Hallo,
#ich hab folgendes Netzteil:
https://www.alinco-funktechnik.de/ALINCO-DM-430-E-Schaltnetzteil-25-Ampere.2.html
Leider hat das Ding keine Strombegrenzung.
Kennt jemand eine extere Spannungs / Strombegrenzung welche einfach als
Zusatzgerät danebengestellt werden kann?
DArf auch gerne ein Kaufteil sein...
Ich stelle mir das dann ungefähr so vor.
Spannung am Alinco auf max. -> Verbindung zur Spannungs&Strombegrenzung
-> Last
Vielen Dank
hellstar schrieb:> Interessiert Dich die Spannung, die über einer externen Strombegrenzung> abfällt?
Nein. Aber die Ausgangsspannung der Strombegrenzung... Und natürlich den
Strom.
Fluppfish schrieb:> Aber die Ausgangsspannung der Strombegrenzung... Und natürlich den> Strom.
Welche Werte, bzw. Wertebereiche, sollen hierbei erreicht werden?
Fluppfish schrieb:> Leider hat das Ding keine Strombegrenzung.
Strombegrenzung bei Schaltsnetzteil hat wenig Sinn, schon gar nicht bei
30A Ausgangstrom. Das Netzteil hat garantiert paar mF Elko am Ausgang.
Man könnte mit einer zusätzlichen Stromversorgung und MOSFET realisieren
/nachbessern.
Tany schrieb:> Strombegrenzung bei Schaltsnetzteil hat wenig Sinn, schon gar nicht bei> 30A Ausgangstrom. Das Netzteil hat garantiert paar mF Elko am Ausgang.
Klar, trotzdem macht eine Strombegrenzung bei vielen Anwendungen Sinn.
Daß die Strombegrenzung nicht so schnell und akkurat ist, daß er das
Teil auf 15V und 20mA stellen kann und dann eine 3mm Led NICHT kaputt
geht sollte klar sein.
Tany schrieb:> Man könnte mit einer zusätzlichen Stromversorgung und MOSFET realisieren
Du meinst analog?
Also bis 30A bei bis 15V macht also im Extremfall 450W.
Du brauchst mehrere Mosfets parallel, da man sie schlechter als
Bipolartransistoren symmetrieren kann muss jeder Mosfet seinen eigene
Regelung incl. Strommessung erhalten.
Und man muss das System so hinkriegen daß sich diese Regelungen nicht
aufschwingen. Welchen minimale Spannungsdrop bei Maximalstrom soll diese
Schaltung haben?
Also ganz schlechtes Konzept als "Nachbrenner".
Deshalb mein Vorschlag oben, gleich ein Gerät mit Strombegrenzung
kaufen.
Der Andere schrieb:> Also ganz schlechtes Konzept als "Nachbrenner".> Deshalb mein Vorschlag oben, gleich ein Gerät mit Strombegrenzung> kaufen.
Es gibt durchaus auch einfache Lösungen. Dafür müssen aber die
Anforderungen bekannt sein. Zur Zeit kann nur geraten werden, was
benötigt wird.
Fluppfish schrieb:> Kennt jemand eine extere Spannungs / Strombegrenzung welche einfach als> Zusatzgerät danebengestellt werden kann
Nein, gibt es nicht weil technisch genau so aufwändig wie das ganze
Netzteil.
Wenn es ein Linearregler wäre, müsste der bis 414 Watt in Wärme
verblasen können.
Baut man es als Schaltnetzteil, wäre der Inhalt vergleichbar aufwändig
wie das Netzteil selbst, noch eine genau so grosse Induktivität, noch
ein Schalttransistor, noch eine Diode und weil die Diode einen
Spannungsabfall führt müsste das Teil sogar etwas hochtransformieren.
Kaufe dir gleich was richtiges, die Theorie man käme billiger mit was
billigem weg ist falsch.
Fluppfish schrieb:> Kennt jemand eine extere Spannungs / Strombegrenzung welche einfach als> Zusatzgerät danebengestellt werden kann?
Wie schon ausgerechnet scheitert das an der umzusetzenden Leistung,
jedenfalls wenn es sinnvoll sein soll - sonst wird die Strombegrenzung
wesentlich grösser als das Netzteil selbst und braucht einen Lüfter.
