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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Trenntrafo aus 2 einzelnen


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Autor: guest...Rainer (Gast)
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Hallo, habe mir überlegt, aus 2 einzelnen Trafos gleicher Werte einen 
preiswerten Trenntrafo zu stricken. Also Trafo1 Netzspannung rein, Sek. 
an Sek. Trafo2 und Trafo2 "Netz-aus". Habe noch 2 ältere Trafos 220VA 
mit 48V Sek. Spannung, die ich so zusammen schalten will.
Frage1: sind dabei größere Verluste zu erwarten oder "spielen" die 
Beiden sogar überwiegend nur mit sich selbst??
Frage2: falls Frage1 die Idee nicht völlig sterben läßt, wäre meine 
weitere Überlegung, die Kombination stellbar zu machen. Also etwa im 
48V-Zwischenkreis mit Triacs/Tyristoren die Ausgangsspannung 
einzustellen.
Da ich mich, wie alle "guten" Elektroniker mit Induktivitäten sehr 
schwer tue, dachte ich, ich frage erst mal...
Danke und Gruß, Rainer

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Die zwei Primärwicklungen (230 V) bekommt man nicht auf einen der zwei 
Kerne montiert?

Autor: MaWin (Gast)
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Wieso soll es preiswert sein, 2 Trafos statt einem zu verwenden, von 
denen der eine dann noch 10% überdimensioniert sein muss, und trotzdem 
leider nur 200V rauskommen ?

Und wieso meinst du, mit einem TRIAC was an der Spannung ändern zu 
können, der macht nur Phasenanschnitt. Stelltrafo geht anders.

Verkauf die beiden und das Geld reicht für 1 Trenntrafo UND es bleibt 
noch was übrig.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Andreas M. schrieb:
> Die zwei Primärwicklungen (230 V) bekommt man nicht auf einen der zwei
> Kerne montiert?

Will der TO ja auch nicht.

guest...Rainer schrieb:
> Also Trafo1 Netzspannung rein, Sek.
> an Sek. Trafo2 und Trafo2 "Netz-aus"

Ich denke das wird auch klappen, aber durch die losere Kopplung bricht 
die Ausgangsspannung bei Belastung schneller ein und im unbelasteten 
Zustand kann sie höher ausfallen!

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Die zwei Primärwicklungen (230 V) bekommt man nicht auf einen der zwei
>> Kerne montiert?
>
> Will der TO ja auch nicht.

Wo steht das?

Autor: Dieter (Gast)
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Das kann man machen, wenn die Nachteile nicht stoeren, wie etwas 
niedrigere Ausgangsspannung, etwas weniger Leistung, und schlechteren 
Wirkungsgrad.

Autor: MM (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> Hallo, habe mir überlegt, aus 2 einzelnen Trafos gleicher Werte einen
> preiswerten Trenntrafo zu stricken.
> ...

Ja das geht, wenn du mit einer weichen und etwas zu niedrigen 
Ausgangsspannung leben kannst. Du hast die zwei Trafos da - billiger 
bekommst du es nicht hin.

Frage 2 ersatzlos streichen und warten bis ein Sparstelltrafo oder sogar 
ein richtiger Trennstelltrafo mal über den Weg läuft.

Autor: MaWin (Gast)
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MM schrieb:
> Du hast die zwei Trafos da - billiger bekommst du es nicht hin.

Natürlich, mit etwas Hirn wüsste man:

2 verkaufen, 1 kaufen, und das Restgeld ist Gewinn.

Autor: MM (Gast)
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MaWin schrieb:
> 2 verkaufen, 1 kaufen, und das Restgeld ist Gewinn.

Nicht immer wartet jemand auf die Sachen die man im Angebot hat...

Autor: Petze (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> Also etwa im
> 48V-Zwischenkreis mit Triacs/Tyristoren die Ausgangsspannung
> einzustellen.

