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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik IC zur LED Ansteuerung gesucht


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Autor: Zeno (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich suche einen Treiberbaustein zur Ansteuerung von 4 - 8 LED's mit 
schaltbaren Konstantstromausgängen. Also so etwas wie die D/E 345-348 
aus der ehemaligen DDR, bloß ohne das ganze Decodergeraffel.
Ich möchte also z.B. am Eingang 1 H-Pegel anlegen und die zugehörige LED 
am Ausgang 1 soll an gehen usw.. Also eigentlich was ganz Simples, so 
etwas wie ein 74HCT04 halt mit Konstanstromausgängen. Fest eingestellter 
Strom so zwischen 4 und 10mA wäre OK, wenn das Teil einen externen 
Anschluß zum Einstellen des Stromes (wie die genannten IC) hätte, wäre 
das natürlich super.

Bisher bin ich da nicht wirklich fündig geworden. Entweder sind die 
Teile völlig oversized, haben viel zu viele Funktionen, oder es sind nur 
einfache Stromquellen, die so auch nicht gebrauchen kann.

Aber vielleicht gibt es hier ja jemanden der so etwas schon mal verbaut 
hat.
Wenn#s das nicht gibt muß ich es wohl wieder klassisch mit Inverter IC 
oder Transistor und zusätzlichen Widerstand lösen.

Autor: avantasia (Gast)
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Autor: avantasia (Gast)
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ansonsten soetwas hier...

https://www.mouser.de/datasheet/2/916/NCR401T-1320041.pdf

Die Begriffe:

Treiber IC Konstantstrom 10mA

in guurgle eingegeben liefert Dir sicher die notwendigen Antworten

Autor: Zeno (Gast)
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Prinzipiell ja aber dann bräuchte ich ja trotzdem für jede LED noch 
einen Strombegrenzungswiderstand.
Mir geht es darum den für jede Diode erforderlichen 
Begrenzungswiderstand einzubauen

Das Teil ist aber in jedem Fall eine Alternative zum 7404 bzw. 
Transistor.
Trotzdem Danke für den Tip. Kann diesen IC auch noch an einer anderen 
Baustelle gut gebrauchen.

Autor: Jens G. (jensig)
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Warüm müssen es Konstantstromausgänge sein? Einfacher Vorwiderstand pro 
Kanal reicht wohl nicht?

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Zeno schrieb:
> aber dann bräuchte ich ja trotzdem für jede LED noch
> einen Strombegrenzungswiderstand.

Es gibt doch auch Widerstandsnetzwerke, die verbrauchen nicht so viel 
Platz.

Autor: Zeno (Gast)
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avantasia schrieb:
> ansonsten soetwas hier...
>
> https://www.mouser.de/datasheet/2/916/NCR401T-1320041.pdf

Für die LED zur Versorgungsspannungsanzeige OK, aber leider nicht 
geeignet zum Logipegel anzeigen. Da bräuchte ich ja auch wieder einen 
Treiber oder eine Transistorstufe zusätzlich.

Ich möchte damit die Logikpegel auf einer Schnittstelle anzeigen. Die 
Schnittstelle soll natürlich so gering wie möglich belastet werden, also 
fällt ein Direktanschluß aus.

avantasia schrieb:
> Treiber IC Konstantstrom 10mA
>
> in guurgle eingegeben liefert Dir sicher die notwendigen Antworten

Jo liefert Ergebnisse aber eben nicht das was ich will. Habe ich auch 
schon ne Weile probiert und weil's kein passendes Ergebnis brachte habe 
ich eben hier die Frage gestellt. Mir hilft es nicht weiter wenn ich da 
zwar 16 LED ansteuern kann aber dazu einen SPI oder I2C Bus bemühen muß, 
da ich an dieser Steller weder das eine noch das andere Signal habe.

Wahrscheinlich ist mein Problem zu trivial als das es da was fertiges 
gibt.

Autor: avantasia (Gast)
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Nimm den ULN und ein Widerstandsnetzwerk und fertig ist das Ganze... und 
das ohne grossen Bauteileaufwand...

Autor: Zeno (Gast)
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Jens G. schrieb:
> Warüm müssen es Konstantstromausgänge sein? Einfacher Vorwiderstand pro
> Kanal reicht wohl nicht?