Was geht ist eine Abschaltung bei Überstrom.
hellstar schrieb:> Es gibt durchaus auch einfache Lösungen
Wenn du eine Strombegrenzungsschaltung kennst, die bei 15V/30A mit
geringer Verlustleistung arbeitet, immer her damit.
Georg
hellstar schrieb:> Es gibt durchaus auch einfache Lösungen. Dafür müssen aber die> Anforderungen bekannt sein. Zur Zeit kann nur geraten werden, was> benötigt wird.
Quatsch, Anforderung steht oben.
Tany schrieb:> Strombegrenzung bei Schaltsnetzteil hat wenig Sinn, schon gar nicht bei> 30A Ausgangstrom. Das Netzteil hat garantiert paar mF Elko am Ausgang.
Deshalb will der TE die ja auch nachschalten und nicht am aktuellen
Netzteil rumfummeln.
Der Andere schrieb:> Deshalb mein Vorschlag oben, gleich ein Gerät mit Strombegrenzung> kaufen.
Das empfehle ich auch, im Grunde sind ja Labornetzteil nix anderes als
ungeregelte Netzteil mit nachgeschalten Regler und das teurer/aufwendig
ist nicht selten der Regler.
> Deshalb will der TE die ja auch nachschalten und nicht am aktuellen> Netzteil rumfummeln.
Das meine ich doch.
> Man könnte mit einer zusätzlichen Stromversorgung und MOSFET realisieren
benötigt werden vlt. max. 2 OPVs, Shunt, ein MOSFET und paar
Hühnerfutter...
> /nachbessern.
Man muss nicht Strombegrenzung bis 30A auslegen. Es reicht für die
meisten Fälle 5...10A, dafür reicht ein MOSFET.
georg schrieb:> Wenn du eine Strombegrenzungsschaltung kennst, die bei 15V/30A mit> geringer Verlustleistung arbeitet, immer her damit.
Wo hast Du die Werte her?
Wo steht etwas mit geringer Verlustleistung?
Bisher fehlen die technischen Anforderungen!
Ein P-Kanal-FET, ein Stromsensor, ein Komparator = verlustarme
Strombegrenzung.
Ein zweiter Komparator, ein RC-Glied und ein Poti dazu gibt eine
verlustarme Strombegrenzung mit einstellbarer Auszeit das sich nach
Kurzschluss wieder selber anschaltet.
bla schrieb:> Ein P-Kanal-FET, ein Stromsensor, ein Komparator = verlustarme> Strombegrenzung.
Das ist natürlich nur eine Überstromabschaltung.
Eine fertige Lösung zum kaufen wäre ein DPS5020, ein programmierbarer
DCDC-Wandler mit regelbarem Ausgangsstrom bis 20A. Kostet dafür auch nur
37,50€. Das kannst du hinter dein Netzteil schalten.
Ein Mosfet ist die völlig falsche Wahl wenn es einfach gehen soll.
Lieber mehrere bipolar Transistoren wie in einem lineargeregeltem
Labornetzgerät! Die meisten Mosfets sind nicht für so hohe
Verlustleistungen im Linearbetrieb ausgelegt...da ist es absolut scheiß
egal ob das Ding 100A kann.
@TO wenn du es in vernünftig/zuverlässig haben willst kauf dir einfach
ein anderes Netzteil welches eine integrierte Strombegrenzung
besitzt...dies ist deutlich einfacher und funktioniert zuverlässig
(ansonsten hättest du hier nicht nach einer Lösung gefragt). Außerdem
ist es deutlich billiger als eine DIY Variante
TestX schrieb:> Ein Mosfet ist die völlig falsche Wahl wenn es einfach gehen soll.
Nicht zwingend. Es gibt schon FETs für so hohe P(tot). Für geringen
minimalen Spannungsfall wäre ein niederohmiger Niedervolt-FET nötig.
Auch bräuchte die Regelung selbst eine Kapazität am Ausgang, man
könnte also den großen Glätt-Elko zwar aushebeln, aber nicht ganz.