Das kannst Du genauso schnell vergessen, wie es Dir eingefallen ist.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Hallo und Danke. Also...die Idee mit den 2 Primärwicklungen auf einen 
Kern ist klar 1.April. Wundert mich (oder nicht?), dass sowas auch noch 
diskutiert wird. Jeder weiß, was ein Trenntrafo mit 200AV i.e. kostet 
und ich habe nun mal 2 Trafos, für die ich keine Verwendung mehr habe. 
Das ganze Gedönse mit verkaufen, verpacken und verschicken ist doch 
verlorene Zeit. Und über bleibt da kaum was..
Warum sagt nicht jemand was zu der Idee, den Zwischenkreis mit einem 
Thyristor zu "dimmen" ?? Ist doch egal, ob die Ausgangsspannung bei 
fehlender Last zu hoch ist oder bei Last auf xxxV zurückgeht. Ich will 
mit dem Teil doch nur das klassische "langsam Hochfahren" bei Reparatur 
oder Rettungsversuchen machen.
Vor der Rente konnte ich problemlos auf den ausgezeichneten Gerätepark 
meiner Firma zurückgreifen. Nun stelle ich schmerzhafte Lücken in meinem 
eigenen bescheidenen Park fest!
Das soll ein wenig besser werden.
Gruß Rainer

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Wenn beide Trafos gleich sind dann nimmste beide auseinander und fügst 
dann beide Primärwicklungen zu ein Trafo zusammen.
Ist noch besser als wenn du den Zwischenkreis mit den beiden 
Sekundarwicklungen 48V hast.

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Michael M. schrieb:
> Wenn beide Trafos gleich sind dann nimmste beide auseinander und fügst
> dann beide Primärwicklungen zu ein Trafo zusammen.

Weißt Du überhaupt, was das für ein Ding ist, ein Transformator?

Autor: Grobi (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> sind dabei größere Verluste zu erwarten oder "spielen" die
> Beiden sogar überwiegend nur mit sich selbst??

Ersteres natürlich ja - letzteres aber nicht. Die Ausgangsspannung wäre 
schon niedriger als 230V, und auch ziemlich "weich". Die 
Innenwiderstände addieren sich, und die Streuinduktivitäten halt auch. 
(Je nach Last aber häufig ohne Bedeutung. Hab ich auch schon gemacht.)

Außerdem wäre es u. U. (!) klüger, an Trafo 1 genug zusätzliche 
Windungen für 230V aufzubringen, um dessen Kern weit genug von der 
beginnenden Sättigung fern halten.

[(!): Bei so manchem 220V Trafo könnte das problematisch werden. Teils 
bis hin zu unerwartet starker Erwärmung. (Eine Drossel davor erfüllt 
aber fast den gleichen Zweck.)

Ob das ein Problem wäre, könnte eine Messung des Primär-Stromes 
aufzeigen, oder aber - einfacher - im Leerlauf {aber nicht 
unbeaufsichtigt} stehen lassen, und dabei Temperaturanstieg 
kontrollieren.]

An Trafo 2 dasselbe - um überhaupt wieder auf 230V zu kommen. Und dort 
ginge sogar noch mehr. Man könnte sich "etwas aussuchen": Die Windungen 
an Trafo 2 könnte man für 230V bei Nennstrom fertigen, oder aber für 
230V bei Leerlauf. Oder noch anderes, wer will.

Triac/Thyristor, und das dann auch noch bei den 48V? Hm... 2 x nee.

In welcher Leistungsklasse bräuchtest Du denn den Regeltrafo?

Autor: karadur (Gast)
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Um welche Leistung geht es ?

Autor: Grobi (Gast)
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Michael M. schrieb:
> Wenn beide Trafos gleich sind dann nimmste beide auseinander und fügst
> dann beide Primärwicklungen zu ein Trafo zusammen.

Das ginge nur unter ganz bestimmten Bedingungen, z.B.: Er hätte schon 2 
Trafos mit mittig aufgeteilten 2-Kammer-Spulenkörpern.

Bis jetzt hat er 2 normale Trafos...

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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karadur schrieb:
> Um welche Leistung geht es ?

guest...Rainer schrieb:
> Habe noch 2 ältere Trafos 220VA

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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guest...Rainer schrieb:
> ...die Idee mit den 2 Primärwicklungen auf einen
> Kern ist klar 1.April.

