace-Angebot
für wenige Cent pro Monat.
Letztlich muss allerdings auch ich warnen, dass Du Dir das Alles
vermutlich leichter vorstellst, als es tatsächlich ist. Das Alles lernt
man nicht mal eben so; schon gar nicht, wenn man gut genug sein möchte,
dass irgendwer dafür Geld bezahlt und mit dem Ergebnis zufrieden ist.
Wenn Du Dich damit beschäftigen wolltest, weil Dich das Thema
grundsätzlich begeistert, selbst wenn Du damit nichts verdienen wirst,
würde ich Dich dazu klar ermutigen.
Wenn Dein Motiv/Interesse allerdings rein oder primär kommerziell ist,
würde auch ich Dir eher abraten: Der nötige Aufwand, um auf einen
Kenntnisstand zu gelangen, mit dem Du tatsächlich Geld verdienen und
Deine Kunden glücklich machen kannst, ist immens. Wenn Du keine echte
Begeisterung dafür hast, wirst Du vermutlich eher früher als später
frustriert das Handtuch werfen.
Webentwicklung ist eine sich schnell entwickelnden Domaene. Dh auch nur
um up-to-date zu sein, geht ohne Vollzeit nichts. Und trotzdem wirst du
abgehaengt werden. Musst also Prioritaeten setzen. Und viele Leute
kennen, die das koennen, was du grad nicht abdeckst. Ich gehe monatlich
an Fachvortraege zu webtechnologien. Da kommen ueblicherweise
Mitarbeiter von firmen und stellen ihre Projekte vor. An Ende kommt
jeweils noch - we're hiring. Ich staune jedes Mal, was es alles Neues
gibt.
Bedeutet, man kann sich hobbymaessig etwas anschauen, wird aber immer
veraltet sein.
Venezuela schrieb:> Der Kurs kostet wohl 1500 - 3000€ (weiß net genau), dauert 12 Monate.> Bei ~7Stunden die Woche. Die Zeit könnte ich bestimmt frei halten.
Das muß man erst mal übrig haben, um es einfach so zu verballern.
Fang erst mal klein an und mache als Anfangsprojekt erst mal ne kleine
Homepage für Dich, um überhaupt erst mal in die Grundlagen der
Webentwicklung einzusteigen. Wenn Du mit dem Resultat zu frieden bist
dann stelle es erst Freunden, Bekannten etc. vor, um deren Meinung zum
Produkt zu erfahren, denn das was Du gut findest müssen andere noch
lange nicht für gut befinden. Gerade bei der Webentwicklung geht es
nicht darum das Du es gut findest, sondern die Besucher Deiner Webseite.
Zum Einarbeiten ist Self-HTML ein gutes Tutorial mit dem man sich die
Basics erarbeiten kann. Einen Link wo man lernen kann wie anspruchsvolle
Seiten mit CSS gestaltet werden hatte ich ja schon genannt.
Wenn's dann immer noch Spaß macht kann man darüber nachdenken ob es
sinnvoll ist einen Batzen Geld in die Hand zu nehmen um einen Kurs zu
finanzieren.
Zitronen F. schrieb:> Webentwicklung ist eine sich schnell entwickelnden Domaene. Dh auch nur> um up-to-date zu sein, geht ohne Vollzeit nichts. Und trotzdem wirst du> abgehaengt werden.
Unsinn. Wer die Grundlagen beherrscht, dürfte in dem Rahmen die meisten
Probleme gelöst bekommen.
Wenn man mal verstanden hat, wie eine MVC oder SPA Anwendung angegangen
werden muss, hat man schon viel gewonnen.
Man muss nicht jedes Ranzframework mitnehmen.
Ich durfte früher Schule schwänzen, um PHP zu lernen. Ich wollte eine
Plattform (CMS) zum Bilder-Tauschen erstellen, aber Facebook und Co war
dann doch schneller, und wurden leider mehr "gehiped" als mein
privat-Kasten...
Irgendwem oder irgendwo Geld dafür zahlen, um zu lernen, würde ich sein
lassen!!! Wenn dann sollte man bezahlt werden, um sich den abgelaufenen
Käse rein zu ziehen. Z.B. über ne Umschulung oder so...
[OT]
Und nachdem "Flash" Client-Seitig durch die Flash-Player-Fakes (und
angebliche Sicherheitslücken) fast ausgestorben ist, macht´s für mich
kein Spaß mehr, da dran zu bleiben. Eben aus den genannten Gründen: weil
es eh obsolet ist. Es hatte wirklich Spaß gemacht, SPA / RIAs damit zu
bauen.
[/OT]
> Unsinn. Wer die Grundlagen beherrscht, dürfte in dem Rahmen die meisten
Probleme gelöst bekommen.
Es geht in diesem Business aber nicht darum, in dem Rahmen die meisten
Probleme gelöst zu bekommen. Sondern eher darum, diese Probleme jetzt,
oder Morgen spaetestens geloest zu haben.
Denn wenn du dann in deinem Rahmen allenfalls dort bist, sind diese
Jungs und Maedels schon zwei Projekte weiter...
Md M. schrieb:> Gestern hieß es noch Pearl, Flash, JavaScript,
Es hiess nie Pearl sondern Perl!
> heute heißt es PHP, HTML5, Node.js.
Heute heisst es "responsive", "mobile-first" und Bootstrap.
georg schrieb:> als im Ruhrgebiet die Zechen starben,> hatten die Politiker die grandiose Idee, die Kumpel, die nicht mehr> unter Tage fahren durften, alle zu Webdesignern umzuschulen.
Daher also die ganzen unterirdischen Webseiten.
Eric B. schrieb:> Md M. schrieb:>>> Gestern hieß es noch Pearl, Flash, JavaScript,>> Es hiess nie Pearl sondern Perl!
Upps. Vertippt. Es hieß aber auch nie hiess :)
>> heute heißt es PHP, HTML5, Node.js.>> Heute heisst es "responsive", "mobile-first" und Bootstrap.
Ich sag ja: Das sind nur die Werkzeuge...
Eric B. schrieb:> Ich bin ausslaender, ich darf dass :-P
Larry Wall ist Amerikaner. Da bin ich auch Ausländer, was mir dann ja
einigen Spielraum dabei einräumen dürfte, wie ich Pörl schreibe :D
Hallo,
ich habe vor Kurzem mit Html und CSS angefangen. Aus Langweile ;-)
Eine grosse Hilfe war mir: <https://www.html-seminar.de/>. Wenn Du das
Alles in einem halben Jahr durch hast, dann bist Du besser als ich :-)
Ciao
Walter
PS: Ist kostenlos!
Walter B. schrieb:> Wenn Du das> Alles in einem halben Jahr durch hast
Wenn Datenablecker Recht hat, macht Venezuela mittlerweile
wahrscheinlich schon was ganz anderes. Vielleicht Tischgestecke oder
sowas.