Aber es stimmt: Die Anforderungen stehen nicht fest. Vermutlich, weil
Fluppfish noch nicht klar ist, daß sowohl eine Strombegrenzung als
auch eine Stromregelung selbst einen Teil der Ausgangsspannung
"auffressen" würden müssen, um zu funktionieren.
Allerdings ist es schon merkwürdig, ein komplettes, spannungsgeregeltes
Netzteil mit einer Linearen Endstufe (wie Labornetzteil) ausstatten
zu wollen. Dazu würde ja die Rohspannung aus einem Trafo + Gleich-
richtung und Elko reichen - wie man es halt auch gemeinhin macht.
fnd schrieb:> Nicht zwingend. Es gibt schon FETs für so hohe P(tot). Für geringen> minimalen Spannungsfall wäre ein niederohmiger Niedervolt-FET nötig.
Du hast überhaut nichts zur Parallelschaltung von MOSFETs im
Linearbetrieb verstanden.
Michael B. schrieb:> Du hast überhaut nichts zur Parallelschaltung von MOSFETs im> Linearbetrieb verstanden.
Ich hatte überhaupt nicht von Parallelschaltung gesprochen.
Sondern ganz im Gegenteil behauptet, es gäbe FETs, die
ausreichende P(tot) haben. Einzelne FETs meinte ich hier.
Warum sonst sollte ich das Adjektiv "ausreichend" verwenden?
(Ja, ich hätte das vielleicht noch besser, exakter formulieren
können, oder gar sollen. Trotzdem sollte es spätestens jetzt
klar sein.)
Daß es besonders viele solche FETs gäbe, sagte ich auch nicht.
Ich meinte lediglich, daß der minimale Spannungsfall (und damit
meinte ich den Fall der unwirksamen Begrenzung - genau da ist
er nämlich minimal...) vom minimalen Einschaltwiderstand abhängig
sei.
Aber macht ruhig weiter - ciao.
F. F. schrieb:> 30A als Labornetzteil sind aber teuer.>> Die einfachste Strombegrenzung nennt sich Sicherung.
Auch wenn ich das mit einem Augenzwinkern schrieb, so war das gar nicht
so unernst gemeint.
Wer 30A (25A Dauerbetrieb) braucht, das mit einem so günstigem Netzteil
bewerkstelligen will, dessen Anforderungen sind vielleicht tatsächlich
nicht höher als eine Sicherung?
Vielleicht reicht auch nur das Wegschalten der Last, wenn der Strom zu
hoch wird?
Der TO sollte zunächst etwas zu seiner Anwendung erzählen.
In einigen Steuerungen bei meiner Arbeit ist das so gelöst, dass die
Last einfach abgeschaltet wird, wenn der Strom zu hoch ist.
Vielleicht reicht schon eine Polyswitch Sicherung?
Einstellbare Strombegrenzung mit geringem Spannungsabfall, die
abschaltet:
Ein Zeigerinstrument und eine mechanisch schwenkbare Reflexlichtschranke
als Grenzwertschalter.
Gruß - Werner
Ganz ehrlich? Es war eine Idee die ich ja auch als Frage stellte. Kenne
nun nicht alle möglichen Polyswitch Sicherungen.
Also seht es mehr als Gedanke an.
F. F. schrieb:> Ganz ehrlich? Es war eine Idee
Die allerdings nicht zur Aufgabe passte.
Der Fluppfisch wollte eine Strombegrenzung um sein Netztril auch als
Stromquelle einsetzen zu können, jeine abschaltende Sicherung zum Schugz
des Netzteils, die hat es schon drin.
Also geht sowohl
F. F. schrieb:> Die einfachste Strombegrenzung nennt sich Sicherung.
als auch
F. F. schrieb:> Vielleicht reicht auch nur das Wegschalten der Last, wenn der Strom zu> hoch wird?
als auch
F. F. schrieb:> Vielleicht reicht schon eine Polyswitch Sicherung?
als auch
bla schrieb:> Ein P-Kanal-FET, ein Stromsensor, ein Komparator = verlustarme> Strombegrenzung
völlig an der Aufgabenstellung vorbei. Thema verfehlt, wohl weil den
heutigen Kindern das Lesen der Aufgabenstellung zu viel Mühe ist, 6,
setzen.