Nicht notwendigerweise. Ein Trafo mit LL-Kern läßt sich vergleichsweise 
einfach demontieren. Und wenn Primär- und Sekunderwicklung auf 
getrennten Spulenkörpern sein sollten, wäre es trivial, einen Trenntrafo 
auf einem der beiden Kerne auszubauen.

> ich habe nun mal 2 Trafos, für die ich keine Verwendung mehr habe.

Ja. Mach dir nichts draus, daß manche das nicht verstehen (wollen?). 
Mein Trenntrafo ist genauso aus zwei Einzeltrafos zusammengesetzt. Du 
verlierst halt etwas Leistung, weil sich die Verluste der Trafos 
addieren. Und die Ausgangsspannung ist etwas weicher (sprich: bricht 
unter Last etwas mehr ein). Und du hast etwas Spannungsverlust. 
Ansonsten geht das. Man will ja sowieso meist Schaltnetzteile damit 
betreiben und die kommen mit den vorgenannten Einschränkungen klar.

> Warum sagt nicht jemand was zu der Idee, den Zwischenkreis mit einem
> Thyristor zu "dimmen" ??

Dazu wurde genug gesagt. Schnapsidee. Bleiben lassen.

> Ich will
> mit dem Teil doch nur das klassische "langsam Hochfahren" bei Reparatur
> oder Rettungsversuchen machen.

Die Lösung des kleinen Mannes besteht darin, eine Glühlampe in Reihe zu 
dem zu reparierenden Gerät zu schalten. Falls du einen Kurzschluß 
übersehen (oder eingebaut :) haben solltest, wird sie das mit voller 
Helligkeit anzeigen. Mein Trenntrafo hat zu diesem Zweck eine 
Lampenfassung, in die ich eine Glühlampe passender Leistung einschrauben 
kann. Und einen Schalter zur Überbrückung.

Autor: Grobi (Gast)
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der schreckliche Sven schrieb:
>> Habe noch 2 ältere Trafos 220VA

Ok, aber als Antwort für meine Frage bedeutet das nur die mögliche
sinnvolle Obergrenze. Aber nicht, daß Gustav - falls er denn
überhaupt einen Regeltrafo wollen würde - ca. 220VA anstrebte.

Also nur an Gustav selbst - denn mir ist schon klar: Das galt karadur.

Autor: Possetitjel (Gast)
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guest...Rainer schrieb:

> Frage1: sind dabei größere Verluste zu erwarten

Natürlich.
Schließlich sind das zwei Trafos, da geht der Wirkungsgrad
halt zwei Mal ein.

> oder "spielen" die Beiden sogar überwiegend nur mit
> sich selbst??

Nein -- warum sollte?!


> Frage2: falls Frage1 die Idee nicht völlig sterben läßt,
> wäre meine weitere Überlegung, die Kombination stellbar
> zu machen.

Hmm...


> Also etwa im 48V-Zwischenkreis mit Triacs/Tyristoren die
> Ausgangsspannung einzustellen.

Die Idee ist witzig, aber das würde ich anders (d.h.
nicht mit Triacs/Thyristoren) machen, sondern mit FETs.

Eine Seite der beiden 48V-Wicklungen verbindet man direkt,
die andere Seite beider Wicklungen wird über eine Graetz-Brücke
verbunden. In der DC-Diagonalen fließt jetzt Halbwellenstrom.
Den Halbwellenstrom kann man mit einer Art Abwärtswandler mit
Drossel und PWM manipulieren.

Hilfstrafo zur Stromversorgung ist natürlich notwendig.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Axel S. schrieb:
>> ich habe nun mal 2 Trafos, für die ich keine Verwendung mehr habe.
>
> Ja. Mach dir nichts draus, daß manche das nicht verstehen (wollen?).

Habe ich fast erwartet...natürlich und die Glühlampe ersetzt alles 
Andere.
Danke und...es wird schon passen!
Danke an Alle und schönen Feierabend!
Rainer

Autor: Dieter (Gast)
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In gewissen Grenzen geht eine Steuerung mit einem Triac (oder Thyristor 
in Diodenbrückenschaltung) zum hochfahren, falls es noch keiner 
erwähnte. Wenn allerdings die Schaltung mal (halb) versagt, und nur 
negative oder positive Halbwellen schaltet, kann der Trafo schnell 
geschrottet werden. In dem Falle ist auf eine vorgeschaltete Sicherung 
unbedingt vorzusehen.