Ja klar reicht das prinzipiell - habe ich ja auch geschrieben. Aber es 
wäre halt schick wenn es so etwas wie die von mir genannten IC D345-348 
als einfache LED Schalter gäbe also so zwischen 6 und 16 Kanälen. Ein 
Widerstand mit dem ich den Strom für alle LED einstellen kann wäre 
natürlich optimal.
Mit den Stromquellen umgeht man halt das Gefrickel mit Widerständen, 
wenn die LED verschiedene Flußspannungen haben.

Schaltungstechnisch wäre das ganze ja über Stromspiegel mit 
geschalteteten Stromquellen ziemlich simpel zu lösen. So etwas ist ja in 
jedem DAC eigentlich drin und technologisch keine Herausforderung. Jeder 
IC der so Bargraph LED-Zeilen ansteuert hat so etwas intern verbaut.
Klar man könnte das auch nachbauen mit Transistoren und paar 
Invertergattern aber das wäre dann für diesen Zeck wirklich Salami nach 
die Säue geworfen.
Ich könnte die Signale auch abgreifen und mit einem µC aufbereiten und 
dan so einen SPI LED Treiber ansteuern, aber dann wären ja die Salami 
noch größer.

Autor: Zeno (Gast)
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avantasia schrieb:
> Nimm den ULN und ein Widerstandsnetzwerk und fertig ist das Ganze... und
> das ohne grossen Bauteileaufwand...

Wie es aussieht werde ich es wohl so machen (müssen). Schade das es da 
nichts passendes gibt, aber ne Frage war's schon mal wert.

Danke für Deine Mühe.

Autor: avantasia (Gast)
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Dann nimm diese Seite und suche nach D345 (Siebensegment-Dekoder mit 
festen Konstantstromsenken und Hexadezimalanzeige) und schubs findest Du 
als internationalen Ersatztyp z.B. ein 74LS274...

Wie komme ich darauf, nun ich habe einfach  "IC D345" in guurgle 
eingegeben und schups...

Autor: avantasia (Gast)
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Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Zeno schrieb:
> Wie es aussieht werde ich es wohl so machen (müssen). Schade das es da
> nichts passendes gibt, aber ne Frage war's schon mal wert.

Mit parallelen Eingängen wäre mir so etwas nicht bekannt. Aber seriell 
ist  das durchaus gebräuchlich. UAA2022, MM5450, MAX6969, TLC5916/5926 
und sogar die Tätärä hatte den D718.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Zeno schrieb:
> Ich möchte damit die Logikpegel auf einer Schnittstelle anzeigen. Die
> Schnittstelle soll natürlich so gering wie möglich belastet werden, also
> fällt ein Direktanschluß aus.

Das ist doch Unfug. Wer sagt, dass eine Schnittstelle nicht belastet 
werden darf. Bei höheren Geschwindigkeiten belastet man sie auf der 
Empfängerseite sogar absichtlich, damit es keine Reflektionen gibt.
Und "so gering wie möglich" bedeutet nur unnötigen Aufwand. Es reicht, 
wenn die Belastung so gering ist, dass es nicht stört.

Nimm Abstand von deinen LEDs aus dem vorigen Jahrtausend und setze 
welche ein, die auch bei 1mA schon vernünftig leuchten.

p.s. Um was für eine Schnittstelle geht es überhaupt?

Autor: Zeno (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Nimm Abstand von deinen LEDs aus dem vorigen Jahrtausend und setze
> welche ein, die auch bei 1mA schon vernünftig leuchten.
>
> p.s. Um was für eine Schnittstelle geht es überhaupt?

Ich werde an eine Datenleitung definitv keine ungepufferte LED dran 
hängen, auch wenn diese nur 1mA verbrauchen würde.

Wolfgang schrieb:
> p.s. Um was für eine Schnittstelle geht es überhaupt?

Das ist doch für meine Frage völlig irrelevant. Nimm es einfach mal so 
hin das es Datenleitungen sind, die für mich in meinem Kontext eine 
Schnittstelle darstellen.
Übrigens belastet man eine Schnittstelle nicht absichtlich, sondern man 
terminiert sie i.d.R. mit einem geeigneten Abschlußwiderstand.

avantasia schrieb:
> Dann nimm diese Seite und suche nach D345 (Siebensegment-Dekoder mit
> festen Konstantstromsenken und Hexadezimalanzeige) und schubs findest Du
> als internationalen Ersatztyp z.B. ein 74LS274...

Da muß ich nicht suchen, weil mir der D345 sehr wohl bekannt ist und ich 
nicht den internationalen Ersatztyp brauche, sondern etwas ganz anderes. 
Ich wollte mit diesem Beispiel nur aufzeigen, was ich für Ausgangsstufen 
haben will, nämlich Stromsenken wie eben bei diesem IC aber jede einzeln 
ansteuerbar.

Das was ich will scheint es aber eben nicht zu geben. Ist kein Problem, 
dann mache ich das auf die klassische Art und Weise mit einem Treiber 
und Widerstand zur Strombegrenzung.


Axel S. schrieb:
> Mit parallelen Eingängen wäre mir so etwas nicht bekannt. Aber seriell
> ist  das durchaus gebräuchlich. UAA2022, MM5450, MAX6969, TLC5916/5926
> und sogar die Tätärä hatte den D718.
Von den D718 habe ich gefühlt noch 1 Kilo rum liegen. Die sind aber für 
meinen Zweck leider nicht brauchbar.
Deine Intuition schein Dich leider nicht zu täuschen. D718 mit quasi 
Paralleleingängen und Stromsenken als Ausgänge - genau das wär's. Gibt 
es aber offensichtlich nicht und damit ist es auch gut.


@Mod
Der Thread kann geschlossen werden. Meine Frage ist im Prinzip 
beantwortet und da wird auch nichts Substanzielles, was meine Frage 
beantwortet, mehr kommen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Zeno schrieb:
> Übrigens belastet man eine Schnittstelle nicht absichtlich, sondern man
> terminiert sie i.d.R. mit einem geeigneten Abschlußwiderstand.

Was für eine vornehme Ausdrucksweise.

Stellt dieser "geeigneten Abschlußwiderstand" etwa keine Last für den 
Treiber/Sender dar?

> Das ist doch für meine Frage völlig irrelevant. Nimm es einfach mal so
> hin das es Datenleitungen sind, die für mich in meinem Kontext eine
> Schnittstelle darstellen.

Da du deine Leitung nur "so gering wie möglich" belasten möchtest, war 
ich davon ausgegangen, dass du das Datenblatt der treibenden Schaltung 
nicht gelesen hast - sonst hättest du irgendwelche Zahlen angegeben.

> Ich werde an eine Datenleitung definitv keine ungepufferte LED dran
> hängen, auch wenn diese nur 1mA verbrauchen würde.

Dann eben nicht ...

Beitrag #5429952 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Zeno schrieb:
> Aber vielleicht gibt es hier ja jemanden der so etwas schon mal verbaut
> hat.

Sicherlich machen die Chips der Profi-Hersteller mehr, als es auch ein 
einfacher Widerstand am 74HC04 täte:

AL1794
http://www.st.com/en/power-management/stp4cmp.html
http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/3476fb.pdf

Autor: Dieter F. (Gast)
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Zeno schrieb:
> Prinzipiell ja aber dann bräuchte ich ja trotzdem für jede LED noch
> einen Strombegrenzungswiderstand.

Die gibt es auch mit eingebautem Widerstand.

https://www.reichelt.de/LEDs-mit-Vorwiderstand/2/index.html?ACTION=2&GROUPID=3024

Autor: Wolfgang (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Sicherlich machen die Chips der Profi-Hersteller mehr, als es auch ein
> einfacher Widerstand am 74HC04 täte:
>
> AL1794
> http://www.st.com/en/power-management/stp4cmp.html
> ...