Die Ansteuerschaltung für den Triac muss mit induktiven Lasten umgehen 
können und in Dein Lastenheft für die Schaltung auch aufgenommen werden. 
Und die Steuerung kommt in den Primärkreis auf der Netzseite, um die 
Spannungsverluste klein zu halten.

Die Tips geeigneter Schaltung, hier verweise ich auf die Mitbestreiter 
im Forum.

Eine kleine RC-Kombination könnte man noch in den 48V-Kreis einbringen 
um die höheren Oberwellen noch etwas stärker zu dämpfen, falls es 
notwendig werden sollte.


Die Luxus-Version würde PWM im 48V-Kreis verwenden.

Wenn sich noch ein paar Windungen mit Cu-Lackdraht anbringen ließen, 
dann wäre dies eine Option beim 2. Trafo auf der 200V-Seite die 
Spannungsverluste auszugleichen.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Dieter schrieb:
> Dieter (Gast)

Hi, danke für die tollen Überlegungen! Muß ich jetzt erst mal sacken 
lassen.
Rainer

Dieter schrieb:
> Wenn sich noch ein paar Windungen mit Cu-Lackdraht anbringen ließen,
> dann wäre dies eine Option beim 2. Trafo auf der 200V-Seite die
> Spannungsverluste auszugleichen.

nein, die Trafos sind so, wie sie sind. Kein Platz, auch nicht für ein 
Mäuschen :-)
Aber die ganze Geschichte geht für mich in die richtige Richtung!
Danke, Rainer

Autor: karadur (Gast)
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Sorry hatte ich falsch gelesen ( 220V ). Die Idee war in Richtung von 
Possetitjels Vorschlag.

Ginge natürlich auch mit FETs im Linearbetrieb. Gibt aber viel 
Verlustleistung.

Autor: Manfred (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> ich habe nun mal 2 Trafos, für die ich keine Verwendung mehr habe.

Dann stelle hier keine Fragen und beschwere Dich über scheinbar 
unpassende Antworten. Schalte Beide zusammen und messe selbst aus, ob Du 
mit dem Ergebnis leben kannst.

Zu Triac / Thyristor: Besser nicht, harte Schaltvorgänge aka 
Phasenanschnitt und Trafo sind keine Freunde.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Manfred schrieb:
> Dann stelle hier keine Fragen und beschwere Dich über scheinbar
> unpassende Antworten. Schalte Beide zusammen und messe selbst aus, ob Du
> mit dem Ergebnis leben kannst.

Man, bleib doch in deinem Wolkenkuckucksheim...und laß dir von deiner 
Krankenschwester meine Frage noch mal vorlesen...
Rainer

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Michael M. schrieb:
> Wenn beide Trafos gleich sind dann nimmste beide auseinander und fügst
> dann beide Primärwicklungen zu ein Trafo zusammen.
> Ist noch besser als wenn du den Zwischenkreis mit den beiden
> Sekundarwicklungen 48V hast.

Genau so.
Aber das hat der TE noch nicht geschnallt.
Faselt lieber was vom 1.April.
Dabei ist schon fast Juni.

Autor: Dieter (Gast)
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Ergänzend sei angemerkt, dass der zweite Trafo auch als Spartrafo 
verschaltet werden könnte. Allerdings wären die 48V+200V dann etwas zu 
hoch. Mit 24V würde es fast eine Punktlandung werden.

Wie ein Vorgänger schon schrieb, einfach probieren und messen.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Manfred schrieb:
> Dann stelle hier keine Fragen und beschwere Dich über scheinbar
> unpassende Antworten. Schalte Beide zusammen und messe selbst aus, ob Du
> mit dem Ergebnis leben kannst.

Man o man, ich habe gerade eben nach Antworten gefragt, um zu sehen, ob 
es Probleme geben könnt. Zusammenschalten kann ich das. Aber...
Und dein Antwort ist definitiv unpassend. Sorry. Depp...(konnte ich mir 
nicht verkneifen...)
Gruß Rainer

Autor: Manfred (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> laß dir von deiner
> Krankenschwester meine Frage noch mal vorlesen...

guest...Rainer schrieb:
> Man o man, ich habe gerade eben nach Antworten gefragt, um zu sehen, ob
> es Probleme geben könnt

Ein derart flegelhaftes Benehmen kommt selbst in diesem Forum extrem 
selten vor.

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Andreas M. schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> Wenn beide Trafos gleich sind dann nimmste beide auseinander und fügst
>> dann beide Primärwicklungen zu ein Trafo zusammen.
>> Ist noch besser als wenn du den Zwischenkreis mit den beiden
>> Sekundarwicklungen 48V hast.
>
> Genau so.
> Aber das hat der TE noch nicht geschnallt.
> Faselt lieber was vom 1.April.
> Dabei ist schon fast Juni.

Frage mich gerade, ob A.M = M.M ist...die ewigen Nörgler...
Und egal, wie der Wirkungsgrad ist, wenn ich einen Regler für induktive 
Lasten in den Zwischenkreis schalte, dann sollte  das doch passen! 
Verluste und Anderes mal vorgelassen. Ich will einen "Trenntrafo" mit 
dem ich genau das machen kann, was ich will. weich oder weniger weich, 
egal.
Gruß Rainer

Autor: hinz (Gast)
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Noch jemand ohne Popcorn?

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> Ich will einen "Trenntrafo" mit
> dem ich genau das machen kann, was ich will.

Der Tipp kam ja schon von weiter oben:

Possetitjel schrieb:
> Die Idee ist witzig, aber das würde ich anders (d.h.
> nicht mit Triacs/Thyristoren) machen, sondern mit FETs.
>
> Eine Seite der beiden 48V-Wicklungen verbindet man direkt,
> die andere Seite beider Wicklungen wird über eine Graetz-Brücke
> verbunden. In der DC-Diagonalen fließt jetzt Halbwellenstrom.
> Den Halbwellenstrom kann man mit einer Art Abwärtswandler mit
> Drossel und PWM manipulieren.
>
> Hilfstrafo zur Stromversorgung ist natürlich notwendig.

Das wäre in der Tat mal ein interessantes Projekt, egal ob mit MOSFET, 
Triac oder Thyristor und / oder steuerbarer Gleichrichter.

Autor: hinz (Gast)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Das wäre in der Tat mal ein interessantes Projekt,

Noch ein Sinusdimmer...

Autor: guest...Rainer (Gast)
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NUN, Nachdem sich der größte Schluderjan(hoffentlich) verabschiedet hat. 
Triac im Zwischenkreis oder was kompliziertes. Ist nicht abfällig 
gemeint! Freue mich auf  Vorschläge.
Rainer

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Manfred schrieb:
> Ein derart flegelhaftes Benehmen kommt selbst in diesem Forum extrem
> selten vor.

Ich denke, du solltest es mit deiner Krankenschwester abkaspern und wenn 
es dir hilft, dann gern auch hier!
Gruß Rainer

Autor: Grobi (Gast)
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"Noch ein Sinusdimmer" - nun ja, wieso auch nicht?  :)

Ach Du grüne Neune schrieb:
> interessantes Projekt, egal ob mit MOSFET, Triac oder
> Thyristor und / oder steuerbarer Gleichrichter.

Natürlich. Possetitjel hat schon recht, das ist machbar.

http://www.hbernstaedt.de/knowhow/dimmer/dimmer_4.htm

Vor allem bei Verwendung von 2 FETs käme eine hohe 
Verlustleistungsersparnis zum tragen, auch bei Verwendung im 
Kleinspannungsbereich sollte das wirklich zum Vorteil gereichen.

Außerdem natürlich die nur geringen nötigen Induktivitätswerte,
um die recht hoch ansetzbare Schaltfrequenz auszufiltern.

Einziges Manko verglichen mit einem Regeltrafo, wenn man

guest...Rainer schrieb:
> Ich will einen "Trenntrafo" mit
> dem ich genau das machen kann, was ich will.

miteinbezieht: Die Spannung ist nur nach unten variabel. Ich
denke aber, daß Dich das nicht stören würde, oder, Rainer?