Solche "Profis" lobe ich mir :-(

Ein Klick aufs PDF-Symbol [1] bei Technical Documentation, wo man dann 
wohl das Datenblatt erwarten würde, führt auf "SORRY, PAGE NOT FOUND"
[1] http://www.st.com/resource/en/datasheet/stp4cmp.pdf

Autor: Dieter F. (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Ein Klick aufs PDF-Symbol [1] bei Technical Documentation, wo man dann
> wohl das Datenblatt erwarten würde, führt auf "SORRY, PAGE NOT FOUND"

Scheinbar nur bei Dir - bei mir funktioniert der Klick :-). Hier der 
"volle Link":

http://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/datasheet/group2/d6/96/47/0c/29/fe/47/c2/CD00236423/files/CD00236423.pdf/jcr:content/translations/en.CD00236423.pdf

Autor: Karl B. (gustav)
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Zeno schrieb:
> Ich möchte also z.B. am Eingang 1 H-Pegel anlegen und die zugehörige LED
> am Ausgang 1 soll an gehen usw..

Ok,
ein Beispiel aus der Praxis:
Der Schnittstellentester hat polaritätsabhängige, doppelfarbige LEDs.
Ist alles offen, sind die LEDs grün.
Ist "Teraterm" angeschlossen, gehen die LEDs für RTS und DTR auf Rot.

Habe die Widerstände auf 3,3k hochgesetzt, um die Schnittstelle nicht zu 
sehr zu belasten.
Im Original waren 330-Ohm-Widerstände verbaut. Mehr ist da nicht drin. 
Nur Widerstände und die doppelfarbigen Leuchtdioden.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Karl B. schrieb:
> Der Schnittstellentester hat polaritätsabhängige, doppelfarbige LEDs.

Das ginge mit Konstanstromtreibern sowieso nicht.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Karl B. schrieb:
> ein Beispiel aus der Praxis:
> ...
> Mehr ist da nicht drin. Nur Widerstände und die doppelfarbigen
> Leuchtdioden.

Soetwas "böses" will der TO mit seinen hochheiligen und -geheimen 
Datenleitungen aber nicht machen.

Autor: Zeno (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Soetwas "böses" will der TO mit seinen hochheiligen und -geheimen
> Datenleitungen aber nicht machen.

Das ist doch Käse was Du da schreibst. Kannst Du auch was Substantielles 
zum Thema beitragen? Was ändert es wenn du weist was das für 
Datenleitungen sind - gar nichts. im Übrigen ist da nichts geheim. Es 
sind die internen Datenleitungen für eine Wetterstation. Und hilft das 
jetzt weiter? Nein natürlich nicht, denn es bleiben ganz normale 
digitale Signale.

Das ich solcherlei Kontroll-LED's da nicht ungepuffert dran hänge hat 
seine Gründe und ich habe auch schon oft genug schlechte Erfahrungen 
sammeln müssen, wenn ich's denn doch getan habe. Deshalb bekommt da jede 
LED einen Treiber entweder als Gatter oder eben einen Transistor + 
Vorwiderstand spendiert.

Ansteuer IC's für Siebensegmentanzeigen oder LED-Zeilen können so etwas 
schon lange und da wäre ja durchaus möglich gewesen, das es so etwas 
auch in der Form gibt wie ich es suche.
Offensichtlich gibt es das nicht - auch nicht von Profiherstellern. Denn 
das hier 
http://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/datasheet/group2/d6/96/47/0c/29/fe/47/c2/CD00236423/files/CD00236423.pdf/jcr:content/translations/en.CD00236423.pdf 
kann es ja auch nicht sein. Kommt zwar dem was ich will schon recht 
nahe, aber wenn ich mir die erforderliche Außenbeschaltung ansehe, dann 
kann ich auch gleich 6fach-Inverter und Vorwiderstände nehmen..

Karl B. schrieb:
> Ok,
> ein Beispiel aus der Praxis:
> Der Schnittstellentester hat polaritätsabhängige, doppelfarbige LEDs.
> Ist alles offen, sind die LEDs grün.
> Ist "Teraterm" angeschlossen, gehen die LEDs für RTS und DTR auf Rot.
>
> Habe die Widerstände auf 3,3k hochgesetzt, um die Schnittstelle nicht zu
> sehr zu belasten.
> Im Original waren 330-Ohm-Widerstände verbaut. Mehr ist da nicht drin.
> Nur Widerstände und die doppelfarbigen Leuchtdioden.
Das mag ja alles so sein. Wenn ich das richtig sehe ist das ein 
Schnittstellentester für eine serielle Schnittstelle. Die haben ja auch 
meist etwas Bums, so daß das i.d.R funktionieren wird. Es ja wohl auch 
seinen Grund haben warum Du dem Ding ander Vorwiderstände verpasst hast 
- nämlich weil Du die Schnittstelle nicht so belasten willst, wie Du 
selbst schreibst. Die orginalen 330Ohm halte ich auch für sehr 
sportlich, wenn man bedenkt das eine klassische RS232 +15V/-15V liefern 
kann, dann müssen die LED's schon über 30mA Strom ab können und in den 
Widerständen werden dann ja auch knapp 0,5W verheizt. Naja die 
klassischen RS232 gibt es ja kaum noch und der neumodische Kram kommt ja 
meist nicht über die 5V hinaus.


@Mod: Schließe den Thread bevor er aus dem Ruder läuft. Meine Frage ist 
beantwortet und damit ist es gut.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Zeno schrieb:
> Was ändert es wenn du weist was das für Datenleitungen sind - gar nichts.
> im Übrigen ist da nichts geheim. Es sind die internen Datenleitungen für
> eine Wetterstation. Und hilft das jetzt weiter? Nein natürlich nicht,
> denn es bleiben ganz normale digitale Signale.


Natürlich hilft das so nicht weiter. Wen interessiert, ob Wetterdaten 
oder sonstwas über die Leitungen laufen. Und "normale digitale Signale" 
kann irgendetwas zwischen 1.8V bei einem Low-Power uC bis zu 24V einer 
SPS (oder was auch immer) mit Datenübertrag bei Taktfrequenzen zwischen 
ein paar Kilohertz und 20MHz sein.

Was zur Klärung beitragen würde, wären substantielle Informationen zu 
den Ausgängen, die diese Leitungen treiben und zu der Last, die da 
bisher dran hängt.

Einem "normalen" uC, um in deinem Sprachgebrauch zu bleiben, schadet es 
jedenfalls normalerweise überhaupt nicht, wenn man da zusätzlich 1mA 
abzapft.

Autor: Manfred (Gast)
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Karl B. schrieb:
> ein Beispiel aus der Praxis:
> Der Schnittstellentester hat polaritätsabhängige, doppelfarbige LEDs.

Eines jener Teile, von denen man nie weiß, wie weit sie den Pegel 
beeinflussen. Zu Zeiten der klassischen V.24 mit MC1488 / 1489 kein 
Problem, mit modernem Zeug und Ladungspumpe Lotterie.

Ich will das nicht mehr einsetzen.

Autor: Zeno (Gast)
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Manfred schrieb:
> Eines jener Teile, von denen man nie weiß, wie weit sie den Pegel
> beeinflussen. Zu Zeiten der klassischen V.24 mit MC1488 / 1489 kein
> Problem, mit modernem Zeug und Ladungspumpe Lotterie.
>
> Ich will das nicht mehr einsetzen.

Ist genau meine Meinung, aber einige Leute hier sehen das halt anders. 
Wer schon mal ordentlich Zeit mit der Fehlersuche verbraten hat, um dann 
festzustellen, daß nur ein Logikpegel nicht eingehalten wurde, der hängt 
dann eben eine LED nicht mehr direkt ans Signal, sondern schaltet einen 
Treiber dazwischen.

Autor: Jens G. (jensig)
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Auch wenn es viele nicht gern hören/lesen wollen, aber immer noch ganz 
gut für eigene Zwecke:
Nimm einen CMOS 4034 (eg. CD4034), beschalte den für parallel In/Output, 
und hänge die LEDs direkt ran. Ist eben ein simpler CMOS, der aufgrund 
seiner hochohmiger Ausgänge (nicht nur bei 5V) ziemlich sanfte Ströme 
liefert, die die LEDs gut vertragen (wenn auch nicht 100%ig garantiert, 
aber 99,99% ;-).
Einzig die entstehende Verlustleistung im IC sollte man mal 
überschlagen, bzw. Gesamtstrom mal messen.

Autor: Zeno (Gast)
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Jens G. schrieb:
> Auch wenn es viele nicht gern hören/lesen wollen ...

Danke für den Tip aber ich werde es klassisch  machen, also irgend ein 
Inverter IC mit open Kollektor und Vorwiderstand für die Diode. Das was 
will gibt es halt nicht, ist aber auch kein Beinbruch.

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