Autor: Mani W. (e-doc)
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guest...Rainer schrieb:
> Ich denke, du solltest es mit deiner Krankenschwester abkaspern

Mann!

Wie gerne hätte ich mich mit einer Krankenschwester beschäftigt
mit ganz wenig Reden, wenn die Elektronik mal gefuchst hat!

Nix abkaspern, sondern Entspannen hilft...

Autor: Grobi (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Nix abkaspern, sondern Entspannen hilft...

Hier hast Du definitiv den entscheidenden Durchblick, Mani. ;-)

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Liebe Mitdenker, wenn ich das so mal sagen darf, dann hat sich mir hier 
eine gute Welle ins Köpfchen gespült. Und natürlich geht das "Dimmen" 
mit einer entsprechenden Schaltung! Ich mach' mal und vielleicht sage 
ich auch, was draus geworden ist...
"Das Trinkgefäss, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.."
Gruß Rainer

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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guest...Rainer schrieb:
> Freue mich auf  Vorschläge.

Zu dieser späten Stunde viel mir erst einmal nichts besseres ein.

Vorteile:
- geringer Entwicklungsaufwand
- wenig Bauteile

Nachteile:
- kein Sinus am Ausgang
- Triac muss für induktive Lasten geeignet sein
- Ausgangsspannung lässt sich nicht bis auf Null Volt runterstellen

Sicher sollten hier noch einige Snubber und Varistoren verbaut werden. 
Morgen können wir gerne weiterdiskutieren.

GN8

Autor: Grobi (Gast)
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>>> Nachteile:

> IIRC, potentiell zu hohe Durchbruchspannung vieler Diacs.
> Tauglichkeit im Kleinspannungsbereich bezweifle ich leider.

>>> Vorteile:

> Bestechende Einfachheit, bequeme / simple Poti-Einstellung.
> Trafo 1 dient in gewisser Weise auch als Netzfilter.

Letzteres gälte freilich auch für die FET-Variante.

Ich hätte ja eigentlich gar nicht mehr gepostet diese Nacht.
(Wenn ich nicht diesen Beitrag noch entdeckt hätte,meine ich.)

Allerdings fiel mir vorhin noch ein, daß bei Mosfets und "HF"
(das titulieren ja einige Leute hier erst ab Gigahertzen so)
vielleicht sogar schon ganz allein die Streuinduktivität
als induktiver Anteil eines Sinus-Filters reichen könnte?

Sogar so seltsame Ideen wie Beifügen einer Regelung kamen mir.
(Was aber wohl für verschiedene Lasten auch divers realisiert
werden müßte - und teils wirklich schwierig wäre. Außerdem: Ich
bezweifle ebenso die Relevanz hier, also ob Rainer das "juckt".)

Ist wohl wirklich Zeit... fürs Bett.

GN8 allen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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guest...Rainer schrieb:
> die Kombination stellbar zu machen. Also etwa im
> 48V-Zwischenkreis mit Triacs/Tyristoren die Ausgangsspannung
> einzustellen.

Wie schon von Ach Du Grüne Neune vermerkt, kommt da auch kein
Sinus heraus...

Autor: Possetitjel (Gast)
Datum:

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hinz schrieb:

> Ach Du grüne Neune schrieb:
>> Das wäre in der Tat mal ein interessantes Projekt,
>
> Noch ein Sinusdimmer...

Naja, ich war davon ausgegangen, dass es um Selbstbau
aus vorhandenem Material geht; da bietet sich die
Konfiguration an, weil die PWM nur mit der Kleinspannung
zwischen den Trafos klarkommen muss.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Grobi schrieb:

> Sogar so seltsame Ideen wie Beifügen einer Regelung
> kamen mir.

Den Gedanken hatte ich auch. Mildert den Nachteil
des größeren Innenwiderstandes etwas.

Autor: Karl B. (gustav)
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Mani W. schrieb:
> Wie schon von Ach Du Grüne Neune vermerkt, kommt da auch kein
> Sinus heraus...

Hi,
kommt auch sonst schon nicht unbedingt an der letzten Wicklung raus.
Denn:
Trafos sind für ohmsche Belastung auf der Sekundärseite ausgelegt 
(meistens).
Durch die zusätzlichen Phasenverschiebungen bei Anschluss einer 
Induktivität entstehen Verzerrungen. Besonders, wenn der erste Trafo in 
die Sättigung gefahren wird.

ciao
gustav

P.S.: Hole gleich 'mal mein Oszilloskop raus.

Beitrag #5431539 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Grobi (Gast)
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Possetitjel schrieb:
>> Sogar so seltsame Ideen wie Beifügen einer Regelung
>> kamen mir.
>
> Den Gedanken hatte ich auch. Mildert den Nachteil
> des größeren Innenwiderstandes etwas.

Das war auch mein Beweggrund für den Gedanken. :)

Müßte, falls man...
> bei Mosfets und "HF"
> (das titulieren ja einige Leute hier erst ab Gigahertzen so)
> vielleicht sogar schon ganz allein die Streuinduktivität
> als induktiver Anteil eines Sinus-Filters benutzen würde,

eigentlich trotzdem noch ein Filterkondensator her, und sollte
der dann auf die Ausgangsseite? Denn das erschwerte doch etwas
dessen Dimensionierung, wegen der variablen V_out - oder nicht?

(Oder könnte a.) auf diesen verzichtet werden, oder b.) das
Problem mit leichter C-Überdimensionierung "erschlagen" werden -
oder was denkst Du, Possetitjel? Du scheinst ähnliche Gedanken
zu verfolgen - jedoch etwas tiefer in der Materie zu sein...)

.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: guest...Rainer (Gast)
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Hallo, hatte nicht gedacht, dass spätabends noch so viele Ideen 
rüberkommen! Der Gedanke mit dem Steller im Zwischenkreis war auch 
einfach ins Blaue gestellt. Das der Ausgang keinen sauberen Sinus mehr 
bringt, ist wohl zu verschmerzen. Natürlich müßte man die 
Sättigungsgefahr im Auge behalten. Und dann stellt sich doch auch die 
Frage, warum nicht gleich die Primärseite dimmen. Einen solchen Dimmer 
für induktive Lasten müßte ich noch irgendwo in der Kramkiste haben. Mal 
schaun...
Jedenfalls Danke und Gruß, Rainer

Autor: Thomas M. (langhaarrocker)
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Nur so als Bemerkung: ich verwende gerne einen ollen 
Modelleisenbahntrafo um damit einen Netztrafo rückwärts zu speisen. So 
ist sogar die Ausgangsspannung einstellbar. Da kommt zwar auch kein 
richtiger Sinus raus und belastbar ist das natürlich nicht. Aber um mal 
ein Schaltnetzteil auf prinzipielle Funktionalität zu testen kann das 
oftmals ausreichen. Notlösung für Arme halt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Grobi (Gast)
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Vorteil dieser Ausführung: Zwischen 2 Trafos "gebettet" haben 
unerwünschte HF-Störungen außerhalb davon weniger zu melden. Beidseitig 
(Netz-)Filter-Effekt. Vor allem bei/mit FETs ein riesen Vorteil. (Wie 
groß einzuschätzen, hatte ich ja von Possetitjel wissen wollen.)

Ob die Diac-Triggerung wie gewünscht ginge, bezweifle ich. Mein Favorit 
ist die Lösung mit 1 oder 2 FETs, dann bleibts auch sicher / unter allen 
Umständen beim Sinus.

(Manche Verbraucher könnten ja doch Wert darauf legen. Darüber würde ich 
zweimal sinnieren, an Deiner Stelle. Aufwand ist ja nicht größer als mit 
Triac oder gar Thyristor, denn die brauchen meist auch kräftige 
Zündpulse.)

Autor: guest...Rainer (Gast)
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Thomas M. schrieb:
> Nur so als Bemerkung: ich verwende gerne einen ollen
> Modelleisenbahntrafo um damit einen Netztrafo rückwärts zu speisen.

Jau, das ist genial! Hätte ich auch selbst drauf kommen können :-) 
Natürlich sind in der "anderen" Kramkiste diverse Märklintrafos. Und 
auch wenn dann meine 48V Trafos nicht ganz passen...hätte natürlich auch 
noch andere Trafos mit passender Sekundärspannung.
Gruß Rainer

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